DE899756C - Schlepper auf vier gleich grossen Triebraedern - Google Patents

Schlepper auf vier gleich grossen Triebraedern

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DE899756C
DE899756C DEB17810A DEB0017810A DE899756C DE 899756 C DE899756 C DE 899756C DE B17810 A DEB17810 A DE B17810A DE B0017810 A DEB0017810 A DE B0017810A DE 899756 C DE899756 C DE 899756C
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DE
Germany
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wheels
chassis
shaft
differential
tractor
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Expired
Application number
DEB17810A
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English (en)
Inventor
Pierre Emile Beaudoux
Francois Jaques Barthelm Berry
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FRANCOIS JAQUES BARTHELMY BERR
Original Assignee
FRANCOIS JAQUES BARTHELMY BERR
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K17/00Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
    • B60K17/34Arrangement or mounting of transmissions in vehicles for driving both front and rear wheels, e.g. four wheel drive vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Non-Deflectable Wheels, Steering Of Trailers, Or Other Steering (AREA)

Description

  • Schlepper auf vier gleich großen Triebrädern Schlepper und ähnliche Fahrzeuge müssen., um den verschiedenen Ansprüchen zu: entsprechen, eine Gesamteinheit von Eigenschaften in sich vereinigen, die einander wiidersprechen: sie müssen anpassungsfähig und kräftig gebaut sein, hohe Zugkraft mit -geringem Raumbedarf vereinigen, große Stabilität mit höchstem Haftvermögen verbinden, wie auch das Gelände beschaffen sein mag, und trotzdem auf beschränktem Raum wenden können usw.
  • Die bekannten Schlepper vereinigen im allgemeinen nicht die Gesamtheit dieser Eigenschaften. in sich; @dies beschränkt ihre Anwendung für den einen oder anderen Zweck, beispielsweise in der Industrie oder Landwirtschaft, während für irgendeinen anderen Zweck ein Gerät ganz anderer Konstruktion erforderlich ist. Ein Schlepper üblicher Form enthält hinten zwei Triebräder von großem Durchmesser und vorn zwei Laufräder von sehr kleinem Durchmesser. Der Gebrauch dieses Schleppers. reicht im allgemeinen aus, wenn er auf leicht befa#hrbarrem Gelände eingesetzt wird. Dagegen läßt er zu wünschen übrig, wenn er mit kurzem Halbmesser wenden oder starke Steigungen erklettern soll. Der größte Teil seines Gewichtes liegt hinten auf den Triebrädern, so &ß er sich leicht aufbäumen kann. Andererseits ist der Raumbedarf des Schleppers, in ,der Breite sehr groß, weil Üie Hinterräder und, ihre Reifen im allgemeinen große Abmessungen erhalten. Solche Nachteile zwingen dann dazu, auf die Verwendung dieses Schleppers zu verzichten, wenn beispielsweise in der Landwirtschaft das Gelände starke Steigung hat oder sehr unregelmäßig ist, und man: muß in solchem Fall wieder auf tierische Zugkraft zurückgreifen.. Ähnlich ist es bei der industriellen Anwendung, bei der die Breite .der Verkohrss-traßen für das. Wenden nur beschränkt ist.
  • Die Einführung des Vierradantriebes war zwar nützlich für die Behebung mancher bilsherigen Schwierigkeiten, komplizierte aber die Maschine derartig, daß die Vorteile, die man erreichte, durch die noch :nicht behobenen. alten und d iie hinzutretenden neuen Nachteile oft mehr als aufgef:oben wurden.
  • Die Erfindung zielt auf Verbesserungen an* Vierradschleppern, die eine Behebung der oben angedeuteten Nachteile ermöglichen und eine einfache und handliche Konstruktion, des Fahrzeuges mit Anpass.ungsfähiigkevt und Geschmeidigkeit in jedem Gelände verbinden.
