DE901862C - Vorschubeinrichtung fuer Naehmaschinen - Google Patents
Vorschubeinrichtung fuer NaehmaschinenInfo
- Publication number
- DE901862C DE901862C DES24786A DES0024786A DE901862C DE 901862 C DE901862 C DE 901862C DE S24786 A DES24786 A DE S24786A DE S0024786 A DES0024786 A DE S0024786A DE 901862 C DE901862 C DE 901862C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- shaft
- arm
- opening
- lever
- feed device
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000009958 sewing Methods 0.000 title claims description 20
- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims description 17
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B27/00—Work-feeding means
- D05B27/02—Work-feeding means with feed dogs having horizontal and vertical movements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 14. JANUAR 1954
S 24786 VII152 a
Die Erfindung bezieht (sich auf Nähmaschinen und im besonderen auf Vors chubainr ich tungen, die
■insbesondere zur Verwendung an Haushaltnähmaschinen geeignet sind, bei (denen eine Einrichtung·
vorgesehen ist, die allgemein als Stoff-SichiebenalbstielMer
.bezeichnet wind, um die Stoffvorischuibainrichtuing
.durch Seniken des Stoffschiffcers
der Nähmaschine unter die obere Fläche der Stofftragplatte unwirksam zu machen und dien
Stoffschieber in der gesenkten Stellung zu halten, damit das Arbeitsstück ibzw. der Stoff zu Stopfzwecken,
Stiickzwecken und anderen ähnlichen Arbeitsvorgängen von Hand verschoben, wenden'
kann.
Stoffschidberabstelleinüichtungen sind bisher benutzt
worden, um die Stoff Vorschuleinrichtungen
von NiähmaschiHien unwirksam zu machen:, wenn
es gewünscht ward, die Nähmaschine für Stopf- und Stickarbeitsvorgänge zu verwenden.
Die vorliegende Erfindung bildet eine Venbesiserung
vorlbekannter Binrichtongen, wielche leicht
herzustellen! und zugleich im Arbeiten wirksam ist.
Ein Zweck der Erfindung besteht darin, einen verbesserten und vereinfachten Stoffschieberaibsteller
zu schaffen1, <die.r idturch 'dieBedienungisperson
der Nähmaschline bequem gehandlhalbt werden kann.
Ein weiterer Z\vec:k der. Erfindung besteht
darin, eine verbesserte Stoffschielberäbstelleinrich-
tang zu schaffen, welche insbesondere zur Verwendung1
an, Nähmaschinen zwedcvoll ist, be denen sowohl die Hubschwingweile als auch die
Vorsdiubscbwingwelle hinter der Greiferwelle angeordnet
sind:.
Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht1 darin eine verbesserte StofEschiieberabstelleimrichtung zu
schaffen, die insbesondere zur Verwendung an Haushaltmaschinen (geeignet ist und welche keine
ίο nachteiligem Geräusche verursacht, während die
Näheinrichtungen arbeiten, und zwar unabhängig
davon, ob der Stoffschieber in die Arbeitsstellung1
angehoben ader in die RuhesteiHuiig gesenkt
■worden ist.
In der Zeichnung' ist eine Ausführuogsform der
Erfindung !beispielsweise zur Darstellung gebracht. Fig. ι ist eine Seitenansicht von vorn eines
Teiles einer Nähmaschine, an welcher die Erfindung verkörpert ist;
Fig. 2 ist ein: senkrechter Teiilschnitt nach
Linie 2-2 der Fig. 1;
Fig. 3 ist eine Untenansicht, in Richtung des
Pfeiles 3 der Fig. 1 gesehen-;
Fig. 4 ist eine Schnittansicht nach Linie 4-4 der
Fig. 3, bei der sich jedoch die Nähmaschine in einer aufrecht stehenden Lage befindet; diese Figur
gibt für die üblichen Nähvorgänge den Stoffschieber in der angehobenen Stellung wieder;
Fig. 5 ist in vergrößertem Maßstab eine Schnittansicht
einiger .der in Fig. 4 dargestellten Teile,
bei der jedoch 'der Stoffschieber von einem Teil
der ihn steuernden Einrichtung getrennt oder abgestellt worden ist;.
