DE899183C - Hydraulische Presse zur Herstellung von ummantelten Elektrodenstaeben - Google Patents

Hydraulische Presse zur Herstellung von ummantelten Elektrodenstaeben

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DE899183C
DE899183C DEH9216A DEH0009216A DE899183C DE 899183 C DE899183 C DE 899183C DE H9216 A DEH9216 A DE H9216A DE H0009216 A DEH0009216 A DE H0009216A DE 899183 C DE899183 C DE 899183C
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cylinder
hydraulic press
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extrusion
production
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  • Hydraulische Presse zur Herstellung von ummantelten Elektrodenstäben Die Erfindung@bezieht sich auf eine hydraulische Presse zur Herstellung von ummantelten, Elektrodenstäben. Bei bekannten Pressen dieser Art, bei welchen der D'ruckzyldnder und der Masseauspreßzylinder i einer Achsrichtung mit gemeinsamer Kolbensitange angeordnet sind und bei welchen die Zufuhr des. Kern:drahtesi zur Auspreßdüse durch die Bohrung der gemeinsamen Kolbenstange erfolgt, wird vor den zurückgezogenen Anpreßkolben .in den Auspreßzylinder ein vorgeformter Masisepfropfen eingesetzt, der anschließend zusammen mit dem Draht aus der Düse des Auspreßzylinders, gepreßt wird. Die Beschickung des Auspreßzylinderst mit Masse kann erst erfolgen, wenn. der Kolben den Preßhub, und den Hub für die Einfüllung vollzogen hat, was die Leistung der Maschine stark beeinträchtigt. Bei derartigen Pressen entstehen die hauptsächlichsten Störungen beiß der Anpreßdüse, sei; esi, daß der Draht Verdickungen aufweist, oder daß di`eDüse ,durch .das Ummantelungsmaterial verstopft ist. Bei den beschriebenen bekannten Pressen muß in einem solchen Fall der vordere Teil des Auspreßzyliinders abgeschraubt werden, was einen bedeutenden Zeitverlust verursacht.
  • Vorliegende Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu beseiiti-gen. Sie kennzeilchnet sich dadurch, daß der Masseauspreßzylinder auf seiner dem Druckzylinder abgekehrten Stirnseiite einen Schwenkverschluß aufweist, der die Beschickung des, Masseauspreßzylinders von vorn ermöglicht, und der Schwenkverschluß eine Drahtführungs, und eile Masseauspreßdüse aufweist, welche in einer auswechselbaren Büchse gelagert sind. In, der Zeichnung isst eine beispielsweise Ausführungsform des Erfin:duagsgegens.tandes veranschaulicht. Es zeigt Fiig. i teilweisse im Schnitt den Druckzylinder und den Mass.eauspreßzyliinder, Fig. 2 einen Quersichni* durch das vordere Ende das Massea.uspreßzylinders und die Teile des, Schwenkverschlusses, Fig. 3 einen Schnitt durch die gelenkige Verbindung des Schwenkverschlusses. mit einem Teill des Masseawspreßzy linders nach Linie I-I in. Fig. 2, Fing. 4 einen Querschnitt nach Linie II-II in F ig. i.
  • Der Druckzylinder i und der Masseauspreßzylinder 2 weissen jie einen Verbindungsflansch ib und 2b auf, zwischen denen beispielsweise eine Platte 3 angeordnet ist. Die beiden Zylinder sind mit Balzen 4 zusammengeschraubt. Am hinfiteren: Ende des:Druckzylindersi iisit eine Di!chtungsibüchse 5 eingeschraubt, in welcher dasFührungsrohr 6 derDrähte 7 gelagert ist. Das Führungsrohr 6 esst durch die hohle Kolbenstange 8, welche den Druckkolben 811 und den Aus= prAkolben 9 trägt, geführt und reicht biss zum Ansatz io des Masseauspreßtrichters 12 (Fig. 2) `. Zum Druckzylinder i führen die Rohre 13 und 14, durch welche die Druckflüssiigkeiit vor und hihter den Kolben: 8a in den Druckzylinder eintritt. Die Platte 3 dient als Deckeil des Druclczyliifaders.. In diese mündet das Rohr 14 der Druckflüssigkeit, und in deren Bohrung sind nicht gezeichnete Stopfbüchsen zur Abdichtung der Kolbenstange eingesetzt. Die Anordnung der Platte 3 als Deckel Beis Druckzylinders erleichtert und verbilligt dieHerstellung der Presse. Ein Teiil des Auspreßzylinders 2 weisst Öffnungen 2d auf, so d;aß der Kolben vorn außen. zugänglich ist und wenn nötiig gereinigt werden kann. Zum Einführen des: Messepfropfens wiird der Kolben 9 nur so weit zurückgezogen., daß er noch teilweise in den geschloisisenen Teil des Zylinders 2 greift. Am freien Ende des. Masseauspreßzyliindensi isst ein Flanschring 16 mittels Schrauben 17 befestigt, der Scharnieraugen 33 aufweist, in welchen der Balzen 32 drehbar gelagert isst. Zwisichen den Augen 33 sitzen auf dem Bolzen 32 die Augen 30 (Fiig. 3) des Ringes 29, in dein die Verschlußklappe 2o drehbar und mit dem Gewindering 