DE901862C - Vorschubeinrichtung fuer Naehmaschinen - Google Patents

Vorschubeinrichtung fuer Naehmaschinen

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DE901862C
DE901862C DES24786A DES0024786A DE901862C DE 901862 C DE901862 C DE 901862C DE S24786 A DES24786 A DE S24786A DE S0024786 A DES0024786 A DE S0024786A DE 901862 C DE901862 C DE 901862C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B27/00Work-feeding means
    • D05B27/02Work-feeding means with feed dogs having horizontal and vertical movements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 14. JANUAR 1954
S 24786 VII152 a
Die Erfindung bezieht (sich auf Nähmaschinen und im besonderen auf Vors chubainr ich tungen, die ■insbesondere zur Verwendung an Haushaltnähmaschinen geeignet sind, bei (denen eine Einrichtung· vorgesehen ist, die allgemein als Stoff-SichiebenalbstielMer .bezeichnet wind, um die Stoffvorischuibainrichtuing .durch Seniken des Stoffschiffcers der Nähmaschine unter die obere Fläche der Stofftragplatte unwirksam zu machen und dien Stoffschieber in der gesenkten Stellung zu halten, damit das Arbeitsstück ibzw. der Stoff zu Stopfzwecken, Stiickzwecken und anderen ähnlichen Arbeitsvorgängen von Hand verschoben, wenden' kann.
Stoffschidberabstelleinüichtungen sind bisher benutzt worden, um die Stoff Vorschuleinrichtungen von NiähmaschiHien unwirksam zu machen:, wenn es gewünscht ward, die Nähmaschine für Stopf- und Stickarbeitsvorgänge zu verwenden.
Die vorliegende Erfindung bildet eine Venbesiserung vorlbekannter Binrichtongen, wielche leicht herzustellen! und zugleich im Arbeiten wirksam ist.
Ein Zweck der Erfindung besteht darin, einen verbesserten und vereinfachten Stoffschieberaibsteller zu schaffen1, <die.r idturch 'dieBedienungisperson der Nähmaschline bequem gehandlhalbt werden kann.
Ein weiterer Z\vec:k der. Erfindung besteht darin, eine verbesserte Stoffschielberäbstelleinrich-
tang zu schaffen, welche insbesondere zur Verwendung1 an, Nähmaschinen zwedcvoll ist, be denen sowohl die Hubschwingweile als auch die Vorsdiubscbwingwelle hinter der Greiferwelle angeordnet sind:.
Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht1 darin eine verbesserte StofEschiieberabstelleimrichtung zu schaffen, die insbesondere zur Verwendung an Haushaltmaschinen (geeignet ist und welche keine ίο nachteiligem Geräusche verursacht, während die Näheinrichtungen arbeiten, und zwar unabhängig davon, ob der Stoffschieber in die Arbeitsstellung1 angehoben ader in die RuhesteiHuiig gesenkt ■worden ist.
In der Zeichnung' ist eine Ausführuogsform der Erfindung !beispielsweise zur Darstellung gebracht. Fig. ι ist eine Seitenansicht von vorn eines Teiles einer Nähmaschine, an welcher die Erfindung verkörpert ist;
Fig. 2 ist ein: senkrechter Teiilschnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1;
Fig. 3 ist eine Untenansicht, in Richtung des Pfeiles 3 der Fig. 1 gesehen-;
Fig. 4 ist eine Schnittansicht nach Linie 4-4 der Fig. 3, bei der sich jedoch die Nähmaschine in einer aufrecht stehenden Lage befindet; diese Figur gibt für die üblichen Nähvorgänge den Stoffschieber in der angehobenen Stellung wieder;
Fig. 5 ist in vergrößertem Maßstab eine Schnittansicht einiger .der in Fig. 4 dargestellten Teile, bei der jedoch 'der Stoffschieber von einem Teil der ihn steuernden Einrichtung getrennt oder abgestellt worden ist;.
Fig. 6 ist eine Schnittansicht nach idler gebrochienen Linie 6-6 der Fig. 4;
Fig. 7 ist eine Tailschnittamstieht nach Linie 7-7 dier Fig. 2.
