DE897628C - Schlaghaertepruefer mit Vergleichstab - Google Patents

Schlaghaertepruefer mit Vergleichstab

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DE897628C
DE897628C DEB16086A DEB0016086A DE897628C DE 897628 C DE897628 C DE 897628C DE B16086 A DEB16086 A DE B16086A DE B0016086 A DEB0016086 A DE B0016086A DE 897628 C DE897628 C DE 897628C
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DE
Germany
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hardness
hardness tester
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whipped
brinell
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DEB16086A
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English (en)
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Rudolf Dr-Ing Boeklen
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/40Investigating hardness or rebound hardness
    • G01N3/48Investigating hardness or rebound hardness by performing impressions under impulsive load by indentors, e.g. falling ball

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
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Description

  • Sdilaqliärteprüfer mit Vergleichstab Die Erfindung bezieht sich auf die bekannten Schlaghärteprüfer, bei welchen ein gehärteter Eindringkörper zugleich in den zu prüfenden Werkstoff und in einen Vergleichstab bekannter Härte eingedrückt wird. Durch Vergleich der beiden Eindrücke werden dann Rückschlüsse auf die Härte des zu prüfenden Werkstoffes gezogen.
  • Bei den bekannten Schlaghärteprüfern dieser Art wurden bisher Kugeln als Eindringkörper verwendet, wie sie auch bei Iden statischen Brinellhärteprüfgeräten üblich sind. Durch die Verwendung kugelförmiger Eindringkörper auch bei Schlaghärteprüfern entstanden aber mehrfache Nachteile, die darauf zurückzuführen sind, daß bei der Kugel kein eindeutiges Verhältnis zwischen Belastung und Verformung besteht.
  • Bei der statischen Brinellhärtebestimmung muß normgemäß ein ganz bestimmter Belastung grad P/D2 eingehalten werden, wobei P die Belastung in Kilogramm und D den Kugeldurchmesser in Millimeter bedeuten. Eine weitere Einschränkung bei der Brinellhärtebestimmung besteht darin, daß das Verhältnis von Eindruckdurchmesser zu Kugeldurchmesser d/D zwischen 0,2 und 0,7 zu liegen hat (DIN 50351). Die Brinellhärte hat dabei die Eigenschaft, daß zu einer bestimmten Belastung und einem bestimmten Kugeldurchmeslser ein einziger d/D-Wert, also ein bestimmter Verformungsgrad des Prüfwerkstoffes gehört. Nun kann aber bei Schlaghärteprüfern mit Vergleichstab niemals eine ganz bestimmte Schlagstärke eingehalten werden, eo daß die Härteermittlung aus den Eindrückern im Vergleichstab und Prüfling unzuverlässig wird.
  • Dazu kommt, daß der Eindruck wesentlich von den Verfestigungseigenschaften des Prüfwerkstoffes beeinflußt wird, da die Verformungsgrade unter der Kugel sehr verschieden sind. Man war daher genötigt, für geglühte, gegosisene, verfestigte, vergütete und rostfreie Stahlsorten, für Kupfer-, Aluminium- und sonstige Legierungen jeweils besondere Auswertungstafeln aufzustellen. Diese aber konnten nur angewendet werden, wenn man wußte, um was für einen Werksoff es sich bei dem Pnllling handelte. Dadurch kam eine Unsicherheit in das Meßergebnis herein, da man durchaus nicht immer den Prüfwerksltoff, den man ja oft gerade aus der Härte bestimmen will, kennt und da eine Verwech,slung der Tafeln vorkommen kann, sei es aus Unkenntnis oder sonst unbeabsichtigterweise.
  • Ein weiterer Nachteil der bekannten Schlaghärteprüfer mit Eindringkugeln bestand darin, daß der zu prüfende Teil eine bestimmte Mindeststärke von etwa I,5 d haben mußte. Mit der Io-mm-Kugel konnten dann Proben z. B. der Härte HB 30 =200kg/mm2, die dünner als 6 mm waren, nicht mehr brinelliert werden. Wurden Kugeln kleineren Durchmessers verwendet, so kam der Einfluß der unbestimmten Schlagstärke in erhöhtem Maße zur Geltung. Ist z. B. normgemäß d/D=0,3, so erhielt man bei schwachen Schlägen (d/D= 0,2), besonders bei verfestigungsfähigen Stoffen zu niedere, bei starken Schlägen (d/D=o,ó), zu hohe Härtewerte.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß als Eindringkörper nicht eine Kugel, sondern ein Stempel verwendet wird, dessen beide Enden kegel- oder pyramidenförmig gestaltet oder mit solchen Körpern bestückt sind. Die Verwendung derartiger Eindringkörper bietet den Vorteil, daß die Größe P/d2 (allgemein Plan, also der Quotient aus Belastung und einer Potenz, vorzugsweise dem Quadrat einer linearen Eindruckgröße) entsprechend dem Kickschen Ähnlichkeitsgesetz für alle Metallgruppen konstant ist. Und zwar ist diese Konstanz bei jeder Eindringtiefe vorhanden, so daß die Härte bei starken und schwachen Schlägen, d. h. auch bei dünnen Proben, mit der gleichen Zuverlässigkeit ermittelt werden kann.
