DE90141C - - Google Patents

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DE90141C
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DENDAT90141D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/28Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets
    • E02F3/36Component parts
    • E02F3/40Dippers; Buckets ; Grab devices, e.g. manufacturing processes for buckets, form, geometry or material of buckets
    • E02F3/413Dippers; Buckets ; Grab devices, e.g. manufacturing processes for buckets, form, geometry or material of buckets with grabbing device
    • E02F3/4136Dippers; Buckets ; Grab devices, e.g. manufacturing processes for buckets, form, geometry or material of buckets with grabbing device with grabs mounted on a slidable or telescopic boom or arm

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei dem durch das Patent Nr. 85969 geschützten Drehschaufelbagger ergiebt sich die Zweckmäfsigkeit, den die Drehschaufeln tragenden Rahmen während des Eindringens der Drehschaufeln in den Boden festzulegen. Es wird dies namentlich da erforderlich, wo das zu baggernde Erdreich sehr fest ist.
Die hier dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich ferner von der im Haupt-Patent beschriebenen durch die Art der Fortleitung des Baggergutes, welche in verschiedener Weise ausgeführt werden kann. Bei dieser Ausführungsform wird das von den Fangrinnen 49 abgeworfene Material durch eine schräge Rinne in eine waagrechte Rinne 44 geleitet, in welcher eine Förderkette. 47 den Vorschub vermittelt. Das vom Ende der Rinne abfallende Material wird dann von einem Becherwerk 69 aufgenommen und nach einer Stelle neben dem Bagger befördert. Zum Befördern des Baggergutes nach einem entfernter belegenen Ort kann auch hier eine Schlammpumpenanlage auf dem Baggerprahm untergebracht werden. Die Schlammpumpe 79 (Fig. 1 und 4), welche die Masse in eine beliebige Rohrleitung treibt, steht mit der Rinne 44 durch ein Rohr 80 und einen abschliefsbaren Trichter 45 (Fig. 3) in Verbindung, durch welche die Masse aus der Rinne 44 der Pumpe zur Weiterbeförderung zufällt. Das Rohr 82 zur Verdünnung der Masse wird in diesem Falle bis nahe an das Einwurfende der Rinne 44 geführt.
Fig. ι der Zeichnung zeigt einen lothrechten Längsschnitt der gesammten Anlage und
Fig. 2 einen Horizontalschnitt nach der Linie a-a der Fig. 1.
Fig. 3 stellt den Längsschnitt eines Theiles des Baggers in etwas vergröfsertem Mafsstabe dar.
Fig. 4 zeigt einen Schnitt nach der Linie b-b der Fig. 3 und
Fig. 5 einen solchen nach der Linie c-c der Fig. 2.
Die lothrechten Führungsgestelle 14 sind am vorderen Ende eines Tisches b, welcher zweckmäfsig verstellbar eingerichtet ist und über den Bug vorragt, angeordnet. An diesen Gestellen sind lothrechte, einander gegenüberstehende Führungsleisten 15 angebracht, zwischen welchen Längsrippen 17 der kastenförmigen Tragrahmen 16 geführt werden.
Am Rahmen (Fig. 5) sind mittelst Zapfen 36 zwei Winkelhebel 35 drehbar gelagert, welche mit Klinken 37 ausgerüstet sind, die in Hülsen 38 geführt werden und mit Zahnstangen 39 am Gestell 14 in Eingriff kommen können. Der andere Arm des Winkelhebels ist durch eine Lenkstange 41 mit dem Kopf 33 verbunden. Hängt der Rahmen 16 an dem Seil 34, so
nimmt der Block 33 mit Bezug auf den Rahmen seine höchste Lage ein, wobei die Feder 32 zusammengedrückt wird und die Haube 31 sich gegen den Querstab 29 legt. Gleichzeitig werden unter Vermittelung der Lenkstangen 41 und Winkelhebel 35 die Klinken 37 aufser Eingriff mit den Zahnstangen gezogen. Sobald die Becher 18 gegen den auszuhebenden Boden stofsen, wird das Zugseil 34 entlastet und schlaff.
Die Feder 32 giebt ihrer Spannung nach und verlängert sich, wodurch die Lenkstangen abwärts bewegt werden und die Klinken 37 in Eingriff mit den Zahnstangen 39 gelangen, so dafs der Rahmen 16 sich nicht aufwärts bewegen kann, was in anderen Fällen beim Schliefsen von Drehschaufeln, namentlich wenn der Boden sehr fest ist, geschehen würde. Hierdurch wird die Leistungsfähigkeit des Baggers wesentlich erhöht, da die Schaufeln sich ganz füllen können und stets wirksam arbeiten, während dieselben ohne diese Einrichtung für viele Fälle versagen müfsten.