Unter Bezugnahme auf die Zeichniuogeni im einzelnen, in denen eine !bevorzugte Ausfuhrungsform der Erfindung -wiedergegeben ist, zeigen, diese eine 'Nähmaschine, welche einen im wesentlichen rechteckig gestalteten Sockel n -aufweist, .der an seiner Oberseite eine Stofftnagplatte 12 schafft und der an seiner Unterseite mit mehreren sich in Qiuerrichtung und in Längsrichtung erstreckenden Versteifungsrippen 13, einer sich nach unten erstreckenden Vorderwandungi4 und einerHinterwand 16 und Endwandungen 17 umid 18 verseilen ist, die einen kastenartigen Sockel bilden, dessen nach abwärts gerichtete öffnung gewöhnlich durch eine Bodenplatte 19 verschlossen! ist, welche durch eine Mutter 19' an Ort und Stelle gehalten wird. Eine angelenkte Verlängerungsplatte 20 ist in bekannter Weise auf Schrauben 20' schwenkbar angeordnet.
Ein hohler Ständer 21' (Fig. 2) steht von dem Sockel 11 nach oben, und der Ständer trägt; an seinem oberen Ende einen überhängenden Maschinienarm 21, 'der im einem hohlen Kopf 22 endigt, welcher durch eine Deckplatte 23 verschlossen ist und Teile der üblichem auf und aib gehenden Nadelstange 24 und die Drückerstange 25 aufnimmt. Der obere Teil dies, Maschinenarmes 21 ist diurchi eine Deckelplatte 26 verschlossen, die durch bekannte Mittel festgehalten wird. 6g
Eine Maschinenantriefoswelle (nicht dargestellt), welche in dem Maschinenarm 21 'Untergebracht ist, treibt die auf und ab gehende Nadelstange 24 in bekannter Weise an, und die gleiche Antriebswelle treibt eine Greiferwelle 27 an, die ihrerseits einen Greifer 28 trägt, der so ausgeführt ist, daß er beim Bilden von Stichen, mit einer fadenführenden Nadel 29 zusammenarbeitet. Da die SticbbiIdeeinrichtung an sich keinen Teil der vorliegenden Erfindung (bildet, wird eine vollständige Darstellung und Beschreibung dieser Einrichtung nicht als, erforderlich angesehen.
Die Stofftragplatte 12 ist mit einer Stichplatte 31 versehen, welche Stoffschieberschlitze 32 aufweist, durch welche hindurch ein gezahnter Stoffschieber 34 arbeitet, der durch Schrauben 37 an einem Ende eines langen Stoffschiiebertragibalkens 36 !befestigt ist. Aus den Fig. 2 und. 4 ist ersichtlich, daß das freie Ende des StofiscMebertragbalkems 36 und der Stoffschieber 34 unmittelbar oberhalb der Greiferwelle 27 angeordnet sind. Der Stoffscbiebertragbalken 36 ist z. B. bei 38 an seinem hinterem Ende an den oberen Enden eines Paares von Vorschubsdhwingen 39-39 angelenkt, welche sich von einer Vorschuibschwingwelte^i, die auf Spitzenlaigem gelagert ist, nach oben erstrecken; aines der Spitzenlager für die Schwimgwellie4i ist bei 42 wiedergegeben. Weiterhin ist auf Spi'tzenlaigerm, von denen eines bei 43 wiedergegeben ist; eine Huibschwingwelle 44 gelagert. Es ist ersichtlich, daß die Vorschubschwingwelle 41 nahe 'der Himterwandung 16 angeordnet; ist, daß die Greiferwelle 27 sich, nahe 'der VorderwaniduBg 14 erstreckt und daß die Hubschwiingwelle 44 zwischen, der Vorschiulbschwinigwelle 41 und dier Greiferwelle 27 angeordnet ist. Der Vorschubschwingwelle 41 und der HubschwingweHe 44 werden durch beliebige ztweckentsprechende Mittel Schwingbewegungen erteilt.
