DE899271C - Optische Pruefeinrichtung und Verfahren zum Pruefen des Profils eines Prueflings - Google Patents

Optische Pruefeinrichtung und Verfahren zum Pruefen des Profils eines Prueflings

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DE899271C
DE899271C DEP6771A DEP0006771A DE899271C DE 899271 C DE899271 C DE 899271C DE P6771 A DEP6771 A DE P6771A DE P0006771 A DEP0006771 A DE P0006771A DE 899271 C DE899271 C DE 899271C
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DE
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lamp
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DEP6771A
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English (en)
Inventor
Raymond Henry Biggs
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Power Jets Research and Development Ltd
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Power Jets Research and Development Ltd
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    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B21/00Microscopes
    • G02B21/0004Microscopes specially adapted for specific applications
    • G02B21/0016Technical microscopes, e.g. for inspection or measuring in industrial production processes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Testing Of Optical Devices Or Fibers (AREA)

Description

  • Optische Prüfeinrichtung und Verfahren zum Prüfen des Profils eines Prüflings Es ist oft erwünscht, das Profil bzw. die Umfangskurve eines Körpers (Prüflings) zu prüfen, um in der Lage zu sein, die Außenlinie seines Querschnitts an einer beliebigen Zahl von Stellen entlang seiner Länge beobachten zu können, ohne daß der Körper geschnitten oder sonstwie bescbi digt zu werden braucht. Solche optische Prüfung ist besonders erwünscht bei Turbinen und ähnlichen Schaufeln, kann aber auch anderen Zwecken dienen. Rein optische Prüfverfahren haben in dieser Hinsicht den Vorteil, mechanische Fehler oder-Irrtümer auszuschließen; sie vermeiden außer dem eine Beschädigung des Körpers infolge physischer Kontaktberührung und machen es schließlich möglich, verhältnismäßig empfindliche Körper, wie beispielsweise Wachsnachbildungen, zu prüfen.
  • Wenn ein keilförmiger Körper bis zu einer Ebene hinter seinem Schm.alendle befeuchtet wird, welches Ende im Schatten verbleibt, wobei scharf definierte Übergänge zwischen Licht und Schatten vorhanden sind, dann kann der Körper von seinem Schmalende her betrachtet werden, derart, daß sein Querschnitt in jener Ebene, oder ein Teil dieses Querschnitts, als dunkler Schatten gegen eine lichte Umgebung erscheint, In ähnlicher Weise erscheint dann, wenn die beleuchteten und die dunklen Zonen vertauscht werden, der Querschnitt licht gegen den ihn umgebenden Schatten. Die beiden Zonen könnten beide erLeuchtet werden, jedoch durch Licht mit zwei verschiedenen Stärksten oder Farben, derart, daß der Querschnitt in der einen Farbe umgeben von einer anderen Farbe, erscheint, wobei keine dieser Farben schwarz ist. In jedem Falle ist der Querschnitt eine Silhouette gegen einen abweichenden, sie umgebenden Hintergrund.
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Prüfverfahren für die Prüfung eines Körpers oder sonstigen Prüflings, wie es im letzten Absatz umschrieben ist, und außerdem auf ein Gerät zum. Beleuchten und Prüfen eines zu prüfenden Gegenstandes in dieser Weise.
  • Daher betrifft die Erfindung ein optisches Ptüfgerät mit einem Bildschirm und optischen Projektionsvorrichtung, welches auf den Schirm eine Silhouette projiziert, welche das Profil wenigstens eines Teiles eines ausgewählten Querschnitts eines länglichen, zu prüfenden Körpers aufweist. Die Erfindung besteht in erster Linie aus dem Vorsehen einer Beleuchtungsvorrichtung, die neben dem Prüfling zwecks Beleuchtung eines Teiles seiner Länge abweichend vom Rest bis zu einer vorbestimmten Grenzebene angeordnet ist, wobei ein scharf definierter übergang in jener Ebene zwischen zwei verschiedenen Arten von Beleuchtungen erzeugt wird. Ferner ist erfindungsgemäß ein beweglicher Objekthalter vorgesehen, um das Objekt bzw. den Prüfling durch die Ebene hindurchzubewegen, bis der ausgewählte Querschnitt in jener Ebene liegt, sowie eine Projektionsvorrichtung, welche auf den Bildschirm die Ansicht projiziert, die in Richtung des Körpers von einem. Ende desselben aus zu sehen ist.. Vorzugsweise projiziert das Gerät ein vergrößertes Abbild auf den Schirm; das Gerät weist dann eine Linse auf, die so in bezug auf die Beleuchtungsvorrichtung angeordnet ist, daß die scharfe Grenze zwischen der beleuchteten Zone und der nicht beleuchteten oder der verschieden beleuchteten Zone in solch einer Ebene vor der Brennpunktebene der Linse liegt, daß auf dem Schirm eine scharfe Abbildung erscheint. Der Körper kann dann in einem begrenzten Ausmaß geschwenkt werden, ohne daß das der Linse benachbarte Ende die Abbildung des Querschnitts verdeckt, da die Linse, in Abhängigkeit von ihrer Öffnung, Lichtstrahlen auf nehmen kann, welche nicht durch das Ende des Körpers abgeschnitten bzw. verdeckt werden. Auf diese eise ermöglicht die Anwendung der Linse die Prüfung von Körpern verschiedener Gestalt, wie beispielsweise von nicht keilförmigen Prüflingen, Körpern, welche entlang ihrer Längenabmessung verdreht sind, oder auch Körpern mit einer kleinen Verbreiterung an jedem Ende, wie dies bei einer Turbinenschaufel mit einem kleinen Abrundungselement an der Spitze der Fall ist. Gewisse Körper jedoch, wie beispielsweise eine kurze Turbinenschaufel mit einer großen Grundfläche am Schaufelwurzelende und einer großen Abrundung an der Spitze können nur mit ihrer ganzen Querschnittsfläche durch eine optische Spezialanordnung projiziert werden; ein Teil des querschnitts kann jedoch dadurch geprüft werden, daß das Schaufelblatt in der nachbeschriebenen Weise geschwenkt wird.