Die Schlammförderrinne 44 (Fig. 3) ist an dem Gestell des Tisches 6 befestigt, reicht mit ihrem vorderen Ende bis an das Gestell 14 und überragt mit ihrem hinteren Ende einen geeigneten Schlammaufnehmer, welcher weiter unten näher beschrieben wird.
Nicht weit vom hinteren Ende der Rinne 44 zweigt vom Boden derselben , ein Trichter 45 ab, welcher nach einer geeigneten Pumpe führt.
An jedem Ende der Förderrinne 44 ist ein Kettenrad 46 drehbar gelagert, um welche beiden Kettenräder eine Kette 47 gelegt ist, die mit auf den Boden der Rinne 44 schleifenden Mitnehmern 48 ausgerüstet ist.
Die Schlammauffangrinne 49 (Fig. 3) besitzt unten Zapfen 50, welche am Gestell 14 gelagert und mit Armen 5 1 ausgerüstet sind, die durch Lenkstangen 56 und 57 mit Hebeln 52 und 53 verbunden sind. Der Hebel 52 hat seinen Drehzapfen ,64 annähernd in der Mitte, während der Drehzapfen 55 des Hebels 53 sich an dessen Ende befindet. Dementsprechend greift die Lenkstange 56 am Ende des Hebels 52 an und die Lenkstange 57 in der Mitte des Hebels 53. Durch Anheben des inneren Endes des letztgenannten Hebels wird die Rinne 49 mit Bezug auf das Gestell 14 einwärts gedreht, während durch Abwärtsbewegung des inneren Endes des Hebels 52 die Rinne auswärts bewegt wird.
Der Hebel 52 ist bei 58 mit einer umlegbaren, unter Belastung der Feder 60 stehenden Mitnehmerklinke ausgerüstet, welche jedem Druck von oben widersteht, jedoch einem von unten ausgeübten Druck frei nachgiebt. In ähnlicher Weise ist auch der Hebel 53 mit einer unter Belastung der Feder 61 stehenden Mitnehmerklinke ausgestattet, welche jedoch bei einem von unten ausgeübten Druck zum Mitnehmen des Hebels dient und bei einem von oben ausgeübten Druck nachgiebt oder sich umlegt.
Am Tragrahmen 16 ist ein Ansatz 62 angeordnet, welcher bei der Abwärtsbewegung gegen den Hebel 52 stöfst, wodurch die Rinne auswärts gedreht wird und der Hebel 53 seine waagrechte Lage einnimmt.
Bei der weiteren Abwärtsbewegung des Rahmens giebt die Klinke des Hebels 53 bei der Vorbeibewegung.- des Ansatzes 62 nach. Bei der Aufwärtsbewegung des Gestells nimmt der Ansatz 62 den Hebel 53 an seiner Klinke mit, während die Klinke des Hebels 52, ohne diesen zu bethätigen, umgelegt wird.
Die Lage dieser Hebel und des genannten Ansatzes ist derart gewählt, dafs die Drehung der Rinne dann erfolgt, wenn die Drehbecher oder Schaufeln die waagrechte Lage oberhalb der Rinne einnehmen. Es kann somit kein Zusammenstofs mit der Rinne erfolgen, und letztere nimmt stets selbstthätig die richtige Stellung zum Auffangen des Schlammes aus den Bechern oder Schaufeln ein.
Das Zugseil wird über die am oberen Theil des Gestelles 14 gelagerte Rolle 63 geleitet und auf die Trommel 64 aufgewickelt, welche in beliebiger oder bekannter Weise von der Maschine B bethätigt wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Ausführungsform der durch Patent Nr. 85969 geschützten Baggermaschine, gekennzeichnet durch eine Sperrvorrichtung zum Festlegen des die Drehschaufeln (18) tragenden Rahmens (16) während deren Eindringens in den Boden.
2. Eine Ausführungsform der unter Anspruch 1 bestimmten Sperrvorrichtung, bestehend aus am Führungsgestell (1.4) angeordneten Zahnstangen (39), in welche Klinken: (37) eingreifen, die beim Aufstofsen der Schaufeln (18)
. auf den Boden infolge des dadurch eintretenden Schlaffwerdens des Zugseiles (34) gegen die Zahnstangen geschoben und nach erfolgtem Schliefsen der Schaufeln durch Anziehen des Zugseiles wieder aufser Eingriff mit den Zahnstangen gezogen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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