Wie oben ausgeführt, ist der den: Stoffschieber tragende Teil des Stoffochiiöbertragbälkens 36 oberhalb der Greiferwelle 27 angeordnet, und der Stoffschieibertragbalken 36 ist an einer Stelle unmittelbar hinter der Greiferwelle 27 mit einem nach unten stehenden Ansatz 47 versehien. Das untere Ende dies nach unten stehenden Ansatzes 47 trägt einen sich in waagerechter Richtung erstreckenden Zapfen 48, der das, untere Ende eines sich nach oben erstreckenden Lenkers 49 schwenkbar trägt. Das obere Ende 'des Lenkers 49 ist durch ng einen Zapfen 51 mit einem Arm 52 eines sich in waagerechter Ricbtong erstreckenden Hebels 53 schwenkbar verbunden, der eine -mittlere Nabe 54 aufweist, die auf der Huibschwingwelle 44 frei drehbar gelagert ist. Die Nabe 54 ist, wie am besten aus den Fig. 5 und 6 ersichtlich äst, mit einer ringförmigen Ausnehmung 56 versehen, welche gleichachsig zur Hubscbwingwelle 44 läuft. Die Ausnehmung 56 nimmt eine Schraubenfeder auf, welche an einem Ende in einer in dem Hebel 53 gebildeten Bohrung 58 -und an ihrem
anderen Ende .in einer in einem Flansch 61 vorgesehenen Bohrung verankert ist, wobei der Flansch einstückig mit der Hubschwingwelle 44 ausgebildet ist; 'der Flansch 61 ist nahe der einen Seitenfläche des Hebels 53 angeordnet und verhindert auf .diese Weise, daß der Hebeil 53 sich in Längsrichtung· der Huibschwingwelle 44 bewegt. Der Hebel 53 wind in der anderen Richtung gegen Bewegung längs der Hubschwingwelle 44 durch einen Federdrahtring 62 gesichert, 'der in eine· Nut in .der Huibschwingwelle 44 eingesetzt ist. Bin weiterer Arm 63 des, Hebels 53 (Fig. 6) ist mit einer durchgehenden, sich waagerecht erstreckenden trichterförmigen öffnung oder einer Freiga.beöffnung versehen, die einen zylindrischen Teil 64 aufweist und an ihrem der Wandung 17 zunächst liegenden und daher dem nachbeschriebenen Kurbelarm 68 gegetiüiberliiegenden Ende eine konkave kegelstumpfförmige Ausnehmung 66 aufweist, ao die als Sitz für einen konvexen kegelstumpfförmigen, sich selbsttätig zentrierenden Teil 67 gemäß nachstehender Beschreibung dient.
Es ist ersichtlich, daß die beiden Arme 52 und 63 -des Hebels 53 sich in waagerechter Richtung an gegenüberliegenden Seiten der Hubschwingwelle 44 erstrecken, wobei der Arm 52 sich gegen die vorn im Nähmaschinenisockel angeordnete Greiferwellle 27 und der Arm 63 sich gegen die nahe der Rückseite des Sockels angeordnete Vorsehulbschwingwelle 41 erstreckt. Es ist weiterhin auis Fig. 6 ersichtlich, 'daß .der Hebel 53 in Richtung der Achse der Huibschwingwelle 44 gemessen gleichförmige Dicke bat. Weiterhin halben beide Sitzteile 66 und 67 symmetrische kegeis tumpfförmige Gestalt, und, der zylindrische Teil 64 und der kegelstumpfförmiige Teil 66 liegen konzentrisch zueinander.
Die vorgeschriebene Hubschwingwelile 44 trägt einen sich in waagerechter Richtung erstreckenden Kurbelarm 68, der dem Flansch 61 benachbart angeordnet und einstückig mit ihm ausgebildet ist. Der Arm 68 ist mit einer sich in waagerechter Richtung erstreckenden zylindrischen Gewindebohrung 69 zur Aufnahme eines Gewindleteiles 71 eines waagerechten Bolzens 72 versehen, -der ebenfalls, durch die in dem Arm 63 das Heibels 53 angeordnete Bohrung 64, 66 hindurchgeht. Das eine Ende 'des Bolzens 72 hat einen verkleinerten Durchmesser, und auf ihm ist eine Widerlagerscheibe 73 mit Preßsitz aufgesetzt, welche dien Bolzen 72 daran hindert, aus der Gewindebohrung 69 herausgeschraubt zu wenden. Das andere Ende des Bolzens 72 ist etwas stärker im Durchmesser und. erstreckt sich durch eine waagerechte öffnung 74 'hindurch, welche in der Endwandung 17 ausgebildet ist, und 'der Bolzen 72 ist an seinem äußeren oder freien Ende mit einem geschlitzten Rändelkopf 76 versehen. Der Bolzen 72 trägt an einer Stelle nahe 'dem kegelstumpf förmigen Teil 66 der Bohrung 64, 66 den vorerwähnten kegelstumpfförmigen, zentrierenden Teil 67, der eine kegelförmige oder abgeschrägte Fläche 75 besitzt.
