DE9001298U1 - Leistenförmiger Betonabstandhalter - Google Patents

Leistenförmiger Betonabstandhalter

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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E04—BUILDING
    • E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00—Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/16—Auxiliary parts for reinforcements, e.g. connectors, spacers, stirrups
    • E04C5/20—Auxiliary parts for reinforcements, e.g. connectors, spacers, stirrups of material other than metal or with only additional metal parts, e.g. concrete or plastics spacers with metal binding wires

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Reinforcement Elements For Buildings (AREA)

Description

GM 5260/90
* » · · · ■ · tltl I
Anmelder : Hans-Werner Oausend 5600 y«op€rtel 2
Die Erfindung betrifft ei*»-.; leii .en*drmigen Betonabstandhalter aus KunststoffmateriaL in Form einer mit Stützfüßen versehenen, hochkant stehenden Längswand.
Derartige Betonabstandhalter werden vornehmlich beim Gießen von Betondecken zur Abstandssicherung zwischen der unteren Bewehrungsmatte und der Schalung verwendet. Zur Abstützung der überwiegend in der Praxis verwendeten Bewehrungsmatten können verhältnismäßig feingliedrige Abstandhalter verwendet werden, die beim Betonieren vom Frischbeton so stark umschlossen und eingebettet werden, daß die Abstandhalter selbst keine kritische Unterbrechung des Betongefüges erbringen. In diesen Fällen sind die beispielsweise durch das DE-GM 89 03 646 bekannten leistenförmigen Betonabstandhalter einsetzbar, die allerdings kaum brauchbar sind, wenn schwere Bewehrung abzustützen ist. Für diese Fälle werden meist im Querschnitt U-förmige Leisten verwendet, bei denen die Längswände darstellenden Standschenkel jeweils mit Aussparungen versehen sind,
die etwa gleich breit wie die dazwischen verbleibenden Standfüße sind. Diese Abstandhalter sind aber einerseits sehr materialaufwendig, und die ebenen, jeweils in zwei Reihen liegenden Standfuße können eine kritische Gefögeunterbrechunq beim Beton erbringen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen lei stenf ormigen Betonabstandhalter zu schafien, der für schwere Bewehrungen geeignet und mit hohem Gewicht belastbar ist, wobei er aber zugleich eine uirart unterbrochene Struktur und Form aufweisen soll, daß durch ihn das Betongefüge nicht, bzw. nur in einem unkritischen Maße, unterbrochen wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist vorgesehen, daß die Längswand in Draufsicht gesehen, in regelmäßigem oder unregelmäßigem Kurvenverlauf, über die Längsmittelachse des Abstandhalters hin- und herwechselt. Eine solche, hochkant auf die Schalung aufzusetzende Längswand weist bei einer Materialstärke von beispielsweise drei Millimetern eine hohe Gewichtsbelastbarkeit auf, was aLch für die in der Uellenbandkontur liegenden - bei sinusförmig gewellten Band im Querschnitt folglich bogenförmig gekrümmten Stützfüße zutrifft, die sich gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung jeweils über etwa 90° einer Bandwellenlänge erstrecken können. Andrerseits wird ein solches gewelltes und mit den Ausnehmungen versehenes Band wesentlich homogener im Beton integriert als etwa ein gradliniges, hochstehendes Band, bei dem immer die Gefahr einer definierten Längsspaltung des Betongefüges besteht. Bezogen auf die hohe Belastbarkeit des Abstandhalters ist sein Materialaufwand gering.
Das hochkant stehende Band kann der Erfindung zufolge sinusförmig, &zgr;ickzackförmig, recht eck for mig oder trapezförmig gewellt sein.
Nach weiteren Merkmalen der Erfindung kann die Amplitude der Bandwelle gleich oder größer sein als das Betondeckungsmaß, d. h. die vertikale Höhe des Abstandhalters, wodurch eine zuverlässige Kippfestigkeit erreicht wird.
In Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen werden, daß an dem dem Betonstahl zuzuwendenden Längsrand mittig, d. h. bei einem sinusförmig gewellten Band an den Wendepunkten, eine durchgehende, gerade Strebe angeformt ist, die somit einen Längsverbinder zwischen allen Wellen des Bandes darstellt und den Abstandhalter versteift.