Fig. 6 ist eine Schnittansicht nach idler gebrochienen
Linie 6-6 der Fig. 4;
Fig. 7 ist eine Tailschnittamstieht nach Linie 7-7
dier Fig. 2.
Unter Bezugnahme auf die Zeichniuogeni im einzelnen,
in denen eine !bevorzugte Ausfuhrungsform
der Erfindung -wiedergegeben ist, zeigen, diese eine 'Nähmaschine, welche einen im wesentlichen rechteckig
gestalteten Sockel n -aufweist, .der an seiner
Oberseite eine Stofftnagplatte 12 schafft und der an seiner Unterseite mit mehreren sich in Qiuerrichtung
und in Längsrichtung erstreckenden Versteifungsrippen 13, einer sich nach unten erstreckenden
Vorderwandungi4 und einerHinterwand 16 und Endwandungen 17 umid 18 verseilen ist, die
einen kastenartigen Sockel bilden, dessen nach abwärts gerichtete öffnung gewöhnlich durch eine
Bodenplatte 19 verschlossen! ist, welche durch eine Mutter 19' an Ort und Stelle gehalten wird. Eine
angelenkte Verlängerungsplatte 20 ist in bekannter Weise auf Schrauben 20' schwenkbar angeordnet.
Ein hohler Ständer 21' (Fig. 2) steht von dem
Sockel 11 nach oben, und der Ständer trägt; an
seinem oberen Ende einen überhängenden Maschinienarm 21, 'der im einem hohlen Kopf 22
endigt, welcher durch eine Deckplatte 23 verschlossen ist und Teile der üblichem auf und aib
gehenden Nadelstange 24 und die Drückerstange
25 aufnimmt. Der obere Teil dies, Maschinenarmes 21 ist diurchi eine Deckelplatte 26 verschlossen, die
durch bekannte Mittel festgehalten wird. 6g
Eine Maschinenantriefoswelle (nicht dargestellt), welche in dem Maschinenarm 21 'Untergebracht ist,
treibt die auf und ab gehende Nadelstange 24 in bekannter Weise an, und die gleiche Antriebswelle
treibt eine Greiferwelle 27 an, die ihrerseits einen Greifer 28 trägt, der so ausgeführt ist, daß er
beim Bilden von Stichen, mit einer fadenführenden Nadel 29 zusammenarbeitet. Da die SticbbiIdeeinrichtung
an sich keinen Teil der vorliegenden Erfindung (bildet, wird eine vollständige Darstellung
und Beschreibung dieser Einrichtung nicht als, erforderlich angesehen.
Die Stofftragplatte 12 ist mit einer Stichplatte
31 versehen, welche Stoffschieberschlitze 32 aufweist,
durch welche hindurch ein gezahnter Stoffschieber
34 arbeitet, der durch Schrauben 37 an einem Ende eines langen Stoffschiiebertragibalkens
36 !befestigt ist. Aus den Fig. 2 und. 4 ist ersichtlich, daß das freie Ende des StofiscMebertragbalkems
36 und der Stoffschieber 34 unmittelbar oberhalb der Greiferwelle 27 angeordnet sind. Der
Stoffscbiebertragbalken 36 ist z. B. bei 38 an
seinem hinterem Ende an den oberen Enden eines Paares von Vorschubsdhwingen 39-39 angelenkt,
welche sich von einer Vorschuibschwingwelte^i,
die auf Spitzenlaigem gelagert ist, nach oben erstrecken;
aines der Spitzenlager für die Schwimgwellie4i
ist bei 42 wiedergegeben. Weiterhin ist auf Spi'tzenlaigerm, von denen eines bei 43 wiedergegeben
ist; eine Huibschwingwelle 44 gelagert.
Es ist ersichtlich, daß die Vorschubschwingwelle 41 nahe 'der Himterwandung 16 angeordnet; ist, daß
die Greiferwelle 27 sich, nahe 'der VorderwaniduBg
14 erstreckt und daß die Hubschwiingwelle 44
zwischen, der Vorschiulbschwinigwelle 41 und dier
Greiferwelle 27 angeordnet ist. Der Vorschubschwingwelle 41 und der HubschwingweHe 44
werden durch beliebige ztweckentsprechende Mittel
Schwingbewegungen erteilt.
