DE896056C - Roehrenverstaerker - Google Patents
RoehrenverstaerkerInfo
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Description
Die Erfindung· betrifft Röhrenverstärker, insbesondere,
jedoch nicht ausschließlich, Gegenkopplungs-Röhrenverstärker.
Bei -Röhrenverstärkern ist die Verstärkung und weiterhin der Frequenzgang im allgemeinen eine
Funktion der Steilheit und der Impedanz einer oder mehrerer Verstärkerröhren. Im besonderen Fall
eines Gegenkopplungs-Röhrenverstärkers mit einem Vferstärkungspfad und einem Gegenkopplungspfad,
der mit dem Verstärkungspfad einen Gegenkopplungskreis bildet, ist der Frequenzgang eine Funktion
von der Verstärkung des Verstärkungspfades (im allgemeinen mit μ bezeichnet) und vom Kopplungsfaktor
des Rückkopplungspfades (im allgemeinen mit β bezeichnet), und sowohl μ wie auch β
können von den Steilheiten und den Impedanzen der Verstärkerröhren abhängen. Es ist weiterhin
bekannt, daß die Steilheit und die Impedanz einer Röhre vonÄnderungen des Röhrenstromes abhängig
sein kann, welcher sich seinerseits als Funktion der Amplitude oder des Pegels der angelegten Signale
ändert. Die Röhrensteilheit (Ordinate) ist als Funktion des Röhrenstromes (Abszisse) in Fig. ι
der Zeichnungen dargestellt; die Kurve zeigt eine typische Kathodenstrom-Steilheit-Kennlinie einer
Verstärkerröhre. Zwischen den Punkten ι und 2 der
Kennlinie ist ungefähr geradliniger Verlauf, und es besteht im wesentlichen Proportionalität zwischen
Steilheit und Kathodenstrom, während die Kurve bei größeren Stromwerten als bei Punkt 2 angegeben
umbiegt und asymptotisch einem Maximalwert der Steilheit zustrebt, wie zwischen den Punk-
ten 2 und 3 dargestellt. Dies letztere hat den Nachteil,
daß sich der Frequenzgang des Verstärkers unerwünschtermaßen bei Änderung der Amplitude
oder des Pegels der verstärkten Signale ändert. Zum Beispiel kann in einem Fernsehsignalverstärker, in
dem bei Betrieb der Schwarzpegel einem zuvor festgelegten; Strom in einer gegebenen Röhre und
der Weißpegel einem davon abweichenden Strom entspricht, die Steilheit der Röhre bei den zwei
Signalpegeln so unterschiedlich sein, daß, wenn der Frequenzgang bei einem der Signalpegel den gewünschten
Verlauf zeigt, er bei dem anderen Signalpegel bemerkenswert davon abweicht. Ein ähnlicher
Nachteil kann durch die Änderungen der inneren Widerstände der Röhren eines Verstärkers auftreten,
wenn, die inneren Widerstände nicht sehr groß sind gegenüber den entsprechenden Anodenwiderständen.
Der Zweck der Erfindung ist die Schaffung eines verbesserten Röhrenverstärkers im Hinblick auf die
Verminderung zuvor erwähnter Nachteile.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung wird ein Röhrenverstärker vorgesehen mit mehreren
Röhrenstufen als Signalkanal für elektrische Signale, deren Amplitude oder Pegel sich ändert,
wobei der Frequenzgang des Kanals von den Kenngrößen der Röhren besagter Stufen abhängt und
diese Kenngrößen wiederum von den sich ändernden Signalpegeln und wobei die Arbeitsbereiche der
Röhren so gewählt sind, daß die Änderungen der verschiedenen Röhrenkenngrößen sich in ihrer
Wirkung auf den Frequenzgang gegenseitig kompensieren, so daß der Frequenzgang im wesentlichen
unabhängig von der Signalamplitude oder dem Sign'alpegel des Kanals wird.
