DE902345C - Druckminderventil, insbesondere fuer Hoehenatemgeraete - Google Patents

Druckminderventil, insbesondere fuer Hoehenatemgeraete

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DE902345C
DE902345C DED3768D DED0003768D DE902345C DE 902345 C DE902345 C DE 902345C DE D3768 D DED3768 D DE D3768D DE D0003768 D DED0003768 D DE D0003768D DE 902345 C DE902345 C DE 902345C
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DE
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pressure
pressure reducing
reducing valve
bending plate
valve body
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DED3768D
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Draegerwerk AG and Co KGaA
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Draegerwerk AG and Co KGaA
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B9/00Component parts for respiratory or breathing apparatus
    • A62B9/02Valves
    • A62B9/022Breathing demand regulators

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • Safety Valves (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)

Description

  • Druckminderventil, insbesondere für Höhenatemgeräte Es sind, Dnuckminderventile für hochgespannte Gase bekannt, bei dienen die veränderlichen Kräftie des steigenden bzw. fallenden Hochdrucks selbsttätig dadurch ausgeglichen werden, daß eine unter dem Zuleitung&di-uck stehende Rohrfeder mit ihrem freien Schenkel- auf die Verschlußiplatte des Venti.lsützes einwirkt,. Beidiesen bekannten Druckmindervemidlen kann außerdlean zwischen Odem freien Schenkel der Rohrfeder und der Verschlußplatte des Ventilsitzes eine Schraubenfeder angeordnet wer-dtL Diese bekannte Vorrichtung hat den INTachteil, daß mit Hilfe vom, Rohrfedern nur verhältnismäßig geringe Kräfte und auch nur bei kleinem Hub ausgeübt werden können. Dies bedingt, daß ein einwandfreies Arbeiten des Ventils, bei dem eire Gleichgewicht zwischen Gasidruck und Schließkraft hergestellt wenden sol!1, nicht mit Sicherheit erreicht wird. Ein weiterer Nahteil besteht darin, daß bei der Anondhung einer Schraubenfeder zwischen dem freien Schenkel dler Rohrfeder -und ,der Verschlußplatte die von der Rohrfeder erzeugten; Längenänderungen nicht ausreichen, um die Federspannung im erforderlichen Maße zu vergrößern bzw. zu verringern.
  • Die Erfindung betrifft nun ein D.ruckminrderv entil, insbesondere für Höhenatemgeräte, und besteht darin" da.B der Ventiilkärper kraftschlüssig unmittelbar oder unter Zwischenschaltung eines Hebels .mit einer einseitig vom Hochdruck beaufschllagten Biegeplatte verbunden ist,.. Hierdurch wird eine Kompensierung der vom Hochdruck auf den beweglichen Ventilkörper und auf die Biegeplatte ausgeübten Kräfte ganz oder teilweise erleicht.
  • Bei .dem neuer, Druckrnindierventil übernimmt die Biegeplatte gleichsam die Aufgabe der allgemein bei Druckminderern verwendeten Schließfedern. Gegenüber diesem Bekannten besteht der, Vorteil darin, daß der vom Hochdruck auf den beweglichen Verntil'körper unmittelbar ausgeübte und von der Höhe :des Druckes abhängige Schließ- bzw. Öffnunigs(druck kompensiert wird. Im Hinblick auf die bekannte Anwendung von Rohrfedern. besteht der Vorteil! d!ari,n, daß die -druckbeaufschlagte Biegeplatte wesentlich höhere Steuerkräfte auszuüben vermag.
  • Die Biegeplatte kann unter der Wirkung einer vorzugsweise mit, Hilfe eines verschraubbaren Gegenlagers unterschiedlich spannbaren Feder stehen. Mit Hilfe dieser Feder läßt sich in einfacher Weise die Spannung der Biegeplatte regeln. Außerdem wird mit Hilfe dieser Feder die Biegeplatte bei sinkendem Hochdruck entgegen dessen `Wirkung aus der Mittellage gegebenenfalls herausgedrückt, so daß sich der Hub dier Biegeplatte auf beiden Seiten von der Mittellage erstreckt. Hierdurch wird eine etwa doppelte Hubhöhe erzielt. Die Spannung der Feder kann durch das Schraubengegenlager auf jeden gewünschten Wert eingestellt werden. Zweckmäßig ist die Feder hierfür von außen zugänglich angeordnet.
  • Die Verbindung oder Übersetzung zwischen der Biegeplatte und dien beweglsichen Ventilkörper kann mit einer justiervorrichtu@ng, vorzugsweise einer Schraubverbindiulng, versehen .sein. Mit Hilfe dieser Justiervorrichtung bzw. Schraubverbindung können Ungenauigkeiten, die sich bei der Herstei.lung dles Ventils ergeben, ,ausgeglichen werden.. Weiterhin kann der auf dien beweglichen Ventilkörper ausgeübte Druck bzw. Zug auf jeden gewünschten Wert eingestellt werden, nachdem die Belastung der die Biegeplatte spannenden Feder eingestellt wurde. Stehen der bewegliche Ventilkörper und die Biegeplatte in unmittelbarer Verbindung, beispielsweise durch einen Bolzen, so kann: dieser aufgeteilt und die beiden Emden: mit einem Rechts- und einem Linksgewinide vertsehen sein. Darauf -wird eine miit entsprechendem Gewinde versehene Hülise geschraubt, finit deren Hilf selbst feinste Längrnenänderungen eingestellt werden können. Ist zwischen der Membran -und dem bewegllichen Venitilkörper ein Hebel angeordnet"" so kann dessen beispielsweise auf den Ventilkörper wirkendes freies Ende mit einer Stellschraube versehen sein.
