DE899691C - Einrichtung zur Regelung der Stromstaerke in Wechselstromkreisen, insbesondere bei im Nebenschluss erregten Einphasenwechselstrom-Kollektormaschinen - Google Patents

Einrichtung zur Regelung der Stromstaerke in Wechselstromkreisen, insbesondere bei im Nebenschluss erregten Einphasenwechselstrom-Kollektormaschinen

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DE899691C
DE899691C DEB5584D DEB0005584D DE899691C DE 899691 C DE899691 C DE 899691C DE B5584 D DEB5584 D DE B5584D DE B0005584 D DEB0005584 D DE B0005584D DE 899691 C DE899691 C DE 899691C
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Dr Theodor Buchhold
Dipl-Ing Dr Erich Manteuffel
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BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Germany
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BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L7/00Electrodynamic brake systems for vehicles in general
    • B60L7/10Dynamic electric regenerative braking
    • B60L7/14Dynamic electric regenerative braking for vehicles propelled by AC motors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Direct Current Motors (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Regelung der Stromstärke in Wechselstromkreisen, insbesondere bei im Nebenschluß erregten Einphasenwechselstrom-Kollektormaschinen Es. ist bekannt, daß man bei Wech,sel#s,trom-Ko,1-1.ekto,rma!s,c#hinen, deren FeldwIddüng unter Vorschalitting oines Kondensator% weleher im wesent-114,#hen, die induktive Feldspannung kompensieren soll, im Nebenschluß zum Anker erregt wiedi, eine wirkungsvoIle Kompoundierung dadurch, erzielen kann"daß man den Anker- und Erregerkre-iis über einen Ohnischen Widerstand mkeinander likoppelt. Dai bei so,Ichen Schakungen sowohlder Ankerstrom als auch der Feldsitrain praktiech, m#it der Netzspannung in Phase liegen, ist es selbistverständlich, daß nur ein Ohmscher Spanntingsabfalli, wellcher durch dent Ankerstrom im Feldkrels hervorgerufen: wl-rd" den Feldstrom inseiner Größe wiirksain be- einflussen kann.
  • Die Verwendung sogenannter Kompoundierungstransformatoren ist deshalb unzweckmäßig, weil durch sie im wesentl,ichen nur eine Drehung der PhasenIage cles Feldst-romes, und dtamit ainch der Anker-EMK ;bewirkt wied, welche Ihrerseits eine sitaxIke Phasenverschiehung zwischen Ankerstr#om und Netzspannung verursacht.
  • Die Lehre für die Verwendung dier genannten Küpplungs- oder Verbundwiderstände wurde dem Fachmann, durch üie seit vielen Jahren bekannten StromrückgewInnungsschaltungen, für Gleichstrom-Triebfa#hrzeuge gegeben, bei welchendie Kopplung zwischen Anker- und Erregerkreis ebenfalls mittels eines Ohmschen Widerstandes geschieht:. Diese Widerstände- haben, nun den Na,#h--t--ili, daß siie größere Verluste mit isicli# hringen uacl somit den Wirkungsigrad der Nutzbrernisschaltungen nicht unerheblich versch-Jechtern.
  • Bei GI!ei,dh.s#tromNutzb,re#ms!schaltungen, besteht .die MöglidIrkelt, auf den Y,#oppliungsw#idier.,stan#d zu, verzichten, wenn man.auf lden, Polien der Erregermasohine oder der Fahrmotoren selbst eiine vom Ankeristrom der Fahrmütaren #dam..affi#sisene Verbund,wicklung anordnet. Bei Wechselstromecheiget die Verwendung von Verbundwicklunggen deshalb aus" weil t-ransifo.r.m"at#or-i#s,#he Rückwirkungen zwiechen Erreger- und Veribundwickl#ung vorhanden sein würden. Man, ist alsc> in diesem FPJ1 ;bisher einzig und #allein, auf iclie Verwendung eines Verr bundwiderstandes angewiesen.
