DE903545C - Spinn- oder Zwirnring - Google Patents

Spinn- oder Zwirnring

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Publication number
DE903545C
DE903545C DEP4951A DEP0004951A DE903545C DE 903545 C DE903545 C DE 903545C DE P4951 A DEP4951 A DE P4951A DE P0004951 A DEP0004951 A DE P0004951A DE 903545 C DE903545 C DE 903545C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spinning
ring
twisting
twisting ring
sheet metal
Prior art date
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Expired
Application number
DEP4951A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Friedrich Stein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Phrix Werke AG
Original Assignee
Phrix Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Phrix Werke AG filed Critical Phrix Werke AG
Priority to DEP4951A priority Critical patent/DE903545C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE903545C publication Critical patent/DE903545C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/52Ring-and-traveller arrangements
    • D01H7/60Rings or travellers; Manufacture thereof not otherwise provided for ; Cleaning means for rings
    • D01H7/602Rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Spinn- oder Zwirnring Die Erfindung bezieht sich auf einen Spinn- oder Zwirnring, bestehend aus einem Uner- und einem Oberteil, die beide lösbar miteinander verbunden sind.
  • Die bei Ringspinn- oder Ringzwirnmaschinen ahs Laufbahn für den Läufer dienenden Spinn-oder Zwirnringe unterliegen infolge der hohen Beanspruchung durch den meist ohne Schmierung kreisenden Läufer einem erheblichen Verschleiß. Der hohe Verbrauch an derartigen Spinn- oder Zwirnringen stellt daher einen. erheblichen Anteil der laufenden Betriebskosten in Spinnereien und Zwirnereien dar.
  • Es sind,- bereits doppelseitig ausgebildete Spinn-oder Zwirnringe bekanntgeworden, deren Kopf-und Fußteil symmetrisch gestaltet ist. Nach Abnutzung dies Oberteils können solche Ringe umgedreht werden, so daß nunmehr der bisherige Fuß als Unterlage für den kreisenden Läufer dient. Das Polieren derartiger Ringe, die sehr haltbar und demzufolge aus möglichst hartem Material hergestellt sein müssen, zwecks Vermeidens von Energieverlwsen durch Reibung aber eine möglichst glatte Oberfläche haben sollen,, macht indessen infolge der vorhandenen Unterschnei-dlungen Schwierigkeiten.
  • Ferner sind aus Stahlblech hergestellte Spirimringe bekannt, deren Kopf als Schmiermittelkammer ausgebildet ist. Hierdurch sohlte der Nachteil der teuren und umständlichen Anfertigung sowie des übermäßigen Verbrauches an kostspieligem Material, der mit lern Herstellen der aus Stahl geschmiedeten und durch weitere Arbeitsgänge fertiggestellten Ringe verbunden ist, beseitigt werden.
  • Weiterhin isst gemäß einem sehr alten Vorschlag angeregt wanden, dem Ring anus zwei Teilen herzustellen. und diese elastisch bzw. federnd- miteinander zu verbinden, so daß eine federnde Nachgiebigkeit gegenüber einem von. dem aufzuwindenden Faden auf ihn übertragenen Zug zu ve-rzeichnen ist.
  • Allen älteren Ausführungen ist aber gemeinsam, daß der Ring aus ein und demselben Material. und zwar wertvollem Material, besteht; das., wenn er wegen Abnutzung der Laufbahn nicht mehr verwendet werden kann, als Schrott weggeworfen wird.
  • Der die Laufbahn: aufweisende Oberteil des zweiteiligen Spinn- oder Zwirnringes ist erfindungsgemäß ein aus hartem, verschleißfestem, hochpoliertem Material bestehender oder mit einem solchen Überzug versehener Blechring.
  • Als besonders geeignet hat sich die Herstellung des Oberteils laus dünnen, im Tiefziehverfahren hergestellten Blechen erwiesen. Der hohl geformte Blechring kann nach dem Polieren und Härten der Oberfläche, beispielsweise mit einer Hartchromschicht, auf das entsprechend geformte Unterteil aufgesteckt oder hier in beliebiger anderer Weise befestigt werden.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann der obere, als Laufbahn für den kreisenden Läufer dienende Ring aus einem Außen-und einem Innenring bestehern. Dabei können die beiden Ringteile durch Walzen, Pressen, Drücken od. dgl, hergestellt sein und an ihrer Oberfläche wiederum durch Hartmetallüberzüge gehärtet werden.. Die innerhalb dieser in beliebiger Weise hergestellten Ringe vorhandenen Hohlräume können gleichzeitig in an sich bekannter Weise als Schmierstoffbehälter dienen, die die Umlauffläche des Läufers ständig selbsttätig mit Schmierstoff versorgen. Dadurch wird eine weitere Verlängerung der Lebensdauer sowohl des Läufers als auch des Zwirnringoberteils erreicht.
  • Die Form der auf dem Unterteil durch Auf- stecken, Aufklemmen oder in beliebiger anderer Weise befestigten Ringoberteile kann beliebig sein. Dabei wird es sich oft empfehlen, oder Kopfwulst beispielsweise durch Verbreitern eine andere als .die bisher übliche Form zu geben,, um hierdurch eine bessere Führung für den `kreisenden Läufer zu schaffen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungsformen der Erfindung.