  • Z"vischen Bieäeplatte und Hebel kann ein Lenker angeordnet sicin, der eine einwandfreie Kräfteübertragung gewährleistet.
  • In der Zeichnung sind" drei Ausführungsformen der Erfindung all Höhenatmern dargesbel@lt.
  • In. Abib. i ist innerhalb des Gehäuses i des Hähenatimers, das mit einem zum A-tiemnsch,l,auch führenden Stutzen 2 versehen @i,s@t, eine Membran 3 eingespannt, diiie bis auf einen ringförmigen Te=1 durch Plätten. 4 und 5 versteift ist. Die Platte 4. trägt einen in der Mitte angeordneten Stift 6, der sich gne-,gen den Ventülitel,ler bzw. Ventilkörper ;, der als Vierlcian(tpflocl< ausgebildet sein 1;.a11, abstützt. Dieser bewegliche Ventilkörper 7 ist in der Bohrung 8 längs verschiebbar angeordnet und mit einer Membran 9 verbumiden, die mit dem Ventilteller 7 über den Bolzen 30 in kraftschlüssiger Verbindung sterbt.. Die Membran 9 wird' durch den Srhraubstutzen 2z gehalten und steht entgegen der Wirkung des Hochdrucksauerstoffs, der durch die Bohrung 12 ei.n!st!röm.t, unter dem Druck einer Feder io, deren Spannung mit Hilfe dies in der Sch.raubbuchse 22 angeordneten Schraubgegenlagers iiiger@ge@lt werdien kann.
  • Die Wirkungsweise des Höhenatmers ist bekanntlich die folgende: Wird' beim Einatmen in dem Gehäuse i ein Unterdruck erzeugt, so beult sich. die Membran 3 in Richtung auf dien Ventilkörper 7 durch und. hebt diesen dabei ab, So daß Drucksauerstoff zum Gerätbemutzer nachströmen kann.
  • Im d!rucklios@m Zuistand lastet auf denn Ventilkörper 7 der Druck der Membran 9, die von einer Feder io zu,s,ätzliich belastet sein kan. Indem Maße, wie -der Druck des durch die Bohrung 12 zuströmenden Sauerstoffs in der Bohrung 8 ansteigt, wird auf den Venitilkörper 7 ein zusätzliciher S hließd!ruck ausgeübt, dler sich aus dem Produkt Druck X Ventilsitzfläche errechnen läßt. Gleichzeitig wird auf die Membran 9 ein Druck in entgegengeseteer Richtung ausgeübt. Die Größe dies Ventilsitzes und die Größe der Membran 9 können nun derart eingestellt werden, daß der durch den Hochdrucksauerstoff ausgeübte Schließdruck ganz oder teilweise kompensiert- wird. Der Schließdruck ist dann, dla er im vorliegenden Fall von. der Druckkraft der Membran 9 sowie gegebenenfalls der Kraft der Feder io bestimmt wird, konstant. Demzufolge ist auch der der benm Anspringen dieis Höhenatmiem dien Schließdruck des Sauersitoffzuströ#mventfs überwinden muß, stets konstant.
  • Abb. 2 zeigt eine andere Ausführungsform des Höhenatm,ers, bei dem das Gehäuse i von zwei iviernbranen 13 beiderseitig abgeschlossen .,ist. Diese Membranen übertragen ihre Bewegungen über die Hebel 14 auf einen Stift 15, der den Ventilkörper 16 beim Gegeneinanderbewegen der Membranen 13 entgegen demDrucksauerstoff anhebt. DerVentilkörper 16 ruht auf dem Ventilsitz 2o, der am Ende der den Hochdrucksauerstoff führenden Bohrung 23 angeordnet ist. In einer seitlichen Bohrung 24 des Hochdrucksauerstoffanschlußstückes, die mit einem Schraubstück 25 verschlossen ist, ist an diesem Lager 26 ein Hebel 17 gelagert, der mit seinem freien Ende unmittelbar auf dem Ventilkörper 16 aufliegt. In die Bohrung 24 des Hochdrucksauerstöffanschlußstückes mündet die Bohrung 27, die durch eine Membran i9 abgeschlossen ist, die ihrerseits unter der Wirkung einer Feder 28 steht. Diese ist in eine Schraubbuchse, die zugleich zum Festhalten der Membran i9 dient, eingelassen. Die Spannkraft der Feder 28 kann durch das in der Buchse geführte Schraubgegenlager 29 verstellt werden. ZwIsch--n cler Membran i9 und dem Hebel 17 ist ein alls Lenker arbeitender Stift i8 angeordnet. Im drucklosen Zustand wirkt auf den Ventilkörper 16 der durch dien Hebel 17 im Verhält-niis der Hebellängen verringerte Druck der Membran i9 sowie der Druck der Feder 28. In dem Maße, wie der Druck in der Bohrung 23 ansteigt, wird der hierdurch auf den Vent;ülkörper 16 ausgeübte Schließdruck durch dLen auf die Membran i9 wirkenden Druck wie bei der obren beschriebenen Vorrichtung kompensiert.
  • Der in Abb. 3 dargestellte Höhenatrner zeigt den Höhenatmerteil, um 9o° gedreht. Die im Hochdruckrau@m angeordn:te erfindungsgemäße Vorrichtung unterscheidet sich von derjenigen der Abb. 2 nur dadurch, daß der Hebel' 17 mit einer Einstellschraube 2i versehen ist, die unimittelbar dem Schließbolzen 16 anliegt.

