DE896477C - Verpackungskarton od. dgl. fuer Schuettgut - Google Patents

Verpackungskarton od. dgl. fuer Schuettgut

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DE896477C
DE896477C DEW6999A DEW0006999A DE896477C DE 896477 C DE896477 C DE 896477C DE W6999 A DEW6999 A DE W6999A DE W0006999 A DEW0006999 A DE W0006999A DE 896477 C DE896477 C DE 896477C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
box
opening
wall
cavity
cardboard
Prior art date
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Expired
Application number
DEW6999A
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English (en)
Inventor
Anton Walbroel
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Individual
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Individual
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/42Details of containers or of foldable or erectable container blanks
    • B65D5/72Contents-dispensing means
    • B65D5/76Contents-dispensing means for discharging metered quantities

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description

  • Verpackungskarton od. dgl. für Schüttgut Die Erfindung hat einen Verpackungskarton, eine Verpackungsbüchse od. dgl. für Schüttgut, insbesondere feinkörniges Schüttgut, zum Gegenstand und sie besteht in einer solchen Ausbildung des Kartons, der Büchse od. dgl., daß das Schüttgut in dosierten Mengen abgegeben werden kann. Die für die dosierte Abgabe vorhandene Ausbildung des Kartons od. dgl. ist mit einfachen, für einmalige Ver,wendung einer Ai,erpackung geeigneten Mitteln gelöst, wodurch die Erfindung sich günstig z. B. bei Verpackungskartons von feinkörnigen Waschmitteln, I?utzpulvern od. dgl. eignet.
  • Nach der Erfindung ist eine der Karton- oder Büchsenwände doppelt ausgebildet, und es ist zwischen den beiden Wänden ein sich arorteilhafterweise über die ganze Wandfläche erstreckender Hohlraum vorhanden, der über eine Öffnung in der Innenwand mit dem Innenraum des Kartons od. dgl. so in Verbindung steht, daß das Füllgut des Kartons. od. dgl. bei senkrechter oder nahezu senkrechter Stellung der Wand durch diese Öffnung in den Hohlraum zwischen den beiden Wänden fließt bzw. rieselt. Die Offnung ist mit einem bestimmten Abstand von dem Boden des Kartons od. dgl. bei senkrecht stehender Zwischenwand angeordnet, und es füllt sich durch die Öffnung !der Hohlraum zwischen den Wänden bis zu dieser Öffnung, sobald der Karton od. dgl. in die Stellung mit senkrecht oder nahezu senkrecht stehender Zwischenwand gebracht wird. Beim Kippen des Kartons od. dgl. fließt bzw. rieselt die dosierte Menge Schüttgut des Hohlraumes in diesen bis zu einer oberhalb der Verbindungsöffnung liegenden Schüttöffnung, und es wird durch diese dosiert abgegeben Wird der Karton od. dgl. wieder in die Lage mit senkrecht oder nahezu senkrecht stehender Füllöffnungswand gebracht, so wiederholt sich der Vorgang für das Füllen des Hohlraumels mit einer durch die Entfernung der Füllöffnung von dem Boden bestimmten dosierten Menge Schüttgut.
  • Die Öffnung in der Zwischenwand des Kartons od. dgl. kann verschiedene Form haben. Als besonders vorteilhaft hat sich ein Querschlitz erwiesen, durch den das Schüttgut auf der ganzen Breite der Zwischenwand fließt bzw. rieselt. Es ist dadurch eine Häufchenbildung in dem Hohlraum vermieden.
  • Damit das Schüttgut bis zum völligen Entleeren des Kartons od. dgl. dosiert abgegeben werden kann, wird man an der Innenwand des Hohlraumes eine muldenartige Vertiefung vorsehen und die Füllöffnung an dieser Vertiefung anordnen. Ist der Inhalt des Kartons bis zur Höhe der Füllöffnung oder noch weiter verbraucht, so sammelt sich das Gut beim Kippen des Kartons od. dgl. nach der Zwischenwandseite in der Vertiefung, und es fließt bzw. rieselt durch die Füllöffnung in den Hohl raum. Beim Aufstellen des Kartons od. dgl., also bei senkrecht stehender Zwischenwand, gleicht sich die Füllung des Hohlraumes durch die Füllöffnung, eventuell durch Zurückfließen des Füllgutes, bis zur Höhe der Füllöffnung aus. Der Schlitz ist zweckmäßig unterhalb der Mitte der Ausbuchtung angeordnet, damit bei voller Packung ein Nachlaufen von Füllgut beim Ausschütten desselben aus dem Hohlraum vermieden ist.
  • In einfacher Weise wird bei einem rechteckigen Pappkarton die Zwischenwand mit der Füllöffnung und der muldenartigen Vertiefung von einem in den Karton eingeklebten Pappstreifen gebildet.