Ferner ist vorteilhafterweise der obere Längsrand des wellenförmigen Bandes mit einer Verbreiterung versehen, welche zusammen mit der in gleicher Höhe liegenden Strebe eine breite Betonstahl-Auflage bildet. Zwischen der Verbreiterung und der Strebe sind Ourchbrüche zur besseren Betoneinbettung belassen.
Schließlich kann der Erfindung zufolge noch vorgesehen Herden, daß der Abstandhalter an seinen Enden mit korrespondierenden Steckeinrichtungen zum Aneinanderreihen mehrerer Abstandhalter versehen ist, wobei die Steckrichtung senkrecht zur Betonstahl-Auflagefläche der Abstandhalter gerichtet ist. Die einzelnen. Abstandhalter können beispielsweise in einer Länge von 33 Zentimetern hergestellt und drei solcher Abstandhalter herstellerseitig bereits zu Leisten von einem Meter Länge zusammengesteckt werden. An der Baustelle können dann diese Leisten bis zu den Gesamtabmessungen des zugießenden Betonteiles noch verlängert werden.
Weitere Merkmale sind in den Unteransprüchen angegeben,
Der Gegenstand der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform eines Abstandhalters nach der Erfindung, in Draufsicht,
Fig. 2 den Abstandhalter in einer Ansicht von unten,
Fig. 3 den Abstandhalter in einer Seitenansicht gemäß der Blickrichtung III in Fig. 1,
Fig. 4 eine Rückansicht zu Fig. 3, wobei der Abstandha lter
gewendet ist,
Abstandhalter um die Achse IV um 180° Fig. 5 eine Stirnansicht gemäß der Blickrichtung
V in Fig. 3,
Fig. 6 eine Stirnansicht gemäß der Blickrichtung
VI in Fig. 4,
Fig.7/8,9/10, 11/12 und 13/14 in perspektivischer Darstellung, jeweils in Vorder- und Rückansicht, vier Ausführungsbeispiele des Abstandhalters nach der Erfindung.
Fig.15 eine schematische Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform, bei der die Längswand einen unregelmäßigen Verlauf aufwei st.
Der AbstandhaLter nach den Fig. 1 bis 8 besteht in seinem Grundaufbau aus einem hochkant stehendpn, eine Längswand darstellenden wellenförmigen Band 1, an dessen der Schalung zuzuwendendem Längsrand jeweils an den Wellenscheiteln Stützfüße 2 und im Bereich der Wendepunkte Ausnehmungen 3 vorgesehen sind. Die Stützfüße 2, die in der WeIlenbandkontur liegen, sind im Querschnitt bogenförmig gekrümmt und erstrecken sich über etwa 90" einer Bandwelle, wobei sie vom Scheitelpunkt aus sich nach jeder Seite um etwa 45 erstrecken. Entsprechend nehmen die Ausnehmungen 3 jeweils 90° bzw. ein Viertel der Wellenlänge ein. Die Amplitude A der Bandwellen ist beim Ausführungsbeispiel etwa gleich dem Betondeckungsmaß bzw. der Höhe H des Abstandhalters, wie in Fig. 5 veranschaulicht ist.
Am oberen Längsrand des wellenförmigen Bandes 1 ist eine beidseits rechtwinklig abstehende Verbreiterung vorgesehen, die zusammen mit einer an den oberen Längsrand des Bandes 1 mittig, d. h. an den Wendepunkten, angeformten, gerade Strebe 5 eine breite Betonstahl-Auflagefläche bildet. Zwischen der Verbreiterung 4 und der Strebe 5 sind Durchbrüche 6 belassen.
An seinen Enden ist der Abstandhalter mit korrespondierenden Steckeinrichtungen zum Aneinanderreihen mehrerer Abstandhalter versehen. Hierzu ist an einem Ende eine senkrecht zur Längserst reckung des Abstandhalters gerichtete Sack loch-T-Nut 7 an einem verbreiterten Kopfstück des Abstandhalters ausgebildet, dem am anderen Ende des Abstandhalters ein im Querschnitt T-förmiger Einschubsteg 8 zugeordnet ist. Die Steckrichtung ist somit senkrecht zur Verschalung bzw. zur Betonstahl-Auf lagef i-ächs gerichtet.
Die Fig. 9 und 10 veranschaulichen einen Abstandhalter mit einem zickzackförmig gewellten Band 1 ' , dessen Füße 2' entsprechend im Horizontalquerschnitt winkelförmig sind. Die Füße erstrecken sich hier nur über etwa 45 einer Wellenlänge.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 11 und 12 ist ein rechteckförmig gewelltes Band 1·· vorgesehen, und sind die Füße 2:: im Querschnitt gerade Band" abschnitte. Bei dieser Ausführungsform bietet der Abstandhalter durchgehend eine große Auflagebreite für die Bewehrungsstähle.
Die Fig. 13 und 14 zeigen noch einen Abstandhalter mit trapezförmig gewelltem Band 1'11 und geraden Füßen 2··1.
Schließlich ist in Fig. 15 ein Abstandhalter gezeigt, bei dem die Längswand 10 mit unregelmäßigem Kurvenverlauf über die Längsachse L des Abstandhalters hin- und herwechselt.
Hinsichtlich der Ausnehmungen 3, der Mittelstrebe 5 und der oberen Verbreiterung 4 sind alle Ausführungsformen analog gestaltet.

