DE899359C - Absorberschlange ohne Kuehlrippen - Google Patents

Absorberschlange ohne Kuehlrippen

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DE899359C
DE899359C DESCH1235A DESC001235A DE899359C DE 899359 C DE899359 C DE 899359C DE SCH1235 A DESCH1235 A DE SCH1235A DE SC001235 A DESC001235 A DE SC001235A DE 899359 C DE899359 C DE 899359C
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absorber
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DESCH1235A
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SABA Schwarzwaelder Apparate Bau Anstalt August Schwer Soehne GmbH
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SABA Schwarzwaelder Apparate Bau Anstalt August Schwer Soehne GmbH
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B37/00Absorbers; Adsorbers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Duct Arrangements (AREA)

Description

  • Absorberschlange ohne Kühlrippen Die Erfindung betrifft eine Absorberschlange ohne Kühlrippen für kontinuierlich arbeitende Absorptionskühlanlagen, bei denen einerseits ein druckausgleichendes Hilfsgas aus der Wechselwirkung von Verdampfung und Absorption be-@dingter Schwerdifferenzen der Gassäulen und zum anderen die Absorptionslösung zwischen einer Kochvorrichtung und ,dem Absorber mittels einer Gasblasenpumpe in Umlauf gesetzt werden.
  • Vornehmlich in Anwendung auf Haushaltkühlschränke des geschilderten Kondensat-Absorber-VerfahrensunterVerw endun:gvonGa.sblasenpumpen ergibt sich,die .Schwierigkeit, einerseits aus räumlichen Gründen und andererseits aus .der Leistungsfähigkeit von Gasblasenpumpen bezüglich der Förderhöhe eine große Rohrlänge und damit nutzbare Wärmeabstrahlungsfläche für den Absorber auf kleinem Volumen zu schaffen und die früher üblicherweise verwendeten Kühlrippen mit ihren bekannten Nachteilen, sei es in der Herstellung oder in der Einwirkung auf die Funktionsfähigkeit der Anlage, zu vermeiden.
  • Auf dIes,em Gebiet rippenloserAbsorberschlüngen ist es bekannt, zylindrische oder auch konische, d. h. kreisförmige, aber aus unterschiedlichen Durchmessern sich aufbauende Spiralen aus Eisenrohren herzustellen. Derartige Absorberschlangen benötigen aber ein relativ großes Volumen für eine bestimmte Wärmeabgabe, so daß die praktische Ausführung im allgemeinen nicht mit einer Rohrspirale auskommt, sondern mehrere sich aneinanderreihende Spiralen benutzt, die zueinander versetzt liegen, um eine Vergrößerung des Rohrvolumens und damit Steigerung der Kühlmöglichkeit zu schaffen. Bei dieser bekannten Lösung soll weiter unter Ausnutzung der sich in zylindrischen Rohrführungen laufend steigernden Zentrifugalgeschwindigkeit :der :die Fallhöhe herabrinnenden Flüssigkeit eine gute Durchwirbelung erzeugt werden, indem hierdurch der Flüssigkeitsfilm selbsttätig zerstört wird und zudem eine gute Auswaschung des Hilfsgases entsteht.
  • Der Erfindungsgegenstand hat eine Ausführung für Absorberschlangen zum Gegenstand, bei denen für ein vorgegebenes Volumen eine möglichst große Rohrlänge verwendet werden kann und zudem ein Optimum nutzbarer Wärmeabstrahlfläche erzielbar ist, da gleichzeitig Vorsorge getroffen ist, daß ein möglichst großer mittlerer Abstand der benachbarten Rohrteile zueinander vorhanden ist. Außerdem wird durch den Aufbau nach der Erfindung für die durch die Rohrwindungen hindurchstreichende Kühlluft eine Saugwirkung erzeugt, und zwar ohne zusätzliche technische Mittel, allein aus der Eigenart der Schlangenführung des Absorbers heraus.
  • Die erfindungsgemäße Absorberschlange kennzeichnet sich wesentlich durch laufende Umkehrung des Richtungssinnes der Schlangenführung innerhalb jeweils zueinander senkrechter Richtungen der räumlichen Ausdehnung der Schlange. Bei dieser Ausführung des Absorbers wird dessen Rohr jeweils in zwei aufeinander senkrecht stehenden Ebenen doppelt schlangenförmig gebogen geführt.