  • Auf dem in beliebiger Weise hergestellten Unterteil i des Ringes, dessen Form absichtlich so einfach wie möglich gehalten ist, um ein leichtes Herstellen im Spritzguß-, Preßguß-, od.,dgl. zu ermöglich, ist der aus Blech hergestellte Ringoberteil 2 aufgesteckt, der nach Fig. 2 und 3 jediesmal aus einem äußeren Ring 4 und einem inneren Ring 3 besteht. Die .durch die Form des Ringes gebildeten Hohlräume 5 können in an sich bekannter Weise mit Schmierstoff gefüllt werden. Dieser Schmierstoff kriecht währendi des Betriebes über den Rand des Zwirnringes hinüber und bewirkt hierdurch laufend' eine geringe Schmierung des kreisenden Läufers., die sich bei Dauerbetrieb für die Haltbarkeit des Ringes und des Läufers günstig auswirkt. Handelt es ,sich um einen größeren Hohlring, wie z. B. nach Fig. r, so können gegebenenfalls an d er Oberseite dieses Ringes Durchtrittsöffnungen 6 vorgesehen werden, die einleichteres Austreten dies Schmierstoffes ermöglichen. Der Oberteil kann, wie nach Fig. 3 a, unten geschlossen sein.
  • Statt der Ausbildung des Ringoberteils aus einem Hohlkörper bzw. in zweiteiliger Form wird in einfacheren Fällen vielfach die Herstellung des Oberbeils 2 aus einem gewöhnlichen., einfachen, gewalzten oder gepreßten Blech genügen. Fig. 4 und 5 zeigen einige derartige Ausführungsformen, bei ,denen zur besseren Führung -des Läufers die Kopfwuls,t des Ringes entsprechend vergrößert ist. Auch .diese Bleche können entweder gehärtete und polierte Stahlbleche oder Kupfer- oder Messingbleche sein, die durch Hartmetallüberzüge eine entsprechende Oberflächenhärtung erhalten.
  • Die Vorteile des Spinn- oder Zwirnringes nach der Erfindung bestehen vor allem in, einer erheblichen Materialersparnis, @da bei Abnutzung der Läuferunterlage lediglich der obere Teildes Spinn-oder Zwirnringes ersetzt werden muß. Im übrigen läßt sich -der aus Blech gefertigte Ringoberteil gemäß der Erfindung bedeutend einfacher und billiger als die gesamtem früher benutzten Spinn-und Zwirnringe herstellen und besser härten, so dnß seine Lebensdauer im allgemeinen größer ist als die eines bekannten Spinn- oder Zwirn:ri.nges. Gleichzeitig wird durch Ausbilden des Oberteils als Hohlring oder als zweiteiliger Ring das Schmierungsproblem in einfachster Weise gelöst.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: ,r. Spinn- oder Zwirnring, bestehend aus einem Unter- und einem Oberteil, die beide lösbar miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß der die Laufbahn aufweisende Oberteil ein aus hartem, verscMeißfestem, hochpoliertem Material bestehender oder mit einem solchen Überzug versehener Blechring ist.
  2. 2. Spinn- oder Zwirnring nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, d uß der Oberteil, aus Tiefziehblechen hohl geformt und gehärtet ist.
  3. 3. Spinn- oder Zwirnring nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ,der Oberteil aus seinem Außen und: einem Innenring besteht.
  4. 4. Spinn- oder Zwirnring nach den Ansprüchen x biss 3, dadurch gekennzeichnet, daß ,die im Oberteil gebildeten Hohlräume in an sich bekannter Weise als Schmierstoffbehälter dienen..
  5. 5. Spinn- oder Zwirnring nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberteil eine verbreiterte Kopfwulst besitzt. Angezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 187085; deutsche Patentschrift Nr. 31 81o.
DEP4951A 1951-01-13 1951-01-13 Spinn- oder Zwirnring Expired DE903545C (de)

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DEP4951A DE903545C (de) 1951-01-13 1951-01-13 Spinn- oder Zwirnring

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DEP4951A DE903545C (de) 1951-01-13 1951-01-13 Spinn- oder Zwirnring

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DE903545C true DE903545C (de) 1954-02-08

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ID=7359718

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DEP4951A Expired DE903545C (de) 1951-01-13 1951-01-13 Spinn- oder Zwirnring

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3148496A (en) * 1962-11-09 1964-09-15 Celanese Corp Twister ring

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE31810C (de) * Dr. H. grothe'sche ERBEN in Berlin SW., Alte Jakobstr. 172 Federnde Ringe für Ringspinnmaschinen
CH187085A (de) * 1936-01-23 1936-10-31 Kobayashi Norio Ring für Spinnmaschinen aus Stahlblech.

Patent Citations (2)

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CH187085A (de) * 1936-01-23 1936-10-31 Kobayashi Norio Ring für Spinnmaschinen aus Stahlblech.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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