DE897188C - Abdichtung von Waelzlagern od. dgl. - Google Patents

Abdichtung von Waelzlagern od. dgl.

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DE897188C
DE897188C DEW1818D DEW0001818D DE897188C DE 897188 C DE897188 C DE 897188C DE W1818 D DEW1818 D DE W1818D DE W0001818 D DEW0001818 D DE W0001818D DE 897188 C DE897188 C DE 897188C
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Germany
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membrane
sealing
seal according
hub
roller bearings
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Application number
DEW1818D
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Inventor
Hans Ziller
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/34Sealings between relatively-moving surfaces with slip-ring pressed against a more or less radial face on one member
    • F16J15/3436Pressing means
    • F16J15/3456Pressing means without external means for pressing the ring against the face, e.g. slip-ring with a resilient lip
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C33/00Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/72Sealings
    • F16C33/76Sealings of ball or roller bearings
    • F16C33/78Sealings of ball or roller bearings with a diaphragm, disc, or ring, with or without resilient members
    • F16C33/7803Sealings of ball or roller bearings with a diaphragm, disc, or ring, with or without resilient members suited for particular types of rolling bearings
    • F16C33/7813Sealings of ball or roller bearings with a diaphragm, disc, or ring, with or without resilient members suited for particular types of rolling bearings for tapered roller bearings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Of Bearings (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)
  • Sealing Using Fluids, Sealing Without Contact, And Removal Of Oil (AREA)

Description

  • Abdichtung von Wälzlagern od. dgl.
  • Zusatz zum Patent 891 040 Die Erfindung betrifft eine Abdichtung von Wälzlagern mittels zweier oder mehrerer hintereinandergeschalteter Membranen mit senkrecht zur Dichtfläche stehenden, konzentrisch verlaufenden Rändern gemäß Patent 891 040.
  • Die Abdichtung nach dem Patent 891 040 wird erfindungsgemäß dadurch weiter ausgebildet und verbessert, daß die Membranen zwischen sich eine Fettfüllung aufnehmen, die als Abdichtung dient und von der Seite des Wälzlagers her unter Zurückweichen der inneren, elastisch ausgebildeten, Mem bran nachgefüllt werden kann. Durch die Fettfüllung wird das Lager gegen die gröbsten Verschmutzungen durch Sand, Was-ser u. dgl. abgedichtext, so dlaß die Abdichtung mit Vorteil bei den Radlnablen von Fahrzeugen Verwendung findet, an denen sie zwischen Stoßring und Nabe geschaltet wird. Da das Fett mit dier Zeit verseift oder slonstwie In seinler Wirkung beeinträchtigt wird, muß die Fettfüllung von der Nahe aus ergänzt werden. können, ohne diese abziehen zu müssen. Nach der Erfindung wird dies in sehr einfacher Weise durch die elastische Ausbildung der inneren Membran ermöglicht, die dadurch zurückfedern kann und das Fett in den Zwischenraum eindringen läßt.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung ist die innere Membran nachgiebiger als die äußere Membran gehalten. Zweckmäßig schleift die innere, weichere Membran gegen den gehärteten, äußeren Lagerring des Wälzlagers, wobei Höhenunterschiede zwischen innerem und äußerem Lagerring desselben selbsttätig ausgeglichen werden. Diese Laufringe dies Wälzlagers differieren oft um 0,5 bis 1 mm zueinander, so daß eine Membran aus starkem, nicht federndem Blech durch den dann entstehenden zu großen Druck eine übermäßige Reibung erzeugen oder sich unter Umständen sogar verbiegen würde, wodurch keine Abdichtung mehr gegeben wäre. Diie elastische Ausbildung der inneren Membran dient also zwei verschiedenen, - an sich voneinander unabhängigen Zwecken, die aber durch die angegebene besondere Ausbildung der Membran gleich gut erfüllt werden. Dile äußere Membran wird gemgegenüber aus kräftigen, wenig federndem Stahlblech hergestellt, und ste erhält leine solche Vorspannung, daß sie mit starkem Anpreßdruck an der Stirnfläche der aus weicherem Werkstoff bestehenden Radnabe schleift und daher in dieser schon nach kurzer Zeit eine labyrinthartig wirkende Abdichtungsrille erzeugt. Hierdurch wird ein Eindringen von Staub und Schmutz in das Lager von der Stoßringseite aus und andererseits auch ein Austreten der Fettfüllung zwischen den Membranen nach dem Stoßring hin verhindert, auch dann, wenn die Fettkammer beim Nachfüllen von der Nabe her unter Druck gesetzt wird, dem nur die weichere Innenmembran nachgibt. Die äußere Membran kann so dimensioniert werden, daß sie beim Einbau z. B. etwa 1 mm zurückgedrückt werden muß. Dadurch arbeitet sich der Dichtungsrand der äußeren Membran etwa um diesen Betrag in die Dichtungsfläche an der Nahe fein und bildet dadurch einen so dichten Abschluß, wie er auf anderem Wege gar nicht hergestellt werden kann.
  • Voraussetzung ist hierbei, daß der Dichtungsrand der Membran möglichst genau konzentrisch läuft. je genauer der konzentrische Verlauf ist, um sio schließender arbeitet sich der Rand ein.
  • Es ist zweckmäßig, den Stoßring topfartig auszubilden, derart, daß er mit seinem Rand und dem entsprechend ausgebildeten Nabenende eine zweite Labyrinthdichtung bildet. Der Eintrittsspalt dieser Dichtung verläuft in vorteihafter Weise senkrecht zur Achsrichtung, so daß etwa eintretende Verunreinigungen abfallen können bzw. herausgeschleudert werden. Ferner ergibt sich infolge dieser Ausbildung des Stoßringes eine solche Verkürzung des Nabenendes, daß dieses beim Abziehen des Rades, wobei dieses auf den schrägen Kegelrollen des Wälzlagens leicht nach unten hin abgleitet, nicht mehr wie bisher dabei gegen die Membran stößt und diese daher auch nicht mehr beschädigen kann In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel an einem Achslager eines Fahrzeuges in senkrechtem Längsschnitt dargestellt.
  • Auf der Achse 1 sind der Stoßring 2 und der innere Laufring 3 des Wälzlagers mit konischen Rollen 4 angeordnet, während der äußere Laufring 5 des Wälzlagers in der Radnabe 6 sitzt. Zwischen dem Stoßring 2 und dem inneren Laufring 3 sind die Membranen 7, 8 festgeklemmt, die z. B. durch Warzen g gegen Verdrehung gesichert werden und zwischen sich eine Fettkammer 10 einschließen. Die z. B. aus elastischem Werkstoff bestehende innere Membran 7 ist nachgiebiger als die äußere Membran 8 und liegt mit ihrem Dichtungsrand 11 am gehärteten, äußeren Laufring 5 des Wälzlagers federnd an, so daß geringe Höhenunterschiede zwisehen den Laufringen 3, 5 ausgeglichen werden. Die äußere Membran 8 besteht aus härterem Werkstoff und schleift mie einer bestimmten Vorspannung mit ihrem Dichtungsrand 12 an der Stirnseite der Nabe 6, in der nach kurzer Zeit eine labyrinthartig wirkende Nut 13 eingearbeitet wird, die ein Austreten der Fettfüllung nach dieser Seite hin verhindert. Von der Nabenseite aus kann dagegen ein Nachfüllen des Fettes stattfinden, wobei die innere Membran 7 federnd nachgibt und das Fett iin die Fettkammer eintreten läßt. Der Stoßring 2 ist z. B. topfartig ausgebildet und weist einen verlängerten Rand 14 aut, der über die entsprechend verkürzte Nabe 6 hinweggreift. Diese besitzt eine rinnenartige Ausnehmung 15, so daß eine zweite Labyrinthdichtung gebildet wird, deren Eintrittsspalt senkrecht zur Achsrichtung liegt.

