DE89996C - - Google Patents

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DE89996C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B17/00Mechanisms for stabilising frequency
    • G04B17/30Rotating governors, e.g. centrifugal governors, fan governors

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Dental Prosthetics (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
KLASSE 83: Uhren.
Die bisher bekannten Windfänge mit und ohne zwangläufige Führung bewirken keine genaue Regulirung des betreffenden Uhrwerks; diese mufs stets erst durch besondere Vorrichtungen herbeigeführt werden.
Um vorliegendem Uebelstande abzuhelfen, wird der Windfang derart ausgeführt, dafs eine selbstthätige Bremsung eintritt, sobald die Flügelumdrehung eine zu schnelle, d. i. eine übergrofse wird. Diese selbstthätige. Bremsung bewirkt, dafs die Anfangs- und Endenergie eine vollständig gleiche ist, wodurch ein bis auf Bruchtheile von Secunden regulirtes Werk geschaffen wird.
Diese Selbstbremsung, d. i. Veriangsamung der Flügelumdrehuhg, geschieht durch eine Triebbüchse, welche in dem Augenblick, wo die übergrofse Schnelligkeit der Flügelbewegung statthat, oben am Werke schleift. Alsdann werden die Flügel durch das eintretende Hindernifs gezwungen, sofort ihre schnelle Bewegung einzustellen Und langsamere Umdrehungen zu machen. Naturgemäfs wiederholt sich dieser Vorgang im gegebenen Falle, so dafs also eine ununterbrochene Regulirung vorhanden ist.
Die Gesammteinrichtung des Windfanges ist folgende:
An einer Achse a, welche an beiden Enden Zapfen b hat, ist ein Bügel c befestigt, in dessen Schenkel d Segmente e drehbar gelagert sind. An letzteren sind Flügel f befestigt.' Um nun beide Flügel in gleichem Mafse zu bewegen, ist der Antrieb ein gemeinsamer. Er besteht aus der Triebbüchse oder Hülse g, welche sich auf der Achse in der Längsrichtung bewegt und aufsen ein Schraubengewinde hat, oder mit doppelter Verzahnung oder anderen gleichwerthigen Theilen versehen ist. Diese Hülse wird stets durch eine Feder h nach unten gedrückt, so dafs sie sich nicht willkürlich verschieben kann. -Unter dem Bügel c beginnt ein steiles Gewinde, in das ein Trieb eingreift, welches von dem Federwerk in Drehung gesetzt wird und seine Bewegung auf den Windfang überträgt. Je nach der schnellen oder langsamen Bewegung des Federwerks, welches in seinem Ablauf natürlich ungleichmäfsig wirkt, werden sich die Flügel durch die Schleuderkraft entsprechend weiter ausdehnen, dem Winde also eine mehr oder weniger grofse Widerstandsfläche darbieten. Hier nun regulirend einzuschreiten, bezweckt die Selbstbremsung durch die Triebbüchse.
Die Wirkung der am Regulator angebrachten Feder besteht im wesentlichen in der Vermeidung von Stöfsen bei der Umwandlung der schnellen Bewegung in eine langsamere, und umgekehrt. Dies wird erreicht durch die indirecte Kraftausübung der Feder auf die Regulatorfiügel mittelst der Gewindehülse und der beiden Zahnbogen an den Flügeln. Je mehr nämlich letztere durch ihre schnellere Umdrehung horizontal gestellt werden, um so mehr wird die Feder zusammengeprefst und mufs demzufolge alsdann eine 'gröfsere Wirkung ausüben. Wird die Bewegung verlangsamt, so dehnt sich die Feder aus und wirkt somit weniger kräftig auf die Stellung der Flügel ein. Drei verschiedene Stellungen der
Flügel veranschaulichen auf der Zeichnung diese Vorgänge. ■
Fig. ι und 2 ist die schnellsteFlügelumdrehung, Fig. 3 eine gemä'fsigtere und
Fig. 4 eine ruhige.
Um das Abschleifen zu vermeiden, ist an der Triebbüchse ein Flantsch angebracht.' '..

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Windfang mit zwangläufig geführten Flügeln, die eine auf der Windfangwelle verschiebbare, unter Federdruck, stehende Hülse bei Erreichung einer bestimmten Geschwindigkeit zur Bremsung des Triebwerks an eine Reibfläche drücken.
    Hierzu. 1 Blatt Zeichnungen.
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