  • Durch :die erfindungsgemäße Schlangenrohrführung des Absorbers wird auf denkbar kleinem Raum ein Absorberrohr von größter nutzbarer Wärmeabstrahlfläche geschaffen, wobei gleichzeitig durch diese laufende Veränderung des Richtungssinnes der Rohrschlange der Absorptionsvorgang begünstigt ist, da die Absorberflüssigkeit beim Herablaufen in dem Rohr hin und her bewegt wird, ,d. h. also laufend stark durchgearbeitet ist und. eine besonders gute Auswaschung erfolgt. Außerdem ergibt es sich zwangsläufig, daß unter 7ugrundelegung einer gleichen Rohrlänge beim Vergleich mit bekannten Ausführungen der mittlere Rohrabstand der benachbarten Rohrteile größer ist. Dies ist bekanntlich wesentlich für die Kühlfähigkeit :der zwischen den Rohren hindurchstreichenden Luft.
  • Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist darin zu sehen, daß von .dem doppelt schlangenförmig hin und her geführten Absorberrohr mehrere voneinander getrennte Räume umschlossen werden, wodurch sich naturgemäß -infolge der sich hierin durch Schichtungen hervorgerufene Temiperaturdifferen7-en jeweils mehrere voneinander unabhängige Saugwirkungen für die dazwischen befindliche Kühlluft ausbilden. Diese Geschwindigkeitsisteigerung der sich zwdischen den Rohrschlangen hindurchbewegen:den. Luft bringt eine erhebliche Erhöhung der Kühlwirkung, ,zumal hierbei :die Rohrteile von allen Seiten gleichzeitig stark gekühlt sind.
  • Auch die technische Herstellbarkeit der Absorber ist nach der erfindungsgemäßen Schlangenführung vereinfacht und zudem mit größerer Genauigkeit als bisher zu erzielen,. In der Praxis zeigt es sich, daB beim Herstellen von schlangenförmigenRohrteilen.mitgleichbleibendem Führungssinn es kaum möglich ist, eine saubere, d. h. gleichmäßige Schlange herzustellen, da sich die einzelnen Schlangenteile hierbei zueinander verschieben. Auch hier bringt,das erfindungsgemäße Rohrsystem zufolge seiner in laufend unterschiedlichen Richtungen sich hin und her bewegenden Schlange erhebliche Verbesserungen, da diese Führung .des Rohres einer gegenseitigen Verschiebung der einzelnen Schlingenteile zueinander entgegenarbeitet.
  • Das Wesen der Erfindung sei an Hand .der Abbildungendurch zweckmäßige Ausführungsbeispiele verdeutlicht. Es zeigt Abb. i eine Absorberschlange nach der Erfindung mit sich laufend aneinarnderreihenden, halbkreisförmigen Rohrteilen in einer Seitenansicht und Abb. 2 in einer Draufsicht, Abb. 3 eine weitere -Ausführungsform in Seitenansicht aus einer Verbindung von geraden Rohrteilen mit abwechselnd sich anschließenden Teilen in einer S-Form und Abb. 4 in einer Draufsicht hierzu.
  • In. den Aibbb. i und 2 ist der obere Zufluß einer A#bsorberschlange nach der Erfindung mit i und das Abflußrohrteil mit 2 bezeichnet. Das Rohr ist bei gleichbleibendem Gefälle in seiner Führung laufend im Richtungssinn geändert, indem jeweils seine Teile 3, 4, 5 und 6 aus der Zeichenebene heraus nach vorn und dann die Teile 7, 8, g und io nach hinten heraus zu halbkreisförmigen Rohrteilen gebogen sind. Bei derartiger Rohrführung ist es augenscheinlich, :daß eine große Strahlfläche auf geringstem Raum geschaffen ist und zudem durch die laufende Umkehrung der Strömungshahn der Absorberflüssigkeiten in sich halbkreisförmig hin und her schlingender Weise und zusätzlicher Schlingenführung des Rohres in einer hierzu senkrechten Ebene, d. h. also in der Zeichenebene liegend, eine besonders günstige, die Absorption steigernde Durchspülung erfolgt.