Claims (5)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Abdichtung von Wälzlagern od. dgl., insbesondere an Fahrzeugen, mittels zweier oder mehrerer hintereinandergeschalteter Membranen mit senkrecht zur Dichtfläche stehenden Rändern nach Patent 891 040, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen Stoßring (2) und Nabe (6) geschalteten Membranen (7, 8) zwischen sich eine Fettfüllung (10) aufnehmen, die von vorn her unter federndem Zurückweichen der inneren, elastisch ausgebildeten Membran (7) nachgefüllt werden kann.
  2. 2. Abdichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Membran (7) nachgiebiger ist als die äußere Membran (8).
  3. 3. Abdichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die innere, weichere Membran (7) gegen den gehärteten, äußeren Lagerring (5) des Wälzlagers (4) sehleiit, wobei Höhenunterschiede zwischen innerem und äußerem Lagerring desselben selbsttätig ausgeglichen werden.
  4. 4. Abdichtung nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die aus kräftigem, wenig federndem Werkstoff bestehende äußere Membran (8) mit starkem Anpreßdruck an der Stirnfläche der Nabe (6) schleift und in dieser beim Umlaufen leine labyrinthartig wirkende Abldiichtungsrille erzeugt.
  5. 5. Abdichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Vorspannung eingesetzte äußere Membran (8) etwa einen Federweg von 0,5 bis 1 mm aufweist.
DEW1818D 1943-03-17 1943-03-17 Abdichtung von Waelzlagern od. dgl. Expired DE897188C (de)

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Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE973597C (de) * 1953-04-28 1960-04-07 Eickhoff Maschinenfabrik Geb Lagerabdichtung fuer Lauf- oder Tragrollen
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US6273823B1 (en) 1997-10-29 2001-08-14 Rohs-Voigt Patentverwertungsgesellschaft Mbh Seal for a torsional vibration damper
DE102004044803A1 (de) * 2004-09-16 2006-03-30 WINKLER + DüNNEBIER AG Sich selbst einstellende Spaltdichtung zwischen zwei sich gegeneinander beweglicher Bauteile
CN111779767A (zh) * 2020-07-27 2020-10-16 南京高精齿轮集团有限公司 一种金属密封环的定位结构

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