  • Bevorzugt wird man für die doppelwandige Ausbildung nach der Erfindung bei einem rechteckigen Karton, z. B. bei einer Waschmittelpadung, eine der schmalen Längs- oder Querwände benutzen. Zur Vermeidung von Raumverlust in dem Karton od. dgl. wird man die Zwischenwand so anordnen, daß sich der Hohlraum zwischen den Doppelwänden nach der Schüttöffnung zu verjüngt. Auch kann die Zwischenwand mit ihrer muldenartigen Ausbuchtung so angeordnet sein, daß sich der Dosierraum als Erweiterung gegenüber dem übrigen als Schüttgang dienenden Hohlraum an diesen anschließt.
  • In der Zeichnung (Fig. I und 2) ist ein Ausführungsbeispiel in Anwendung auf eine rechtwinklige Waschmittelpackung dargestellt.
  • Die schmale Längsseitenwand I des Pappkartons 2 ist doppelwandig ausgebildet, und es ist zwischen den beiden Wänden I und 3 der Hohlraum 4 vorhanden. In eutsprechendem Abstand von dem Boden 5 ist in der Zwischenwand 3 der Querschlitz 6 als Füllöffnung für den Hohlraum 4 angeordnet.
  • Dlie Zwischenwand 3 ist als Pappstreifen, so in dem Karton 2 eingeklebt, daß sich der Hohlraum 4 nach oben, also nach der Ausschüttöffnung zu, verjüngt.
  • Der Schlitz 6 in der Zwischenwand 3 erstreckt sich iiber die ganze Breite dieser Wand, wodurch eine gleichmäßige Verteilung des Schüttgutes beim Einfließen bzw. Einrieseln in den Raum 4 gewährleistet ist. Durch die muldenartige Vertiefung 7 in der Zwischenwand 3 sammelt sich beim Neigen des Kartons 2 auch dann Schüttgut in der Mulde 7, wenn nur noch eine geringe Menge von diesem Gut in dem Karton 2 vorhanden ist. Dadurch, daß der Schlitz 6 sich unterhalb der Mitte der Mulde 7 befindet, rieselt beim Ausschütten, also beim Neigen des Kartons 2, kein Schüttgut in den Raum 4 nach.
  • Es sei angenommen, daß der nahezu ganz gefüllte Karton 2 im Sinne der Erfindung zur dosierten Abgabe von feinkörnigem Waschmittel od. dgl. verwendet werden soll. Dazu ist es erforderlich, daß die an dem mit seinem oberen Teil als Schüttschlitz wirkenden Hohlraum 4 vorhandene Öffnung freigelegt wird. Sobald der Karton 2 in seine Stellung mit nahezu senkrecht stehender Zwischenwand 3 gebracht wird, rieselt das Schüttgut durch den Schlitz 6 in den Hohlraum 4, und es füllt diesen bis zur Schlitzhöhe aus. Wird der Karton 2 so geneigt, daß das im Raum 4 vorhandene Schüttgut durch diesen herausgeschüttet werden kann, so ist damit die erfindungsgemäße dosierte Abgabe des Schüttgutes erreicht. Sobald der Karton 2 wieder senkrecht gestellt wird, füllt sich der Raum 4 erneut mit der durch die Lage des Schlitzes 6 bestimmten dosierten Menge Schüttgut.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Merpackungskarton, -büchse od. dgl. für Schüttgut, insbesondere feinkörniges Schüttgut, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Karton-oder Büchsenwände doppelt ausgebildet ist und beide Wände zwischen sich einen Hohlraum bilden, der über eine Öffnung in der Innenwand, insbesondere einen Querschlitz, mit dem Innenraum des Kartons od. dgl. so in Verbindung steht, daß das Füllgut des Kartons od. dgl. bei senkrechter oder nahezu senkrechter Stellung der Wand durch diese Öffnung in den Hohlraum zwischen den beiden Wänden fließt bzw. rieselt und diesen Raum zur dosierten Abgabe des Füllgutes aus demselben bis zu dem Schlitz füllt, sobald die dosierte Menge Füllgut aus dem Hohlraum durch eine oberhalb der Füllöffnung liegende Schüttöffnung der äußeren Hohlraumwand durch Kippen des Kartons od. dgl. entleert ist und der Karton wieder in die Füll-- stellung mit senkrecht oder nahezu senkrecht stehender Füllöffnungswand gebracht wird.
  2. 2 Verpackungskarton, büchse od. dgl. für Schüttgut nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllöffnung in der Innenwand an einer muldenartigen Vertiefung dieser Wand, insbesondere im unteren Teil der Vertiefung, angeordnet ist.
  3. 3. Verpackungslçarton, -büchse od. dgl. für Schüttgut nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwand mit der muldenartigen Vertiefung und der Füllöffnung bei einem rechteckigen Pappkarton von einem in den Karton eingeklebten od. dgl. Pappstreifen gebildet ist.
  4. 4. Merpackungskarton, -büchse od.dgl. für Schüttgut nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum zwischen den Doppelwänden sich nach der Schüttöffnung zu verjüngt.
DEW6999A 1951-10-26 1951-10-26 Verpackungskarton od. dgl. fuer Schuettgut Expired DE896477C (de)

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DE (1) DE896477C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1123615B (de) * 1957-10-19 1962-02-08 Leif Hartvig Johansen Schachtel od. dgl. als Abmesspackung fuer pulverfoermiges Schuettgut

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1123615B (de) * 1957-10-19 1962-02-08 Leif Hartvig Johansen Schachtel od. dgl. als Abmesspackung fuer pulverfoermiges Schuettgut

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