Unter Bezugnahme auf Fig. 3 ist ersichtlich, daß der waagerechte Hebel 53 an .der Seite des Flansches 61 des Armes 68 angeordnet ist, der der Endwandung 17 zunächst liegt, und daß der zylindrische Teil 64 der Bohrung 64, 66 dem Flansch 61 zunächst angeordnet ist, während der kegelstumpfförmige Sitzteil 66 dieser Bohrung gegen die Endwandung 17 gerichtet ist. Weiterhin ist ,der konische Zentrierteil 67 zwischen dem Hebel 53 und .der Wandung 17 angeordnet. Bei dieser Anordnung erstreckt sich der mit einem Kopf versehene Teil -des Bolzen 72 von dem Hebel 53 weg und geht durch die Bohrung 74 in der Wandung 17 in eine Stellung hindurch, in welcher er von der Bedienungsperson leicht erfaßt werden kann, wenn die Verlängerungsplatte 20 angehoben ist.
Die Greiferwelle 27 (Fig. 3) wird an einem Ende drehbar von einer Lagerbuchse 77 getragen, die in einem Ansatz 78 durch eine Stellschraube 79 gehalten wind. Der gleiche Ansatz 78 (Fig. 4 und 5) ist mit einer Gewindebohrung 81 versehen, um eine Schraube 82 aufzunehmen, welche ein Ende eines abgesetzten Lagerarmes 83 an dem unteren Ende des Ansatzes 78 festhält. Das freie Ende des Lagerarmes 83 weist eine sich in senkrechter Richtung erstreckende Gewindebohrung 84 auf, in welche eine einstellbare Anschlagschrauibe 86 eintritt, die durch eine Kontermutter 87 in ihrer Lage festgelegt wird. An dem oberen Ende der Schraube 86 greift die untere Fläche des Armes 52 des Hebels 53 an, wenn zufolge Freigabe: des kegelstumpfförmigen Zentrierteiles 67 aus dem 'kegel-Situmpf förmiigen Teil 66 der Bohrung 64, 66 die Feder 57 .den Hebel 53 entgegen dem Uhrzeigersinn (Fig. 5) um die Huibschwingwelle 44 dreht (im Uhrzeigersinn gemäß Fig. 2).
Beim Betrieb wirkt ©ine Einrichtung gemäß der Erfindung 'dahin, ein ruhig arbeitendes Mittel vorzusehen, das 'der Bedienungsperson 'der Nähmaschine leicht zugänglich ist, um die Nähmaschine aus einer Maschine zur Durchführung von gewöhnlichen Nähvorgängen in eine Maschine zur Durchführung von Stopf-, Stick- usw. Vorgängen oder umgekehrt umzuwandeln.