  • Die Erfindung tschafft nun hier einen grum(dlegenden, Wandel, Jindem esf durch, eie möglich wird, auf diie- Verwendung von Kopp1ungswiderst#nden, welche von der Summe von Ankerstrom und Feld-,s-t#r,Qm durdhflossen werden, zu, verzichten, was dadurch geschieht, daß die Kopplung, d. h. die gegenseitige Bee,influsisung der Wedhsels,tr#omk-r-eis,e durch eine mit Gleichstrom vormagnebi:sierte, isteuerhare Drosselspule in Verbiiindiungmiit einem Ohmschen Wideristand erfolgt. Dieser Erfindungsgledanke hat nic, . ht nur Gültigkeit fü.r den erwähnten zspezielkn. Fall, &r Kompchundierung von Weclm,elistrom-Ko.1-lektarinaschinen, sondern es kann# von ihm. ganz allgemein zur Regeliung,der Stromstä#rke in Wechselsttromkreisen anderer Art #Gehrauch gemacht wendien. Hierdurch wird ein ganz außertordentlicher Vorteil insofern erreicht, als die, entstehenden Verlusäe- auf das technisch über#haupt mögliche Min. destmaß beschränkt werden.
  • Zu.,r näheren, ErkLuterung,der Wirkungsweiise der erfindungsgemäßen, Ei#n-ri"dh#tun,-,in#öge -im folkenden eine bekannte Wechis,e#Istrom-Nilbzbrems;sdhabtung für Einphasenwechselistrom-Triebfahrzeuge dienen, bei welcher, das Feld, des Fälirmotorst unter Vorsthaltung eines Xondensators, im Nebenschlluß, zum Ankerk.reis vom Fahrzeugtransformator aii-si erregt w-ix.d. In Abb-. i und 2 sind, Ausführiingsbei,spiele der Erfindung dargeist#elJt; iln Abb. 3 list-die innere Schaltung der verwendeten vo-rmagn-eti;s#ierten,Dr-osisle,1,spule veranschaulicht; Abb-. 4 und 5 zeigen graphische Darstellungen, wekhe- --in anschaulliches, Bilidder selbsttätigen Beei.,nflussung des# Erregersitrornes durch.,den Ankerst-r,er,m. geben.
  • In den Abb. i und.2 bedeutet a den Haupttrans,-formator des Fahrzeuges, b den Anker und c dde Feld,wicklung desi Triehmotors-; e Pstder im Feldkrei#9,liegende Kondensatoir, weldher notwendig ilst, um die richtige Phasenlage des Feldstromes zu erzielen. Zur Erregung de& Motürfeklesic dient. der Er-r"-ge"rtr,ans,f,o.r,rnito:r. d" welcher prim#rseitig an den Haupttransformator. a angeschlosisen, Jet., In Abb. i liegt parallel zu dem Kondensator e in Reihe mit einem Ohmschen Widers#tancl f die mib Gleichstrom vorrnagnet!i!sierte DrosiseltspilIe g, deren. In# duktivität in weiten Grenzen, veränderlich ist. In Abb. 2 liegt die vormagneti!siierte Drosselispuile g 4n .der zur Pr#imärwi.ckl.ung des, Erre4gertr,ins.#form,ator& d führenden Verbindungsleitung vom Haupttransfarmator a. Ein Ohm-s#dher Witderstancl h Ist .der Drossehspule parallel geschaltet. Die Drosseil-Spule Ist -in den Abb. i und 2 aus. Gründen, dier Übersichtlichkeit: Sie kann z. B. gemäß Abä- 3, geschaUet sein-. Auf den zwei getrennten Eisenkeirnenk, und k2 befinden eich je fünf Wickliungen 111 Mil l'11 01:1 Pl Un'd 12, M2, "21 021 P2- In Reihe mit. den Wicklungen 11, 12 '#St ein Trock#engl,e,ich#r.ichiterq geschaltet, welcher einen Gleichstrom durch die beiden Steuerwickkmgen M:L, m2 schickt und somit auf :beiden Eisenkernen eine Gleichs-tromMagnetisierung erzeugt, die-,durch, #die eingezeichneten Pfeik- (Abb. i und 2,) igekennnzeichnet ist. Schickt man. jetzt einen zusätzlidhen Gle-ichstrom durch die beiden Steuerwicklungen ni -und n2, so kann.- man mit sehr kleinen Steuerleistungen iin bekannter Welse die zwischen .den Kle:mmen A und B iliegende Induktivität in weiten Grenzen ver#,ndern. Stalt nur eilner Steuerwicklugg aud jedem Eisenkernkünnen noch weitere vorlhanden sein, z.. B. die SteuerwicIdungen o., Pl, 021 P2. Selbstverständlich können!die von Wech-selstram durchflossenen Wicklungen, 1, und 12 auch parallel geschaltet sein.