Wie oben ausgeführt, ist der den: Stoffschieber tragende Teil des Stoffochiiöbertragbälkens 36
oberhalb der Greiferwelle 27 angeordnet, und der
Stoffschieibertragbalken 36 ist an einer Stelle unmittelbar
hinter der Greiferwelle 27 mit einem nach unten stehenden Ansatz 47 versehien. Das
untere Ende dies nach unten stehenden Ansatzes 47
trägt einen sich in waagerechter Richtung erstreckenden
Zapfen 48, der das, untere Ende eines sich nach oben erstreckenden Lenkers 49 schwenkbar
trägt. Das obere Ende 'des Lenkers 49 ist durch ng
einen Zapfen 51 mit einem Arm 52 eines sich in waagerechter Ricbtong erstreckenden Hebels 53
schwenkbar verbunden, der eine -mittlere Nabe 54 aufweist, die auf der Huibschwingwelle 44 frei
drehbar gelagert ist. Die Nabe 54 ist, wie am besten aus den Fig. 5 und 6 ersichtlich äst, mit
einer ringförmigen Ausnehmung 56 versehen, welche gleichachsig zur Hubscbwingwelle 44 läuft.
Die Ausnehmung 56 nimmt eine Schraubenfeder
auf, welche an einem Ende in einer in dem Hebel 53 gebildeten Bohrung 58 -und an ihrem
anderen Ende .in einer in einem Flansch 61 vorgesehenen
Bohrung verankert ist, wobei der Flansch einstückig mit der Hubschwingwelle 44
ausgebildet ist; 'der Flansch 61 ist nahe der einen Seitenfläche des Hebels 53 angeordnet und verhindert
auf .diese Weise, daß der Hebeil 53 sich in
Längsrichtung· der Huibschwingwelle 44 bewegt. Der Hebel 53 wind in der anderen Richtung gegen
Bewegung längs der Hubschwingwelle 44 durch einen Federdrahtring 62 gesichert, 'der in eine· Nut
in .der Huibschwingwelle 44 eingesetzt ist. Bin weiterer Arm 63 des, Hebels 53 (Fig. 6) ist mit
einer durchgehenden, sich waagerecht erstreckenden trichterförmigen öffnung oder einer Freiga.beöffnung
versehen, die einen zylindrischen Teil 64 aufweist und an ihrem der Wandung 17 zunächst
liegenden und daher dem nachbeschriebenen Kurbelarm 68 gegetiüiberliiegenden Ende eine konkave
kegelstumpfförmige Ausnehmung 66 aufweist,
ao die als Sitz für einen konvexen kegelstumpfförmigen, sich selbsttätig zentrierenden Teil 67
gemäß nachstehender Beschreibung dient.
Es ist ersichtlich, daß die beiden Arme 52 und 63 -des Hebels 53 sich in waagerechter Richtung an
gegenüberliegenden Seiten der Hubschwingwelle 44 erstrecken, wobei der Arm 52 sich gegen die
vorn im Nähmaschinenisockel angeordnete Greiferwellle
27 und der Arm 63 sich gegen die nahe der Rückseite des Sockels angeordnete Vorsehulbschwingwelle
41 erstreckt. Es ist weiterhin auis Fig. 6 ersichtlich, 'daß .der Hebel 53 in Richtung
der Achse der Huibschwingwelle 44 gemessen gleichförmige Dicke bat. Weiterhin halben beide
Sitzteile 66 und 67 symmetrische kegeis tumpfförmige
Gestalt, und, der zylindrische Teil 64 und der kegelstumpfförmiige Teil 66 liegen konzentrisch
zueinander.
Die vorgeschriebene Hubschwingwelile 44 trägt
einen sich in waagerechter Richtung erstreckenden Kurbelarm 68, der dem Flansch 61 benachbart angeordnet
und einstückig mit ihm ausgebildet ist.
