DE896487C - Spuelbuerste mit auswechselbarem Borstentraeger - Google Patents

Spuelbuerste mit auswechselbarem Borstentraeger

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DE896487C
DE896487C DEC4321A DEC0004321A DE896487C DE 896487 C DE896487 C DE 896487C DE C4321 A DEC4321 A DE C4321A DE C0004321 A DEC0004321 A DE C0004321A DE 896487 C DE896487 C DE 896487C
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DE
Germany
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brush
water
pills
parts
dish
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Expired
Application number
DEC4321A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernest Cohen
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Individual
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Individual
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B11/00Brushes with reservoir or other means for applying substances, e.g. paints, pastes, water
    • A46B11/06Brushes with reservoir or other means for applying substances, e.g. paints, pastes, water connected to supply pipe or to other external supply means
    • A46B11/063Brushes with reservoir or other means for applying substances, e.g. paints, pastes, water connected to supply pipe or to other external supply means by means of a supply pipe
    • A46B11/066Brushes with reservoir or other means for applying substances, e.g. paints, pastes, water connected to supply pipe or to other external supply means by means of a supply pipe with means for introducing an additive, e.g. soap

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  • Brushes (AREA)

Description

  • Spülbürste nut auswechselbarem Borstenträger Die Erfindung betrifft eine Spülbürste mit auswechselbar mit dem Bürstenrücken verbundenem Borstenträger und zwischen beiden befindlichein, von Wasser od. dgl. Flüssigkeit durchströmtem Zwischenraum. Derartige Spülbürsten, sind bekannt. Hierbei besteht z. B. der hohle Bürstenkörper aus einem durchlöcherten Borstenhalter und einem als Griff ausgebildeten Bürstenrücken aus Gummi, wobei beide Teile entlang ihres Umfanges ineinandergreif en.
  • Von den bekannten Ausführungen unterscheidet sich die Bürste nach der Erfindung vor allen Dingen dadurch, daß, der Zwischenraum zwischen Bürstenrücken und Borstenträger zur Aufnahme eines festen Reinigungsmittels oder antiseptischen Mittels ausgebildet ist, das vom Wasser oder der Flüssigkeit, die den Bürstenkörper durchströmt, gelöst und zu iden Borsten und von hier zu dem zu reinigenden Gegenstand mitgenommen wird.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann die Innenfläche des Bürstenrückens zur Aufnahme einer Tafel oder von, Pillen eines festen Reinigungsmittels oder antiseptischen Mittels ausgebildet sein, so daß das Wasser auf seinem Wege durch den Bürstenkörper das Mittel umspült. Damit die Tafeln oder Pillen gut gehalten werden, sind ferner vorteilhaft in der Innenfläche des Bürstenrückens Vertiefungen vorgesehen, von denen jede eine einzelne Tablette eng umschließt und zu Anfang durch den Gegendruck des Borstenhalters hält. Sind die Pillen od. dgl. durch die durch die Bürste strömende Flüssigkeit so verkleinert worden, daß sie von den Vertiefungen nicht mehr sicher in ihre Lage gehalten werden können, dann werden sie durch an. der Innenfläche des Bürstenrückens hervorstehende, um die Vertiefungen sitzende Gebilde, z. B. Stifte, gesichert. Statt der Pillen Tafeln, Tabletten u. dgl. können auch in Pulver-, Flocken-, Gelee- oder Pastenform gehaltene Reinigungs- oder antiseptische Mittel Verwendung finden, die dann erfindungsgemäß in einem Behälter oder Käfig sitzen, der in dem in der Bürste befindlichen Zwischenraum auswechselbar untergebracht ist.