Wenn, die Vorschubeinrichtung derart eingestellt wenden soll, daß der Stopfschieber 34 unter die obere Fläche der Stichplatte 31 gedrückt wird, wird die angelenkte Verlängerungsplatte 20 in die in Fig. ι in gestrichelten Linien dargestellte Stellung angehoben, und die Bedienungsperson schraubt unter Erfassen des Rändelkopfes 76 den Bolzen 72 aus der in Fig. 6 in. voll ausgezogenen Linien wiedergegebenen Stellung in die in dieser Figur durch gestrichelte Linien wiedergegebene Stellung. Dadurch wird der kegelstumpfförmige Zentrierteil 67 aus dem kegelstumpfförmigen Sitzteil 66 'der Bohrung 64 freigegeben und trennt den Arm 63 des Hebels 53 von dem Arm 68 .der Hulbsebwingwelle 44. Da der Durchmesser .der Bohrung 64 wesentlich größer als der Durchmesser des Gewindeteites 71 des Bolzens 72 ist, kann 'der Hebel sich frei und unabhängig von der Hubschwingwelle 44 und dem einstückig mit ihr ausgebildeten
Arm 6S 'bewegen. Unter diesen Umständen dreht die Feder 57 den, Hebel 53 entgegen- dem Uhrzeigersinn, wie in Fig. 5 dargestelllt ist (im Uhr- : zeigersinn igemäß Fig. 2), bis -die Unterfläche das Armes 52 des Hebels 53 an der Ans eh lagschraube 86 angreift. Diaher fallen der Arm 52, der Zapfen 51 «nid infolgedessen auch der Lenker 49-, der Zapfen 48 und der nach unten, stehende Ansatz 47 j mit nach unten;, wodurch !bewirkt wird, daß dsr ' Stoffschieber unter die Oberfläche der Stichplatte , 31 (Fig. 5) herunter fällt oder heruntergedrückt wird. Da der konische Zentrierteil 67 mit dem Sitz ; 66 außer Eingriff ,steht, könmian sich die Hub- i schwingwelle 44, der einstückig mit ihr aiusgebildete Arm 68 und der Bolzen, 72 frei bewegten, ohne irgendeine Bewegung des Stoff Schiebers 34 zu. verursachen. Diese freie Bewegung des Bolzens 72 ist in Fig. 5 durch die gestrichelte Linie 72^ und die ausgezogene Linie ?2L wiedergegeben, unidi dlie gestrichelte Linie ?2R deutet die angehobene oder höchste Stellung an, welche von dem Gewindeteil 71 des Bolzens 72 eingenommen wird, wenn, die H:ubscbwingwelHe44 schwängt., und die ausgezogene Linie J2L deutet die gesenkte oder unterste Stelhing an, 'welche von dem Gewindeteil 71 das. Bolzens 72 angenommen! wird, wenn, die Hulbscbwingwelle 44 schwingt. Wenn die Fader 57 den Arm 52 veranlaßt hat, sich gegen dien Anschlag86 zu legen., ist ersichtlich, daß die zylindrische Bohrung 64 sich in der richtigen, Stellung befindet und groß genug ist, um eine freie Aufundabbewegung des Bolzens 72 zu gestatten.
Wenn es gewünscht wird, den Vorschubmechaniii&muis so einzustellen:, daß gewöhnliche ; NaliTOrgänge auf der Nähmaschine durchgeführt i werden können, wird, der Bolzen 72 vermittels- des | Kopfes 76 aus der in Fig. 6gestrichelt dargestellter, Stellung in die in ausgezogenen Linien dargestellte Stellung geschraubt. Wenn dieis erfolgt ist, greift die Schrägfläche 75 des sich selbst zentrierenden ! Teiles 67 an dem. 'kegelstumpfförinigen Sitzteil 66 , mit dem Ergebnis an, daß, wenn die Schraube 71 angezogen ist, der Hebel 53 gezwungen wird, sich i im Uhrzeigersinn (Fig. 5) um dlie Hubischwing- i welle 44 .und gegen den Druck der Feder 57 zu be- I wegen, bis der konische Flansch sich voll in den j Sitz 66 eingesetzt hat. Dies bringt den S toffscbieber stets auf die richtige Höhe, weil der Zentrierteil 67 keineMöglichkeit hat, sich gegen den versenkten Teil 66 festzulegen, bis der volle Sitz erreicht worden ist. Wenn dies erreicht ist, liegt der Bolzen 72 gleichachsig zur Bohrung 64, <undl der Hebel 53 wird mit dem Arm 68 verklemmt. Wenn dies eintritt, wird der Arm 52 des Hebels 53 außer Berührung mit der Ansehlagschraube 86 angehoben, und jedesmal, wenn die Hubs cbwing welle 44 schwingt, bewegt sich der Hebel 53 mit ihr und bewirkt, daß der Lenker 49 abwechselnd den Stoffschiebertiragibalken 36 hebt und senkt und ihm dadurch Anbab- und-' Senkbewegungen erteilt. In diesem. Zusammenhang i sei bemerkt, daß der .komische Zentrierteil 67 und der Sitz 66 eine solche Größe und Form haben, das sie den Stoffschieber 34 für gewöhnliche Näh- j Vorgangs, ausreichend anheben, wenn der Zentrierteil 67 veranlaßt wird, an dem Sitz66 anzugreifen.