Der Arm 68 ist mit einer sich in waagerechter Richtung erstreckenden zylindrischen Gewindebohrung 69 zur Aufnahme eines Gewindleteiles 71
eines waagerechten Bolzens 72 versehen, -der ebenfalls,
durch die in dem Arm 63 das Heibels 53 angeordnete Bohrung 64, 66 hindurchgeht. Das eine
Ende 'des Bolzens 72 hat einen verkleinerten Durchmesser, und auf ihm ist eine Widerlagerscheibe
73 mit Preßsitz aufgesetzt, welche dien Bolzen 72 daran hindert, aus der Gewindebohrung
69 herausgeschraubt zu wenden. Das andere Ende
des Bolzens 72 ist etwas stärker im Durchmesser
und. erstreckt sich durch eine waagerechte öffnung 74 'hindurch, welche in der Endwandung 17 ausgebildet
ist, und 'der Bolzen 72 ist an seinem äußeren oder freien Ende mit einem geschlitzten
Rändelkopf 76 versehen. Der Bolzen 72 trägt an einer Stelle nahe 'dem kegelstumpf förmigen Teil
66 der Bohrung 64, 66 den vorerwähnten kegelstumpfförmigen,
zentrierenden Teil 67, der eine kegelförmige oder abgeschrägte Fläche 75 besitzt.
Unter Bezugnahme auf Fig. 3 ist ersichtlich, daß der waagerechte Hebel 53 an .der Seite des
Flansches 61 des Armes 68 angeordnet ist, der der
Endwandung 17 zunächst liegt, und daß der zylindrische Teil 64 der Bohrung 64, 66 dem Flansch 61
zunächst angeordnet ist, während der kegelstumpfförmige Sitzteil 66 dieser Bohrung gegen die Endwandung
17 gerichtet ist. Weiterhin ist ,der konische Zentrierteil 67 zwischen dem Hebel 53
und .der Wandung 17 angeordnet. Bei dieser Anordnung
erstreckt sich der mit einem Kopf versehene Teil -des Bolzen 72 von dem Hebel 53 weg
und geht durch die Bohrung 74 in der Wandung 17 in eine Stellung hindurch, in welcher er von der
Bedienungsperson leicht erfaßt werden kann, wenn die Verlängerungsplatte 20 angehoben ist.
Die Greiferwelle 27 (Fig. 3) wird an einem Ende drehbar von einer Lagerbuchse 77 getragen, die
in einem Ansatz 78 durch eine Stellschraube 79 gehalten wind. Der gleiche Ansatz 78 (Fig. 4 und 5)
ist mit einer Gewindebohrung 81 versehen, um
eine Schraube 82 aufzunehmen, welche ein Ende eines abgesetzten Lagerarmes 83 an dem unteren
Ende des Ansatzes 78 festhält. Das freie Ende des Lagerarmes 83 weist eine sich in senkrechter Richtung
erstreckende Gewindebohrung 84 auf, in welche eine einstellbare Anschlagschrauibe 86 eintritt,
die durch eine Kontermutter 87 in ihrer Lage festgelegt wird. An dem oberen Ende der Schraube
86 greift die untere Fläche des Armes 52 des Hebels 53 an, wenn zufolge Freigabe: des kegelstumpfförmigen
Zentrierteiles 67 aus dem 'kegel-Situmpf
förmiigen Teil 66 der Bohrung 64, 66 die Feder 57 .den Hebel 53 entgegen dem Uhrzeigersinn
(Fig. 5) um die Huibschwingwelle 44 dreht (im Uhrzeigersinn gemäß Fig. 2).
Beim Betrieb wirkt ©ine Einrichtung gemäß der Erfindung 'dahin, ein ruhig arbeitendes Mittel vorzusehen,
das 'der Bedienungsperson 'der Nähmaschine leicht zugänglich ist, um die Nähmaschine
aus einer Maschine zur Durchführung von gewöhnlichen Nähvorgängen in eine Maschine
zur Durchführung von Stopf-, Stick- usw. Vorgängen oder umgekehrt umzuwandeln.