Bei einem Anwendungsbeispiel dieser erfindungsgemäßen
Ausführungsform ist ein Fernsehsender vorgesehen mit einem Signalkanal, bestehend aus
einem Bildverstärker, einem Modulator zur Modulation der Trägerwelle mit den vom Bildverstärker
erhaltenen Bildsignalen und einem Endverstärker für die modulierte Trägerwelle, wobei die Frequenzgangänderungen
des Endverstärkers bei sich änderndem Bildsignalpegel durch entgegengesetzte Frequenzgangänderungen des Bildverstärkers kompensiert
werden, so daß der Gesamtfrequenzgang des Kanals weniger von Änderungen des Bildsignalpegels
abhängig ist, als es sonst der Fall wäre.
Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist ein Röhrenverstärker vorgesehen zur
Verstärkung von Signalen, deren Amplitude oder Pegel zu Änderungen neigt, wobei der Frequenzgang
des Verstärkers von den Röhrenkenngrößen abhängt, welche sich in Abhängigkeit von den
Änderungen der Amplitude oder des Pegels der verstärkten Signale wesentlich ändern, und wobei
für jede Röhre, die eine zu solchen wesentlichen Änderungen' neigende Kenngröße besitzt, eine
andere Röhre vorgesehen und so angeordnet ist, daß bei ihr die gleiche Kenngröße Änderungen in entgegengesetztem
Sinn unterliegt, und wobei diese Änderungen eine solche Größe haben, daß der Einfluß der Änderungen der erstgenannten Röhren
kenngröße auf den Frequenzgang im wesentlichen ausgeglichen wird. .
Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist ein Röhrenverstärker mit in Kaskade
geschalteten Röhren vorgesehen zur Verstärkung von Signalen, deren Amplitude oder deren Pegel zu
Änderungen neigt, wobei die Steilheiten der Röhren bei Änderungen der Amplitude oder des· Pegels der
Signale wesentliche Änderungen erleiden und der Frequenzgang des Verstärkers vom Produkt dieser
Steilheiten abhängt und wobei die Röhren so angeordnet sind, daß bei. Betrieb des1 Verstärkers das
Produkt dieser Röhrensteilheiten im wesentlichen unabhängig von den Änderungen der Amplitude
oder des Pegels der Signale wird, wodurch der Frequenzgang des Verstärkers im wesentlichen
unabhängig von den Steilheitsänderungen dieser Röhren wird.
Gemäß noch einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist ein Röhrenverstärker mit in Kaskade
geschalteten Röhren vorgesehen zur Verstärkung von Signalen, deren Amplitude oder deren Pegel zu
Änderungen neigt, wobei die inneren Widerstände •der Röhren ibei Änderungen der Amplitude oder des
Pegels der Signale wesentliche Änderungen erleiden und der Frequenzgang des Verstärkers von diesen
inneren Widerständen abhängt und wobei die Röhren so angeordnet sind, daß bei Betrieb des Verstärkers
die durch Änderungen der inneren Widerstände der verschiedenen Röhren auftretenden Frequenzgangänderungen
sich effektiv kompensieren, wodurch der Frequenzgang des Verstärkers von Änderungen der inneren Widerstände dieser Röhren
weniger abhängig wird, als es sonst der Fall wäre.
Die Erfindung wird nun beispielsweise unter Bezugnahme auf die Fig. 2 bis 5 der Zeichnung beschrieben.
Fig. 2 und 3 sind Schaltungen von erfindungsgemäßen Röhrenverstärkern;
Fig. 4 erläutert die Anwendung der Erfindung bei einem Fernsehsender;
Fig. 5 stellt idealisierte Frequemzgangkurven zur Erläuterung der Fig. 4 dar.