  • Die Schaufel oder der sonstige Prüfling kann auf einem Arbeitstisch oder in einem Werksttückhalter vorgesehen werden, mit dessen Hilfe sie bzw. er in Längsrichtung stetig bewegt werden kann, und zwar durch die vorerwähnte Grenzfläche vor der Brennpunktebene der Linse hindurch zwecks Prüfung des Profils des Körpers über verschiedene Querschnitte entlang seiner Längenabmessung. Ein Merkmal der Erfindung besteht darin, daß der Tisch oder der Halter bewegt werden kann, um die Schaufel oder den sonstigen Körper um einen kleinen Winioel, vorzugsweise sowohl in waagerechter als auch in lotrechter Richtung, zu schwenken, wodurch es bei Schaufeln, welche eine übergroße Verdrehung oder einen zu großen gerundeten Spitzenteil aufweisen, möglich wird, sie jeweils von der einen Seite her zu betrachten. Wenn das Ausmaß der Schwenkbewegung klein ist, z. B. bis zu 5° beträgt, dann ist die Genauigkeit des Gerätes bei Verwendung für dünne Querschnitte nicht wesentlich beeinflußt. Es kann jedoch nützlich sein, dickere Querschnitte zu prüfen oder einen größeren Verdrehungswinkel anzuwenden und so die eine Hälfte eines Körpers jeweils in einer geneigten Ebene zu prüfen, welche einen Querschnitt wiedergibt, der erheblich verschieden von einem Querschnitt in einer Normalebene ist, wenn die Silhonette mit dem genauen Querschnitt in einer solchen geneigten Ebene verglichen werden soll.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung werden die Beleuchtungsvorrichtungen, von denen jede aus einer Lampe, einem Lampenhalter, einer Blende oder Schlitten bzw. Schlitz. und einer oder mehreren Linsen besteht, wie dies jeweils erforderlich ist, gleitbar auf einem Halter, um Bewegungen parallel zu der vorgenannten Ebene ausführen zu können, angeordnet und an ihrer Arbeitsstelle über eine Befestigungsvorrichtung gehalten, die eine bequeme Berichtigungseinstellung ihrer Lage ermöglicht, z. B. mittels Federklammern, Bügel oder durch magnetische Anziehung.
  • Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung, von denen jedes die wesentlichen Merkmale der Erfindung aufweist, sind in der Zeichnung dargestellt, wobei Fig. I die allgemeine Anordnung eines Mehrzweckprüfgerätes zeigt, die Fig. 2 bis 6 Einzelheiten derselben wiedergeben, Fig. 7 die allgemeine An ordnung eines gedrungenen Bankmodells zeigt, welches sich für die Prüfung der Führungs- bzw.
  • Vorderkanten von Turbinenschaufeln eignet, während die Fig. 8 bis 10 Einzelheiten dieses Bankmodells wiedergeben.