  • Nach der Erfindung ist ein. Schlepper mit vier gleich großen und über ein zentral angeordnetes Differential angetriebenen Rädern @dadurch gekennzeichnet, @daß das. Fahrgestell ein in sich ;geschlossenes schmales Getriebegehäuse bildet. Eine besonders schmale und gedrängte Bauweise wird dadurch erzielt, daß die beiden Halbwellen des Differentials gleichachsig zueinander in der Querrichtung dces Fahrzeuges verlaufen und über je ein Zwischenstirnrad. mit ebenfalls quer liegender Achse in die auf den Achsender Triebräder sitzenden Abtriebsstirnräder eingreifen, so daß in der Drehmomentübermittlung vom Differential zu den vier Rädern nur Sti:rnradgetriebe mit sehr ;geringer axialer, d. h. in der Querrichtung des Fahrzeuges sich erstreckender Ausdehnung verwendet sind Eine besonders. stabilte Bauart und ein hohes Maß von Geländegängigkeit werden durch die erfindungsgemäße Anordnung der Triehräder erzielt. Diese sind in an sich bekannter Weise über Kreuzgelenke mit den vom Differential aus angetriebenen. Abtriebswellen verbunden; als kennzeichnendes Merkmal ist. aber hervorzuheben, daß dlie Achsschenkel der Vorderräder in Schwingrahmen sitzen, die um parallel zur Längsrichtung des. Fahrzeuges verlaufende Achsen drehbar sindi und in der Querrichtung durch eine freie, durch Federn stabilisierte Verbindungsstange gekoppelt werden, während die Hinterräder relativ zum Fährgestell durch eine einstellbare Koppelstange in bestimmter, mehr oder minder schräger Lage festgestellt werden. Dabei ist der Achsschenkel eines Vorderradces in dem Schwingrahmen um eine zu dessen:Dreh.achse rechtwinkliige, aber gegen die Senkrechte geneigte Achse drehbar, deren Verlängerung den Erdboden nahe dem Berührungspunkt des Rades auf idessen: Innenseite trifft. Diese Anordnung trägt im wesentlichen dazu bei, die Lenkung -des Fahrzeuges zu erleichtern. Die Lenkung selbst exfolgt über einen Winkelhebel und Verbindungsstangen mit Kugelgelenken, so daß auch bei ganz unebenem Gelände stets :alle Räder in Verbi,ndhmg mit dem Boden :bleiben und ihre volle Reibungskraft zur Fortbewegung des Fahrzeuges ausnutzen können. Zur Verkürzung des Halbmessers bei Kurvenfahrt und Verbesserung der Wendigkeit bei engem Raum kann erfindungsgemäß jede Halbwelle dies zentralem Differentials mittels einer auf der Außenseite des. Kastengestells liegenden Bremse durch ein unabhängiges Pedal abgebnernst werden. Je stärker man auf diese Weise dien Antrieh der .auf der konkavem Seite d ier zu durchfahrenden Kurve .liegenden Räder bremst, um so kleiner wird der Halbmesser der Kurve.
  • Endlich aber enthält die Erfindung auch eine Einrichtung, mit der beide Bremsen miteinander gekoppelt werden können, damit auch bei; Geradeausfahrt im großen (Gang eine sichere Bremsung des ganzen Fahrzeuges möglich wird, indem der Schalthebel beim Umschalten auf kleinen Gang die Bremse betätigt.
  • Die regelbare Einstellung der Hinterräder nach dler einen oder anderen Seite relativ zur Mittelebenedes Fahrzeuges dient,dazu, beim Fachren quer zu einem Abhang die Sta'biütät zu, wahren und den zentralen Teil, :des als. Getriebegehäuse dienendcen Fahrgestells nach bester Möglichkeit etwa. senkrecht zu halten, und die Verlagerung,des Schwerpunktes in Rirohtung auf ,die Vorderräder bezweckt ein sicheres Bergauffahren ohne -die (Gefahr, daß sich das Fahrzeug dabei aufbäumen könnte.
  • Die Merkmale und Vorzüge der Erfindung gehen aus der nachstehenden Beschreibung eines Ausfüb.rungsbei:spiels, und aus den Zeichnungen hervor.
  • Fig. i ist eine Seitenansicht eines Schleppers; Fig. 2 ist ein entsprechender Teilschnitt nach der gehroohenen Linie II . . . II der Fig. @il; Fig. 3 ist ein S,ehnitt nach ,der Linie III. . . III der Fig. 2 in. vergrößertem Maßstab; .