Der in Fig. 2 dargestellte Verstärker ist ein Bildsignalverstärker
für einen Fernsehempfänger oder einen Kontrollbildempfänger. Der Verstärker enthält
drei Pentoden 4, 5 und 6. Die zu verstärkenden Bildsignale gelangen mit sich ändernden Signalpegeln von einer vorhergehenden Stufe 7 zum
Steuergitter der Röhre 4. Die Anoden der Röhren 4, 5 und 6 liegen über Anodenwiderstände1 10, 11
und 12 am positivenPbl einer geeigneten Spannungsquelle,
wobei die Anoden der Röhren 4 und 5 weiterhin über Kopplungskreise 13 und 14 an die Steuergitter
der Röhren 5 bzw. 6 angekoppelt sind. Der Ausgang des Vterstärkers wird, wie durch den Pfeil
15 angedeutet, von der Anode der Röhre 6 abgenommen, während die Kathode der Röhre 6 über
einen Rückkopplungswiderstand 16 mit Erde und außerdem direkt mit der Kathode der Röhre 4 verbunden
ist, so daß bei Betrieb an die Kathode der Röhre 4 Potentiale in solcher Phasenlage angelegt
werden, daß durch den Widerstand 16 Gegen-
kopplung bewirkt wird. Diese Gegenkopplungspotentiale sind im wesentlichen dem Strom im
Widerstand 12 proportional. Es sei angenommen, daß die inneren Widerstände der Röhren 4, 5 und 6
gegenüber den Anodenwiderständen in jedem Fall groß sind. Im Interesse einfacher Darstellung sind
in der Zeichnung einige Verbindungen zu anderen Elektroden der Röhren 4, 5 und 6 fortgelassen.
In diesem Beispiel der Erfindung ist der an der Anode der Röhre 6 erzielte Ausgangsstrom abhängig
von der Verstärkung μ des Verstärkungspfades des Verstärkers bis zur Kathode der Röhre 6 und vom
Rückkopplungsfaktor β des Rückkopplungspfades zwischen besagter Kathode und dem Eingangskreis
1Z der Röhre 4. Die Größe von μ ist ihrerseits abhängig
vom Produkt der Steilheiten der Verstärkerröhren 4, S und 6, während β effektiv 1 und unabhängig
von den Steilheiten, der Röhren ist. Der Wert des Widerstandes 10 ist groß gewählt, so daß
Stromänderungen in der Röhre 4 und weiterhin auch die Steilheitsänderungen der Röhre 4 klein sind.
Der Anodenwiderstand 12 in der Ausgangsstufe des Verstärkers und ebenfalls der Rückkopplungswiderstand 16 ist klein, so daß die Stromänderungen
in der Röhre 6 groß sind. Der Anodenwiderstand 11 der Röhre 5 ist ebenfalls klein gewählt, so daß die
Stromänderungen in der Röhre 5 groß sind. Die letzteren liegen jedoch gegenüber den Stromänderungen
in der Röhre 6 in entgegengesetzter Phase. Durch passende Wahl der Widerstände 11
und I2i und dadurch, daß man beide Röhren 5 und 6
in einem passenden Abschnitt ihrer Kennlinie, entsprechend den Punkten 1 und 2 der Fig. 1, arbeiten
läßt, wird erreicht, daß das Produkt der Steilheiten der Röhren 4, 5 (und somit auch der Röhre 6) im
wesentlichen unabhängig vom Pegel der verstärkten Signale wird. Zum Beispiel kann der Widerstand
10 3600 Ohm, die Widerstände 11 und 12 je
360 Ohm und der Widerstand 168 Ohm betragen. Ein großer Widerstand 10 im Anodenkreis der
Röhre 4 ist auch von Vorteil, weil er die Zeitkonstante von Widerstand 10 und Streukapazität
der Anoden der Röhre 4 gegen Erde groß macht, sowohl gegenüber der Zeitkonstanten von Widerstand
11 und Streukapazität der Anode der Röhre 5 gegen Erde als auch gegenüber der Zeitkonstanten
von Widerstand 16 und Streukapazität der Kathode der Röhre 6 gegen Erde. Es ist zu bemerken, daß
es unbefriedigend wäre, den Widerstand 10 klein und den Widerstand 11 groß zu machen, weil dann
die Stromänderungen in der Röhre 5 wegen des großen Anodenwiderstandes klein wurden und
weiterhin notwendigerweise die Wechselspannungen am Steuergitter der Röhre 5 klein würden.
Hieraus ergibt sich, daß die Stromänderungen in der Röhre 4 klein gehalten werden müssen, weil
andernfalls weder die Röhre 4 noch die Röhre 5 ausreichende Steilheitsänderungen erleiden würde,
um die Steilheitsänderungen der Röhre 6 zu kompensieren.
