DE524044C - Daempfungseinrichtung mit fluessigen oder gasfoermigen Daempfungsmitteln - Google Patents

Daempfungseinrichtung mit fluessigen oder gasfoermigen Daempfungsmitteln

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DE524044C
DE524044C DE1930524044D DE524044DD DE524044C DE 524044 C DE524044 C DE 524044C DE 1930524044 D DE1930524044 D DE 1930524044D DE 524044D D DE524044D D DE 524044DD DE 524044 C DE524044 C DE 524044C
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damping
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piston
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DE1930524044D
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Demag AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F9/00Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
    • F16F9/32Details
    • F16F9/44Means on or in the damper for manual or non-automatic adjustment; such means combined with temperature correction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description

Die Erfindung befaßt sich mit der Verbesserung einseitig wirkender Dämpfungseinrichtungen, bei denen also in der einen Bewegungsrichtung das Dämpfmittel frei iinilaufen kann, während es in der anderen Bewegungsrichtung gedrosselt wird. Solche Dämpfvorrichtungen werden mit Drosselorganen und Rücklauforganen versehen, wobei das Drosselorgan aus einer meist regelbaren
ίο Drosselöffnung und das Rücklauforgan aus einem Ventil o. dgl. besteht, welches schon bei einem geringen Druck, also ohne wesentliche Dämpfung, das Dämpfungsmittel durchläßt.
Das Neue an der Erfindung besteht in der Parallelschaltung dieser beiden Organe im Ölumlauf. Bisher sind diese beiden Organe entweder in verschiedene Umläufe gelegt, oder sie liegen hintereinander in derselben
20, Leitung. Im letzteren Falle kann das Dämpfmittel durch die Leitung nur in einer Richtung strömen, so daß zwei Leitungen vorzusehen sind, die aber jedesmal mit Drossel- und Rücklauforganen auszurüsten sind.
Bei einer anderen Anordnung wird das Rücklaufventil durch den Kolben selbst gebildet, während das Dämpfventil in einer besonderen Leitung liegt. Der Kolben ist als Schleppkolben ausgebildet, damit er als Ventil wirken kann.
Fällt auch dadurch eine Leitung fort, so ist doch das richtige Arbeiten des Ventils nicht zu beobachten, es treten Schläge bei der Relativbewegung des Kolbens zur Kolbenstange auf, und das Ventil ist schlecht zugänglich.
Schaltet man dagegen die beiden Organe parallel in den Umlauf, also derart, daß sie beide die gleichen Räume im Umlauf verbinden, so ergibt sich der Vorteil, daß derselbe Außenkanal für den Vor- und Rückwärtslauf des Dämpfmittels benutzbar ist. Die Dämpfung arbeitet vollkommen selbsttätig, und die beiden Ventile nehmen nur wenig Platz ein, sind gut zugänglich, nachzusehen und auszutauschen. Insbesondere gilt das, sofern sie ineinandergebaut sind und das Rücklauforgan zugleich mit der regelbaren Drosselöffnung versehen ist. Dies soll an Hand der Zeichnung näher erläutert werden. In dieser zeigt
Abb. ι die Dämpfungseinrichtung für sich und
Abb. 2 ihre Anwendung bei einem Einseilgreifer, um den öffnungsvorgang des Greifers zu regeln.
Die Dämpfungseinrichtung nach Abb. 1 besteht aus einem nur im Prinzip dargestellten Dämpf zylinder i, der z.B. um die Achse 2 pendelnd aufgehängt sein kann. In dem Zylinder gleitet ein Kolben 3 mit der Kolbenstange 4, an deren Ende sich eine öse 5 oder ein ähnliches \"erbindungsmittel befindet, mit dem die Kolbenstange an das zu dämpfende Mittel angeschlossen werden kann. Der Zylinder besitzt zwei Bohrungen 6 und 7, die in Kammern 8 und 9 münden, welche durch das Umlaufrohr 10 verbunden sind. Zwischen
Kammer 8 und Umlaufrohr io ist ein Ventil Ii eingebaut, das seitliche Öffnungen 12 besitzt, die in die Kammer 8 münden. Der freie Querschnitt dieser Öffnung wird durch einen Bolzen 13 geregelt, der vermittels der außerhalb des Gehäuses liegenden Verschraubung 14 mehr oder weniger tief in'eine Bohrung 15 des Ventils 11 hineingeschraubt werden kann. In der in der Zeichnung dargestellten Lage des Schraubenbolzens 13 sind die Kanäle 12'vollständig abgeschlossen, so ■daß von dem Durchtritt 6 her kein öl nach dem Umlaufrohr 10 übertreten kann. Durch Zurückschrauben des Bolzens 13 wird der Durchgangsquerschnitt der Öffnung 12 allmählich freigegeben. Eine Feder 16 drückt das \~entil 11 ständig auf seinen Sitz. Sobald die rechte Seite des Zylinders unter Druck kommt, wird das Ventil auch noch durch den Druck des Öles auf seinen Sitz gepreßt.