Claims (11)

GM 5260/90
1. Lei stentörmiger BetonabstandhaLter aus Kunststoffmaterial, in Form einer mit Stützfüßen versehenen, hochkant stehenden Längswand, dadurch gekennzeichnet, daß die Längswand (1, 10) in Draufsicht gesehen, in regelmäßigem oder unregelmäßigem
Kurvenverlauf, über die Längsmittelachse (L) des Abstandhalters hin- und herwechselt.
2. Abstandhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Längswand aus einem wellenförmigen Band (1) besteht, an dessen der Schalung zuzuwendendem Längsrand die Stützfüße (2) und
zwischen den Stützfüßen Ausnehmungen (3)
vorgesehen sind.
3. Abstandhalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Band (1, 1f, 111, 1111) sinusförmig, zickzackförmig, rechteckförmig oder
trapezförmig gewellt ist.
4. Abstandhalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützfüße jeweils an den Wellenscheiteln angeordnet sind.
5. Abstandhalter nach Anspruch A, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützfüße (2) bei einem
sinusförmig oder &zgr;ickzackförmig im Querschnitt gewellten Band bogenförmig gekrümmt bzw. winkelförmig sind, in der UeIlenbandkontur liegen und sich jeweils über etwa 45° bis 90° einer Bandwellenlänge erstrecken.
6. Abstandhalter nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Amplitude (A) der BandweLLen gieich oder größer als das Betondeckungsmaß (H) des Abstandhalters ist.
7. Absta?idhaiter nach den Ansprüche;, 1 bis 6, dso^rch gekennzeichnet., daß an dem dem Betonstahl zuzuwendenden Längsrand des Wellenbandes (1) mittig, d. h. an den Wendepunkten, eine durchgehende, gerade Zi.^be (5) angeformt ist.
8. Abstandhalter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Längsrand des wellenförmigen Bandes mit einer Verbreiterung (4) versehen ist, welche zusammen mit der in gleicher Höhe liegenden Strebe (5) eine breite Betonstahl-Auflage bildet.
9. Abstandhalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Verbreiterung (4) und der Strebe (5) Durchbrüche (6) belassen sind.
10. Abstandhalter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß er an seinen Enden mit korrespondierenden Steckeinrichtungen (7, 8) zum Aneinanderreihen mehrerer Abstandhalter versehen ist.
11. Abstandhalter nach Anspruch 10/ dadurch gekennzeichnet, daß die Steckrichtung senkrecht zur BetonstahL-Auflageflache gerichtet ist.
DE9001298U 1989-10-17 1990-02-06 Leistenförmiger Betonabstandhalter Expired - Lifetime DE9001298U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3428364A1 (de) * 2017-07-11 2019-01-16 Reuss-Seifert GmbH Vorrichtung zur halterung von bewehrungselementen

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DE7047141U (de) * 1970-12-21 1971-05-27 Fleischmann F Korbartiger abstandhalter fuer betonbewehrungen
DE7115824U (de) * 1971-10-21 Sogedic Sa Abstandshalter fur Betonbewehrungen
DE7900197U1 (de) * 1979-01-05 1979-04-26 Dausend, Hans-Werner, 5600 Wuppertal Abstandhalter fuer bewehrungsmatten im stahlbetonbau
DE8026926U1 (de) * 1980-10-08 1981-01-22 Akrapovic, Jozo, Kacuni (Jugoslawien) Abstandhalter fuer in schalungen angeordnete baustahlgewebe
DE8418982U1 (de) * 1984-06-23 1985-07-18 Rüde GmbH Kunststoffverarbeitung, 7887 Laufenburg Stabförmiger Abstandshalter

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