  • Bei der besonderen Ausführungsfo'rm gemäß Fig. I bis 6 ist das Gerät auf einem Tisch I augeordnet. Ein Halter 2, der auf dem Tisch I sitzt, trägt das Linsenellement 3, welches ein Verbund linsensystein sein kann. Vor dem Linsenelement 3 Ist, gehalten über einen Bügel. 4 vom Tisch 1, eine glatte Metallringplatte 5 vorgesehen, die eine ebene Oberfläche 5a aufweist, welche genau senkrecht zur optischen Achse des Linsenelements 3 ausgerichtet ist. Mehrere Beleuchtungsvorrichtungen, vorzugsweise vier, die mit 6 bis 6c bezeichnet sind, sitzen gleitbar auf der Oberfläche 5a. Die Platte und die gesamte Beleuchtungsanordnung sind in vergrößer- ter Darstellung in Fig. 2 gezeigt, in welcher die Mittellinie X-X die vorerwähnte optische Achse wiedergibt. Die Bel'enclitungsvorrichtung 6 ist in ihren Einzelheiten in Schnittdarstellung in einer Ebene parallel zur Oberfläche 5a in Fig. 3 gezeigt, so daß sie einer Seitenansicht, von der Achse X-X in Fig. 4 aus gesehen, entspricht. Jede Bei'enchtungsvorrichtung besteht aus einem Gehäuse 7, das einen Lampenhalter 8, eine gewöhnliche elektrische Lampe 9 und die optische Einheit aufweist, die auls einem Rohr 10 besteht, welches einen Lichtverschluß 11 enthält, aus einer Linsenanordnung 12 und der Feder 13. Der Lichtverschluß bzw. die Blende hat eine scharfe Kante 11a (Fig. 4), welche, wenn das Gehäuse 7 in der Arbeitslage auf der Platte 5 ist, parallel zu der Fläche 5a genau derart ausgerichtet ist, daß das projizierte Licht scharf in einer Grenzebene abgeschnitten wird, welche eine genaue Oftsbeziehung relativ zum Linsenelement 3 aufweist; auf diese Weise wird eine Zone, die sich von dieser Ebene her in Richtung auf das Linseneiement 3 hin erstreckt, heller erleuchtet als diejenige an der anderen Seite dieser Ebenen. Das optische System einer jeden Beleuchtungsvorrichtung 6 bis 6c weist eine beträchtliche Schärfentiefe auf, so daß die scharf definierte Trennung auch dann noch auf einer durch die Beleuchtungsvorrichtung belleuchteW ten Fläche auftritt, wenn die Entfernung zwischen Belenchtungsvorrichtung und Fläche verändert wird. Durch wird es ermöglicht, daß die Be leuchtungsvorrichtungen sich auf der Oberfläche 5a bewegen lassen, ohne daß sie genau in eine bestimmte Stellung relativ zur Achse X-X eingeregelt oder wiedereingestellt werden müssen, wenn ein zu prüfender Körper bewegt wird. Eine gewöhnliche elektrische Glühfadenlampe 9 kann benutzt werden, z. B. eine Kraftfahrzeug-Wagenlampe, welche an Niederspannungsklemmen angeschlossen werden kann, oder eine Normalprojektionslampe. Das Licht von der einen Lampe sucht. dabei nicht dasjenige einer anderen zu stören, und keine Blenden oder Masken sind zwischen den Beleuchtungsvorrichtungen 6 bis 6c notwendig. Das Rohr 10 ist gleitbar einstellbar relativ zur Lampe g und kann in der Arbeitsstellung mittels Schraube und Mutter 14 festgeklemmt werden.
  • Jedes Lampengehäuse 7 weist einen Ansatz 7a auf, welcher die Federjustierschraube 15 trägt und über die Innenkante des Ringes 5 gesteckt werden kann, wobei die Spitze der Schraube 15 durch die Feder 7a gegen die Rückseite der Ringplatte gepreßt wird und das Gehäuse 7 mit den Spitzen von drei gena,u. eingestellten Eins tell s.ch'rauben I6 daran gegen die Oberfläche 5a preßt, derart, daß die Abtrennung in der gewünschten Ebene relativ zum Linsenelement 3 zu liegen kommt. Die Federansätze 7a rufen genügenden. Anpreßdruck hervor, um die Gehäuse 7 an ihrer Stelle zu halten, nachdem. sie dadurch eingestellt worden sind, daß sie über die Oberfläche 5a hinweg verstellt wurden.
  • Die Lampengehäuse können, anstatt daß sie durch Federans ätze oder Schraubklammern oder durch eine Kombination dieser Befestigungsmittel gehalten werden, auch ein flaches Rückenstüch aus magnetischem Werkstoff aufweisen, weiches genau relativ zur Kante 11a der Blende II auszurichten ist, und dann von einer abgeänderten Ringplatte 5 gehalten werden, die als Magnetkern oder -stirnplatte auszubilden wäre. Andererseits könnte dann, wenn dile Ringplatte 5 aus magnetischem Werkstoff besteht, das flache Rückenstück eines Gehäuses 7 auch durch die Pole eines Dauer- oder Elektron magneten gebildet werden.
  • Schlittenführungen Ia sind am. Tisch I vorgesehen. Um die Entfernung zwischen der Grenzebene der Beleuchtungsanlage und dem Linsenelement 3 zu verändern bzw. einzuregeln, können der Linsenhalter 2 und der Halter 4 eine Relativbewegung entlang den Schlittenführungen Ia ausführen und dann in ihrer Arbeitsstellung verriegelt werden.
