DE895488C - Einrichtung zur Steuerung von steuerbaren Entladungsgefaessen - Google Patents

Einrichtung zur Steuerung von steuerbaren Entladungsgefaessen

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DE895488C
DE895488C DES4293D DES0004293D DE895488C DE 895488 C DE895488 C DE 895488C DE S4293 D DES4293 D DE S4293D DE S0004293 D DES0004293 D DE S0004293D DE 895488 C DE895488 C DE 895488C
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DE
Germany
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auxiliary
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auxiliary discharge
circuit
converter
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DES4293D
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English (en)
Inventor
Erwin Dr-Ing Kuebler
Karl Dipl-Ing Maertens
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/02Circuits specially adapted for the generation of grid-control or igniter-control voltages for discharge tubes incorporated in static converters
    • H02M1/04Circuits specially adapted for the generation of grid-control or igniter-control voltages for discharge tubes incorporated in static converters for tubes with grid control

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Inverter Devices (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Steuerung von steuerbaren Entladungsgefäßen Die Erfindung betrifft eine Steuerungseinrichtung für Stromrichter, die mit steuerbaren Gas- oder Dampfentladungsgefäßen, insbesondere gittergesteuerten Entladungsgefäßen, arbeiten. Die Erfindung ist dabei von besonderer Bedeutung für Stromrichter, welche für den Betrieb sogenannter Stromrichtermotoren bzw. ventilgesteuerter Elektromotoren verwendet werden. Die Erfindung ist jedoch darüber hinaus ganz allgemein für solche Stromrichteranordnungen von Bedeutung, bei denen die Frequenz der Steuerspannung, mit der die Steuerkreise der Entladungsstrecken gespeist werden, von der Frequenz der die Entladungsstrecken speisenden Wechselspannung unabhängig sein soll. Diese Unabhängigkeit der Steuerfrequenz von der Speisefrequenz ist bei Stromrichtermotoren dann von Bedeutung, wenn diese Motoren mit Hilfe der Steuerung der ihnen zugeordneten Entladungsgefäße vom Stillstand aus angelassen oder auch bei sehr niedrigen Drehzahlen geregelt werden sollen. Die Steuereinrichtung nach der Erfindung kann beispielsweise für eine Stromrichtermotoranordnung verwendet wenden, bei der ein Wechselstromsynchronmotor reit Gleichstromerregung über einen Wechselrichter an eine regelbare Gleichspannung, beispielsweise einen gittergesteuerten Gleichrichter, angeschlossen ist und bei der in den Ankerkreis des Motors bzw. in den Anodenstromkreis der zugehörigen Entladungsstrecken während des Anlasseng Hilfswechselspannungen geschaltet sind, die für die Kommutierung der Entladungsstrecken im Stillstand und bei niedrigen Drehzahlen sorgen.
  • Die Erfindung, ist weiterhin für solche StroinrichteTanordnungen von Bedeutung, bei denen. die zum Stromrichter gehörigen Entladungsstrecken in Graetz- oder Brückenschaltung angeordnet sind und bei denen daher die Kathoden der zum Stromrichter gehörigen Entladungsstrecken sich nicht auf gleichem Potential befinden. Die Erfindung hat die Eigenschaft, daß trotz der unterschiedlichen Potentale der Kathoden solcher Brückenschaltungen die Gesamtsteuerung mit verhältnismäßig einfachen Mitteln arbeitet.