  • Fig. q. zeigt perspektivisch in großem Maßstab eine Einrichtung zur Sohiefs:tellung der Vorderräder; Fig. 5 ist eine schematische Draufsicht auf eine Einrichtung zum Lenken der Vorderräder; Fig. 6 isst eine Ansicht einer Variante des Schleppers, bei der ,die Stellung der Hinterräder regelbar ist; Fig. 7 ist ein Detailschnitt nach der Linie VII ... VII in Fg. 6; Fig. 8 ist ein Querschnitt durch eine Kippeinrichtung für die Hinterräder; Fing. 9 ist ein entsprechender Tei,ls,chn@i@tt nach der Linie IX.. . IX in Fig. 8; Fig. io ist ein Längsschnitt des Antriebs, um die seitlichen Bremsen zu. gemeinsamer Drehung zu blockieren,; Fig. i i ist eine zugehörige Draufsicht in einer bestimmten Antriebsstellung; Fig. 12 ist eine ähnliche Ansicht wie Fig. ii in einer zweiten Stellung, wenn man den Handbrernshebel betätigt; Fi:g. 13 ist eine ähnliche Ansicht wie Fig. i2, wenn man vom Schalthebel für die Geschwindigkeit .ausgehend die zweite Stellung des Antriebs herbeiführt; Fig. 1q. ist ein Schnitt nach derLinie XIV... XIV der Fig. i3. Bei der in Fig. i und 2 dargestellten Ausführungsform enthält der Schlepper ein Fahrgestell i, das gleichzeitig Chassis und Getriebegehäuse ist und die verschiedenen Antriebs- und Ausrüstungsorgane des Schleppers enthält: den Motor :2 und seine Haube 3, die Steuerung mit dem Lenkrad 4, den Fahrersitz 5 usw.
  • Dieses Fahrgestell ruht auf vier Triebrädern von gleichem Durchmesser (zwei Hinterrädern 6 und zwei Vorderrädern 7). Diese Räder sind gleich groß, und ihre Spurweite ist nur wenig größer als der Durchmesser der Räder. Außerdem ergibt die Verteilung der Gewichte des Schleppers ein übergewicht auf den Vorderrädern 7, da die schweren Teile, wie z. B. .der Motor 2, stark nach vorn geschoben sind. Diese Verteilung ergibt etwa zwei Drittel des Gewichts auf den Vorder- und etwa ein Drittel auf den Hinterrädern.
  • Der Antrieb .der Hinterräder erfolgt mittels eines einzigen Differentials 8, das im Fahrgestell i untergebracht ist. Aus dem (nichtdargestellten) Geschwindigkeitswechselgetriebe tritt das Antriebsritzel 9 heraus, das mit dem Tellerrad io des Differentials im Eingriff steht. Die beiden Zentralräder des Differentials sitzen fest auf zwei miteinander fluchtenden Halbwellen i i ; jede von diesen dreht sich in einem Lager des Fahrgestells i und trägt ein mittleres Antriebszahnrad i2. Dies'e's ist mit dem Hinterrad 6 und dem Vorderrad 7 durch ein Getriebe verbunden.
  • Die Bewegungsübertragung auf das Hinterrad 6 erfolgt über ein Zwischenrad 13, das auf einer mit ihrem Ende 15 im Fahrgestell i festgemachten Achse 14 lose läuft. Das Zwischenrad 13 steht bei 16 mit dem mittleren Antriebszahnrad 12 und bei 17 mit dem hinteren Abtriebszahnrad 18 im 'Eingriff. Dieses sitzt fest auf einer Welle i9, die mit dem Hinterrad 6 fest verbunden und in zwei am Fahrgestell i festsitzenden Lagern 2o und 21 drehbar ist.
  • Ganz ähnlich erfolgt die Bewegungsübertragung zum Vorderrad 7 über ein Zwischenrad 23, das lose auf einer mit ihrem Ende 25 im Fahrgestell i festgemachten Achse 2q. läuft. Das Zwischenrad 23 steht bei 26 mit dem mittleren Antriebszahnrad 12 und bei 27 mit dem vorderen Abtriebszahnrad 28 im Eingriff. Das Rad 28 sitzt fest auf einer Welle 29, die in zwei am Fahrgestell i festsitzenden Lagern 30 und 31 drehbar ist.
  • Wie aus der Fig. 2 hervorgeht, haben die Abtriebszahnräder 18 (hinten) und 28 (vorn) gleiche Durchmesser. Die vom Antriebszahnrad!i2 ausgehende Bewegungsübertragung erteilt also den Abtriebszahnrädern 18 und 28 und demzufolge auch den gleich großen Hinter- und Vorderrädern 6 und 7 gleiche Drehzahl. Die Zwischenzahnräder'i3 und 23 brauchen nicht notwendig denselben Durchmesser zu haben und können gegebenenfalls. auch durch je eine Zahnradfolge mit ungerader Räderzahl ersetzt werden. Man erhält damit einen weiten Spielraum für die Anordnung des Differentials im Fahrgestell i. Diese Zwischenräder oder Zwischenradfolgen können auch durch einen Kettenantrieb oder ein anderes Übertragungsgetriebe ersetzt werden. Die Stirnradanordnung wirkt jedoch besonders geschmeidig und stoßfrei.
