DE901656C - Abdichtungseinrichtung an Fahrzeugbehaeltern - Google Patents

Abdichtungseinrichtung an Fahrzeugbehaeltern

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DE901656C
DE901656C DEA14606A DEA0014606A DE901656C DE 901656 C DE901656 C DE 901656C DE A14606 A DEA14606 A DE A14606A DE A0014606 A DEA0014606 A DE A0014606A DE 901656 C DE901656 C DE 901656C
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DE
Germany
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edges
container
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sealing device
sealing
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DEA14606A
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Aktiengesellschaft fuer Unternehmungen der Eisen und Stahlindustrie
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Aktiengesellschaft fuer Unternehmungen der Eisen und Stahlindustrie
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D19/00Door arrangements specially adapted for rail vehicles
    • B61D19/003Door arrangements specially adapted for rail vehicles characterised by the movements of the door
    • B61D19/004Door arrangements specially adapted for rail vehicles characterised by the movements of the door swinging

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

  • Abdichtungseinrichtung an Fahrzeugbehältern Die Erfindung bezieht sich .auf eine Abdichtungseinrichtung an Fahrzeugbehältern zur Beförderung von feinkörnigem Schüttgut mit ,drehbar angeordneten und verriegel,baren. Entladeikliappen, die im geöffneten und unbelasteten Zustand :eben oder mindestens an ihnen Rändern eben sind. Bei Abdichturngseinrichtungendieser Art ist die Verwendung vom Dichtungen aus Gummi oder sich ähnlich verhaltenden Stoffen zwischen den Kanten der Behälter und den Rändern der Entladeklappen bekannt.
  • Bekannt ist auch die Verwendung von Entladeklappen, deren Ränder vorgebogen sind und durch die Verrie@gelungskräfte mit Vorspannung an die Behälterkanten ungepreßt werden und dadurch auch den gefüllten Behälter @d;icht schfiießen. In den beiden bekannten Abdichtungseinrichtungen erfordern die Klappenränder erhebliche, aus Festigkeitsgründen nicht nötige Versteifungen, um die Durchbiegung möglichst klein zuhalten. Im ersten Fall werden größere Spielräume zwischen Behälterkanten und Klappenrärndern von Gum@mi,dichtungen nicht ausreichend abgeschlossen. Im zweiten Fall isst die Herstellung von Klappen mit stark vorgebogenen Rändern umständlich und kostspielig.
  • Durch die ebenfalls bekannte Anbringung mehrerer Verriegelungen zwischen Kl,appenrändLrn und ,den Behälterwänden lassen sich,die Versteifungen einfacher halten. Es wird jedoch ,die Bedienung beim Öffnen und Schließen der Klappen erschwert.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Abdichtungseinrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die die Nachteile d°r bekannten Abdichtungseinrichtungen vermeidet, mit einfachen Mitteln einen sicheren Abschlu,ß,di: r Entladeklappen gewährleistet und damit den Verlust von Schüttgut ausschließt. Diese Aufgabe wird in erster Linie @dadurch gelöst, dlaß die Ausflußkanten der Behälterwände nach den Durchbiegungslinien der durch das Ladegut belasteten Ränder der verriegelten Entladeklappen gekrümmt sind und diese die Klappenränder auf ihrer ganzen Länge berühren.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Abdichtungseinrichtung gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. fr einen leeren fahrbaren Behälter mit geöffneter Entladieklappe in Ansicht, Abb. 2 den Grundriß zu Abb. r, Abb. 3 und 4 in TeiIainsiehten den gleichen Behälter mit geschlossener und verriegelter Entladeklappe in leerem und gefülltem Zustande, Abb. 5 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 4.
  • a ist ein fahrbarer Behälter mit der ebenen Entladeklappe b. cl, c2 sind die oben am Behälter a fest angebrachten KBappenlager für die Kliappendrehzapfen dl, d2. Nahe am Behälterboden sind Riegel e1, e2 um die am Behälter befestigten Zapfen f l, f2 drehbar gelagert. Die Riegel e1, e2 ,greifen um die Klappenriegelzapfen g1, g2, wenn die Klappe geschlossen ist. Entllang den Rändern der geschlossenen, Entlade'klappe b, aber am Behälter sind die federnden Abdichtungsschienen hl, 112, 113 .an den Behälterzapfen il, i12, Z'211 Z221 2s11 232 gelag=ert. Die Abdichtungskanten k1, k2, k3 der Abdichtungsschienen hl, 112, 113 sind bei geöffneter Klappe gekrümmt ausgeführt.
  • Bei leerem Behälter a liegen @die erben hergestellten Ränder der verriegelten Entladekliappe b an den entsprechenden Seiten- und Bodenkanten; ds Behälters dicht an (Abb. 3). Bei beladenem Behälter biegen sich unter dem Druck des Lagegutes die Klappenränder durch und berühren (die Behälterkanten nur noch an den Dreh- und Verriegelungspu:nkten. Das Abfließen von feinkörnigem Ladegut zwischen den Behälterkannen und den durchgebogenen Klappenkanten wird,dhdurch verhindert, daß die Abdichtuügsischienen la von rechteckigem Querschnitt an ihren, den Klappenrändern zugekehrten Dichtungsseiten nach den Durdhbiegungslinien der Ränder der belasteten Klappe igekrümmt sind und ihre Lagerpunkte am Behälter in unmittelbarer Nähe edler Dreh- und Verriegelungspunkte so angebracht sind, daß die Abdichtungsschienen die durchgebogenen Klappen amen auf ihrer ganzen Länge berühren und abdichten.
  • Wird der Behälter nach der Entlewdiung des Schüttgutes g°_schlossen, so werden die aus federndem VV erkstoff b@esteihenden Abdichtun@gsschiienen von den Rändern (der En@tIadeklappe zu den Behälterkanten hin durchgebogen und dichten auch den leeren Behälter :ab. Beim Schließen der Entladeklappen müssen die Federkräfte dar sich durchbiegenden Abdichtungsschienen überwunden werden, doch sinddiese bei dem,dhrgestel:ltenBeispiel wegen der geringen Höhe und geringen Breite ,der Schiene verhältnismäßig gering. Besonders einfach ist die Anbringung der Abdichtungsschienen am Behälter, wenn rdie Abdichtungssehienen an ihren zusammenstoße nden Enden miiteinander verbunden und die Verbin dungssellen an den Behälterecken gelagert sind. Dem Wesen der Erfindung entspricht es aber auch, wenn die Abdichtungsschienen auf ihrer ganzen Länge mit den Behälterwänden verbunden sind oder die Behälterkanten selbst die Abd.ichtungskanten sind, asofern sie nach den Durdhbiegungslinien der durch das Schüttgut belasteten Ränder der Entliad,eklappe gekrümmt sind. Diese Anordnungen erfordern stärkere Verriegelungskräfite als bei Verwendung von federnden Abdichtungsschienen. Diese Kräfte sind aber bei mechanisch betriebenen Verriegelungen leicht zu beherrschen, @da der Verformungswirdlorstand der sich elastisch; durchbiegenden Kliappenränder beim Schließen der Klappe nicht größer ist als die zum Öffnen .der Klappe erforderliche Kraft.