  • Die Erfindung geht von bekannten Steuerungen für Gas- oder Dampfentladungsstrecken aus, bei denen jeder Hauptentladungsstrecke des Stromrichters eine steuerbare Hilfsentladungsstrecke zugeordnet ist, in denen Anodenstromlkreis die Primärwicklung eines Wandlers geschaltet ist, dessen Sekundärwicklung an die Steuerelektrode der zugehörigen Hauptentladungsstrecke angeschlossen ist. Gemäß der Erfindung wird dem Anodenkreis der Hilfsentladungsstrecken eine Folgekurzzeitiger Spannungsimpulse zugeführt, deren für eine Hilfseutladungsstrecke wirksame Gesamtdauer durch eine im Gitterkreis der Hilfsentladungsstrecken liegende Steuereinrichtung, beispielsweise einen umlaufenden Kontaktapparat, einstellbar ist. Ein besonders vorteilhaftes Mittel zur Speisung der Hilfsentladungsstrecken mit einer Folge von kurzzeitigen Spannungsimpulsen besteht darin, daß die Hilfsentladungsstrecken anodenseitig je an einen Kondensator angeschlossen sind, der über einen hochohurigen Widerstand mit einer Gleichstromquelle verbunden ist. Sobald eine Hilfsentladungsstrecke gezündet wird, entlädt sich der an ihre Anode angeschlossene Kondensator und erzeugt an dem in ihrem Anodenkreis liegenden Wandler einen Stromstoß, der sich als Zündimpuls auf den Steuerkreis des zugehörigen Hauptentladungsgefäßes der Stromrichteranordnung überträgt. Damit .dieser Zündimpuls möglichst kurzzeitig wirksam ist, muß der Stromstoß bzw. Entladestoß des Kondensators möglichst schnell beendet sein, und es muß dafür gesorgt werden, daß möglichst vor dem Verlöschen des Entladestromes im Hilfsgefäß auch dem Steuergitter dieses Hilfsgefäßes eine Sperrspannung zugeführt wird. Zu dem Zweck ist in den Stromkreis leer Hilfsentladungsgefäße, und zwar je nach deren Schaltung in den Anoden- oder Kathodenstromkreis, eine stromabhängige Hilfseinrichtung geschaltet. Diese schaltet abhängig von dem das Hilfsgefäß durohfließenden Entladestoß des zugeordneten Kondensators in den Gitterkreis des Hilfsgefäßes kurzzitig eine negative Spannung oder unterbricht kurzzeitig den zugehörigen Steuerstromkreis des Hilfsgefäßes. Die Hilfseinrichtung kann dabei entweder aus einem mechanischen Relais bestehen, Welches direkt oder über einen im Stromkreis des Hilfsgefäßes liegenden Stromwandler angeschlossen ist und unmittelbar nach dem Einsetzen des Hilfsgefäßstromes dessen Steuerkreis unterbricht oder aber eine negative Sperrspannung in diesen Steuerstromkreis schaltet. Eine andere Möglichkeit besteht darin, daß an den im Stromkreis des Hilfsgefäßes liegenden Stromwandler sekundärseitig über einen Trockengleichrichter ein Widerstandkondensatorglied angeschlossen ist, welches in den Gitterkreis des Hilfsgefäßies eine negative schaltet, sobald der zugehörige Stromwandler primärseitig durch einen Stromstoß durchflossen wird. Diese Einrichtung hat dien Vorteil, daß sie ohne bewegliche Teile arbeitet. Wesentlich für die Hilfsgefäßschaltung ist es demnach, daß den Steuergittern eine Folge von Zündimpulsen zugeführt wird, Die mit Kondensatoren im Anodenkreis der Hilfsentladungsgefäße arbeitende Schaltung ist eine besonders zweckmäßige Ausführungsform für die Speisung der Hilfsgefäße mit solchen Zündimpulsen. Die Zeitdauer, während der an einem Hilfsgefäß solche Zündimpulse aufrechterhalten werden, hängt von einer Steuereinrichtung ab, die im Gitterkreis bzw. Steuerkreis der Hilfsentladungsstrecken liegt. Diese Steuereinrichtung besteht zweckmäßig ans einer Verteileranordnung, die mit beliebiger Drehzahl bzw. beliebiger Frequenz betrieben werden kann. Die Steuereinrichtung kann entweder aus einem umlaufenden Kontaktapparat oder aus einer Lichtzellensteuerung oder aus anderem an sich bekannten Steuerungseinrichtungen, beispielsweise magnetisch arbeitenden Steuerungseinrichtungen, bestehen.
  • Die im Gitterkreis der Hilfsgefäße liegende Steuerungseinrichtung, beispielsweise ein Kontaktapparat, führt dem Steuerkreis positive Steuerspannung während einer Zeitdauer du, die größer ist als die Zeitdauer eines Entladestoßes der Hilfsentladungsgefäße. Das bedeutet, daß unmittelbar nach dem Verlöschen des Entladestoßes eines Hilfsgefäßes das gleiche Hilfsgefäß noch einmal wiedergezündet wird und daß der oben beschriebene Steuervorgang für dieses gleiche Hilfsgefäß noch einmal abläuft. Dieses geschieht so lange, wie durch den Kontaktapparat das Steuergitter des betreffenden Hilfsgefäßes an eine positive Steuerspannung angeschlossen bleibt. Dem Steuergitter des zugehörigen Hauptgefäßes der zugehörigen Stromrichteranordnung wird dementsprechend eine Folge von kurzzeitigen Spannungsspitzen zugeführt, deren gegenseitiger Zeitabstand von der Bemessung des Entladestromkreises der einzelnen Hilfsgefäße und außerdem von der oben beschriebenen Hilfseinrichtung abhängig ist.