  • Jade Seitenwelle i i trägt an, ihrem Ende eine Bremse, die beispielsweise aus zwei Segmenten 33 besteht, die bei 34 angelenkt sind. Sie wirken auf eine Scheibe 35, die auf der Welle i i festsitzt, und werden von einem Bremsgehäuse 36 umschlossen. Jede Bremse wird durch ein Pedal 37 betätigt, das in Reichweite des auf dem Sitz 5 sitzenden Fahrers liegt. Durch jedes Pedal kann man so. auf jede Seitenwelle i i gesondert einwirken, doch sind auch Vorkehrungen getroffen, um eine gleichzeitige Bremsung beider Seitenwellen i i zu ermöglichen.
  • Die Vorrichtung hierfür enthält (Fig. io bis 1q.) eine Querachse ioo, die bei ioi auf dem Chassis des Fahrzeuges gelagert ist. Auf der Achse ioo sitzt fest einerseits: ein seitlicher Hebel rot, der zu der einen seitlichen Bremse gehört, andererseits .die Stange 103 des entsprechenden Pedals 37.
  • Eine Muffe iod, drehbar, aber axial unverschieblich auf der Achse ioo gelagert, trägt fest die zu der anderen Bremse gehörenden Elemente, d. h. .den anderen seitlichen Hebel 102' und die Stange 1o3' des anderen Pedals 37'.
  • Eine andere Muffe i05, die uridrehbar, aber durch Führungsnuten io6 axial vergchieblich auf der Achse rojo angebracht ist, enthält eine äußere Schrägfläche io7 und einen Durchbruch io8 mit einer weiteren Schrägfläche. Die Muffe io5 ist bei iog innen gezahnt und kann damit in oder außer Eingriff mit einer entsprechenden Zahnung rio auf der Muffe 104 kommen. Zwischen den beiden Muffen 104 und io5 ist eine Druckfeder i i i eingeschaltet, während ein Stellring 112 auf der Achse 'i(oo die Axialbewegung der Muffe 'io'5 unter der Wirkung der Feder i i i begrenzt.
  • Ein Handbremshebel 113 ist drehbar, aber axial unverschieblich auf der Achse ioo gelagert und tritt. durch den Durchbruch io8 hindurch. Sein Querschnitt ist im wesentlichen kreisförmig, während der Durchbruch allgemein größer als dieser Querschnitt ist und eine Schrägfläche L14 enthält. Diese ist so angeordnet; daß bei einer Schwenkung des Hebels 113 um die Achse ioo im Sinne des Pfeiles T der Hebel i 13 auf der Fläche 114 entlang gleitet und die Zahnungen iog und iio in Eingriff bringt.
  • Ein Hebel i 15 für die Gangschaltung ist relativ zu der Muffe io5 so gelagert, daß er in seiner Stellung für den großen Gang mit der äußeren Schrägfläche 107 zusammenarbeitet, um die Zahnungen io9 und i io in Eingriff zu bringen, während er in den anderen Stellungen die Fläche 107 freigibt.
  • Die- Hinterräder 6 nehmen bezüglich des Fahrgestells i eine feste Stellung ein und sitzen fest auf den Seitenwellen i9. Dagegen sind die Vorderrä,der 7 lenkbar und kippfähig. Jedes Vorderrad 7 (Fig. 3 und q.) sitzt zu diesem Zweck fest auf einem Achsschenkel 38, der über ein Kreuzgelenk 39 mit der zugehörigen Welle 29 verbunden ist. Der Achsschenkel 39 ruht in einer Lagerung q:0. Diese kann als Gleit- oder Wälzlager au's'gebildet sein und sitzt bei ¢r fest an zwei Pratzen qa, die einander gegenüberliegende parallele; aber zur Achse ,der Lagerung 40 schiefe Tragarme 43 bilden. Die flachen Tragarme 43 enthalten Zapfen 44, die in Lagern 45 eines Rahmens 46 sitzen. Dieser ist bei 47 drehbar in Stützen 48 gelagert, die bei 49 am Fahrgestell i befestigt sind. Wie Fig. 3 erkennen läßt, liegt -die Drehachse des Rahmens 46 längs zum Schlepper, während die Drehachse der Lagerung 4o auf dem Rahmen 46 dauernd in einer senkrechten Ebene quer zum Schlepper liegt. Die Drehachse der Lagerung 40 gegenüber dem Rahmen 46 ist so gewählt, daß ihre Verlängerung den Boden in einem gedachten Punkt F trifft, der auf der Innenseite des Vorderrades 7 in- geringer Entfernung von dessen Berührungsstelle mit dem Boden liegt.