  • Vor der Ringplatte 5 auf dem Tisch 1 ist ein Werkstückhalter I7, der in seinen Einzelteilen in den Fig. 5 und 6 dargestellt ist, einstellbar in der nachbeschriebenen Weise vorgesehen. Fig. 5 zeigt den Halter in Seitenansicht, von der Vorderseite des Gesamtgerätes her gesehen, während Fig. 6 einen Schnitt entlang der Achse X-X oder parallel dazu durch den Mittelpunkt des Halters wiedergibt.
  • Dieser Halter 17 ist ein Bügel, an welchem eine untere Klaue I8 lösbar befestigt ist und eine obere Klaue 19 mittels der Längsstifte 20 angelenkt ist, welche in Halteaugen am Halter sitzen. Die Klaue 19 wird in der Klemmstellung dadurch gehalten, daß sie mit dem Kopf eines verbreiterten Stößels 21 zusammenwirkt, welcher gleitbar im Halter 17 sitzt und unter der Krafteinwirkung einer Feder 23 steht; zwecks Lösens kann der Stößel über den Knopf 22., der am Stößel befestigt ist, angehoben werden. Eine Turbinenschaufel 38 ist gezeigt, wie sie mit ihrem Wurzelstück in Fig. 6 festgeklemmt ist; die Schaufel kann dadurch gelöst werden, daß man am Knopf 22 zieht.
  • Der Werkstückhalter hat einen Haltebolzen I7a, welcher lösbar von einem Teil 24a eines Halters 24 gehalten wird, welcher mittels der gewöhnlichen Leitspindel, die mittels eines Handrades 25 zu drehen ist, auf lotrechten Schlittenführungen am Bügel 26. gehoben und gesenkt werden kann, welcher sich seinerseits um eine lotrechte Achse bzw. ein Lager 27 auf dem Querschlitten 28 drehen kann.
  • Der letztere kann in Querrichtung auf Querführungen 29a des Hauptschlittens 29 mittels eines Handgriffs 30 bewegt werden, wobei der Hauptschlitten sich entlang den Führungen Ia mittels des Handrades 31 bewegen lädt. Zwecks Schwenkung des Werkstückhalters I7 kann der Teil 24a um eine waagerechte Achse am Halter 24 mittels des Schwenkknopfes 32 gedreht werden, welcher mit einer Skala 33 zwecks Anzeige des Schwenkwinkels zusammenwirkt. Auf diese Weise ist der Werkstückhalter auf einer Reihe von Schlitten angeordnet, welche über besondere Spindeln1 und Handgriffe eine Einstellbewegung in Richtung auf das Linsenelement 3 zu und von ihm weg, quer unter rechten Winkeln zu der optischen Achse X-X der Linse sowie auf- und abwärts ermöglicht. Da der Halter 17 über lotrechte und waagerechte Lager unter rechten Winkeln gehalten wird, kann ein Prüfling, der im Halter I7 sitzt und auf das Linsenelement 3 gerichtet ist, auf und ab geschwenkt werden, eine Drehung um einen entsprechenden Winkel um eine lotrechte Achse ausführen und schließlich um. die Längsachse des Prüflings gedreht werden. Ein lichtdurchlässiger Schirm 36 ist oberhalb des Werkstückhalters vorgesehen. Der Raum unterhalb kann gegenüber unerwünscht ausfallendem Licht durch Vorhänge 37 abgeschirmt werden. Ein Reflektor 35 an einem Halter 34 auf dem Tisch hinter der Linse reflektiert auf dien Schirm 36. das Abbild, welches vom Linsenelement 3 her empfangen wird. Zwecks Prüfung von Turbinenschaufeln oder ähnlichen Prüflingen dieser Grö,ßenordnung ruft das Gerät zweckmäßig auf dem Bildschirm eine Abbildung hervor, die mindestens einer zeimfachen Vergrößerung entspricht, wobei eine weitere örtliche Vergrößerung, wenn erwünscht, durch Benutzung eines Vergrößerungsglases vor dem Schirm erreicht werden kann.
  • Um eine Prüfung einer Turbinenschaufel 38 durchzuführen, wird diese mit ihrem Wurzelteil im Werkstückhalter 17 so befestigt, daß ihr Spitzenteil in Richtung auf die Linse 3 zeigt, und der Werkstückhalter wird dann mittels der Handgriffe 30 und 25 und des Knopfes 32 so lange verstellt, bis die Schaufel mehr oder weniger in Richtung längs der optischen Achse X-X der Linse liegt.