  • Eine derart ausgebildete Spülbürste hat gegenüber den be-kannten Ausführungen den wesentlichen Vorteil, daß einmal der Reinigungsvorgang be- schleunigt und zum anderen, falls es sich um antis-eptische, Mittel handelt, die in dem Zwischenraum untergebracht werden, gleichzeitig eine Desinfizierung erreicht wird.
  • Werden, in weiterer Ausbildung der Erfindung beide Bürstenteile, also auch der Borstenträger, aus Weichgummi hergestellt, dann ergibt sich noch der weitere Vorteil, daß die zu -behandelnden Teile, wie z. B. die Lackierung eines Autos, das mit der Bürste gereinigt wird, nicht verschrammt werden. Außerdem ist eine flüssigkeitsdichte Verbindung beider Bürstenteile gewährleistet, da sich Weichgummiteile bekanntlich gut aneinanderschmiegen. Als weiterer Vorteil kommt hinzu, daß beide Teile, wenn sie aus Weichguinmi sind, etwas nachgeben .können, so daß auch Reinigungsmittel oder antiseptische Tabletten von geringer übergröße in dem Bürstenzwischenraum untergebracht werden können, da der Gummi dann mehr oder minder nachgibt, trotzdem aber die dichte Ver#bindung zwischen beiden Bürstenkörperteilen gesichert bleibt.
  • Nähere Einzelheiten der Erfindung er-geben sich aus der folgenden B.e#schreibung des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels.
  • Es zeigt Fig. i eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einer Spülbürste mit Gummikörper zum Wagenwaschen, Fig. 2 eine Unteransicht des Bürstenrückens und Fig. 3 einen Schnitt des Bürstenrückens nach Linie 3-3 der Fig. 2, zusammengesteckt mit dem Borstenhalter.
  • Bei der abgebildeten Bauweise sind die Bchrstenhaare 5 durch Drähte 6 oder auf andere Weise in den Fassungen 7 einer Gummiplatte 8 gesichert, die eiförmig sein kann.
  • Der Rücken des Bürstenkörpers 9 -besteht aus einem geformten Gummiteil io ähnlicher Form, aber etwas größerer Abmessungen, der einen nach unten ragenden Wulst ii entlang seines Umfanges aufweist, der die Kanten, der Borstenhalterplatte8 eng umgreift.
  • Diese liegt so innerhalb der Wulst ii, daß zwischen ihr und der Unterseite- 12, des Bürstenrückens io eine Kammer 13 gebildet wird, in die Wasser durch einen geeigneten Einlaß 14 am oberen Ende des Teiles io einströmen kann, und aus der das Wasser durch eine Anzahl enger Auslaßkanäle 15 zwischen den Borstenfassungen 7 in der Platte 8 ausströmen kann. Der Einlaß 14 kann in Richtung der (oder quer zur) größeren Achse des eiförmigen Bürstenkörpers 9, liegen.
  • Der Wassereinlaß 14 enthält eingepreßt oder auf andere Weise darin befestigt, eine Metallbuchse 16, die mit Gewinde versehen ist und eine Düse 17 mit Schra.tibengewinde am Ende eines röhrenförmigen Stieles 18 aufnehmen kann, dessen anderes Ende ig zum Anschluß an einen Schlauch ausgebildet ist. Der Stiel 18 bildet einen geeigneten Handgriff aus Gummi :2o zum bequemen Arbeiten mit der Bürste.
  • Soweit entsprechen die Bürsten dem Stande der Technik. Anstatt jedoch die Kanten des Borstenhalters 8 homogen und dauernd mit der Innenseite der Wulst ii in bekannter Weise zu verbinden, wird die Innenfläche dieser Wulst so, ausgebildet, daß sie entlang der Fläche:2i die Kanten des Teiles 8 so umgreift, daß er unter elastischer Verformung eines Teiles oder beider Teile eingesetzt werden kann.
  • In zusammengestecktem Zustand halten die Teile 8 und io des Bürstenkörpers 9 bei normalem Gebrauch' der Bürste fest und wasserdicht zusaminen, können aber innerhalb einiger Sekunden voneinander getrennt werden, falls es erforderlich ist, den Borstenhalter 8 durch einen anderen mit härteren oder weicheren Borsten zu ersetzen.
  • Dadurch kann ein Wagenbesitzer, der die Karosserie seines Wagens mit einer weichen Bürste gewaschen hat, die Räder und Unterteile des Wa-ens mit härteren Borsten bearIbeiten, ohne Aden Rücken io des Bürstenkörpers 9 vom Wasserschlauch abziehen zu müssen.