  • Die bei der Steuerungseinrichtung nach der Erfindung angewendete, an sich von anderen Steuerungsanordnungen her bekannte Trennung des Hilfsgefäßstromkreises von ,dem Steuerkreis der zu steuernden Hauptentladungsstrecken durch einen Wandler hat .den Vorteil, daß der eigeh-tliiche Steuerstromkreis der Hauptentladungsstrecken von der ,Sten-erspännunigsqualle und den zu ihrer Schaltung dienenden Hilfsmitteln elektrisch getrennt ist. Die Primärwicklungen der den einzelnen Hauptentladungsstrecken, zugeordneten Wandler können zu. einer gemeinsamen ,Steuerungseinrichtung vereinigt werden ohne, Rücksicht darauf, .daß ihre Sekundärwicklungen mit Steuerkreisen verschiedener Kathodenpotentiale verbunden sind.
  • Inder Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • In Fig. r ist .das Gitter .einer Hawptentladungsstrecke z an die Sekundärwicklung eines Isolierwandlers 2 angeschlossen, wobei in ühlicher Weise in den Steuerkreis noch eine Sperrspannungsquelle 3, ein Trockengleichrichter g4 ein Parallelkondensator 5 und ein Entionisierungswiderstand 6 geschaltet sind. Die Primärwicklung des Isolierwandlers 2 liegt im Anodenkreis einer Hilfsentladungsstrecke 7. Jedem Hilfsentladungskreis ist ein Kondensator g zugeordnet, der über einen hochohmigen Widerstand Io an eine Gleichstromquelle m angeschlossen ist und aus dieser Stromquelle aufgeladen wird. Für den Gitterkreis der Hilfsentladungsstrecken ist eine an sich bekannte Kontaktapparatsteuerung vorgesehen. Die Steuergitter sind über Widerstände I2 an eine negative Steuerspannungsquelle I3 angeschlossen und können über die Kontakte I4 des umlaufenden Kontaktapparates an eine positive Steuerspannungsquelle I5 angeschlossen werden. Zur Herstellung der Schaltverbindung zwischen dieser positiven Steuerspannungsquelle und den Steuergittern können, wie bereits erwähnt, auch andere an sich bekannte Steuereinrichtungen verwendet werden.
  • Im Kathodenstromkreis der Hilfsgefäße 7 liegen Stromwandler I6, an deren Sekundärwicklung über Trockengleichrichter I7 Kondensatoren I8 und Parallelwiderstände Ig angeschlossen sind.
  • Die Hilfseinrichtungen I6 bis Ig, welche dazu dienen, die Gitterkreise der Hilfsentladungsstrecken kurzzeitig negativ zu beaufschlagen oder von der Stenerstromquelle zu trennen, werden entbehrlich, wenn die Steuerungseinrichtung I4 nicht während der Beaufschlagungsdauer der Hauptentladungsstrecken des Stromrichters durchgehend mit einem. positiven Potential arbeitet,sondern ein und derselben Hilfsentladungsstrecke 7 kurzzeitige positive Steuerimpulse zuführt. In diesem Falle wird schon. durch den Kontaktapparat I4. selbst dafür gesorgt, daß das Steuergitter einer Hilfsentladungsstrecke 7 negativ wird, nachdem ein Entladestoß dieser Entladestrecke verloschen ist. Mit besonderem Vorteil kann diesem Zwecke eine lichtelektrische Steuerungseinrichtung an Stelle der Steuerungseinrichtung I4 dienen. Eine solche lichtelektrische Steuerungseinrichtung gibt mit v-erhältnismäß;ig einfachen Mitteln die Möglichkeit, beliebig kurzzeitige Steuerimpulse den Steuergittern der Hilfsentladungsstrecke 7 zuzuführen.