  • Da ferner dile Konstanz der Kegel- und Pyramidenhärte bei sämtlichen polykristalLinen Metaillen vorhanden list, also auch bei geglühten,gegossenen, verfestigten, vergüteten und rostfreien legierten und unlegierten Stahlsorten oder Nichteisenmetallen, kommt man bei Verwendung solcher kegel- oder pyramidenförmiger Eindringkörper mit einer einheitlichen Umrechnungstafel für den Belastungsgrad P/D²=30 und einer zweiten für PtD2 = 10 aus. Es jst daher nicht mehr, wie bisher, eine genaue Kenntnis des Prüfwerkstoffes erforderlich, und die zuvor erwähnte Fehlerquelle (Verwendung einer falschen Tafel) fällt weg. Kegel-und pyramidenförmige Eindringkörper sind zwar an sich bekannt. Sie wurden bisher jedoch nur bei statischer Prüfung, bei der die Nachteile der unbekannten Belastung nicht vorhanden waren, angewandt (Vickers- und Rockwellprüfung).
  • Ein weiterer Erfindungsgedanke besteht darin, daß die Spitzenwinkel der kegel- oder pyramidenförmigen Eindringkörper so groß gewählt werden, daß die erzielten Eindrücke größenmäßig den bei gleicher Belastung nach Brinellnorm erzeugten Kugeleindrücken mit vorbestimmter Toleranz gleichkommen.
  • In Fig. I und 2 ist ein Ausführungsbeispiel des neuen Schlaghärteprüfers im Längsschnift und in Ansicht dargesteilt. Als Eindringkörper dient ein Stempel a, der an beiden Enden kegel- oder pyramidenförmig gestaltet, ist. Der Stempel ist nn einer Hülse b geradgeführt und wird durch eine Sperre c am Herau;slfallen aus seiner Führung verhindert.
  • Der Vergleichstab d ist in üblicher Weise durch die Hülse b quer hindurchgesteckt und hat vorzugsweise einen sechseckigen Querschnitt. Er kann daher zu einer größeren Anzahl von Härtebestimmungen verwendet werden, als die üblichen Vergleichstäbe quadratischen Querschnitts. Auf der O;bierseite des Vergleichstabes d liegt der Schlagbolzen f auf, der unter der Wirkung einer Druckfeder f' steht. Damit man die Wirkung dieser Druckfeder beim Aufsetzen des Schlaghärteprüfers auf die Probe leichter überwinden kann, sind auf beiden Seiten der Hülse b Ausnehmungen e angebracht, die ein sicheres Festhalten der Hülse gestatten. Eine weitere seitliche 'Ausnehmung g unterhalb des Vergleichstabes d ermöglicht ist, den Vergleichstab für eine wesentlich größere Anzahl von Härtebestimmungen auszunutzen, indem der jeweils letzte Eindruck ! in dem Ausschnittg schon bei einem sehr geringen Zustand von der Spitze des Eindringkörpers a sichtbar wird. Die Seitenflächen des Vergleichstabes d sind durch Ziffern I bis 6 od. dgl. gekennzeichnet, um die Zuordnung der Prüfeindrücke zu erleichtern. Am Ende der Hülse b ist eine senkrecht zur Achse des Stempels a verlaufende Auflagefläche i vorgesehen, die mit einer rillenförmigen, prismatischen Ausnehmung k versehen ist, damit die Hülse auf ebene und gewölbte Probeflächen satt und senkrecht aufgesetzt werden kann.
  • In Fig. 3 sind zwei Kugeleindrücke verschiedener Tiefe dargestellt. Zu jedem dieser Kugeleindrücke ist eine Kegelspitze eingezeichnet, deren Eindruck den normgemäßen Brinellwert hinreichend zu ersetzen vermag. So kann im Fall des links angeordneten, tiefen Kugeleindrucks eine Kegel- oder Pyramidenspitze von 2X650= 1300, und im Fall des rechts angeordneten, flachen Kugeleindrucks eine Kegel- oder Pyramidenspitze von 2X700 = 1400 verwendet werden. Durch Versuche können diese Winkel so bestimmt werden, daß für die erzeugten Eindrücke der Quotient aus der Belastung P und dem Quadrat (oder eine andere Potenz) einer linearen Eindruckgröße weitgehend gleich oder proportional der Brinell- oder Vickersihärte wird.
  • Selbstverständlich sind hierbei gleichförmige Werkstoffe vorausgesetzt.
  • Für die Wahl des richtigen Ersatzkegels genügt die Kenntnis der ungefähren Härte, die man leicht durch einen Probeeindruck mit der gerade eingesetzten Stempelstellung ermitteln kann.

Claims (2)

  1. PATENTANS PRÜCHE: I. Schlaghärteprüfer mit Vergleichstab, dadurch gekennzeichnet, daß der E indringkörper aus einem Stempel (a) mit kegel- oder pyramidenförmigen Enden besteht.
  2. 2. Schlaghärbeprüfer nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß einer oder beide Spitzenwinkel des Stempels (a) 50 gewählt ist bzw. sind, daß die erzielten Eindrücke größenmäßig den bei gleicher Belastung nach Brinellnorm erzeugten Kugeleindrücken mit vorbestimmter Toleranz gleichkommen.
    Angezogene D ruckschn ften: Deutsche Patentschriften Nr. 602656, 3015 478, 304732.
DEB16086A 1951-07-29 1951-07-29 Schlaghaertepruefer mit Vergleichstab Expired DE897628C (de)

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DE (1) DE897628C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3760635A (en) * 1970-11-24 1973-09-25 A Ernst Durometer

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE304732C (de) *
DE305478C (de) *
DE602656C (de) * 1931-03-13 1934-09-13 Rudolf Suchoparek Schlaghaertepruefer

Patent Citations (3)

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