Claims (3)

  1. PATE`TANSPRLCHE:
    i. Druckminderventil, insbesondere für Höhenatemgeräte, dadurch gekennzeichnet, diaß der Ventilkörper (7, 16) kraftsehlüssig unmittelbar oder unter Zwischenschaltung einer Hebelübersetzung (i7) mit einer vom Hochdruck einseitig beaufsch:lngtt:n Biegeplatte (9, i9) verbunden ist.
  2. 2. Druckm:inderventi'li nach Ansprudh i, dadurch gekennzeichnet, daß die Biegeplatte (9, 19) unter der Wirkung einer vorzugsweise mit Hilfe eines verschraubbarenGegenlaigers (i i, 29) unterschiedlich spannbaren, Feder (io, 28) steht.
  3. 3. Druckminderventil nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, däß der zwischen Biegeplatte (9, @i9) und dem Venti,lköTper (7, 16) liegende Hebel (i7) mit einer justiervorrichtung, voTzugsweise einer Einistelll'isdhraube (2i), versehen ist (Abb.3). :4. Druckminderventil nach einem der Ansprüche i his 3, -dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Biegeplatte (ig) und Hebel (i7) ein Lenker (18) angeordnet ist (Abb. 2). Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 68o 826, 682 675.
DED3768D 1943-01-24 1943-01-24 Druckminderventil, insbesondere fuer Hoehenatemgeraete Expired DE902345C (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE680826C (de) * 1937-06-06 1939-09-08 Ind A G Zweigniederlassung Wag Druckminderventil mit im Hochdruckraum liegendem Ventilkegel
DE682675C (de) * 1935-09-20 1939-10-20 Bronzavia Sa Druckminderer, insbesondere fuer Hoehenatemgeraete

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE682675C (de) * 1935-09-20 1939-10-20 Bronzavia Sa Druckminderer, insbesondere fuer Hoehenatemgeraete
DE680826C (de) * 1937-06-06 1939-09-08 Ind A G Zweigniederlassung Wag Druckminderventil mit im Hochdruckraum liegendem Ventilkegel

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