  • Die Rahmen 46 der beiden Vorderräder 7 sind im übrigen mit Herbem 50 versehen, die starr .an den Rahmen befestigt sind und durch eine Kuppelstange 51, die bei 52 an den Hebeln 5o angelenkt ist, miteinander verbunden werden. Die Achsen der Gelenke 52 liegen längs zum Schlepper und parallel zu -den Drehachsen der Rahmen 46 in den Stützen 48. Zwei seitliche Anschläge 53 auf der Kuppelstange 51 stehen zwei festen Anschlägen 54 am Fahrgestell r gegenüber; diese gestatten eine Begrenzung der Seitenbewegung der Stange 51. Gegebenenfalls kann diese Seitenbewegung durch eine Vorrichtung gedämpft werden, wie sie beispielsweise schematisch durch zwei Federn 55 angedeutet wird, die bei 56 an der Stange 51 und bei 57 an einer Stütze 58 angehängt sind, die bei 59 am Fahrgestell i festgemacht isst.
  • Die Vorderräder 7 stehen ferner unter der Wlirkung der Lenkvorrichtung für das Fahrzeug (Fig.5). Zu dieser Lenkvorrichtung gehört eine mit dem Lenkrad4 gekoppelte Bewegungsstange6o, die bei 61 an einem Winkelhebel 62, angelenkt ist; dieser selbst ist bei 63 am Fahrgestell i drehbar gelagert. Der Winkelhebel 62 steht mit jedem Vorderrad durch eine Kuppelstange in die mit Kugelgelenken einerseits bei 65 am Winkelhebel 62, andererseits bei 66 an einem Arm 67 angelenkt ist (Fig. 4 und 5), ,der mit der Lagerung 40 verschweißt oder auf eine andere geeignete Art fest verbunden ist.
  • Bei Geradeausfahrt und auf ebenem Gelände kommt der Schlepper wie ein gewöhnliches Fahrzeug voran, nur mit dem Unterschied, d@aß er mit seinem Vierradantrieb eine besonders starke Zugwirkung ausüben kann. Wenn ein Hindernis oder eine Vertiefung in den Weg kommt, so neigen sich die Vorderräder, indem sich jeder Rahmen 46 (Fig. 3 und 4) um die Gelenke 47 dreht, so daß unter der Wirkung des- Gestellgewichts die vier Räder in dauerndem und gleichzeitigem Kontakt mit dem Boden bleiben. Die Kuppelstange 51 sorgt dabei für die Gleichschaltung der beiden Vorderräder 7 in paralleler Stellung. Die Anschläge 53 und 54 gestatten eine Begrenzung der Neigung der Räder. Die Dämpfvorrichtung, die be@ispelsweise durch die Federn 55 gebildet -wird, gestattet eine geschmeidige Fahrt, wenn sich die Räder nach der Art des Geländes in kurzen Zeitabständen bald nach der einen und bald nach der anderen Seite neigen müssten.
  • Bei der Geradeausfahrt zwingt die Handhabung des Lenkrades 4 den Achsschenkel 38 dazu, sich in einer Ebene einzustellen, die durch die Welle 29 geht, und das Fahrzeug bewegt sich trotz den Unebenheiten des Geländes ohne Ablenkung im gewünschten Sinne.
  • Zur Kurvenfahrt (Fig. 5) übt die Betätigung des Lenkrades 4 je nach Umständen eine ziehende oder schiebende Wirkung auf die Stange 6o aus.. Dies veranlaßt eine Drehung des Winkelhebels 62 tun seine Drehachse 63. Dadurch werden die Stangen 64 mitgenommen und .drehen mittels -der Arme 67 die Lagerungen 4o auf den Rahmen 46 um die Gelenke 44. Die Kugelgelenke 65 und 66 der Stangen 64 gestatten ein Ausweichen aus der Waagerechten, wenn sich der Achsischenkel 38 bei der FahTt über unregelmäßiges oder geneigtes Gelände außerhalb der durch die Welle2g gehenden waagerechten Ebene befindet. Bei Kurvenfahrt mit gewöhnlichem Krümmungshalbmesser läßt diese Lenkvorrichtung .die Verlängerungen der Radachsen mit einer für ein Fahrzeug nach Art eines Schleppers hinreichenden Genauigkeit durch dieselbe Senkrechte gehen, die die augenblickliche Drehachse bildet.