Während in Fig. 2 die Größe β unabhängig von
den Steilheiten der Vterstärkerröhren ist, können in
einigen Fällen auch eine oder mehrere Röhren im Rückkopplungspfad des Verstärkers angeordnet
sein, wobei in diesem Fall dann β nicht mehr unabhängig
ist und die Änderungen von β eine größere gegenteilige Wirkung auf den Verlauf des Frequenzganges
haben als Änderungen von μ. Weiterhin kann, wenn sowohl μ wie auch β zu Änderungen
neigen, gezeigt werden, daß es notwendig ist, um den Verlauf des Frequenzganges des Verstärkers
im wesentlichen unabhängig von der Amplitude oder vom Niveau der verstärkten Signale zu machen,
μ und β jedes für sich im wesentlichen unabhängig
von der Signalamplitude oder dem Signalniveau zu machen. Es reicht jedoch nicht aus, lediglich
das Produkt der Steilheit aller Röhren im Gegenkopplungskreis im wesentlichen unabhängig von der
Signalamplitude oder Signalpegel zu machen. Wenn β von der Steilheit von mehr als einer Röhre
abhängt, kann ß, falls es praktisch zu verwirklichen ist, dadurch im wesentlichen unabhängig von der
Signalamplitude oder dem Signalpegel gehalten werden, daß das in Fig. 2 im Hinblick auf den
Verstärkungspfad des Verstärkers beschriebene Mittel zur Verwendung gelangt. Wenn β nur von
der Steilheit einer Röhre abhängig ist, kann der Verstärker so ausgeführt werden, daß bei seinem
Betrieb der Ruhestrom in dieser Röhre größer ist, als er lediglich für die Stromänderungen, die durch go
die verstärkten Signale hervorgerufen werden, nötig wäre. Der Ruhestrom ist hier so groß, daß die
Röhre in einem Teil ihrer Kennlinie arbeitet, bei dem die Steilheit effektiv unabhängig vom Kathodenstrom
der Röhre ist, d. h. zwischen den entsprechenden Punkten 2 und 3 der Fig. 1. Hierdurch kann
dann die Steilheit dieser Röhre effektiv unabhängig von der Amplitude oder dem Pegel der verstärkten
Signale gemacht werden.
■Bei der Beschreibung der Fig. 2 wurde angenommen,
daß die inneren Widerstände der Röhren 4, 5 und 6 groß sind gegenüber den entsprechenden
Anodenwiderständen. Bei einigen Fernsehbildsignalverstärkern kann es jedoch notwendig sein, Röhren
mit kleinem innerem Widerstand zu benutzen. Hierzu stellt Fig. 3 eine Anwendung der Erfindung
bei einem Verstärker dar, bei welchem die benutzten Röhren innere Widerstände haben, die von gleicher
Größenordnung sind wie ihre entsprechenden Anodenwiderstände. Der Verstärker besteht aus
zwei in Kaskade geschalteten Röhren 17 und 18, die hier als Trioden dargestellt sind, obgleich davon
abweichend auch Pentoden mit kleinem innerem Widerstand benutzt werden können. Die zu verstärkenden
Signale, die hier als Fernsehbildsignale angenommen werden sollen, werden an das Steuergitter
der Röhre 17 angelegt. Der Anodenwiderstand dieser Röhre ist in Art eines Filters ausgeführt
und besteht aus einem Widerstand 19, einer Induktivität
20 und Kondensatoren 21 und 22, wobei der Kondensator 22 ganz oder teilweise aus Streukapazitäten
besteht. Der innere Widerstand der Röhre 17 ist durch den punktierten Widerstand 23
angedeutet, wobei dieser Widerstand parallel zum Filter ig ... 22 liegt. Der Anodenwiderstand der
Röhre 18 ist lediglich als Rechteck 24 dargestellt,
da er einen filterähnlichen Aufbau wie das Filter 19.... 22- enthält. Der innere Widerstand der
Röhre 18 ist als parallel zum Filter 24 liegender Widerstand 25 dargestellt. Die Größen der Impedanzen
des Filters 19 ... 22 sind so gewählt, daß das Filter bei einem gegebenen inneren Widerstand
23 einen gewünschten Verlauf des Frequenzganges, ζ. Β·, einen maximal flachen, zeigt. Das Filter" 24