  • Vier Lampen in ihren Gehäusen 7 werden dann über die Platte 5 mit etwa gleichen Abständen von der Achse X-X und etwa gleichförmig um die Achse herum verteilt. Dadurch, daß der Werkstückhalter mittels des Handgriffs 31 vorwärts bewegt wird, erhält die Schaufel eine Vorschubbewegung in Richtung auf das Linsenelement 3 zu, bis die Schaufelspitze durch die Grenzebene der Lichtabtrennung hindurchgeht; derjenige Teil der Schaufel, der der Linse benachbart ist, ist dann beleuchtet, während der Rest im Schatten verbleibt, und eine Silhonette der Außenlinie der Schaufel in dieser Ebene erscheint licht gegen einen dunklen Hintergrund- auf dem Bildschirm 36. Die Schaufel wird dann allmählich auf das Linsenelement 3 zu bewegt, um ihr Profil entlang ihrer Längenabmessung zu prüfen.
  • Die Profile, welche auf den Bildschirm 36. plroji. ziert werden, können mit richtigen bzw. genauen Profilen verglichen werden, die auf Glas oder einem lichtdurchlässigen Papier, Film oder sonstigem Werkstoff aufgezeichnet sind und auf den Bildschirm aufgelegt werden; die Zeichnungen können auf einer Rolle oder einem Rollo aufgebracht sein, welches über den Bildschirm hinweggezogen werden kann. Die Dichte bzw. Stärke des Schattens rund um die Schaufelumrisse soll nicht so groß sein; daß dadurch etwa die Linie der Zeichnung zugedeckt wird, wenn die Schaufel eine zu kleine Abmessung aufweist. Wenn die Blenden 11 um 180° in den Rohren 10 gedreht werden, dann beleuchten die Lampen nur einen Teil der Schaufel an- derjenigen Seite der Grerizebene, welche der Linse 3 abgewandt ist; das Profil würde dann auf dem Bildschirm als Schatten gegen einen lichten Hintergrund erscheint nen, und wiederum müßte der Schatten dann nicht so dunkel sein, daß er die Linie der Zeichnung zudeckt, falls die Schaufel eine zu große Abmessung aufweist. Bislang ist angenommen worden, daß die Blenden 11 farblos sind; doch könnte statt dessen angenommen werden, sie beispielsweise als farbige Lichtdurchlaßelemente auszubilden, derart, daß ein Teil der Schaufel, statt im Schatten zu sein, in einer Farbe aufleuchtet, die sich von derjenigen des übrigen Teiles unterscheidet bzw. abweicht. Dies ist aber im allgemeinen in der Praxis nicht besonders zweckmäßig. Die besten Ergebnisse sind mit einem Gerät erzielt worden, welches einen dunklen Schatten gegen einen hellen Hintergrund hervorruft, une zwar in Verbindung mit einer Hilfseinrichtung zum Beleuchten des ganzen Bildschirms 36, um die Dichte des Schattens gerade genügende aufzuhellen, daß die Linien der Zeichnungen in Erscheinung treten, wobei ein vorzugsweiser Arbeitsverfahren darin besteht, daß eine schwache Lampe, welche den Bildschirm 36 von hinten beleuchtet, ein diffuses farbiges Licht abgibt, das über einem bequem vorgesehenen Schalter eingeregelt werden kann.
  • Wenn der Prüfling eine Oberfläche aufweist, die nicht genügend Licht reflektiert oder diffus es Licht ausreichend ausschickt, kann sie mit einem weißen Ueberzug versehen werden, der entweder nicht dick genug ist, um wesentlich das Profil zu ändernd oder eine genau bekannte Schichtstärke hat.
  • Die einfache Ausgestaltung der Gesamtanordnung macht es, falls erwünscht, möglich, eine Anr ordnung mit Linsen und Beleuchtungseinri chtungen vorzusehen, die Seite an Seite verdoppelt angeordnet und mit doppelten Werkstückhaltern; ausgerüstet werden, um zwei Schaufeln oder Prüflinge in der richtigen Beziehung zueinander zu halten; dies ermöglichst, daß zwei Abbildungen, die eine des Werkstückprofils und die andere das entsprechende Profil einer Normalnachbildung auf einen Doppelschirm, der in Quadrate eingeteilt ist, geworfen werden, die zwecks Vergleichsmöglichkeit nebeneinander oder auch übereinander projiziert werden können.
  • Es ist ersichtlich, daß ein wesentliches Merkmal der Erfindung darin besteht, daß auf den Schirm eine Silhouette, und nicht nur eine bloße Linie, die die Außenlinie der Schaufel wiedergibt, geworfen wird; daher wird die Außenlinie der Schaufel scharf durch die Grenze zwischen zwei verschiedenen erleuchteten Zonen angezeigt. Ein weiteres wesentliches Merkmal der Erfindung unterscheidet sie vom üblichen Schattenwerf-Projektor, bei welchem der Prüfling zwischen der Linse und der Lichtquelle liegt und von rückwärts angestrahlt wird, derart, daß nur das Größtprofil auf dem. Schirm erscheinen kann; die Beleuchtung von den Seiten des Prüflings her ermöglicht gemäß der Erfindung, daß das Profil eines ausgewählten Querschnitts projiziert werden kann.