  • In den Abb. i und.' 2. ist -die vormagnetisierte-Drosselspule g au& Gründen der übersiehtLichkeIt vereinfacht dlarges-telitt, d. h. ;sie, ist so gezeichnet, alls wenn nur ein Ei sen1, zern vorhanden w5,1,e. Durch die Verwendung zweier getrennter #Eisenker-ne, läßt ,es, siiidh#, wie aus, Abb- 3 klar zu erkennen is-t# erreichen, #da3,in, den von iGleichstrom ldurchflos,senen Windungen der Drosselspule kein transformatorisch übertragener Wechselstrom fließen kann. Dies, gilit auch sinngemä3 für die in den Abbildungen vereinfacht gezeichneten Drosselspulen.
  • .Zur näheren Erläulterung der erfindungsgemäßen Einrichtung betrachtet man, zunächst die Abb. i. Es sei angenommen, daß der Ank#erkr.eis zunächst vom Haupttrans.formatür des. Fahrzeugesi:abgetrennt ist, da.3.-das F.;#hrze.uig eine gewis,se Geschwindiigkelt he-:sitzt und daß #clem Erregerkreis über den Erregertransformator d eine bestimmte Spannung aufgedirückt, wirid, welche in diesem den Erregerstrom lf.ih#ex.volru#ft. Die vormagnetfeierte Drosselspule solli so ;bemessen sein, daß bel -der im Leerlauf am Kondensator auftretenden Spannung der Strom ID der Dr#os,s-elisp-dJe g :außerordentlich klein ist, wenn in den, #Steuerwicklungen n, o, p kelne Ströme flIeßen. ' Tritt, nun nach idem Anlegen des, Anketkreiges an den, I-Iau#ptt-ransfo-rinatoT ein Ankerstrom I" iauf, so wird über den Stromwand# Jet r und den Trock=gJei#ehricht,--r- s der Steuerw#c-klungl n ein dem Ankerstrom p,roportio#nailer Gleidli-g-t-r#o,m,i" zugeführt. Dieser Steuers#trom verstärkt die -durch <lie Gleichst-romwickhung m verursachte Vormagneti-sierlung der Drosselspule, wodurch ihre In&ikti,#v.i:tät s,ta-rk äbnimmt und der Dros,selspulenstront ID -anwächst. Mit dem Anwachsen des Drc>sselspulenstronip-sID nehmen die Verloste, welche in dem W.##rsta.nctf entstehen, beeträchtlich zu-, was s-i#dh praktisch in einer Erhöhumg -des. Serienersiatzwiderstandes, des! Feldkreiseis und, !damit einer Abnahme. des, Felidstromes; If auswirkt. Die für eine elasti-srih#e Bremsu, ng wünschenswerte Gegenverbundwirkung kann also durch ddese Einrichtung erzielt werden.
  • Es ist nun bekannt, daß der äquivalente Serienersatzwiderstanid des, Feldkreises, gewissen Änderungen, unterworfen ist, weliche von den in, den du.rch, die Bürsten kurvgeschlossenen; Windungen des Ankers, fließenden Kurzschllußströmen abhIngen. So. ist dieser Serienersatzwiderstand bei, leer laufender, erregter Masehine, z. B. bei kleinen Drehzahlen groß und( bei, großen Drehzahlen klein, #d. h. bei, einer bes,timmten Spannung am Erregerkrais ist der Feldistrom beikleinen Drehzahlen, geringer ats bei 'hohen Drehzahlen. Natürlich ändert sich infolge dieser Widerstandsänderungen auch der Kompaundierungsgraid, bezogen au-f einen bestimmten Ankerstromdes. Fahrmotors. Wünschens, wert wäre es, wenn unabhängig von, der Geschwinundi sonstigen Einflüssent immer einem be,-stimmten Ankerstrom auch ein, bestimniter Erregerstrom entsprechen würde.
