DE901282C - Eiserner Grubenstempel - Google Patents

Eiserner Grubenstempel

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Publication number
DE901282C
DE901282C DEK5911D DEK0005911D DE901282C DE 901282 C DE901282 C DE 901282C DE K5911 D DEK5911 D DE K5911D DE K0005911 D DEK0005911 D DE K0005911D DE 901282 C DE901282 C DE 901282C
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DE
Germany
Prior art keywords
punch
space
pressure
compressed air
ram
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Expired
Application number
DEK5911D
Other languages
English (en)
Inventor
Arnold Koepe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EISENWERK WANHEIM GmbH
Original Assignee
EISENWERK WANHEIM GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by EISENWERK WANHEIM GmbH filed Critical EISENWERK WANHEIM GmbH
Priority to DEK5911D priority Critical patent/DE901282C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE901282C publication Critical patent/DE901282C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/14Telescopic props
    • E21D15/44Hydraulic, pneumatic, or hydraulic-pneumatic props

Description

  • Eiserner Grubenstempel Es sind eiserne Gruben-stempel bekannt, dessen Ober- und Unterteil ineinander nach Art eines Kolbens und Zylinders .geführt sind und bei denen diese Teile durch ein von außen zugeführtes Druckmittel auseinandergetrieben werden. Vorzugsweise wird hierbei .als Druckmittel unter hohem Druck stehendes Wasser benutzt. Es ist auch bekannt, 'bei solchen Stempeln den Oberstempel hohl auszubilden und- als Vorrats- bzw. Ausweichraum für die den Druck- bzw. Zylinderraum im Stempel beaufschlagende Flüssigkeit zu benutzen. Vor dem eigentliehen Verspannen der Stemipelteile durch von außen zugeführtes Druckmittel soll dann durch Anheben des Oberstempels ein Teil der in diesem .befindlichen Flüssigkeit über ein in der Verbindungsleitung angeordnetes Ventil in den Unterstempel übertreten. Hiendurch wird einerseits ein geringer Druckmittelverbrauch angestrebt und zum anderen gegebenenfalls auch die Möglichkeit geschaffen, unter 'bestimmten Verhältnissen den Stempel auch öhne Zufuhr von Druckmittel setzen zu können. Im letzteren Fall muß dann natürlich die eigentliche Verspannung durch zusätzliche Mittel, etwa durch das Eintreiben eines Keiles .zwischen Stempelkopf und Hangen-des,, erfolgen.
  • Es ist schon vorgeschlagen worden, derartige Stempel mit einem .Sicherheitsventil derart aus-zurüsten, daß beim Überschreiten eines bestimmten Druckes ein Teil des .Druckmittels aus dem Druckraum abströmen kann, um auf diese Weise eine Überlastung und eine Zerstörung des Stempels zu verhindern. Bislang bat man diese Ventile mit einer konstanten Federverspannungbelastet, wobei letztere der zulässigen Höchstbelastung des Stempels angepaßt war. Bis izur Erreichung -dieser Druckgrenze sind also -derartige .Stempel vollständig starr und infolgedessen wechselnden. Verhältnissen nicht anpaßbar.
  • Die Stempel der genannten Art sind an sich mit jedem ,beliebigen Druckmittel verwendbar, also isowöhl mit Druckwasser .als auch mit Druckgasen jeglicher Art. Die Spannung :der normalerweise in Grubenbetrieben zur Verfügung stehenden Druckluft reicht jedoch bei den durch das zulässige Gae.-wicht nach oben begrenzten Abmessungen des Unterstempels nicht aus, um zur Beaufschlagun:g des Druckraumes 2u dienen, wenn eine auch nur annähernd ausreichende Verspannung des Stempels zwischen Hangendern und Liegendem erreicht werden soll, andererseits würde ein mit Druckluft ibeaufschlagter Stempel infolge der Elastizität der im Druckraum eingespannten Luft zu nachgiebig sein. Wesentlich günstigere Bedingungen für die erwünschte Starrheit des :Stempels bis zu der durch die Federvorspannung des Sicherheitsventils gegebenen Grenze (bietet die Verwendung von Druckwasser, @da einerseits die Höhe der Vors:pannung hierbei -durch die zur Verfügung stehende Fläche und :den Betriebsdruck :des Druckwassers gegeben ist und andererseits die .Starrheit ibits zu der erwähnten Grenze sich durch die Inkompressibilität des Wassers ergibt. Die Verlegung und das Nachführen von Druckwasserleitungen in die Grubenbaue stößt jedoch auf erhebliche praktische Schwierigkeiten.
  • Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der Grubenstempel der genannten Bauart, die es ermöglicht, in praktisch ausreichender Weise eine fast starre- Vors.pannung unter Verwendung von Druckluft als beaufschlagendesDruckmittel für die Verspannung des Stempels herbeizuführen, ,und kennzeichnet sich dadurch, @daß zwischen. dem Druckraum :des Unterstempels und dem Vorratsraum des Oberstempels eine seitlich des Unterstempels liegende, im Querschnitt vergleichsweise kleine Kammer eingeschaltet ist, die am unteren Ende mit dem Druckraum, am oberen Ende unter Zwischenschaltung eines Absperrorgans mit -dem Vorratsraum verbunden ist, und daß der Anschl@uß des von außen zugeführten Druckmittels, in erster Linie Druckluft, nur in die zugeschaltete kleine Druckkammer und oberhalb- der unteren Verbindungsstelle zwischen :denn Zusatzraum und dem eigentlichen Druckraum des Unterstempels ,mündet bzw. nach dort geführt ist. Als Absperrorgan. soll vorzugsweise das erwähnte Sicherheitsventil dienen, welches gemäß einem nicht zum Stand der Technik gehörenden Vorschlag durch eine nachstellbare Federbelastet ist, wodurch die Druckaufnahme des Stempels, bei welcher das Einsinken beginnt, verändert werden kann.
  • Eine einfache und in ihren Teilen von .außen besonders leicht zugängliche Bauart ergibt sich, wenn am Unterstempel ein im Querschnitt vorzugsweise U-förmiges Rohrstück außen angeordnet und durch einen Kanal mit dem unteren Teil des Druckraunnes im Unterstempel und über ein oben in dem Rohrstück angeordnetes Sicherheitsventil sowie ent-@sprechende Kanäle in den Wänden des Unter- und Oberstempels .mit dem Vorratsraum im Oberstempel verbunden ist. Für die Zufuhr -der Druckluft kann ein beliebiges Zuführ- und Aibs,perrorgan dienen, etwa ein Hahnküken oder ein Anschlußnippel, das dann zweckmäßig mit einem Rückschlagventil ausgerüstet ist. Es können hierfür auch die in Dr:uckluftleitungen verwendeten ,bekannten .Selibstschlußventile verwendet werden.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung an einem Aueführungsbeis:piel dargestellt, und zwar zeigt Fig. i :den unteren Teil eines Stempels im Schnitt, Fig. 2 den Stempel teilweise in Ansicht und :die Zuführung im Schnitt, Fig. 3 einen Querschnitt durch den Unterstempel. In dem Unterstempel, i bewegt sich der Oberstempel 2, dessen unterer Teil als @Kolben ausgebildet isst. Die Hohlräume,des Unter- und Oberstempels sind mit 3 und ¢ bezeichnet, zwischen die die Kammer 22 eingeschaltet ist. Letztere .besitzt im Vergleich .zu der eigentlichen Druckkammer 3 einen nur 'kleinen Querschnitt (vgl. Fig. 3). Die Kammer 22 ist am unteren Ende .durch die im Stempelfuß 23 vorgesehenen Kanäle 24 mit dem Druckraum 3 verbunden, während sie am oberen Ende über den Kanal 25 das Ventil i i und die Kanäle 26 und 2'7 mit dem Vorratsraum d. ,des O,bemtempels. 2 in Verbindung steht. Dias Sicherheitsventil i i kann mittels des Hebels 28 angehoben und in nicht näher dargestellter Weise festgestellt werden. Für die Zufuhr von tDruckluft ist am. Stempelfuß der Doppelnippel 2i9 angeordnet, von dem aws die Druckluft über das Kanalsysteme 3o in die kleine Kammer 22 gelangt. Die .Einmündu:ngs-stelle 31 liegt oberhalb der eigentlichen Verbindungsstelle 32 zwischen der Kammer 22 und -der Druekkammer 3. Der Doppelnippel 29 ist mit dem Rückschlagventil 33 ausgerüstet. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß die Druckluft nur in die Kammer 22 gelangt. Beim Setzen ides :Stempels wird ,das Ventil ii mittels des Hebels 2,9 geöffnet und ein Überströmen :des Druckmittels aus dem Raum q. über den Raum: 22 in den Druckraum 3 ermöglicht. Zum Verspannen des ,Stempels wird das Ventil I i wieder geschlossen und durch Anschließen der Druckluftleitung an den Nippel 29 Druckluft in den Raum 22 eingeführt, so :daß der obere Teil der Kammer 22 sich mit Druckluft füllt. Für die Höhe .der Verspannung sind zunächst ,lediglich die Kolbenfläche des Oberstempels sowie der Betriebsdruck der Druckluft maßgebend. Sobald jedoch das Hangende nachgibt, tritt infolge der unterschiedlichen Querschnitte ider Kammern 3 und 22 eine sehr große Drucksteigerung :der im oberen Teil der Kammer 2x eingeschlossenen Luft ein. Trotz der Verwendung normal gespannter Druckluft als Verspannmittel wird also gegenüber der bisher übliehen Stempelbauart eine wesentliche Vergrößerung der tatsächlichen Vorsipannung herbeigeführt, und es ist infolgedessen möglich, die Einstellung des Sicherheitsventils. .auf einen wesentlich höheren Druck vorzunehmen, als es an sich :bei der Benutzung von Druckluft als Verspannmittel 'bei den üblichen Stempeln möglich wäre. .Die Kanäle 30 und 25 sind innerhalb des Raumes 22 einseitig und zur selben Seite hin angeordnet, damit auch bei waagerechter Lage des Stempels die Möglichkeit der einwandfreien Wirkungsweise der Einrichtung gesichert ist, sofern die Bedingung erfüllt ist, daß die in den Raum 22 einmündenden Kanäle 30 und 25 oben liegen,, d.. h. die seitlich am Unterstempel i angeordnete Kammer mußdann 'bei horizontal angeordnetem Stempel in 'bezu.g auf den eigentlichen Stempelquerschnitt unten liegen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Eiserner, vorzugsweise rohrförmiger Grubenstempel mit als Vorrats- bzw. Ausweichraum für das den eigentlichen .Druck- bzw. Zy- linderraum des Unterstempels :beaufschlagende hydraulische Medium. ausgebildetem Oberstempel,, dadurch gekennzeichnet, daßzwischen dem Druckraum (3) des Unterstempels (i) und dem Vorratsraum (q.) des Oberstempels (2) eine vorzugsweise seitlich am Unterstempel liegende, im Querschnitt vergleichsweise kleine Kammer (22) eingeschaltet ist, ,die am unteren Ende mit .dem Druckraum, am oberen Ende unter Zwischenschaltung eines Absperrorgans seit dem Vorratsraum verbunden ist, und daß der Anschluß (2g, 3o) des von außen :zugeführten Druckmittels, in erister Linie Druckluft, nur in -die zugeschaltete kleine Druckkammer und oberhalb der unteren Verbindungsstelle (32) zwischen Odem Zusatzraum und dem eigentlichen Druckraum des Unterstempels mündet ibz.w. nach dort geführt ist.
  2. 2. Grubenstempel mach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Abisperrorgan (ii) als Sicherheitsventil vorzugsweise mit regelbarer Federbelastung ausgebildet ist.
  3. 3. Grubenstempel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Unterstempel (2) ein im Querschnitt vorzugsweise U-förmiges Rohrstück außen angeordnet und durch einen Kanal (24) mit dem unteren Teil ödes Druckraumes (3) im Unterstempel und über ein oben in :dem Rührstück .angeordnetes ..Sicherheitsventil (ii) sowie entsprechende Kanäle (26, 27) in den Wänden des Unter- und Oberstempels zeit dem Vorratsraum (4) im Oberstempel (2) verbunden ist.
  4. 4. Gruibenstempel nach den Ansprüchen i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das vorzugsweise für die Zufuhr von Druckluft vorgesehene Anschlußorgan (2,9) mit einem Rückschlagventil (33) versehen isst.
DEK5911D 1943-08-01 1943-08-01 Eiserner Grubenstempel Expired DE901282C (de)

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DE (1) DE901282C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1164961B (de) * 1958-01-30 1964-03-12 Hermann Schwarz Kommanditgesel Stuetzelement

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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