ist in ahnlicher Weise einem gegebenen inneren Widerstand 25 entsprechend eingeregelt, so daß es
einen ähnlichen Vierlauf des Frequenzganges ergibt. Die Größen der zu den Filtern gehörenden Widerstände
23 und 25 sind vom Arbeitsbereich der Röhren 17 und 18 abhängig bei angelegten mittleren
Signalpegeln. Jedoch können die Widerstände 23 bzw. 25, die, wie zuvor erwähnt, die inneren Widerstände
der Röhren 17 und 18 sind und die Filter 19 ... 2/2 bzw. 24 dämpfen, sich bei anderem Signalpegel
ebenfalls ändern. Wenn sich z. B. der Widerstand 23 vergrößert, vermindert sich die Dämpfung
des Filters 19 ... 22 und der Frequenzgang des Filters für Hochfrequenz verläuft höher. Im entgegengesetzten
Fall, wenn die Impedanz 23 kleiner wird, verläuft der Frequenzgang für die Hochfrequenz
niedriger. Daher neigt der Frequenzgang, wenn1 die Filter 19 ... 212 und 24 so eingeregelt sind,
daß sie einen maximal flachen Frequenzgang bei einem angelegten Signalpegel ergeben, dazu, bei
anderen Signalpegeln merklich vom maximal flachen Verlauf abzuweichen. Im Fall des in Fig. 3
dargestellten Verstärkers wird diese Neigung dadurch vermindert, daß man den Arbeitsbereich der
Röhren· 17 und 18 so auswählt, daß man1, soweit wie
praktisch möglich, Änderungen im Gesamtfrequemzgang des Verstärkers infolge Änderungen des
inneren Widerstandes 23 der Röhre 17 bei Änderungen des angelegten Signalpegels durch entgegengesetzte
Änderungen des inneren Widerstandes 25 der Röhre 18 ausgleicht. Diese Ausführungsform
der Erfindung kann natürlich auch bei Verstärkern mit mehr als zwei Röhrenstufen Verwendung finden.
Wenn mehr als zwei Röhren vorhanden sind, braucht man nicht unbedingt die Änderungen des
inneren Widerstandes einer Röhre speziell durch Änderungen des inneren Widerstandes einer anderen
Röhre auszugleichen, sondern es kann ein Ausgleich für den gesamten Verstärker vorgesehen sein,
obgleich es im allgemeinen einfacher ist, eine Röhre speziell durch eine andere auszugleichen.
Weiterhin kann -der Frequenzgang des in Fig. 3
dargestellten Verstärkers sich bei Änderungen des Pegels der angelegten Signale infolge Steilheitsänderung der Röhren 17 und 18 unerwünschterweise
ändern. Durch zweckmäßige Wahl des · Arbeitsbereichs
der Röhren, soweit es im Hinblick auf den Ausgleich der Änderungen der inneren Widerstände
der Röhren 17 und 18 zulässig ist, können sich die Steilheitsanderungen der Röhren 17 und 18 gegenseitig
kompensieren. Wenn sich in einigen Fällen die Bedingungen zur Kompensation der Steilheitsänderungen nicht mit den Bedingungen zur Kompensation
der Änderungen der Röhrenimpedan'zen vereinbaren lassen^ kann es notwendig werden, einen
Kompromiß zwischen diesen Bedingungen zu schließen. Im Idealfall ist es nötig, um den
Frequenzgang sowohl unabhängig von den Steilheitsänderungen der Röhren, wie auch von den
Änderungen ihrer inneren Widerstände zu machen, das Produkt der Ausdrücke
Z +ρ
bei den verschiedenen Röhrenstufen effektiv unabhängig von der Pegel- oder Amplitudenänderung
der angelegten Signale zu machen. In diesem Ausdruck stellt g die Röhrensteilheit, Z den Anodenwiderstand
und ρ den inneren Widerstand der Röhre dar. Im allgemeinen wird es nicht möglich sein,
dieses Produkt unabhängig vom Signalpegel oder von der Signalamplitude zu machen. Jedoch kann
durch passende Wahl der Arbeitsbereiche die gewünschte Bedingung praktisch angenähert werden,
insbesondere wenn ρ sehr groß ist gegenüber Z und dann vernachlässigt werden kann.