  • Dies- kann Mit folgenden einfadhen Mitteln errei;cht werden.: Über den im Erregerkreis! 1,tiegenden Strornwandler t und den Trockengleichnichter u wird einer Steuerwicklung, p der Drosselspule g ein. dem Erregerstrow If proportionaler Gleichstrom ii zugeführt. Hierbei soll die Magnetisierung durch #di,e; Steuerwi#dklung P im gleichen Spinne wie durch die Steuerwicklung n erfolgen. Die Drosselspule g besitzt sehließlich noch eine #Steuerwickl!ung o, welche von einem konstanten Gleichstrom i, durchflosisen, wird. Die Arnperewindlungen, der Wicklung o sollen den Amperewindungen der Wicklungen, n und p entgegengerichtet sein:. Zur näheren Erläuterung der stich, abspielenden Vorgänge be- trachtet man zunächst die Abb. 4. In dieser stelilt die Kurve, i die Abhängigkeit des Droeselspulenstromes ID von, den durch,die Steuerwiickliui.n6-e#n erzeugten Steueramperewindungen dar. Der Einfachheit haLbersind jedoch, auf Ader Absizissen.achse lediglich die Steuerströme, i aufgetragen, d,. h. es ist bei, ahlen, drei Steuerwicklung-,en gleiche Win, dungszahl vorausgesetzt. Die Drosselspule soll nun, ,so. bemessen werden, daß, Beie der kleinst vo-rikommenden Brems,dr.(#h.zgh,#, d. h. beim größten äqu.ivalenten Serienersützwiderstand ödes, Feldlkreises nur der sehr kleine Strom ID' #die Drosselispuk und, den, ihr vorggeschalteten Wi#deistand durchfließt. Besitzen die Steuorwicklungen o und p beispielsweise gleiche WindungszähL, so iw#i..rd Ader Stromif prak.-tisch gleich sein dem Strom i, unter der Voraussetzung, daß im Ankerkrels. kein Strom vorhanden ist. Wird nun aius iirge.ndeibem Grund, der äqu,i, vaIente Serienersetzwiderstand des, Feldes, kleiner, so müßte,der Fel;d#s#trotmiIf und,diam,it if zuntehment. Diese Zunahme bedeutet aber einen, gewissen, Überschuß# ii-i, an positivem Ste-,uerstrom. Der Drosselspulenstrom ID' wird, also- auf einen Wert ID"' anwachsen, wodurchdie im Feldkrei-s# entstehenden Verluste wieder um so. vieli zunehmen" daß der Feldstrom. praktisch konstant bleibt. Dite Größe des. Fel#dstr#omes#If Jist also unabhängig von derGeschwindigkeit, unter der Voraussetzung, daß kein Anikerstrarn fließt, durch, die Größe desi Vorsteuerstromes i, festgelegt. Ist der Ankerkreis vom StromI" durchflossen, so entsteht zunächst durch den Strom i" wieder ein überschuß an poeitivem Steuerstrom, weildieser im gleichen Sinne wieder Strom if auf die vormagnetislerte Drosselspule wirkt. Die Induktivität Ader Dros,selispule nimmt ib.-2 und es, wied s,ich ein Strom ID... ej'-nS#tel#ICn, welcher eine Vergrößerung der im Feldkreis auftrete#nden Verluiste verursacht u#nd,den!F--lidstrom# If bis zu einem Weirte.,17 so weit verkleinert, daß diie Summe der Steuerströme if' und i, praktisch dem konstanten Vorsteuerstrom i, das Gleichgewicht hält. Es. besteht also stets dtie, Bezichting ii + i, = i,. Diese Beziehung läßt bei gegebenem. An#ker-Strom I" den Kompoundlierungsgradi erkennen. jede Änderung von I" (ij hat allsio, eine entsprechende Änderung von Ii (if) zur Folge.
  • In der in Abb. 2 dargestellten Nu#tzb#rems#sdh#al,-tunglJegt -diie vormagneti,sierte Drosselspuleg, wie sidhon erwähnt, im Piiimär#'#kre-i#s des. Erregertrans.-fürmatorsi d. Parallel zur Drosselispule itst oin Ohmscher Widerstand h geschaltet. Die Drosselspule bestitzt die gleii,che#n Steuerwicklüngen n, o., p wie in 4eim Schaltbild nach Ab.b. i. Die Erregung der Droseelispule muß hier im umgelQehrten Sinne erfolgen wie in Abb. i. Ist der Ankersitrom I" Nul:I" so, muß die Induktivität. der Drosselspule offenbar sehr klein sein" damit der iim Primä#rkreis de& Erre"gertr.an,s#fo#rmato,risi -und damit im Erregerkreis selbst entstehende VerlInst gering ist; denn du-rch. den zur Drolsielspule par.a1.1#--1; Megenden Widerstand, fließt idantn nur ein sehr kleiner Strom. Der ErregerstromIf -hat altso auch, hier im Leerlanf seinen größitien; Wert. Tritt nun -ein Ankerstrom I" auf, iso wi rd über den S tromwandLer r und den Gleichrichter sder Steuerwicklungn ei-nGleichstrorn i" zugeführt, welchter die fdiu,rch -die Glelichr stromwieklung m verursachte Vo#rm#ag.mt#s:ieruing .der Droeselsipule verringert. J-Iierdurch nimmt der -indukti,ve Widerstand der Dros,selspulie stark zu, und, der größte Teil! des im Pritm#är-kre#i:s, des Erregertransformators d fließende Strom I, fließt über den Widerstandi h. iDer Serienersiatzwiderstand des Erregerikreiises nimmt somit, zu" und! der Feltd#-.str.o,in# If wird abnehmen. Es, 'kann aliso auch -hier die gewünschte Gegenkompoundieruinig erzielt werden.