  • Eine Bürste, nach dieser Erfindung ist natürlich auch für andere Zwecke neben dem Wa#genwaschen geeignet. Zum Beispiel kann eine Wagenwaschbürste, wenn nötig, zur Verwendung in einer Molkerei umgewarkdelt werden, z. B. zum Reinigen. des Innenraurnes von Milchzentrifugen u. dgl. oder zum Waschen der Kühe.
  • Für derartige (und andere) Anwendungsgebiete ,enthält die Unterseite 12 des Bürstenrückens io (mit der Wulst) eine Anzahl Veitiefungen.22, deren Durchmesser dem der Pille 23 eines bekannten Reinigungsmittels entspricht. Diese;Vertiefungen2:2 sind so tief, daß Teile der Pillen 23 von vornherein aus ihnen hervorragen und isich gegen. den Borstenhalter 8 abstützen. Auf diese Weise können sie von dem Wasser, das durch die Kammer 13 zu den Ausla,ßkanälen 15 fließt, umspült werden.
  • Im Falle eines eiförmigen Bürstenkörpers 9 kann der Rückenteil io sechs Pillen 23 genormter Größe aufnehmen, Es können z. B. zwei Paare solcher Pillen in seinem Mittelteil und je eine an jedem Ende #seiner größeren Achse untergebracht werden, Während das feste Reinigungsmittel gelöst wird, werden die Pillen:23 natürlich in ihrenVertiefungen 22 locker. Um sie, unter diesen Umständen in der Wasse-rkammer 13 annähernd an ihrem Ort zu halten, weist die Unterseite 12 des Rückenteiles io um die Vertiefungen. 22 herum eine Anzahl nach unten ragender Zäpfchen 24 auf.
  • Als Alternative zu den Vertiefungen 22 und den nach unten ragenden Zäpfchen 24 kann der Rückenteil io Gruppen zusammengehöriger Klauen aufweisen, deren jede am Umfan#g eine Tablette:23 federnd festhalten kann.
  • Die Auslaßkanäle 15 des Teiles 8 sind natürlich bezüglich der Vertiefungen --2 oder Klauengruppen zweckmäßig angeordnet, so daß das Wasser, das aus dem Einlaß 14 kommt, die Oberflächen der Pillen 23 frei umspülen kann. Zum Beispiel können die Teile des Borstenhalters 8, die unmittelbar gegenüber den verschiedenen Pillen 23 liegen, jeder voneinem Ring von Auslaßkanälen 15 umgeben sein. Wenn die Pillen eiförmig sind, kann ein weiterer 'Auslaßkanal unmittelbar unter der mittlerenÖffnung eines jeden der Teile angeordnet sein. Ferner kann der Einlaß 14 so ausgebildet sein, daß er in der Kammer 1-3 eine turbulente Strömungerzeugt, wodurch die Lösungsgeschwindigkeit des festen Reinigungsmittels erhöht wird.
  • An Stelle von einer Anzahl Pillen 23 kann das Reinigungsmittel in Form einer einzelnen Tafel geeigneter Form und Abmessungen ausgebildet und zweckmäßig innerhalb der Wasserkammer 13 untergebracht sein, oder es kann innerhalb derselben ein durchlöcherter Behälter oder ein Käfig, der vorher mit Reinigungsmittel in Pulver-, Flocken-, Gelee-oder Pastenform gefüllt worden ist, untergebracht werden.
  • Wenn nötig, kann ein antiseptisches Mittel geeigneter Form an Stelle des obengenannten Reinigungsmittels verwandt, oder es kann die Bürste in der üblichen Weise ohne Reinigungsmittel oder eine andere Substanz innerhalb des Bürstenkörpers 9 verwandt werden.
  • Es ist zu erwähnen, daß, so-bald man der Flüssigkeit, die aus dem Bürstenkörper 9 herauskommt, ansieht, daß das Reinigungs- oder antiseptische Mittel darin aufgebraucht ist, die, beiden Bürstenteile 8 und io schnell auseinandergenommen werden können und eine neue Tafel, neue Pillen oder ein neuer Behälter eingelegt werden können oder der vorhandene Behälter gefüllt werden kann.
  • Offensichtlich kann jeder Teil -des Bürstenkörpers 9 aus festem Material hergestellt werden und, sofern nur die Wulst ii aus nachgiebigem Material besteht, kann sie als getrennter Teil ausgebildet werden, der den Umfang eines starren griffbildenden oder grifftragenden Teiles umgibt.