  • Wie oben gezeigt wurde, befindet sich der gedachte Punkt P (Fig. 3) in geringer Entfernung von der Berührungszone der Vorderräder 7 mit .dem Boden. Dadurch wird die zur Lenkung des Fahrzeuges erforderliche Kraft vermindert; trotzdem üben bei der Kurvenfahrt die Räder ein Rückdrehmoment im Sinn der 'Vorwärtsbewegung des Fahrzeuges aus, was eine leichte Führung,desselben ermöglicht, namentlich beim Fahren in Kurven mit kurzem Halbmesser.
  • Während des, Durchfahrens einer Kurve drehen sich die inneren Räder langsamer als die äußeren. Der Antrieb mit dem Differential 8 (Fig. 2), wie er oben beschrieben wurde, erteilt in jedem Augenblick dem Vorder- und Hinterrad ein und derselben Seite dieselbe Geschwindigkeit.
  • Die Einrichtung einer eigenen Bremsung für jedes Zentralrad ödes Differentials ermöglicht -außerdem ein Lenken auf beschränktem Raum mit sehr kleinem Kurvenradius. Zu diesem Zweck genügt ein Anziehen und notfalls sogar ein Blockieren der seitlichen Bremse 33 auf der Innenseite der zu durchfahrenden Kurve. Das Manöver wird erleichtert, wenn man ,das Lenkrad so weit wie mögl'ich herumdreht. Das Fahrzeug wendet dann in einem sehr engen Raum.
  • Wenn man nicht mit kleinem Halbmesser fahren will, so kann man nach Fig. 14 die Achse ioo mit der Mulle 104 kuppeln, indem man den Handbremshebel i 13 aus der Leerstellung A (Fig. n1) in die Stellung B bringt (Fig. i2), in der der Hebel i 13 über die Schrägfläche 114 in dem Durchbruch io8 die Zahnungenzog und ii-o in Eingriff bringt. Die beiden seitlichen Bremsen werden damit fest zusammengeschlossen, und man kann mit der Bremsung fortfahren, entweder indem man den Handhebel aus der Stellung B in die Stellung C dreht, wodurch sich die Achse ioo und die beiden Muffen 104 und 'z10'5 gemeinsam drehen, oder indem man das eine, oder das andere Pedal 37 niedertritt.
  • Außer dieser willkürlichen Bremsung mit dem Handhebel i 13 zwischen seinen beiden Stellungen A und B, wodurch die Achse ioo mit der Muffe 1104 gekuppelt wird, können diese beiden Glieder auch selbsttätig gekuppelt werden, wenn man den Schalthebel D15 aus einer Stellung für nicht erhöhte Geschwindigkeit (F'ig. i i) in eine Stellung für erhöhte Geschwindigkeit (Fig.113) dreht. Dieser Schalthebel greift dann an der Schrägfläche i07 der Muffe z05 an und bringt dadurch die Zahnung zog und iio zum Eingriff. Zu diesem Zweck ist der Durchbruch i08 groß genug gehalten, um die freie Verschiebung der Muffe z05 zu gestatten, wenn sich der Handhebel 113 in der Stellung A befindet.
  • Man gewinnt damit einen sehr -geschmeidigen Bremsungsantrieb mit vollkommener Sicherheit, da man nach Wunsch gesondert (Fi'g.,ii) oder gleichzeitig (Fig. 112) die Bremsen betätigen kann, je nachdem man die Bremsung auf kleinem oder normalem Radius wünscht, und da andererseits die gleichzeitige Bremsung zwangsläufig erfolgt (Fig. 13), wenn ,der Schlepper mit großem Gang fährt.
  • Die schweren Teile sind nach vorn verlagert, und das Gewicht des Fahrzeuges ist in der Hauptsache auf die Vorderräder gelegt. Dies ermöglicht eine Ausschaltung der Gefahr, @daß sich der Schlepper aufbäumt, namentlich an Abhängen, wo diese Gefahr normalerweise am größten ist. Daher ist der Schlepper für Arbeiten auf Hügeln und besonders in Weingegenden brauchbar, in .denen man bisher nur Raupenfahrzeuge benutzen konnte.
  • Die bisher beschriebene Ausführungsform läßt sich besonders da anwenden, wo das Fahrzeug auf einem Gelände mit allen Arten von Unebenheiten fahren soll oder Steigungen oder Gefälle selbst größeren Ausmaßes zu bewältigen sind, wo aber die Fahrtrichtung des Schleppers nicht ständig mit den Niveaulinien stark abschüssiger Hänge zusammenfällt. In diesem letzten Fall würde die geneigte Achse der Hinterräder eine entsprechende Neigung des Schlepperchassis zur Folge haben, die die Führung des Fahrzeuges sehr erschweren würde.