  • Ähnlich wie bei #&im,Sc#h"al#thi,1,d, nach, Abb. i läßt sich auch, bei der Schaltung gemäß Abb. 2 Mit einrfadhen Mitteln erreichen, daß -unabhängig von der Geschwindigkeit und sonnigen Einflüssen- immer einem bestimmten Ankerstrom m.dh, ein bestimmter i Erregerstro.rn entspricht. Zu diesem Zweck sind in gleicher Welse wite in Abb. i #clie Steuerwicklungeln o und p vorgesehen. Die Steuerwicklung o wird #auc!h. hier von einem konstantenGleichstrom i, gespeist, wäUrend die Steuerwicklung P über den Tr.,iockengl-ei.6h,r.iichter, u und den S#t#romwand#l!er t von einem dem Feldstrom, proportionalen Gleichstrom if erregt wird.
  • UM auch hier die sii.dhl im einzelnen abspielenden SteueruAgsvorgänge kennenzulernen, betrachtet man dieAbb, 5. Die eingezeichnete Kenn#lin.ie 2's-tellt ebenfalls, wieder wie in Abb. 4 den Dros,selispulenstroni als Funktion des Steuerstromes -dar. Die Drossel#-spule ist hier so# bemessen, daß bei. der betriiebsmäßig vorkommenden kleinsten Bremsgeschwindigkeit, d. h. bei größtem äqtuvaJentem Serienersatzwiderstand des Feldkreises praktisch der höchste Drosselspulenstrom ID' fließt, welcher annähernd durch die Größe des, im Primärkreis, des, Erregertransformators gegebenen Stromes I, festgelegt ist. Der Strom i, wirkt nun hier im gleichen Sinne wie die durch die Wickl,tingm der 1),rosselspule, hervo-rgerufene Vormagnet;isierung, während der Strom if der durch i, gegebenen Vormagnetisierung entgeigenwirkt. Im Leerlauf, #d. h. bef nicht vorhandenem Ankerstrom wird sich also je nach den durch die Änderungen, der Drehzahl, gegebenen Verhältnissen im Feldkreis ein, Droeselspulenstrom IJ einstellen, so, daß der Feklstrom stets konstant bleibt. Fließt ein AnkerstromI" so wird eich, je nach der Größe dessellben ein Drossel-spulen# strojin ID"* einstellen, d.h. die Verluste im Widerstand h werden so weit zunehmen, daß anc-l-i hier praktisch die Bedingung ii + i" = i, erfüllt ist.
  • In Abb.:2 ist mit eing--zeichnet, wie die Wendepo-lwi,ckl=g w des, Fahrmotots unter Vorschailtung einer Drosselspule x von einer dritten Wicklung des Erregertransformato,rs d aus, in bekannter Weise zu,s,ä,tzlii!cb fremd, erregt wird. Man. erkennt, daß hier mit der Regelung des Erregerstromes von der Pr-imärs-eite- cles Erre"gertransfo-riimat.0#r!s, aus, auch gleichzeitig die zusätzliche Nebenschlußwendepolerregung im richtigen Sinne; geändert wkd# & h. mit w.a#chsendßm Erregerstram nimmt auchdie zuir Unterdrückung der EMK der Transfürmation erfo.r,derl'i#ch-e Wendefeldkomponente -zu-Es sei, nocherwälmt, daß es zweckmäßig list die Wickhing o der Drosselispule g statt ;an. eine feste Gleichstromquelle über einen Hilfstransformatür und Trockengleichrichter an den H.auptt.ransfoirmato#renzuschliießen. Dies, hal den Vo,rtei,% daß sich .der Steuerstrom i, und damit :auch if, d. h. der Feldstrom Ii bzw. die EMK der Maschine proportio-na#I mit der Netzsp#ann=,g ändern.
  • Anstatt die Steeuerwicklungen n undi P Über Stromwandler,zu, spelsen, besteht Gelbstvexständlich auch die Möglichkeit, die erforderliche Spannung ähnlich wie bei, Gleichstrom an im Anker- und Feldkreis, liegenden Widerständen abzugreifen.