Für eine in einen Einseilgreifer zwischen Traverse 20 und Schaufel 21 eingebaute Dämpf einrichtung gestaltet sich der Arbeitsgang folgendermaßen:
Sobald die Greifer schalen in der bekannten Weise ausgelöst sind, haben sie das Bestreben, nach unten auszuschwingen und dabei den Greifer zu öffnen. Dies wird verhindert durch den Anschluß der Greiferschalen an die Kolbenstange 4, die nunmehr, dem Streben der Schalen 21 nachgebend, vermittels des Kolbens 3 das Dämpfungsmittel, z. B. Glycerin, öl o. dgl., nach unten drückt. Das Öl fließt dabei durch die Bohrung 12 und den von der Regelscheibe 13 freigegebenen Durchgangsspalt nach dem Umlaufrohr 10 und von dort über die Kammer 9 und den Durchtritt 7 zur anderen Kolbenseite. Dadurch, daß die Verschraubung 14 außen an der Dämpf einrichtung angeordnet ist, kann man das Maß der Dämpfung beliebig einstellen und sich auf diese Art den verschiedenen Arbeitsbedingungen des Greifers, z. B. an das Schüttgut, an die zu beladenden Behälter u.dgl., anpassen. .Soll der Greifer geschlossen werden, so darf beim Hochziehen der Greiferschalen die Dämpfungseinrichtung nicht in Wirkung treten. In diesem Fall treibt der Kolben 3 das Glycerin oder sonstige Dämpfungsmittel durch die Öffnung 7 zu der Kammer 9, Umlaufrohr 10 zu dem Ventil 11, welches unter Überwindung des schwachen Druckes der Feder 16 angehoben wird, bis es den vollen Querschnitt der Umlauf leitung freigibt. Der Greifer kann also ungehindert geschlossen werden.
Durch die parallelachsige Anordnung von Umlaufrohr und Ventil sowie der Regelschraube wird eine äußerst gedrängte Bau- Go art der Dämpfungseinrichtung trotz außenliegender Regelung erreicht, wodurch diese Dämpfeinrichtung zur Anwendung bei Greifern besonders geeignet wird. Je nach den Arbeitsverhältnissen kann das Dämpfungsmittel flüssig oder gasförmig sein. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel wird zweckmäßigerweise Glycerin verwendet. Das Umlaufrohr 10 kann unter Umständen als Schaurohr ausgebildet sein. Das Umlaufrohr erhält so gut wie keinen Druck, da das Dämpfungsmittel nach dem Durchfließen des zwischen Stellschraube 13 und Öffnung 12 verbleibenden Spaltes entspannt ist. Nur auf der rechten Kolbenseite und in der Kammer 8 herrscht der der Dämpfung entsprechende Druck des Treibmittels. Durch diese eigenartigen Druckverhältnisse im Umlauf ist man auch j ederzeit, also selbst wenn der Kolben 3 unter Druck steht, in der Lage, Öl in den Umlauf einzufüllen, und zwar geschieht das durch die Schrauben 17 in der Kammer 9.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    τ. Selbsttätige Dämpfung mit Dämpfungszylinder und einem Drossel- und einem Rücklauforgan, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Organe (11, 13) parallel geschaltet in demselben außenliegenden Umlauf (7 bis 10) angeordnet sind.
  2. 2. Dämpfungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Rücklauf organ (11) mit einer regelbaren Drosselöffnung (15) versehen ist.
  3. 3. Dämpfungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als an sich bekannte Regelvorrichtung für das Drosselorgan eine Stellschraube (13) dient, welche zugleich eine Führung für das als Ventil (11) ausgebildete Rücklauforgan darstellt."
  4. 4. Dämpfungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Rücklauf organ (11), Stellschraube (13) und ölumlaufrohr (10) außenliegend parallel zur Zylinderachse angeordnet sind.
  5. 5. Dämpfungseinrichtung .nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil (9, 10) des ölumlaufes durch Einbau eines Sperrorganes (Rücklauforgaues) (11) dauernd vom Druck befreit und mit einer Einfüllvorrichtung (17) für das Dämpfungsmittel versehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930524044D 1930-08-28 1930-08-28 Daempfungseinrichtung mit fluessigen oder gasfoermigen Daempfungsmitteln Expired DE524044C (de)

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