  • Diesem Nachteil soll die in den Fig. 6 bis g @dargestellte Variante abhelfen, bei der die Hinterräder 68 des Fahrzeuges eine im voraus bestimmte regelbare Stellung zum Fahrgestell i einnehmen. Hier sitzt jedes Hinterrad 68 auf einem Achsischenkel 69, der durch ein Kreuzgelenk 7o mit der zugehörigen Welle i9 verbunden ist. Jeder Achsschenkel 69 ruht drehbar in einem Lager 74 das fest in einem Rahmen 72 sitzt. Dieser ist bei 73 ,drehbar in Stützen 74 gelagert, die bei 75 am Gestell i des Fahrzeuges festsitzen. Die Drehachse jedes Rahmens 72 liegt in der Längsrichtung dieses Fahrgestells. Ein Hebel 76 ist bei 77 am Rahmen 72 befestigt. Eine hinter dem Fahrgestell untergebrachte Kuppelstange 78 ist mit ihren Enden 79 an den Hebeln 76 und bei 8o an eine Kurbel 81 angelenkt, deren Welle 82 im Fahrgestell drehbar gelagert ist. Auf der XA'elle 82 sitzt fest ein Zahnrad: 83, das in einem am Gestell festen Gehäuse 84 untergebracht ist und mit cineT Zahnstange 85 im Eingriff steht, die gleitfähig in einer Führung 86 des Gestells und bei 87 im Boden des Gehäuses 84 geführt ist. Oben endet die Zahnstange im. einer Schraubspinde188. Diese steht im Eingriff mit einer Mutter 89, die bei go drehbar im .Gehäuse 84 gelagert ist und durch Längswälzlager oder andere Drucklager gi an einer Axialverschiebung gegenüber dem Gehäuse gehindert wird. Die Mutter 89 endet oben in einem Handrad 9.2 mit einem Griff 93, das, in Reichweite des Fahrers liegt. Wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, sind die Hebel 76 und 81 parallel, um die richtige Bewegung der Kuppelstange 87 zu gestatten.
  • Wenn das Gelände so beschaffen ist (Ackerfurchen, Abhänge usw.), daß der Schlepper über verhältnismäßig lange Strecken mit links und rechts verschiedener Höhe der Radspuren fahren muß, so kann der Fahrer durch Drehen des Han@drades 92 im richtigen Sinn die Hinterräder schief zum Fahrgestell einstellen (Fig.6), während dieses selbst senkrecht bleibt.
  • Die Drehung des Handrades 9a und damit der mit ihm fest verbundenen Mutter 89, deren Axialbewegung verhindert ist, bestimmt das Heben oder Senken der Schraubspindel 88; diese ist wegen ihrer festen Verbindung mit der bei 86 und 87 längs verschieblich im Gehäuse 84 geführten Zahnstange 85 undrehbar. Die Längsverschiebung der Zahnstange 85 erteilt dem Zahnrad 83 und demzufolge der Kurbel 81 eine Drehbewegung, die sich durch die Kuppelstange 78 den Hebeln 76 mitteilt, wodurch sich die Rahmen 72 und die Hinterräder 68 schräg stellen.
  • Das Schraubengetriebe ist nicht umkehrbar; man kann aber trotzdem noch eine (nicht dargestellte) zusätzliche Verriegelung anbringen, die in irgendeiner bekannten und geeigneten Weise ausgeführt und entweder am Handrad 92 oder am Hebel 81 angebracht sein kann.
  • Die Einführung der in ihrer Neigung einstellbaren Hinterräder gestattet nicht nur die Einhaltung der senkrechten Stellung für das Fahrgestell, den Motor und dien Fahrer, wie auch das Gelände. beschaffen sein mag (tiefe Furchen, Arbeiten an Abhängen), sondern auch eine erhöhte Stabilität des Fahrzeuges, da der Schwerpunkt des Ganzen nach der Achse des von den vier Berührungspunkten der Räder mit dem Boden, gebildeten Vierecks zurückgeführt wird. Wenn die Hinterräder in ihrer Neigung einstellbar gemacht sind, bleibt die Wirkungsweise .der Vorderräder dieselbe, wie es oben für die Ausführung mit Hinterrädern mit fester Achse beschrieben worden war. Im Bedarfsfall kann man die Hinterräder auch noch lenkbar machen, um besonderen Anforderungen an die Verwendung des Fahrzeuges gerecht zu werden.