  • In Fig.2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, welches zum größten Teil mit dem Ausführungsbeispiel der Fig. I Übereinstimmt. Diejenigen Teile der beiden Schaltungen, die die gleiche Funktion haben, sind in beiden Schaltungen mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet. Der Unterschied der Schaltung der Fig. 2 gegenüber der Schaltung der Fig. I besteht im wesentlichen darin, daß die Hilfsentladungsstrecken 7 in einem gemeinsamen Entladungsgefäß 8 zusammengefaßt sind und daß die Hilfseinrichtung I6 bis Ig, deren Wirkungsweise an Hand der Fig. I erläutert wurde, im Kathodenkreis dieses gemeinsamen Hilfsentladungsgefäßes 8 liegt. Dementsprechend ist nicht wie bei der Schaltung nach Fig. I jeder Hilfsentladungsstrec1ke 7 eine besondere Hilfseinrichtung n6 bis Ig zugeordnet, die Schaltung der Fig. 2 kommt vielmehr nur mit einer einzigen Hilfseinrichtung I6 bis Ig aus. Diese Vereinfachung ist jedoch nur dann möglich, wenn, die zu steuernden Hauptentladungsstrecken des Stromrichters mit einer Brenndauer arbeiten, welche kleiner ist als d. h. wenn die Zeitabschnitte, während der den Hauptentladungsstrecken Steuerimpulse zugesführt werden, einander zeitlich nicht überlappen. Nur in diesem, Falle führen niemals zwei Hilfsentladungsstrecken 7 gleichzeitig Strom. Die Sperrung einer Hilfsentladungsstrecke 7 ist beendet, bevor die in der Phasenfolge benachbarte Hilfsentladungsstrecke mit der Stromführuug beginnt. Im Gegensatz dazu kann die Schaltung mit einzelnen Hilfsgefäßen 7 nach Fig. I unabhängig davon angewendet werden, ob die Steuerzeiten der Hilfsentladungsstrecken bzw. der ihnen zugeordneten Hauptentladungsstrecken einander zeitlich überlappen oder nicht.
  • Bei der Schaltung nach Fig. 2 ist noch eine Hilfseinrichtung 20, 2I angegeben, welche an die Stelle der Hilfseinrichtung I6 bis Ig treten kann. Die Hilfseinrichtung 2o, 2I besteht aus ebnem Stromwandler 2o, der ein mechanisches Relais 2I betätigt, um abhängig von dem Strom einer Hilfsentladungsstreoke 7 den positiven Steuerstromkreis der Hilfsentladungsstrecke kurzzeitig zu unterbrechen oder gegebenenfalls auch in diesen Stromkreis eine negative Sperrspannung zu schalten.
  • Es wurde bereits erwähnt, daß die Steuerungseinrichtung nach der Erfindung für Stromrichtermotoren von besonderer Bedeutung ist. Sie kann hier mit besonderem Vorteil für einen vorgeschlagenen Stromrichtermotor angewendet werden, dessen wesentliches Kennzeichen darin besteht, daß in Reihe mit den die Motorwicklung speisenden Wechselrichterentladungsstrecken ein,e Hilfswechselspannung geschaltet ist, welche bei Stillstand und bei niedrigen Drehzahlen des Motors für eine sichere Kommutierung sorgt. Die Hilfsspannung erzeugt an den einzelnen Entladungsstrecken des Wechselrichters gegeneinander schwankende Spannungen, ähnlich den Anodenspannungen eines mehrphasigen Gleichrichters. Die Amplituden der Hi.lfswechsel:spannungen wird man so klein. machen, daß die zur Verfügung stehende Kommutierungsfläche mit einer gewissen Sicherheit gerade ausreichend ist. Unter Kommutierungsfläche ist dabei die Fläche zwischen zwei Spannungswellien zu verstehen, die zu zwei in der St romifo,lge aufeinanderfolgenden Anoden des Wechselrichters gehören. Man wird, beispielsweise diese Fläche so bemessen, -daß die Koimutieruing in einem Zeitwinkel'bereich von etwa i6,ö elektrischen Graden mit Sicherheit vollendet ist. Wendet man die Steuerungseinrichtung nach der Erfindung für einen solchen Stromrichtermötor an, so. wird man den Steuergittern der Hauptentladungsstrecke i in den Fig. i und 2, die bei dem Strommichterm,otor als Entladungsstrecken des Wechselrichters arbeiten, im. Stillstand und bei sehr kleinen Drehzahlen je- weils eine .größere Anzahl von Zündimpulsen zuführen. Von wesentlicher für die Sicherstellung der Kommutierung ist das Verhältnis der Frequenz dieser Zündimpulse bzw. ihreis zeitlichen Abstandes gegenüber der Frequenz der überlagerten Hilfswechselspannung. Es läßt sich zeigen, daß es vorteilhaft ist, die Frequenz der Zündimpulse mindestens viermal so groß zu machen wie die Frequenz der überlagerten Wechselspannung und außerdem dafür zu sorgen, daß die Frequenz der Zündimpulse kein ganzes Vielfaches der Frequenz der Hilfswechselspannung ist. Arbeitet man also mit einer Frequenz der Hilfswechselspannung von 5o Hz, so wird man vorteilhaft eine Zündimpulsfrequenz von etwa 22o bis 24o Hz wählen, oder man wird zu noch höheren Frequenzen greifen.