  • Wenn der zu untersuchende Prüfling ein langer keilförmiger Körper ist, welcher sich an jedem Ende über die Lichtstrahlen von den Beleuchtungsvorrichtungen her erstreckt, dann ist ein weites bzw. breites Lichtband auf dem Prüfling. Auf diese Weise wird bei der vorbeschriebenen Anordnung der Blende Ii ein kleiner Schatten im Mittelpunkt der Lichtsilhouette des Querschnitts erscheineu, was jedoch für den Benutzer nicht störend ist, da der Querschnitt stets in Silhouettenform und nicht als Linie erscheint.
  • Wenn Zeichnungen zum Vergleich benutzt werden, so sind sie gewöhnlich diejenigen von Querschnitten in Ebenen senkrecht zur Achse der Schaufel oder des sonstigen Prüflings. Wenn ein didrer Prüfling dadurch betrachtet wird, daß er mittels des Knopfes 32 geschwenkt wird, oder wenn der Schwenkwinkel ein beträchtlich großer ist, dann müssen besondere Leitprofilzeichnungen bei der Prüfung des projizierten Profils benutzt werden, die so gezeichnet sind, daß die Profilverzerrung infolge Schwenkung um einen vorbestimmten Winkel ausgeglichen wird. Alternativ können bei einer Doppel anordnung das Werkstück und ein Leitmuster beide zusammen um den gleichen Win-. kel geschwenkt und dann miteinander verglichen werden. Das erfindungsgemäße Untersuchungsverfahren ermöglicht in manchen Fällen die Untersuchung von Prüflingen mit verbreiterten Enden, welche Masken bilden, z. B. Schaufeln mit Rundungen an jedem Ende; durch Schwenken des Prüflings kann zunächst der obere und dann der untere Teil eines Endes der Schaufel von etwa der Mitte ab zum Ende hin betrachtet werden, welches der Linse abgewandt isti woraufhin das andere Ende dadurch betrachtet werden kann, daß die Schaufel im Halter umgedreht wird.
  • Ein solches Untersuchungsverfahren ist besonders dann vorteilhaft, wenn Leit- und Auslaß- oder Umlenkkanten von Turbinenschaufeln untersucht werden, da durch das Schwenken der Schaufel in genügendem Ausmaß es so eingerichtet werden kann, daß das eine Ende sich nach oben und über die Projektionslinse hinaus bewegt, welche daher eine kurze Brennpunktlänge bzw. Brennweite auifzuweisen vermag, wodurch die Gesamtlänge des Gerätes vermindert und die Lichtstärke der Leuchtbilder des Schirms verbessert werden kann, ohne daß das Vergrölßerungsverhältnis kleiner wird. Dies ist der Grundgedanke der Ausführungsform gemäß den Fig. 7 bis IQ in welcher da.rüber hinaus ein breites Lichtband auf nur einen Teil des Umfangs des Prüflings geworfen wird, beispielsweise auf das Gebiet der einen Kante einer Turbinenschanfel.
  • In der allgemeinen schaubildlichen Darstellung des Gerätes gemäß Fig. 7 sitzen die Vo,rderhaube 39 (mit Vorhängen 37) und der abnehmbare hintere Deckel 40 auf dem Tisch 41. Ein Halter 42, welcher vom Tisch her nach oben ragt, trägt das geneigte Limsenelemellt +3, welches eine kurze Brennweite aufweist. Vor dem Linsenelement ist, gehalten durch Fußstücke 44 auf dem Tisch 41, der geneigte flache Metall ring 45 vorgesehen, auf dessen rückwärtiger Oberfläche 45a gleitbar die mit 46 bezeichneten Beleuchtungsvorrichtungen vorgesehen sind. Der Werkstückhalter 57 weist eine Werkstückklammer ähnlich der in den Fig. 5 und 6 gezeigten auf, die gleitbar auf dem Tisch 4I in Richtung vom Linsenelement 43 weg und darauf zu und zum Ausführen einer Schwenkbewegung (relativ zur geneigten optischen Achse der Linse) um eine Achse quer zu derjenigen des Tisches vorgesehen ist, wie dies bereits an Hand von Fig. I beschrieben ist; doch sind die Bewegungen des Werkstückhalters nach oben und nach unten und quer zum Tisch nicht wesentlich. Der Reflektor 55, der auf dem Bügel 54 am Tisch 41 hinter der Linse sitzt, reflektiert das von der Linse empfangene Bild auf den Schirm 56 vor dem Werkstückhalter, welcher Schirm dadurch be-' trachtet werden kann, daß man in die offene Seite der Haube 39 hineinblickt.