  • Die erfindungsgemäßen Verbesserungen ermöglichen somit eine einfache und handliche Fahrzeugkonstruktion ebenso wie eine anpassungsfähige und wirksame Fahrt mit großer Schmiegsamkeit über alle Geländearten.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schlepper auf vier gleich großen Triebrädern mit Antrieb durch ein einziges im Fahrgestell zentral gelegenes Differential, dadurch gekennzeichnet, daß im Fahrgestell (r), das ein schmales Getriebegehäuse bildet, die beiden Halbwellen (m) des Differentlals. (8) gleichachsig in Querrichtung verlaufen und jede Halbwelle zwangsläufig mit den ebenfalls quer verlaufenden Abtriebswellen (i9, 29) der auf ,der entsprechenden Seite des Fahrzeuges sitzenden Triebräder (6, 7) durch je ein Getriebe (12, 13, 18 bzw. 12, 23, 28) gekoppelt ist, .dessen Bewegung. ausschließlich in einer Längsebene liegt.
  2. 2. Schlepper nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe zwischen jeder Halbwelle (i i) des Differentials (8) und oder Abtriebswelle (i9, 29) jedes Rades (6; 7) durch den Eingriff eines auf der Diffeientialhalbwe@lle (i i) sitzenden Antriebszahnrades (i12) in je ein auf einer quer verlaufenden Zwischenachse (14, 2q.) drehbar gelagertes Zwischenzahnrald (13, 23) erfolgt, das seinerseits wieder in die auf den Abtriebswellen (i9, 29) der Triebräder (6, 7) sitzenden Abtriebszahnräder (18, 28) eingreift.
  3. 3. Schleppe- nach Anspruch i mit Triebrädern, die relativ zu einer waagerechten Ebene des,das Fahrgestell bildenden Gebriebegehäuses schräg stehbar und über Kreuzgelenke mit ihren Antriebswellen verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsschenkel (38) der Vorderräder (7) durch Schwingrahmen (q.6) getragen werden, die um Längsachsen (q.7) des Kastenfahrgestells (i) .drehbar- angeordnet .und in der Querrichtung ,durch eine freie und durch Federn (55) stabilisierte Verbindungsstange (51) gekoppelt sind, während die- Hinterräder (6) relativ zum Kastenfahrgestell in einstellbarer Lage festgehalten werden. @
  4. 4. Schlepper nach Anspruch u und 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Schwingrahmen (q.6) der lenkbaren Vorderräder (6) den Achsschenkel (38) seines Rades mittels eines Armes (q.2) trägt, der in dem Schwingrahmen um eine zur Drehachse des Schwingrahmens rechtwinklige und gegen die Senkrechte geneigte Achse drehbar ist, dergestalt, daß deren Verlängerung den Erdboden in einem Punkt (P) trifft, der innen neben dem Berührungspunktdes Rades mit dem Boden liegt, und daß die beiden Arme (q.2) über Verbindungsstangen (6q.) mit Kugelgelenken (65) mit einem Winkelhebel (62) gekuppelt sind, der um eine senkrechte Achse (63) drehbar ist und durch die Lenkstange (6o) betätigt wird.
  5. 5. Schlepper nach Anspruch i bis q.,- dadurch gekennzeichnet, daß in Kombination mit zwei lenkbaren Vorderrädern (6) jede Halbwelle (lii) des Differentials (8) auf :der Außenseite des Kastenfahrgestells (i) .die Trommel oder Scheibe (35) einer Bremse trägt, die durch, ein unabhängiges Pedal (37) betätigt wenden kann.
  6. 6. Schlepper nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß von .dien nebeneinanderliegenden Bremspedalen (37) .das eine über eine Querwelle (ioo) auf die Bremse der entgegengesetzten Fahrzeugseite wirkt, .das andere -dagegen über eine kurze, sich auf der Querwelle (ioio) drehende Welle (1o4) die Bremse derselben Seite beeinflußt, indem diese beiden Wellen dadurch miteinander gekuppelt werden können, daß auf der äußeren Welle eine Muffe (1o5) festgekeilt wird, die auf der inneren Welle gleitend gegen die Wirkung einer Feder (iii) in Eingriff gebracht wird, wenn der Handbremshebel (1i3) betätigt wird, der im ersten Teil seiner Bewegung auf einer Schrägfläche (114) dieser Muffe gleitet, oder wenn man ,den Geschwindigkeitsschalthebel (115) bedient, der beim Übergang zum kleinen Gang auf eine andere Schrägfläche (107) dieser Muffe wirkt. Angezogene D@rucksch@riften: Deutsche Patentschriften Nr. 452 792, 639 65o, 6162 717; französische Patentschriften Nr. 526 652, 967 7'1o; USA.-Patentschrift Nr. 2 103 62q..
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