  • Selbstverständli,ch ist noch eine große Zalh,1, Von. AnwendungsmöglIchl#-.iten vorhanden, die jedloch, den Erfindungsgedanken ni#dht beeinträchtigen.

Claims (2)

  1. . PATENTANSPRÜCHE-i. Einrichtung zur Regelungder #S-troms.t,#.rke in Wechselistronikreisen, insbesondere bei im Nebenschluß erregten Einphasenwechsglistrom-Kollekto,rmaschinen, da.,durch gekennzeichnet, ,da,ß die Kopplung, d. h. die gegenseitige Beeinflussungder Wechselstromkreise durch eine mi.t -Gleichstrom vc>rrnagneti-s#ierte, steuerbaxe Droe,-selspule (g) in Veribindüng mit einem Ohmschen Widerstand er-f-o-Igt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die vormagnetisierte D,rossels,pa-le (g): mit Widerstand (f bzw. k) bei. Wech, ,selstrom - Nutz#hrems,s,chailtu#ngen mit Kondenjsator (e) im Feldkreis zum Zweck der Gegen-.ko.m,pc>un#cbieru%,- dient. 3. Einrichtung nach, Anspruch 2, daidurch, gekennz"-i,chnet",claß. die vormagnetisierte Dro,ssel.-spule (g) in Reihe mit einem Ohrnschen Wider-,stand (f) paralilel# zu dem im Feldkreis, Iiie#genden. Kondensator (e) geschaltet iist. 4. Einrichtung nadh Anspruch z, dadurch ge- kennzeichnet, daß die voilmagnet-i--si#erte Drossel-spule (g) patalleL zu, einem fin Feldkreis Liegen-,den Ohmschen Widerstand (h) geschaltet -ist. 5. Einriohtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet"daß die vo-rmagnetis#ie-,rte Droisselspule (g) parallel zu einem #im Primär-krei:s,,de,s Er-regertra.ns#f-o-rm.a,to.r,s# liegenden Ohmschen Widerstand (h) geschaltet ist. 6. Einrichtung nach Anspruch i bis, 5" dadurch igekennzeidfinet, daß clie vormagnetisierte DrosseJspilde (g) eine Steuerwicklung (n) be-,sitzt, welche von, einem dem Ankerstrom, des #FahrinGto,rs2 propcrt-iio.n.aLen,,Glei,r-h-strom (i.) ge-.speist wird,. 7. Einrichtum,#cr. nach Anspruch i --bis, 5, da-,durch gekennzeichnet, daß die vormagnetisierte Drosselspule (g) eine Steuerwicklumg, (p) besitzt, welche von, einern dern Erregerstrom proportionailen. Gleichstrom (ii) gespeist wird. 8. Einriffitung nach Anspruch i 'bis 7, dia,-.durch gekennzeichnet,. daß die vormagnetisierte D,ro,ss,elspu#le (g) eine Vorsteuerwicklung, (o) be-,sitzt, welche von einem konstanten, einstellbaren Gleichstrom (Q gespeist wird. g,. Einrichtung nach Anspruch 6 und 7, da,-durch gekennzeid met, daß; die dem Anker- und Feldstrom proportionalen Steuerströme über Stromwandler (r, t) und Trockengleichrichter (s, u) den Steuerwicklungen (e, p) zugeführt werden. io. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsteuerwicklung, (o) von einer festen Wechselspannung ü-ber einen Glei-chriffiter gespeist wird,. i i. Einrichtung niaich Anspruch 6 und 7, da,-durch gekennzeichnet, daß den Steuerwicklungen (n, p) Über Glei-Jh--richter (s, u) Spannungen aufgedrückt werden, welch-- an im Anker- und Feldkrels- liegenden Widerständen abgegriffen werden. Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 107 360, 2, 1,37 043; ETZ vom 23. und 36. Maii i-giS (Heft 2.1 und 22): »Regelung von ein- und mehrphasigen Wechselstrorn#Kommutatormaschinenmittels, Gle#i,cAhstr#oin«; .französische. Patentschrift Nr. 79io 612; britische Patentschrift Nr. 302J63.
DEB5584D 1941-11-22 1941-11-22 Einrichtung zur Regelung der Stromstaerke in Wechselstromkreisen, insbesondere bei im Nebenschluss erregten Einphasenwechselstrom-Kollektormaschinen Expired DE899691C (de)

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