  • Die Beleuchtungs- und die optischen Geräteteile, ohne Schirm 56 und Werkstückhalter, sind im einzelnen in Fig. 8 dargestellt, bei welcher der Einfachheit halber der Linsenbalter 42 von der Ringplatte 45 weg nach hinten geschoben gezeigt ist.
  • Fig. 9 ist eine Ansicht der Beleuchtungsvorrichtung (ohne die Fußteile 44), in Richtung des Pfeiles IX in den Fig. 7 und 8 gesehen, während Fig. 10 einen vergrößerten Einzelteil der Blendenanofdn,ung wiedergibt.
  • Die Ringplatte 45 weist einen genau gearbeiteten Schlitz 45b auf, entlang welchem die Schraubstutzenteile 48a der Klemmen 48 eingestellt werden können. Diese Klemmen 48 können rund um die Ringplatte 45 gleiten und haben flache Rückenstücke, die sich gegen die Fläche 45a legen; sie können in der Arbeitssteliung über die Muttern 49 auf den Stutzenteilen 48a festgeklemmt werden.
  • Die Beleuchtungsvorrichtung 46 besteht aus dem Gehäuse 47, das ähnlich dem Gehäuse 7, jedoch ohne die Ansätze 7a, ausgebildet. ist, aus der rohrförmigen optischen Einheit 5o und aus den Innenteilen (Lampe und Linsen) ähnlich denjenigen im Gehäuse 7 und Rohr Io in Fig. 3. Die Blende 5 I besteht jedoch diesmal, wie Fig. 10 zeigt, aus einer Kappe am Ende des Rohres 50 und hat einen weiten Schlitz 5 Ia, welcher ein breites Lichtband auf die zu prüfende Turbinenschaufel wirft. Da nur das Gebiet in der Nähe der einen Kante der Schaufel beleuchtet werden muß, sind nur zwei Beleuchtungsvorrichtungen 46 und 46a, wie in Fig. 9 gezeigt, vorgesehen, wobei in manchen Fällen entweder eine ausreicht oder eine weitere bzw. dritte hinzugefügt werden kann, da die Leuchten unschwer nach Lösen. der Muttern abgenommen werden können. Befindet sich der Linsenhalter 42 in der Arbeitsstellung, so ist die Schaufel dicht bei der Linse. Zur besseren Drarstellung ist eine Schaufel 38, und zwar ohne Halter, in der Nähe der Beleuchtungsanlage gezeigt, und das Lichtband ist darauf angedeutet. Durch Querbewegen des Halters in der bereits an Hand von Fig. I beschriebenen Weise kann die Schaufel stetig durch die Ringplatte 45 hindurch in Richtung auf das Linsenelement 43 zu bewegt werden, bis, falls erforder- lich, der Schaufelspitzenteil unterhalb der Linse diese passiert hat. Das Bild auf dem Schirm 56 ist eine lichte Silhouette der einen Kante der Schaufel gegen einen dunkleren Hintergrund, oder umgekehrt.
  • Bei der ersteren Anordnung wird die Grenzehene der Beleuchtung durch die Kante des Blendenschlitzes 5 Ia bestimmt, welche der Oberffäche 45a am nächsten ist, und das Profil, das überprüft werden soll, ist die äußerste Kante der Lichtsilhouette.
  • Wenn der Winkel der Schaufel zur opt.ilschen Achse genügend groß ist, daß die Abbildung beträchtlich verschieden von der Gestalt der Kante in einer Ebene senkrecht zur Schaufelachse ist, dann wird die Abbildung mit einer auf dem Schirm befindlichen Zeichnung der Kante verglichen, wie sie in der geneigten Ebene in Erscheinung treten müßte.

Claims (15)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Optische Prüfeinrichtung zum Betrachten des Profils wenigstens eines Teiles einer ausgewählten Querschnittsebene Idurch einen länglichten Prüfling, der dadurch geprüft wird, daß der Prüfling rund um dieses- Profil befeuchtet und die Profile in Richtung auf diese Ebene betrachtet werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Leuchten neben dem Prüfling zum Beleuchten eines Teiles der Länge des Prüflings in verschiedener Weise gegenüber dem Restteil bis zu einer bestimmten Grenzt ebene hin vorgesehen sind, wodurch eine scharfe Trennung in dieser Ebene zwischen den beiden verschiedenen Beleuchtangsarten bewirkt wird, derart, daßi der Prüfling als Silhouette gegen einen in abweichender Weise in Erscheinung treten'den Hintergrund erscheint.
  2. 2. Prüfeinrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß ein Halter für den Prüfling beweglich vorgesehen ist, um den Prüfling durch die Grenzebene hindurchzubewegen, bis der ausgewählte Querschnitt in dieser Ebene liegt.