Weiterhin kann in einigen Fällen der Verlauf des Gesamtfrequenzganges eines Signalkanals· dadurch
im wesentlichen unabhängig von den Änderungen der Amplitude oder des Momentanpegels der
Signale gemacht werden, daß man zwei Abschnitte eines mehrstufigen Verstärkers hintereinander im
Kanal anordnet, wobei 'die Abschnitte so ausgeführt sind, daß Änderungen des Frequenzganges in einem
der Verstärkerabschnitte infolge Änderungen von μ oder möglicherweise von ß, wenn der Abschnitt eine
Gegenkopplung besitzt, je nach der Amplituden- oder Pegeländerung der verstärkten Signale im
wesentlichen ausgeglichen werden durch eine entgegengesetzte Änderung des Frequenzganges des
anderen Abschnittes·.
Diese Ausführungsform läßt sich besonders bei Fernsehsendern anwenden, bei denen mit Änderungen
des Bildsignalpegels Verzerrungen des Frequenzganges im Ausgangskreis auftreten können,
insbesondere wegen der Änderungen der inneren Widerstände der Ausgangsröhren. Solche Verzerrungen
treten besonders hervor, wenn ein niedriger Modulationsspiegel benutzt wird und eine
mehrstufige Ausgangsverstärkung nachfolgt. Es ist bekannt,, daß gewöhnlich zwischen den aufeinanderfolgenden
Stufen des Ausgangsverstärkers eines Fernsehsenders keine Phasenumkehr der Bildfrequenzströme
auftritt, so daß es nicht möglich ist, im Ausgangsverstärker selbst durch Änderungen
des Bildsignalpegels hervorgerufene unerwünschte Verzerrungen auszugleichen. Jedoch können er- "5
findungsgemäß solche Verzerrungen dadurch ausgeglichen werden, daß man vor der Modulationsstufe des Senders einen Bildverstärker schaltet,
dessen Betriebsgrößen so gewählt sind, daß bei Änderungen des Bildsignalpegels sein Frequenzgang
sich entgegengesetzt wie der des Ausgangsverstärkers ändert. Dieses ist schematisch in
Fig. 4 dargestellt. 26 stellt eine Fernsehaufnahmeröhre dar, deren Bildsignale an einen Bildfrequenzverstarker
27 und. dann in einen Modulator 28 gelangen, wo sie in bekannter Weise auf eine Träger-
welle aufmoduliert werden. Der Modulator wird aus einer Quelle 29 mit der Trägerwelle versorgt.
Der Ausgang des Modulators mit der modulierten Trägerwelle führt dann zu einem Endverstärker 30
und dann in eine Antenne 31. Es sei angenommen, daß der Verstärker 30, wenn der Bildsignalpegel
ungefähr Schwarz entspricht, einen Frequenzgang entsprechend Kurve 32 in Fig. 5 besitzt. Die Frequenzen
sind in dieser Darstellung als Abszisse aufgetragen. Es sei weiter angenommen, daß der
Frequenzgang, wenn der Bildsignalpegel ungefähr Weiß entspricht, wegen der Änderungen der Röhrenwiderstände
des Verstärkers 30 in die als Kurve 33 dargestellte Form übergeht. Um die unerwünschte
Wirkung solcher Änderungen zu vermindern, ist der Bildfrequenzverstärker 27 so ausgeführt, daß
sein Frequenzgang entsprechend der Kurve 34 verläuft, wenn der Bildsignalpegel ungefähr Schwarz
entspricht, und nach Kurve 35 verläuft, wenn der Signalpegel ungefähr Weiß entspricht. Hieraus
folgt, daß der bei 36 dargestellte Verlauf des Gesamtfrequenzganges effektiv unabhängig vom
Pegel der Bildsignale wird und angenähert eine maximal flache Charakteristik zeigt. Der Frequenzgang
des Bildverstärkers kann dadurch ingewünschter Weise geändert werden, daß man die Änderungen
der Steilheiten· der Röhren oder der Röhrenwiderstände durch Änderungen der Bildsignalpegel
dazu verwendet. Bei den in Fig. 5 dargestellten Frequenzgangkurven sind die Ordinaten als Größenverhältnis
zur Ordinate bei der Frequenz Null aufgetragen. So ist z.B. unter Bezugnahme auf die
Kurven 32 und 33 der Absolutwert der Verstärkung für einen »Schwarz« entsprechenden Signalpegel
in der Nähe der Frequenz Null nicht notwendigerweise der gleiche, wie für einen »Weiß« entsprechenden
Signalpegel der gleichen Frequenz.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE:I. Ein-Seiten-Röhrenverstärker mit mehreren in Reihe geschalteten Röhrenstufen, derart, daß der Gesamtfrequenzgang des Verstärkers vom Produkt der Stufenverstärkungen abhängig ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsbedingungen der Röhren in den genannten Stufen so gewählt sind, daß sie dieses Produkt im wesentlichen unabhängig von den Schwankungen in dem Momentanpegel der verstärkten Signale machen, wodurch in hohem Maße der Gesamtfrequenzgang der 'Verstärkung von den Schwankungen im Momentanpegel der verstärkten Signale unabhängig wird.