Wenn, die Vorschubeinrichtung derart eingestellt wenden soll, daß der Stopfschieber 34 unter die
obere Fläche der Stichplatte 31 gedrückt wird, wird die angelenkte Verlängerungsplatte 20 in die
in Fig. ι in gestrichelten Linien dargestellte Stellung angehoben, und die Bedienungsperson schraubt
unter Erfassen des Rändelkopfes 76 den Bolzen 72 aus der in Fig. 6 in. voll ausgezogenen Linien
wiedergegebenen Stellung in die in dieser Figur durch gestrichelte Linien wiedergegebene Stellung.
Dadurch wird der kegelstumpfförmige Zentrierteil 67 aus dem kegelstumpfförmigen Sitzteil 66 'der
Bohrung 64 freigegeben und trennt den Arm 63 des Hebels 53 von dem Arm 68 .der Hulbsebwingwelle
44. Da der Durchmesser .der Bohrung 64 wesentlich größer als der Durchmesser des Gewindeteites
71 des Bolzens 72 ist, kann 'der Hebel sich frei und unabhängig von der Hubschwingwelle
44 und dem einstückig mit ihr ausgebildeten
Arm 6S 'bewegen. Unter diesen Umständen dreht die Feder 57 den, Hebel 53 entgegen- dem Uhrzeigersinn,
wie in Fig. 5 dargestelllt ist (im Uhr- :
zeigersinn igemäß Fig. 2), bis -die Unterfläche das
Armes 52 des Hebels 53 an der Ans eh lagschraube
86 angreift. Diaher fallen der Arm 52, der Zapfen 51 «nid infolgedessen auch der Lenker 49-, der
Zapfen 48 und der nach unten, stehende Ansatz 47 j
mit nach unten;, wodurch !bewirkt wird, daß dsr '
Stoffschieber unter die Oberfläche der Stichplatte , 31 (Fig. 5) herunter fällt oder heruntergedrückt
wird. Da der konische Zentrierteil 67 mit dem Sitz ;
66 außer Eingriff ,steht, könmian sich die Hub- i
schwingwelle 44, der einstückig mit ihr aiusgebildete
Arm 68 und der Bolzen, 72 frei bewegten, ohne
irgendeine Bewegung des Stoff Schiebers 34 zu. verursachen.
Diese freie Bewegung des Bolzens 72 ist in Fig. 5 durch die gestrichelte Linie 72^ und die
ausgezogene Linie ?2L wiedergegeben, unidi dlie gestrichelte
Linie ?2R deutet die angehobene oder
höchste Stellung an, welche von dem Gewindeteil 71 des Bolzens 72 eingenommen wird, wenn, die
H:ubscbwingwelHe44 schwängt., und die ausgezogene
Linie J2L deutet die gesenkte oder unterste Stelhing
an, 'welche von dem Gewindeteil 71 das. Bolzens 72 angenommen! wird, wenn, die Hulbscbwingwelle
44 schwingt. Wenn die Fader 57 den Arm 52 veranlaßt hat, sich gegen dien Anschlag86 zu legen.,
ist ersichtlich, daß die zylindrische Bohrung 64 sich in der richtigen, Stellung befindet und groß
genug ist, um eine freie Aufundabbewegung des Bolzens 72 zu gestatten.
