DE898273C - Verfahren zum Verzieren von keramischen Gegenstaenden - Google Patents

Verfahren zum Verzieren von keramischen Gegenstaenden

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DE898273C
DE898273C DER6104A DER0006104A DE898273C DE 898273 C DE898273 C DE 898273C DE R6104 A DER6104 A DE R6104A DE R0006104 A DER0006104 A DE R0006104A DE 898273 C DE898273 C DE 898273C
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Germany
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porcelain
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decorating ceramic
ceramic
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Expired
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DER6104A
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Inventor
Max Adolf Dipl-Ing Pfeiffer
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ROSENTHAL PORZELLAN AG
Original Assignee
ROSENTHAL PORZELLAN AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C1/00Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing decorative surface effects
    • B44C1/26Inlaying with ornamental structures, e.g. niello work, tarsia work

Landscapes

  • Adornments (AREA)

Description

  • Verfahren zum Verzieren von keramischen Gegenständen Die Erfindung betrifft das Verzieren keramischer Gegenstände, insbesondere solcher aus Porzellan, und besteht darin, daß Schmucksteine, vorzugsweise natürliche und synthetische Edelsteine und Halbedelsteine in den keramischen Körper eingesetzt und mit ihm durch einen .Schmelzvorgang verbunden werden.
  • Im Gegensatz zu dem bekannten Verfahren, Flächenteile von Sc'hmucksac'hen aus Porzellan edelsteinfarbig zu bemalen, um Edelsteine durch Porzellandekoration vorzutäuschen, ermöglicht die vorliegende Erfindung das Verzieren von Porzellan-und anderen keramischen Gegenständen mit wirklichen Edelsteinen, die: in der Schaufläche des. Gegenstandes liegen oder aus,- ihr plastisch hervortreten.
  • Dabei können einzelne oder mehrere Edelsteine für sich allein, gegebenenfalls mit ornamentaler Einfassung oder Umrahmung aus Dekorgold oder Dekorfarben angeordnet oder als Bestandteile von groß angelegten Dekoren in diese eingegliedert werden. Auch durch Kombination von Schmucksteinen und Ätzgold'dekoren kann man wirkungsvolle Zierarten schaffen. Je nach ihrer Anbringung können die Schmucksteine als Kernstücke von Dekoren, deren Gesamterscheinung wesentlich bestimmend, dienen oder selbst ornamentbildend wirken.
  • Durch !die Erfindung, die sich hauptsächlich für reichverzierte Gebrauchs- und Zierporzellangegenstärnde eignet, wird eine völlig neuartige Bereicherung der keramisic'hen Dekorationsweise erreicht und eine beträchtliche Wertsteigerung der keramischen Erzeugnissen zuteil werdenden Ausstattung herbeigeführt.
  • T 1 A 1 T /o @ n an den Rändern der vorher erzeugten Öffnung die Glasurmasse entfernet. Dann wird in diese Öffnung der Edelstein eingesetzt. Schließlich wird das Ganze im Scharffeuer bei r45° C fertiggebrannt. Anschließend kann eine Aufglasurde'koration angebracht und eingeschmolzen werden.
  • Für diese Anbringungsweise kommen solche (vorzugsweise synthetische) Edelsteine in Betracht, deren Schmelzpunkte so.'hoch liegen, daß diie Steine keine Veränderung dm Scharffeuer des Porzellanbrandes. erfahren. Das ist z. B. bei Korunden der Fall.
  • Beispiel II Beim Anbringen von Edelsteinen, deren Schmelzpunkte unter der Scharfbrandtemperatur des Porzellans liegen, wie es z. B. bei Spinellen der Fall iset, verfährt man in folgender Weise: Der glasierte Porzellangegenstand wird in üblicher Weise scharfgebrannt. Dann wird aus dem fertiggebrannten Stück eine Öffnung ausgebohrt. Hierauf wird der Rand der Öffnung mit einer Schicht aus leichtem schmelzbarem Porzellan ausgekleidet. In die so behandelte Öffnung wird der Edelstein eingesetzt. Schließlich wird der Gegenstand nochmals gebrannt, und zwar bei einer Temperatur, die der Schmelztemperatur der zur Auskleidung des Öffnungsrandes dienenden Porzellanmasse entspricht und bei etwa goo° C liegt.
  • In beiden Beispielsfällen kann an der Stelle, wo der Edelstein eingesetzt wird, in .dem Porzellan ein Loch angebracht werden, so daß man an dem fertigen Stück den Edelstein im .durchfallenden Licht von der Vorderseite und von der Rückseite betrachten kann.
  • Die Erfindung ist hauptsächlich für Schmucksteine geeignet, d-ie aus denselben oder verwandten Silikaten aufgebaut sind, die als Grundstoffe bei der Herstellung von Porzellan oder anderen keramischen Werkstoffen dienen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Verzieren von keramischen Gegenständen, dadurch gekennzeichnet, daß Schmucksteine in den keramischen Körper eingesetzt und mit ihm durch einen Schmelzvorgang verbunden werden.
DER6104A 1951-06-08 1951-06-08 Verfahren zum Verzieren von keramischen Gegenstaenden Expired DE898273C (de)

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