Claims (6)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorschubeinrichtung für Nähmaschinen mit einer Vo'rschubtschjwingwelle, einer Hubschwing welle und! einem Stoffschielbertragbalken,, dessen eines Ende mit der Vorschtubsehwing-welle verbunden -ist, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Hubschwing welle (44) ein mit einer öffnung versehener Arm (68) bewegbar ist und daß ein Hebel (53), der an der Hubschwingwelle (44) iangelenkt und mit- dem Stoffschiebertraigibalken (36) verbunden ist, mit einer Öffnung versehen ist unds eine der Öffnungen (66) eine symmetrische kegelstumpfförmige Gestalt hat 'und die andere Öffnung (69) mit Gewinde \rersehen ist und daß ein Schaft (72) mit einem Gewindeteil (71) in die Gewindeöffnung (69) eintritt und ein kegelstumpfförmiger Tel (75) in die kegelstumpfförmige Öffnung (66) eintritt.
  2. 2. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 1 mit einem nach oben stehenden, mit dem StoffscMebertragbalken schwenkbar verbundenen Lenker, dadurch gekennzeichnet, daß ein. Arm (52) des zweiarmigen an der Hubischwingwelle (44) angelenkten Hebels (53) mit dem nach oben stehendien Lenker (49) ■ schwenkbar verbunden ist und der andere Arm (63) das zweiarmigen Habelis (53) mit dem von derHubsehwingiwelle (44) getragenem Arm (68): verbunden und; von ■ihm getrennt werden kann.
  3. 3. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 2, daidiurch gekennzeichnet, daß der zweiarmige Hebel (53) eine mit einer Öffnung (56) versehene mittlere Nabe (54) aiufweist, welche schwenkbar auf der Hubschwingwelle (44) getragen wird, uindl daß eine Feder (57) in dbr öffnung <56) idiar Nabe (54)' den Hebel (53) um die Hub schwang welle (44) drückt,
  4. 4. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Begrenzen der Schwenkbewegung des Hebels, (53)' ein Anschlag (86) vorgesehen, ist.
  5. 5. Vorschubieinrichitung nach Anspruch 1 no bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein einstückig mit dem StoffschiebertragibaHken ausgebildeter und, von ihm nach unten: stehender Ansatz (47) an seinem unteren Ende einen, Zapf en (48) trägt, an den der nach ofen stehende. Lenker (49·)· mit seinem unteren Ende angelenkt ist, und ein zweiter an dem oberen Ende des Lenkers (49) angelenkter Zapfen (51) mit dem einen Arm (52) des zweiarmigen Hebels (53) verbunden! ist.
  6. 6. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 1 bis 5 für Nähmaschinen mit einem Sockel mit nach unten stehender Vorderwanidiung, nach unten stehender Hinterwandiung und einer nach unten stehendien und mit einer Öffnung versehenen Enidiwandiung, wobei die Stofftragplatte
    eine !geschlitzte Stichplatte· trägt, durch welche hindurch der Stoffschieber vorsteht, und eine Gredferwelle dim Sockel und nahe der Vorderseite 'des Sockels angeordnet ist, während die VorschiAschwingwelle im Sockel und in der Nähe der Hiinterwamdüng des Sockeiis und; die Hubschwingwelle zwischen der Greiferwelle und der Vorscbuibscbwiagwelle angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der zweiarmige Hebel (53) an der Seite idös von der HubsehwingweMe (44) getragenen Armes (68·). angeordnet ist, welche der Endiwandluog (17) des Sockels, (11) zunächst liegt und ein von dem Sockel (11) getragenes Widerlager (86) in einer Richtung die Drehbewegung des Hebels (53) begrenzt, und der von dem Arm (68) auf 'der Hubschwingwelle (44) getragene Schaft (72) sich durch die mit einer Öffnung (74) versehene Endwandung (17) bis an eiioe Stelle zur bequemen Bedienung erstreckt. ao
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    1 5677 1.54
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