  3. 3. Prüfeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter drehbeweglich gehalten wird, so daß er um einen Winkel zu derjenigen Richtung geschwenkt werden kann, entlang welcher das Profil betrachtet wird.
  4. 4. Prüfeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter drehbar um zwei Achsen gehalten wird, die in rechten Winkeln zueinander verlaufen, um eine Schwenkung in zwei verschiedenen Richtungen relativ zu derjenigen Richtung zu bewirken, entlang welcher das Profil betrachtet wird.
  5. 5. Prüfeinrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Beleuchtungsvorrichtung einen Halter aufweist, dessen Stirnfläche quer zu der Richtung verläuft, entlang welcher das Profil betrachtet wird, und wenigstens eine Leuchte trägt, welche gleitbar auf der Stirnfläche zwecks Ausführen von Bewegung parallel zur vorgenannten Grenzebene gehalten wird.
  6. 6. Prüfeinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Beleuchtungsvorrichtung aus einer Lampe, einem Linsensystem zum Ausrichten bzw. Werfen eines von der Lampe herrührenden Lichtbündels auf den zu untersuchenden Prüfling und aus einer Blende besteht, welche in deni Lichtstrahl so angeordnet ist daß sie die Art der Beleuchtung über einen Teil des Prüflings mit einer scharfen Trennung in der vorerwähnten Grenzebene ändert, welche durch eine Kante der Blende festgelegt ist.
  7. 7. Prüfeiririchtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter als Ringplatte ausgebildet ist, dessen Sirnfläche flach ist und parallel zu der Grenzebene verläuft, und daß die Leuchte sich gegen die Stirnfläche mit einer Kontaktfläche anlegt, welche eine Voreinstellung in bezug auf die Abtrennkante der Blende erfährt.
  8. 8. Prüfeinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von leuchten vorgesehen sind, die alle Lichtstrahlenbündel hervorrufen, die in der vorerwähnten Grenzebene abgeschnitten sind. g.
  9. Prüfeinrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Leuchte abnehmbar an der Ringplatte mittels Klemmverbindung gehalten wird.
  10. 10. Prüfeinrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Bildschirm vorgesehen ist, auf welchen ein optisches System die Silhonette vergrößert wirft.
  11. II. Prüfeinrichtung zum Prüfen des Profils in wenigstens einem Teil einer ausgewählten.
    Querschnittsebene durch einen Prüfling hindurch durch Beleuchten des Prüflings von der Seite her und durch Betrachten des Profils in Richtung auf diese Ebene, dadurch gekennzeichnet, daß ein Haltebauteil eine Stirnfläche quer zu der Richtung, entlang welcher das Profil betrachtet wird, aufweist und wenigstens eine Leuchte trägt, welche venschieb- oder gleitbar an der Stirnfläche zwecks Ausführung von Bewegungen parallel zur ausgewählten Ebene gehalten wird.
  12. 12. Prüfeinrichtung nach Anspruch II, dadurch gekennzeichnet, daß die Beieuchtungsvorrichtung aus einer Lampe, einem Linsensystem, welches einen Lichtstrahl von der Lampe her ausrichtet und auf den zu untersuchenden Prüfling wirft, und aus einer im Lichtstrahl angeordneten Blende besteht.
  13. 13. Prüfeinrichtung nach Anspsru.ch I2 dadurch gekennzeichnet, daß der Haltebauteil als Ringplatte ausgebildet ist, dessen Stirnfläche flach ist und parallel zur ausgewählten Ebene verläuft.
  14. 14. Prüfeinrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Beleuchtungsvorrichtung abnehmbar an der Ringplatte mittels Klemmverbindung gehalten wird.
  15. 15. Prüfeinrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Beleuchtungsvorrichtung drei Einstellschrauben aufweist, die sich gegen die flache Stirnfläche der Ringplatte legen, sowie einen Bauteil, welcher mit dem Rücken der Ringplatte so zusammenwirkt, daß die Beleuchtungsvorrichtung auf der Platte anzuklammern ist.
    I6. Verfahren zum Prüfen wenigstens eines Teiles des Profils eines länglichen Prüflings, wie beispielsweise einer Turlein*nschaufel, an mehreren Stellen entlang seiner Längenabmessung, dadurch gekennzeichnet, daß der Prüfling rund herum bzw. von der Seite her nur über einen Teil des Profils beleuchtet wird, daß die beleuchtete Zone von einem Ende des Prüflings her betrachtet wird, wobei jedoch die Achse des Prüflings relativ zur Blickrichtung geschwenkt ist, un.d daß das Teilprofil, welches betrachtet wird, mit einer Nachbildung des richtigen Profils in der zugehörigen Ebene, die schräg zur Achse des Prüflings verläuft, verglichen wird.
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