Wenn es gewünscht wird, den Vorschubmechaniii&muis
so einzustellen:, daß gewöhnliche ; NaliTOrgänge auf der Nähmaschine durchgeführt i
werden können, wird, der Bolzen 72 vermittels- des |
Kopfes 76 aus der in Fig. 6gestrichelt dargestellter,
Stellung in die in ausgezogenen Linien dargestellte Stellung geschraubt. Wenn dieis erfolgt ist, greift
die Schrägfläche 75 des sich selbst zentrierenden ! Teiles 67 an dem. 'kegelstumpfförinigen Sitzteil 66 ,
mit dem Ergebnis an, daß, wenn die Schraube 71 angezogen ist, der Hebel 53 gezwungen wird, sich i
im Uhrzeigersinn (Fig. 5) um dlie Hubischwing- i welle 44 .und gegen den Druck der Feder 57 zu be- I
wegen, bis der konische Flansch sich voll in den j Sitz 66 eingesetzt hat. Dies bringt den S toffscbieber
stets auf die richtige Höhe, weil der Zentrierteil 67 keineMöglichkeit hat, sich gegen den versenkten Teil
66 festzulegen, bis der volle Sitz erreicht worden ist. Wenn dies erreicht ist, liegt der Bolzen 72 gleichachsig
zur Bohrung 64, <undl der Hebel 53 wird mit dem Arm 68 verklemmt. Wenn dies eintritt, wird
der Arm 52 des Hebels 53 außer Berührung mit der Ansehlagschraube 86 angehoben, und jedesmal,
wenn die Hubs cbwing welle 44 schwingt, bewegt
sich der Hebel 53 mit ihr und bewirkt, daß der Lenker 49 abwechselnd den Stoffschiebertiragibalken
36 hebt und senkt und ihm dadurch Anbab- und-'
Senkbewegungen erteilt. In diesem. Zusammenhang i sei bemerkt, daß der .komische Zentrierteil 67 und
der Sitz 66 eine solche Größe und Form haben, das sie den Stoffschieber 34 für gewöhnliche Näh- j
Vorgangs, ausreichend anheben, wenn der Zentrierteil
67 veranlaßt wird, an dem Sitz66 anzugreifen.
Claims (6)
- Patentansprüche:i. Vorschubeinrichtung für Nähmaschinen mit einer Vo'rschubtschjwingwelle, einer Hubschwing welle und! einem Stoffschielbertragbalken,, dessen eines Ende mit der Vorschtubsehwing-welle verbunden -ist, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Hubschwing welle (44) ein mit einer öffnung versehener Arm (68) bewegbar ist und daß ein Hebel (53), der an der Hubschwingwelle (44) iangelenkt und mit- dem Stoffschiebertraigibalken (36) verbunden ist, mit einer Öffnung versehen ist unds eine der Öffnungen (66) eine symmetrische kegelstumpfförmige Gestalt hat 'und die andere Öffnung (69) mit Gewinde \rersehen ist und daß ein Schaft (72) mit einem Gewindeteil (71) in die Gewindeöffnung (69) eintritt und ein kegelstumpfförmiger Tel (75) in die kegelstumpfförmige Öffnung (66) eintritt.
- 2. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 1 mit einem nach oben stehenden, mit dem StoffscMebertragbalken schwenkbar verbundenen Lenker, dadurch gekennzeichnet, daß ein. Arm (52) des zweiarmigen an der Hubischwingwelle (44) angelenkten Hebels (53) mit dem nach oben stehendien Lenker (49) ■ schwenkbar verbunden ist und der andere Arm (63) das zweiarmigen Habelis (53) mit dem von derHubsehwingiwelle (44) getragenem Arm (68): verbunden und; von ■ihm getrennt werden kann.
- 3. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 2, daidiurch gekennzeichnet, daß der zweiarmige Hebel (53) eine mit einer Öffnung (56) versehene mittlere Nabe (54) aiufweist, welche schwenkbar auf der Hubschwingwelle (44) getragen wird, uindl daß eine Feder (57) in dbr öffnung <56) idiar Nabe (54)' den Hebel (53) um die Hub schwang welle (44) drückt,
- 4. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Begrenzen der Schwenkbewegung des Hebels, (53)' ein Anschlag (86) vorgesehen, ist.
- 5. Vorschubieinrichitung nach Anspruch 1 no bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein einstückig mit dem StoffschiebertragibaHken ausgebildeter und, von ihm nach unten: stehender Ansatz (47) an seinem unteren Ende einen, Zapf en (48) trägt, an den der nach ofen stehende. Lenker (49·)· mit seinem unteren Ende angelenkt ist, und ein zweiter an dem oberen Ende des Lenkers (49) angelenkter Zapfen (51) mit dem einen Arm (52) des zweiarmigen Hebels (53) verbunden! ist.