Claims (4)

  1. PATEN .TANSPRjICHE: r. Abdichtungseinrichtung an Fahrzeugbehältern zur Beförderung von feinkörnigem Schüttgut mit drehbar angeordneten unid verriegelbaren Entladeklappen, die im geöffneten und unbelasteten Zustande eben oder mindestens an ihren Rändern eben sind, dadurch gekennzeichnet., daß die Ausflußkanten der Behälterwände nach den Durchbiegungsliinien der durch das Ladegut (Mästeten Ränder der verriegelten. Entladeklappe (b) gekrümmt sind und diese die Klappenränd!er auf ihrer ganzenLängeberühren.
  2. 2. Abdichtungseinrichtung inach Anspruch z, ,dadurch gekennzeichnet, daß die gekrümmten Ausflußkanten (k1, k2, k3) ran der Längsseite von besonderen Abdichtunbisschienen (hl, 112, 113) von vocrwiegend rechteckigem Querschnitt angebracht sind, die mit den Behälterwänden verbunden sind.
  3. 3. Abdichtungseinrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekenn=zeichnet, daß die Abd:ic'htungsschienen (hl, 112, 113) aus federndem Werkstoff bestehen un<d starr oder federnd von Zapfen' (211, 212 bZW. 221, Z22 bzw. 231, 232) gehaften werden, die in den Behälterwänden befestigt und, in unmittelbarer Nähe der Gelenk- und Verriegelungszapfen (f 1, f2) der Entliadektappe (b) angeordnet ,sinid.
  4. 4. AbdirJhtungseinrichtunig nach Anspruch 3, ,dadurch gekennzeichnet, daß die Abdiffitungsschdenen des Behälters an ihren zusammenstoßenden Endren miteinandeer verbunden sind.
DEA14606A 1951-11-30 1951-11-30 Abdichtungseinrichtung an Fahrzeugbehaeltern Expired DE901656C (de)

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