29m seitlich gehalten gelagert isst und um denBOlzen 32 schwenkend geöffnet oder geschlossen werden kann. Zur Verriegelung der Verschlußkappe 20 in der geschlossenen Stellung ist sowohl diese als. auch der Flanschring 16 mit einem Gewinde 18 @bzw. i9 versehen. Das Gewinde der beiden Teile -ist beülspielswefisie mit je sechs: N Uten in sechs Gewindestreifen von, etwa 30° unterteilt, so daß die Gewindestreifen des Flanschringes 16 in diie Nuten: 2oa der Kappe 20 greifen können, wonach durch Drehen der Verschlußkappe 2o die Gewi:adestreilfen der beiden Teile ineinandergreifen, wodurch die Verschlußkappe 2o beim Weiterdrehen derselben: in dem Flanschrling festgeschraubt wird. Da die Verschlußkappe 20 um den: Bolzen 32 schwenkbar ist, muß die Verbindungspartie der beiden Teile komisch sein.Imvorliegenden Fall isst sie ballisg koniisich gezeichnet. In der Verschlußkappe 2o istderAuspreßtriichter 12 eingesetzt. In diesem sitzt die Drahtführungsbüchsie sowie die Gewindebüchse 22, in die eine weitere Büchse 2,4 mit der Masseauspreßdüse eimges.et>zt isst. Die Biüchisie 2@q. isii mit der Mutter :2i5 im. der Gewindebüchse 22 festgezogen. Der Trichter 12, und die Büchse 22 weisen aufeinanderpas,sende symmetrisch zur Drahtach-sie angeordnete Öffnungen 26, 27 auf, durch welche die Masse vor die Düse der Büchse 24 gepreßt wird.
  • Zum Verdrehen der Vers.chlußkappe 2o ist an dieser miiWtels Schrauben 34 ein Schraubenradsegment 35 befestigt, in welches. das Schraubenrad 3 1 greift, das auf der Welle 32 aufgekeiilt ist. Auf der Welle 3:2 ist auch der Handhebel 36 befestigt. Dieser weisst einen Rastbolzen 38 auf, den die Feder 39: in die Rast der Scheibe 4o drückt, die mit( Schrauben 42 an einem der Augen 33 -befestilgt isst.
  • D:iie Bedienung der Presise geschieht auf folgende Weisse: Im geschlossenen Zustand des Auspreßzylinders isst der Hebel 36 in der Stellung, wie aus Fig. i ersichtlich. Durch eine Schwenkbewegung desselben in Pfeilrichtung wilrd zunächsit: durch das Schraubenrad 3i und das. Schraub,enradsegnenit35 die Kappe 2o um etwa 30° um ihre Achse gedreht, so daß die Gewindestreifen tob der Verschlußkappe Zo mit dem. Gewindestreifen des Flanschriinges. 16 außer Eingriff gelangen. Beis eileer weilterenDrehung um den Winkel a des Hebels' 36 kann, sich das Schraubenradsegment 35 nicht mehr weiter drehen, weil dieses am Ausschniltt 29a des-Ringes, 2;9 anstößt, so daß beim Weiterbewegen des Hebels' 36 die Verschlußkappe 2o um den Bolzen 32 schwenkt und in die in Fig. 2 strichpunktierte geöffnete Stellung gelangt. Nun kann ein Maissepfropfen dem sich zu,rüd,izi,ehenden Kolben 9 nachfolgend im. den: Aus= preßzylinder 2 eingesetzt werden, so daß kein Zeitverlust entsteht. Dieser Messepfropfen kann aus :einem Stück sein:, :da er nur eine Bohrung aufweisen muß, die etwais größer isst als, der Durchmesser des Drahtführungsrohres.6. Hierauf wird milt dem Hebel 36 die Verschlußkappe 2o gegen den Flanschriing 16 geschwenkt, und beim Weitersichwenken dies Hebels' 36 dreht sich die Verschlußkappe 2o um ,ihre Achse, so daß sich diese in das Gewinde des Flan@schringes i6. einschraubt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hydraulische Presse zur Herstellung von ummantelten Elektrodenstäben, bei welchen der Druckzylinder und der Masseauspreßzylinder in, :eileer Achsirichtung liegen und die Kerndrähte durch die Bohrung der gemeinsamem: Kolbenstange zugeführt werden, dadurch geloemnzeichnet, daß der Maisisieauspraßzylinder auf seiner dem Druckzylinder abgekehrten Stirnseite einen Schwenkverschluß aufwehst, der die Beschickung des Masseauspreßzylinders von vorn: ermöglicht, und der Schwenkverschluß eine Drahtführung und eine Masseauspreß!düse aufweist, welche -in einer auswiechselbaren Büchse gelagert sind.
  2. 2. Hydraulische Presse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Masseauspreßzyliinder an einem dem Druckzylinder zugekehrten, Teil seitliche Öffnungen aufweist.
  3. 3. Hydraulische Presse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckzyl,ifnder und der Masseauspreßzylinder direkt durch Flansche verbunden stind. q.. Hydraulische Presse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Verbindungsflanschen der beiden Zylinder der Deckel des Druckzylinders angeordnet i!st.
DEH9216A 1950-08-09 1951-07-24 Hydraulische Presse zur Herstellung von ummantelten Elektrodenstaeben Expired DE899183C (de)

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