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Abdichtungseinrichtung an Fahrzeugbehältern Die Erfindung bezieht
sich .auf eine Abdichtungseinrichtung an Fahrzeugbehältern zur Beförderung von feinkörnigem
Schüttgut mit ,drehbar angeordneten und verriegel,baren. Entladeikliappen, die im
geöffneten und unbelasteten Zustand :eben oder mindestens an ihnen Rändern eben
sind. Bei Abdichturngseinrichtungendieser Art ist die Verwendung vom Dichtungen
aus Gummi oder sich ähnlich verhaltenden Stoffen zwischen den Kanten der Behälter
und den Rändern der Entladeklappen bekannt.
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Bekannt ist auch die Verwendung von Entladeklappen, deren Ränder vorgebogen
sind und durch die Verrie@gelungskräfte mit Vorspannung an die Behälterkanten ungepreßt
werden und dadurch auch den gefüllten Behälter @d;icht schfiießen. In den beiden
bekannten Abdichtungseinrichtungen erfordern die Klappenränder erhebliche, aus Festigkeitsgründen
nicht nötige Versteifungen, um die Durchbiegung möglichst klein zuhalten. Im ersten
Fall werden größere Spielräume zwischen Behälterkanten und Klappenrärndern von Gum@mi,dichtungen
nicht ausreichend abgeschlossen. Im zweiten Fall isst die Herstellung von Klappen
mit stark vorgebogenen Rändern umständlich und kostspielig.
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Durch die ebenfalls bekannte Anbringung mehrerer Verriegelungen zwischen
Kl,appenrändLrn und ,den Behälterwänden lassen sich,die Versteifungen einfacher
halten. Es wird jedoch ,die Bedienung beim Öffnen und Schließen der Klappen erschwert.
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Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Abdichtungseinrichtung
der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die die Nachteile d°r bekannten Abdichtungseinrichtungen
vermeidet, mit einfachen Mitteln einen sicheren Abschlu,ß,di: r Entladeklappen
gewährleistet
und damit den Verlust von Schüttgut ausschließt. Diese Aufgabe wird in erster Linie
@dadurch gelöst, dlaß die Ausflußkanten der Behälterwände nach den Durchbiegungslinien
der durch das Ladegut belasteten Ränder der verriegelten Entladeklappen gekrümmt
sind und diese die Klappenränder auf ihrer ganzen Länge berühren.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Abdichtungseinrichtung
gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. fr einen leeren fahrbaren Behälter
mit geöffneter Entladieklappe in Ansicht, Abb. 2 den Grundriß zu Abb. r, Abb. 3
und 4 in TeiIainsiehten den gleichen Behälter mit geschlossener und verriegelter
Entladeklappe in leerem und gefülltem Zustande, Abb. 5 einen Schnitt nach der Linie
A-B der Abb. 4.
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a ist ein fahrbarer Behälter mit der ebenen Entladeklappe
b. cl, c2 sind die oben am Behälter a fest angebrachten KBappenlager für
die Kliappendrehzapfen dl, d2. Nahe am Behälterboden sind Riegel e1, e2 um die am
Behälter befestigten Zapfen f l,
f2 drehbar gelagert. Die Riegel e1, e2 ,greifen
um die Klappenriegelzapfen g1, g2, wenn die Klappe geschlossen ist. Entllang den
Rändern der geschlossenen, Entlade'klappe b, aber am Behälter sind die federnden
Abdichtungsschienen hl, 112, 113 .an den Behälterzapfen il, i12, Z'211 Z221
2s11 232 gelag=ert. Die Abdichtungskanten k1, k2, k3 der Abdichtungsschienen
hl, 112, 113 sind bei geöffneter Klappe gekrümmt ausgeführt.
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Bei leerem Behälter a liegen @die erben hergestellten Ränder der verriegelten
Entladekliappe b an den entsprechenden Seiten- und Bodenkanten; ds Behälters dicht
an (Abb. 3). Bei beladenem Behälter biegen sich unter dem Druck des Lagegutes die
Klappenränder durch und berühren (die Behälterkanten nur noch an den Dreh- und Verriegelungspu:nkten.
Das Abfließen von feinkörnigem Ladegut zwischen den Behälterkannen und den durchgebogenen
Klappenkanten wird,dhdurch verhindert, daß die Abdichtuügsischienen la von rechteckigem
Querschnitt an ihren, den Klappenrändern zugekehrten Dichtungsseiten nach den Durdhbiegungslinien
der Ränder der belasteten Klappe igekrümmt sind und ihre Lagerpunkte am Behälter
in unmittelbarer Nähe edler Dreh- und Verriegelungspunkte so angebracht sind, daß
die Abdichtungsschienen die durchgebogenen Klappen amen auf ihrer ganzen Länge berühren
und abdichten.
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Wird der Behälter nach der Entlewdiung des Schüttgutes g°_schlossen,
so werden die aus federndem VV erkstoff b@esteihenden Abdichtun@gsschiienen von
den Rändern (der En@tIadeklappe zu den Behälterkanten hin durchgebogen und dichten
auch den leeren Behälter :ab. Beim Schließen der Entladeklappen müssen die Federkräfte
dar sich durchbiegenden Abdichtungsschienen überwunden werden, doch sinddiese bei
dem,dhrgestel:ltenBeispiel wegen der geringen Höhe und geringen Breite ,der Schiene
verhältnismäßig gering. Besonders einfach ist die Anbringung der Abdichtungsschienen
am Behälter, wenn rdie Abdichtungssehienen an ihren zusammenstoße nden Enden miiteinander
verbunden und die Verbin dungssellen an den Behälterecken gelagert sind. Dem Wesen
der Erfindung entspricht es aber auch, wenn die Abdichtungsschienen auf ihrer ganzen
Länge mit den Behälterwänden verbunden sind oder die Behälterkanten selbst die Abd.ichtungskanten
sind, asofern sie nach den Durdhbiegungslinien der durch das Schüttgut belasteten
Ränder der Entliad,eklappe gekrümmt sind. Diese Anordnungen erfordern stärkere Verriegelungskräfite
als bei Verwendung von federnden Abdichtungsschienen. Diese Kräfte sind aber bei
mechanisch betriebenen Verriegelungen leicht zu beherrschen, @da der Verformungswirdlorstand
der sich elastisch; durchbiegenden Kliappenränder beim Schließen der Klappe nicht
größer ist als die zum Öffnen .der Klappe erforderliche Kraft.