  • Wenn beide Bürstenteile 8 und i o aus elastischem Material, wie vorher beschrieben, hergestellt werden, kann es bei sehr großen, Bürsten nötig sein, ihre mittleren Teile auseinandernehmbar zu verbinden, was sehr einfach durch metallische oder nichtmetallischeDru,ckknöpfe oder ähnlicheBefestigun-gsmittel erreicht werden kann, Zum Beispiel können hervorragende Verdickungen an einem Teil in entsprechende Vertiefungen im anderen eingreifen, oder einer der Bürstenteile. kann Gewindehuchsen aufweisen, in die Schrauben vom anderen Teil her eingreifen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE-. i. Spülbürste mit auswechselbar mit dem Bürstenrücken verbundenem Borstenträger und zwischen beiden befindlichexn, vom Wasser od. dgl. Flüssigkeit durchströmtem Zwischenraum, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenraurn (13) zur Aufnahme eines festen Reinigungs- oder antiseptischen Mittels ausgebildet ist, das vom Wasser oder der Flüssigkeit, die den Bürstenkörper durchströmt, gelöst und zu den Borsten und von hier zu dem zu reinigenden Gegenstand mitgenommen wird.
  2. 2, Spülbürste -nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenfläche des Bürstenrückens (io) zur Aufnahme einer Tafel oder Pillen (2,3) eines festen Reinigungs- oder antiseptischen Mittels eingerichtet ist, so daß das Wasser auf seinem Wege durth den Bürstenkörper dass Mittel umspült. 3. Spülbürste nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Innenfläche des Bürstenrückens (io) Vertiefungen (22) verteilt sind, deren jede eine einzelne Tablette (23) eng umschließen und zu Anfang durch Gegendruck des Borsten#halters (8) halten kann. 4. SpülbürstQ nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß über die Innenfläche des Bürstenrückens hervorragende Gebilde (:24) verteilt :sind, die auf den Borstenhalter (8) zu ragen und die Pillen (23) in ihrer ungefähren Lage halten, wenn sie so verkleinert worden sind, idaß sie von den Vertiefungen (22) nicht mehr recht in ihrer Lage gehalten werden können. 5. Spülbürste nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenraum (13), der durch die zusammengesteckten Bürstenteile (8, 9) gebildet wird, so ausgebildet ist, daß er einen auswechselbaren Behälter oder Käfig für ein Reinigungs- oder antiseptisches Mittel in Pulver-, Flocken-, Gelee- oder Pastenform aufnehmen kann. 6, Spülbürste nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet-, daß beide Bürstenteile (8, 9) aus Weichgummi bestehen. Angezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 212 11:2.
DEC4321A 1950-06-13 1951-06-12 Spuelbuerste mit auswechselbarem Borstentraeger Expired DE896487C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB896487X 1950-06-13

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DE896487C true DE896487C (de) 1953-11-12

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ID=10668678

Family Applications (1)

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DEC4321A Expired DE896487C (de) 1950-06-13 1951-06-12 Spuelbuerste mit auswechselbarem Borstentraeger

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DE (1) DE896487C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1038004B (de) * 1954-07-15 1958-09-04 Willy Moeller Wasch- und Reinigungsbuerste mit Fluessigkeitszufuehrung
EP0873067A4 (de) * 1993-09-07 2004-03-17 Donald Lee Caldwell Selbstreinigender farbpinsel

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH212112A (de) * 1939-11-13 1940-10-31 Stuenzendoerfer Johann Bürste, insbesondere zur Reinigung von Autos, Droschken und dergleichen.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH212112A (de) * 1939-11-13 1940-10-31 Stuenzendoerfer Johann Bürste, insbesondere zur Reinigung von Autos, Droschken und dergleichen.

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EP0873067A4 (de) * 1993-09-07 2004-03-17 Donald Lee Caldwell Selbstreinigender farbpinsel

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