- 2. Verstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsbedingungen der Röhren so gewählt sind, daß das Produkt der Steilheiten dieser Röhren im wesentlichen von den Schwankungen! des1 Momentanpegels der verstärkten Signale unabhängig wird.
- 3. Verstärker nach Anspruch 1, vorgesehen zur Verstärkung von Fernsehsignalen mit einem Bildfrequenzverstärkerteil undeinem HF-Sendeverstärkerteil, dadurch gekennzeichnet, daß der Frequenzgang des Bildverstärkerteils so ist, daß er von den Schwankungen des Momentanpegels der Fernsehsignale abhängt, damit Schwankungen des Frequenzganges des HF-Sendeverstärkerteils kompensiert werden, die auf die gleichen Änderungen des Momentanpegels der Fernsehsignale zurückzuführen sind.
- 4. Verstärker gemäß irgendeinem der vorstehendem Ansprüche,- wobei mehrere Stufen im Kanal in einem Gegenkopplungskreis enthalten sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Frequenzgang des Verstärkungspfades und des Gegenkopplungspfades in besagtem Kreis einzeln unabhängig von den Schwankungen des Momentanpegels der verstärkten Signale gehalten werden.Angezogene Druckschriften:
»Empf anger-Vademecum«, S. 1837 (Siemens-Kammermusikgerät KMG 1);Fernseh-Hausmitteilungen 1 (1939), S. 165/166.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 5530
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB800549A GB677126A (en) | 1949-03-24 | 1949-03-24 | Improvements relating to thermionic valve amplifiers in television apparatus |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE896056C true DE896056C (de) | 1953-11-09 |
Family
ID=9843952
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE863A Expired DE896056C (de) | 1949-03-24 | 1950-03-24 | Roehrenverstaerker |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE896056C (de) |
| FR (1) | FR1019627A (de) |
| GB (1) | GB677126A (de) |
| NL (1) | NL152464B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1010570B (de) * | 1954-01-29 | 1957-06-19 | Telefunken Gmbh | Leistungsverstaerker mit einer der Endstufe vorausgehenden gegengekoppelten Verstaerkerkaskade |
| DE1128469B (de) * | 1959-11-28 | 1962-04-26 | Ulrich Knick Dipl Ing | Transistorverstaerker |
| DE1216941B (de) * | 1960-06-11 | 1966-05-18 | Koepenick Funkwerk Veb | Gegentaktmodulationsverstaerker |
-
0
- NL NL717102072A patent/NL152464B/xx unknown
-
1949
- 1949-03-24 GB GB800549A patent/GB677126A/en not_active Expired
-
1950
- 1950-03-22 FR FR1019627D patent/FR1019627A/fr not_active Expired
- 1950-03-24 DE DEE863A patent/DE896056C/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1010570B (de) * | 1954-01-29 | 1957-06-19 | Telefunken Gmbh | Leistungsverstaerker mit einer der Endstufe vorausgehenden gegengekoppelten Verstaerkerkaskade |
| DE1128469B (de) * | 1959-11-28 | 1962-04-26 | Ulrich Knick Dipl Ing | Transistorverstaerker |
| DE1216941B (de) * | 1960-06-11 | 1966-05-18 | Koepenick Funkwerk Veb | Gegentaktmodulationsverstaerker |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB677126A (en) | 1952-08-13 |
| FR1019627A (fr) | 1953-01-23 |
| NL152464B (nl) |
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