  • Die Erfindunghat hier den Vorteil, daß die Beaufschlagungsdauer der Hauptentladungsstrecken beliebig lang gewählt werden kann, so daß beispielsweise bei einer Brückenschalkung der Hauptentladungsstrecken die wegen der besonderen Art dieser Schaltung an die Steuerung gestellten Anforderungen ohne weiteres erfüllbar sind. Zum Antrieb der Steuerungseinrichtung für den Gitterkreis der Hilfsentladungsstrecken 7 kann ein Gleichstrommotor verwendet werden, der vom Stillstand aus bis zu einer bestimmten Drehzahl des Motors die Steuerung übernimmt. Zusätzlich muß noch für den oberen Drefizahlbereich ein Wechselstrommotor zum Antrieb verwandt werden, der den Synchronismus zwischen der Steuerung der Hilfsentladungsstrecken 7 und der Wechselspannung des Stromrichtermotorsherstellt. Die Steuerungseinrichtungen der Hilfseritladungsstrecken 7 werden mit an sich bekannten Hilfseinrichtungen ausgerüstet, um die Phasenlage der Steuerspannung den Anforderungen des Betriebes der Wechselrichterentladungsstrecken anzupassen. Diese Hilfseinrichtungen können entweder an den Kontaktibürsten eines mechanischen Kontaktapparates oder an den zum Antrieb dienenden Wechselstrommotor angebracht sein. Es sei noch erwähnt, daß die beiden zum Antrieb der Steuerungseinrichtung I4 dienenden Motoren auch zu einem einzigen Motor vereindigt werden können, indem der Wechselstrommotor als Synchronmotor mit asynchronem Anlauf ausgebildet wird. Unter Umständen kann die Steuerungseinrichtung auch von Hand angelassen werden. In diesem Falle genügt nur ein Synchronmotor zum Antrieb der Steuerungseinrichtung.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Steuerung von Stromrichtern, insbesondere für die Gas- oder Dampfentladungsstrecken von Stromrichtermotoren, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Hauptentladungsstrecke des Stromrichters eine steuerbare Hilfsentladungsstrecke zugeordnet ist, in deren Anodenstromkreis in an sich bekannter Weise die Primärwicklung eines Wandlers geschaltet ist, dessen Sekundärwicklung an die Steuerelektrode der zugehörigen Hauptentladungsstrecke angeschlossen ist, und daß dem' Anodenkreis der Hilfsentladungsstrecke eine Folge kurzzeitiger Spannungsimpulse zugeführt wird, deren für eine Hilfsentladungsstrecke wirksame Gesamtdauer durch eine im Gitterkreis der Hilfsentladungsstrecke liegende Steuereinrichtung, beispielsweise einen umlaufenden Kontaktapparat, einstellbar ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede Hilfsentladungsstrecke anodenseitig an einen Kondensator angeschlossen ist, der über einen hochohmigen Widerstand mit einer Gleichstromquelle verbunden ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung im Gitterkreis der Hilfsentladungsstrecken derart ausgebildet ist, daß dasSteuergitter jeder Hilfsentladungsstrecke während der Zeit, in -der die Spannungsimpulse an der zugehörigen Hauptentladungsstrecke wirksam sein sollen, an eine positive Steuerstromquelle angeschlossen ist,- daß aber nach jedem Entladestromstoß des im Anodenkreis der I-Llfsentladungsstrecke liegenden Kondensators der Gitterkreis der Hilfsentladungsstrecke kurzzeitig unterbrochen oder durch eine negative Spannung gesperrt wird.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den Gitterkreis jeder Hilfsentladungsstrecke ein Widerstandskondensatorglied geschaltet ist, welches an die Sekundärwicklung eines primärseitig vom Anodenstrom derHilfsentladungsstrecke durchflossenen Wandlers angeschlossen ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in jeden Kathodenkreis einer Hilfsentladungsstrecke ein besonderes Widerstandskondensatorglied geschaltet ist (Fi-g. i).
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet; daß die Hilfsentladungsstrecken in einem gemeinsamen Hilfsentladungsgefäß vereinigt sind und daß in den Kathodenstromkreis dieses gemeinsamen Hilfsentladungsgefäßes ein Widerstandskondensatorglie.d geschaltet ist.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sperrung des Steuerstromkreises der Hilfsentladungsstrecken ein mechanisches Relais dient, welches an einen im Stromkreis der Hilfsentladungsgefäße liegenden Wandler angeschlossen ist. B. Einrichtung nach Anspruch i für Stromrichtermotoren, bei denen mit den Entladungsstrecken eine Hilfswechselspannung in Reihe geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz' der Zündimpulse mindestens .viermal so groß ist wie die Frequenz der Hilfswechselspannung und daß die Zündimpulsfrequenz kein ganzes Vielfaches der Frequenz, der Hilfswechselspannung ist.
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