DE905186C - Halbautomatisches Schweissverfahren fuer Kontaktelektroden - Google Patents
Halbautomatisches Schweissverfahren fuer KontaktelektrodenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
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- B23K9/147—Drag welding, the arc length being determined by an insulated layer between the welding electrode and the welding spot or seam the insulated welding electrode resting with one extremity on the workpiece
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Description
- Die -Entwicklung der Schweißelektroden, durch die gewährleistet ist, daß ein konstanter Lichtbogen auch ohne die Anwendung von Schweißautomaten erreicht wird, hat für die Praxis eine Steigerung des Interesses an den als halbautomatisch bezeichneten Schweißverfahren zur Folge gehabt.
- Bekannt sind halbautomatische Schweißverfahren, bei denen mehrere Schweißelektroden, die jede in einem besonderen Schweißkopf gehalten werden, durch Selbstzündung nacheinander abbrennen. Bei der Anwendung dieser Verfahren hat sich jedoch herausgestellt, daß dem Vorteil, der sich für die Sch-,veißung aus dem über die ganze Nahtlänge unveränderlich bleibenden Anstellwinkel der Elektrode ergibt und der von besonderer Wichtigkeit ist, wenn mit Tiefbrandelektroden gearbeitet wird, der Nachteil gegenübersteht, daß eine Mehrzahl von Schweißköpfen erforderlich ist und jeder dieser Schweißköpfe mit großer Sorgfalt eingestellt werden muß.
- Die Ausführung von Schweißungen nach dem bekannten halbautomatischen Verfahren geschieht dadurch stets mit einer gewissen Unsicherheit.
- Durch die Erfindung soll die bei halbautomatischen Schweißungen in der Einstellung einer Mehrzahl von Schweißköpfen liegende Unsicherheit ausgeschaltet werden. Es wird erfindungsgemäß dazu vorgeschlagen, an Stelle der für eine Schweißnaht bisher benötigten zwei oder mehr Elektroden eine einzige Elektrode zu verwenden und diese so zu krümmen, daß die Elektrode beim Abbrennen immer den gleichen Anstellwinkel zum Werkstück behält. Die für die Erfüllung dieser Forderung nötige Krümmung (der Schweißelektrode läßt sich rechnerisch oder zeichnerisch ermitteln.
- In der Zeichnung ist die Konstruktion einer erfindungsgemäß gekrümmten Kurve für die Elektrode dargestellt. o bezeichnet den Drehpunkt der Kurve (Elektrode), Z den Abstand des Drehpunktes über der Geraden L (Schweißnaht), a den Winkel, welcher die Strecke L begrenzt (Anstellwinkel der Elektrode) und L die Strecke vom lotrecht auf diese gefällten Punkt o bis zum Scheitelpunkt des Winkels a. Vom Punkt o ausgehend werden Strahlen r gezogen, welche jeweils um den gleichen Winkel voneinander versetzt sind, z. B. der Winkel zwischen den Strahlen r. und r1. Der Strahl r. wird zum Vektor durch die Begrenzung im Scheitel-Punkt des Winkels a. Für die rechnerische Ermittlung der Krümmungslinie gilt die Funktion worin Z der Abstand des Einspännpunktes o der Elektrode über der Schweißnaht, a der Artstellwinkel der Schweißelektrode, r. der Strahlvektor in einem beliebigen Punkt ist.
- Durch den Vorschlag der Erfindung wird es möglich, Schweißungen halbautomatisch in jeder Lage auszuführen. Man kann mit der gekrümmten und um einen Punkt schwenkbaren Elektrode Fallnähte, Steigenähte und überkopfnähte genau so gut wie die Nähte ebener Werkstücke schweißen. Die Elektrodeneinspannvorrichtung bzw. der Schweißkopf, durch die auch die Stromzuführung erfolgt, wird hierzu zweckmäßig in an sich bekannter Weise mit einem Haftmagneten versehen.
- Weiterhin ist es vorteilhaft, den Schweißkopf noch seitlich schwenkbar auszubilden, damit auch Kielnähte geschweißt werden können, ohne daß (die zu verschweißenden Teile in (die Wannenlage gelegt ,werden müssen.
- Damit die erfindungsgemäß gekrümmte Elektrode beim Abbrennen am Werksdick anliegt, werden an der Einspannvorrichtung bzw. am Schweißkopf Gegengewichte oder Federn angeordnet.
Claims (1)
- PATFNTANSPRÜCHF: r. Halbautomatisches Schweißverfahren für Kontaktelektroden; dadurch gekennzeichnet, daß eine im Abstand (Z) über der Schweißnaht schwenkbar eingespannte Elektrode so gekrümmt ist, daß der Artstellwinkel (a) beim Abbrennen derselben über der ganzen Schweißnaht unverändert bleibt. a. Halbautomatisches Schweißverfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrodeneinspannvorrichtung bzw. der Schweißkopf in an sich bekannter Weise mit einem Haftmagneten versehen ist. 3. Halbautomatisches Schweißverfahren nach Anspruch r oder z, dadurch gekennzeichnet, daß das Anliegen der Elektrode beim Abbrennen durch Gegengewichte oder Federn am Schweißkopf erreicht wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED9659A DE905186C (de) | 1951-06-27 | 1951-06-27 | Halbautomatisches Schweissverfahren fuer Kontaktelektroden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED9659A DE905186C (de) | 1951-06-27 | 1951-06-27 | Halbautomatisches Schweissverfahren fuer Kontaktelektroden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE905186C true DE905186C (de) | 1954-02-25 |
Family
ID=7032921
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED9659A Expired DE905186C (de) | 1951-06-27 | 1951-06-27 | Halbautomatisches Schweissverfahren fuer Kontaktelektroden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE905186C (de) |
-
1951
- 1951-06-27 DE DED9659A patent/DE905186C/de not_active Expired
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