- 6. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 1 bis 5 für Nähmaschinen mit einem Sockel mit nach unten stehender Vorderwanidiung, nach unten stehender Hinterwandiung und einer nach unten stehendien und mit einer Öffnung versehenen Enidiwandiung, wobei die Stofftragplatteeine !geschlitzte Stichplatte· trägt, durch welche hindurch der Stoffschieber vorsteht, und eine Gredferwelle dim Sockel und nahe der Vorderseite 'des Sockels angeordnet ist, während die VorschiAschwingwelle im Sockel und in der Nähe der Hiinterwamdüng des Sockeiis und; die Hubschwingwelle zwischen der Greiferwelle und der Vorscbuibscbwiagwelle angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der zweiarmige Hebel (53) an der Seite idös von der HubsehwingweMe (44) getragenen Armes (68·). angeordnet ist, welche der Endiwandluog (17) des Sockels, (11) zunächst liegt und ein von dem Sockel (11) getragenes Widerlager (86) in einer Richtung die Drehbewegung des Hebels (53) begrenzt, und der von dem Arm (68) auf 'der Hubschwingwelle (44) getragene Schaft (72) sich durch die mit einer Öffnung (74) versehene Endwandung (17) bis an eiioe Stelle zur bequemen Bedienung erstreckt. aoHierzu 1 Blatt Zeichnungen1 5677 1.54
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES24786A DE901862C (de) | 1951-08-04 | 1951-09-14 | Vorschubeinrichtung fuer Naehmaschinen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1852151A GB683274A (en) | 1951-08-04 | 1951-08-04 | Feeding mechanism for sewing machines |
| DES24786A DE901862C (de) | 1951-08-04 | 1951-09-14 | Vorschubeinrichtung fuer Naehmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE901862C true DE901862C (de) | 1954-01-14 |
Family
ID=25994982
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES24786A Expired DE901862C (de) | 1951-08-04 | 1951-09-14 | Vorschubeinrichtung fuer Naehmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE901862C (de) |
-
1951
- 1951-09-14 DE DES24786A patent/DE901862C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2313717A1 (de) | Einrichtung zur herstellung von paspeloeffnungen in zuschnitteilen von bekleidungsstuecken | |
| DE1485403B1 (de) | Einrichtung zum selbsttaetigen Naehen einer kontinuierlichen Folge von Stoffteilen | |
| DE3033152A1 (de) | Arbeitsstueck-zuschneidvorrichtung fuer naehmaschinen | |
| DE1137296B (de) | Naehmaschine zum Aufnaehen von Stoffstuecken auf Arbeitsstuecke | |
| DE821911C (de) | Beschneidevorrichtung fuer Naehmaschinen | |
| DE901862C (de) | Vorschubeinrichtung fuer Naehmaschinen | |
| DE2123601C3 (de) | Fadensteuervorrichtung für eine Nähmaschine | |
| DE2062201A1 (de) | Fadenabschneideeinrichtung an Doppelsteppstichnähmaschinen | |
| DE846058C (de) | Vorschubvorrichtung fuer Naehmaschinen | |
| DE1660881B2 (de) | Einfädelvorrichtung für Nähmaschinen | |
| DE566120C (de) | Naehmaschine mit in zwei verschiedenen Richtungen beweglicher Stoffklemme | |
| DE879196C (de) | Maschine zum Annaehen von Knoepfen | |
| DE636915C (de) | Kettenstich-Schuhnaehmaschine | |
| DE614060C (de) | Kettenstich-Hohlsaumnaehmaschine | |
| DE938457C (de) | Nadeleinfaedler fuer Naehmaschinen | |
| DE681357C (de) | Maschine zum Schliessen gefuellter Saecke | |
| DE129992C (de) | ||
| DE1927C (de) | Neuerungen an Nähmaschinen | |
| AT42899B (de) | Nähmaschine zur Herstellung von Überlappungsnähten mit blindem Stich. | |
| DE646666C (de) | Naehmaschine mit unterem und oberem Stoffschieber | |
| DE713007C (de) | Dippelsteppstichnaehmaschine mit einem Paar Horizontalgreifer, einem Stoffschieber ueblicher Art und einem zusaetzlichen Abzugwalzenpaar | |
| DE171508C (de) | ||
| DE20935C (de) | Neuerungen an der unter Nr. 13790 patentirten Nähmaschine mit Hakennadel und Schiffchen | |
| DE849647C (de) | Stoffvorschubeinrichtung fuer Naehmaschinen | |
| DE180312C (de) |