  • In den Abb. 3 und 4 ist eine andere Ausführungsmöglichkeit ider erfindungsgemäßen Absorberschlange angegeben. Vom oberen Zuflußstutzen ii beginnend läuft die Flüssigkeit in gleich-bleibendem Gefälle zuerst in einem geradlinigen Rohrstück 12 und .dann anschließend in einer aus (den Teilen 13,14 und 15 bestehenden Schlingenführung von S-Form, wodurch eine Umkehrung des Laufsinnes erfolgt. Hieran schließt sich dann wieder ein geradliniges Rohrteil 16 und darauf wieder ein S-förmiges Teil üsw. an. Schließlich gelangt :dann die Absorberflüssigkeit in den Abfluß 17.
  • In beiden. Ausführungsformen der Abb. i bis 4 wurde durch die eigenartige Schlingenführung der Absorberschlange nach - der Erfindung zusätzlich eine besondere Kühlmöglidhkeit für .die zwischen den Rohren. befindliche Luft geschaffen, da diese durch Entstehen von schornsteinähnlichen Saugwirkungen in den von den Rohrschlingen .umschlossenen Räumen 18, 1g, 2o und 2i in den Abb. i und :2 bzNv. 18', i g', 2o' und 2 i' in den Abb. 3 und 4. in diesen Räumen beschleunigt hindrarchgesaugt wird und hierbei die einzelnen Rohrteile von allen Seiten umwirbelt, was zwangsläufig eine erhöhte Kühlfähigkeit ergibt.
  • Die Erfindung ist nicht auf .die in den Abbildungen wiedergegebenen Ausführungsformen beschränkt, sondern kann z. B. durch weitere Schlingenführungen noch zusätzliche Kühlräume mit Saugwirkung erzielen und zudem weitere Durchwirbe lungen der Abisorbe.rflüssigkeiten schaffen. Auch ist es nicht zwingend erforderlich, der A.bsorberschlange ein möglichst gleichmäßiges Gefälle zu geben, da auch ungleiche Steigungen .innerhalb der Schlangenführung Effekte erzeugen können, die der Durchspülung ,der Flüssigkeiten dienlich sind, wenn hierdurch bei den auftretenden unterschiedlichen Strömungsgeschwindigkeiten innerhalb der Rohrschlange, z. B. durch einen Auflaufschwall od. -dgl., besondere Wirbel der Flüssigkeiten auftreten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Absorberschlange ohne Kühlrippen für mit Hilfsgas kontinuierlich arbeitende Absorptionslcühlanlagen, vornehmlich für Haushaltkühlschränke, bei denen die Absorptionsmittel durch eine Gasblasenpumpe in Umlauf gesetzt sind, gekennzeichnet durch laufende Umkehrung des Richtungssinnes innerhalb jeweils zueinander senkrechter Richtungen .der räumlichen Ausdehnung ;der Schlangenführung. z. Absorberschlange nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Absonberrohr in zwei aufeinander senkrecht stehenden Ebenen doppelt schlangenförmig gebogen ist. 3. Absorberschlange nach den Ansprüchen i und 2, gekennzeichnet durch eine Schlangenführung sich fortlaufend aneinanderreihender halbkreisförmiger Rohrteile. 4. Absorberschlange nach Iden Ansprüchen i und z, .gekennzeichnet durch sich aneinanderreihende S-förmige Rohrteile in Verbindung mit geraden Rohrstücken. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 145 o67, 497 332 und 504 685.
DESCH1235A 1950-02-15 1950-02-15 Absorberschlange ohne Kuehlrippen Expired DE899359C (de)

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DE899359C true DE899359C (de) 1953-12-21

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE145067C (de) *
DE497332C (de) * 1925-04-24 1930-05-09 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Absorptionsmaschine
DE504685C (de) * 1925-05-16 1930-08-07 Jenny Elfriede Loeffler Geb Bo Heizvorrichtung fuer Hochdruckdampferzeuger

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE145067C (de) *
DE497332C (de) * 1925-04-24 1930-05-09 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Absorptionsmaschine
DE504685C (de) * 1925-05-16 1930-08-07 Jenny Elfriede Loeffler Geb Bo Heizvorrichtung fuer Hochdruckdampferzeuger

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