DE895053C - Vorrichtung zur Sicherung der Foerderung in Grubenbetrieben - Google Patents

Vorrichtung zur Sicherung der Foerderung in Grubenbetrieben

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DE895053C
DE895053C DEG3457A DEG0003457A DE895053C DE 895053 C DE895053 C DE 895053C DE G3457 A DEG3457 A DE G3457A DE G0003457 A DEG0003457 A DE G0003457A DE 895053 C DE895053 C DE 895053C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
light
limit switch
photocell
conveyor cage
Prior art date
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Expired
Application number
DEG3457A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Dr-Ing Boeke
Heinrich Dipl-Berging Kuhlmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinpreussen AG fuer Bergbau und Chemie
Original Assignee
Rheinpreussen AG fuer Bergbau und Chemie
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rheinpreussen AG fuer Bergbau und Chemie filed Critical Rheinpreussen AG fuer Bergbau und Chemie
Priority to DEG3457A priority Critical patent/DE895053C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE895053C publication Critical patent/DE895053C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/02Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
    • B66B5/08Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions for preventing overwinding
    • B66B5/10Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions for preventing overwinding electrical

Landscapes

  • Control Of Conveyors (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Sicherung der Förderung in Grubenbetrieben Es ist seit langem im Bergbau bekannt, den Förderbetrieb durch einen Stromkreis zu sichern, bei- dessen Unterbrechung eine Sicherheitsbremse in Tätigkeit tritt, durch die die Fördermaschine stillgesetzt wird. Wird der Förderkorb aus irgendeinem Grunde zu weit übertrneben, so wird ein Endabschalter ausgelöst, der durch Unterbrechung des Sicherheitsstromkreises das Einfallen der Sicherheitsbremse bewirkt. Die Betätigung des Endausschalters durch den Förderkorb erfolgt bisher auf mechanischem Wege, z. B. mittels eines Hebels oder eines quer durch den Schacht gespannten Zugs,eileis.
  • Um nach der Betätigung des Endabschalters eine rechtzeitige Abbremsung des Förderkorbes vor Erreichung der kritischen Höhe zu bewirken, darf die Förderkorbgeschwindigkeiti mit Rücksicht auf den Auslöseverzug und die Bremsverzögerung der Sicherheitsbremse nicht zu groß sein. Es@ isti deshalb erforderlich, die Geschwindigkeit des Förderkorbes schon vor der Endabschaltung zu überwachen.
  • Es ist schon eine Einrichtung bekannt, bei der im Schacht an bestimmten Stellen, insbesondere kurz vor der Hängebank, Kontaktvorrichtungen zur überwachung der Geschwindigkeit von Förderkörben angeordnet sind, die mittels einer Mechanik bei einer unzulässig hohen Geschwindigkeit des Förderkorbes durch ein Schleudergewicht geschlossen werden, das durch einen in seiner Stärke von der Geschwindigkeit des Förderkorbers,- abhängigen mechanischen Impuls fortgeschleudert, wird. Das einwandfreie und genaue Arbeiten dieser Einrichtung ist von mehreren, wohl kaum einhaltbaren Bedingungen abhängig und deshalb sehr fraglich. Jede Vergrößerung des Spieles zwischen dien beweglichen Teilen der Mechanik durch Abnutzung oder Verformung .infolge der hohen mechanischen Beanspruchung durch den vom Förderkorb ausgehenden Schlag bedeutet eine Veränderung der Anspreicheinstedlung. Ebenso wirkt sich eine Vergrößerung der Betätigungswiderstände der beweglichen Teile durch Verschmutzung aus. Ein Pendeln des Förderkorbes in Höhe der Kontaktvorrichtung beeinflußt die kritische Stärke des Impulses. Auch die Steuerung einer Kontaktvorrichtung durch den vom Förderkorb erzeugten Luftdruck ist aus strömungstechnischen Gründen unsicher und beiseitigt nicht alle erwähnten Schwierigkeiten. Hinzu kommt, daß. das Einregeln de .,r Kontaktvorrichtung auf eine bestimmte Förderkorbgesch-windigkeit sehr schwierig und nur durch Versuche möglich ist. Bei Anordnung der Kontaktvorrichtung kurz vor der Hängebank ist dieses Verfahren nicht ganz ungefährlich. Außerdem gibt es für den Fördermaschinisten keine Möglichkeit, die Betriebsbereitschaft der Überwachungseinrichtung zu kontrollieren, Weiter sind Einrichtungen zum Überwachen oder Regeln der Bewegung von Schachtfördermitteln unter Verwendung von strahlungsempfindlichen Zellen bekannt.
  • In einem Fall werden Steuerimpulse durch die Änderung der Intensität eines Strahles von einer oberhalb des Schachtes angeordneten strahlungsempfindlichen Zelle erzeugt, die, von einer entweder auf dem Förderkorb selbst oder auch oberhalb des Schachtios angebrachten Strahlungsquelle angestrahlt wird. Im letzteren Fall wird der von oben kommende Strahl von einem auf dem Förderkorb montierten Spiegel zur oberhalb d@eis. Schachtes befindlichen Zelle wieder zurückgeworfen.
  • Im anderen Fall werden oberhalb des Schachtes mehrere strahlungsempfindliche Zellen nebeneinander angeordnet, die von einem vom Förderkorb aus unter einem spitzen Wink eil zur Bewegungsrichtung des Korbes. geleiteten Strahl abgetastet werden, um eine Überwachung oder Regelung der Bewegung des Korbes zu bewirken. Auch in diesem Fall kann die Strahlungsquelle auf dem Förderkorb oder oberhalb des Schachtes angeordnet werden, wemn der Korb einen Spiegel trägt..
  • In beiden Fällen sind eine Strahlungsquelle und ein Spiegel auf dem Förderkorb einer starken Verschmutzung ausgesetzt, insbesondere bei Tropfwasser; außerdem sind sie durch herabfallende Körper gefährdet. Auch bringt die Speiisung der Strahlungsquelle an dieser Stelle Schwierigkeiten mit sich. Staub und Nebel beeinflussen bei längeren Wegen die Intensität des Strahles erheblich, ein Umstand, der insbesondere eine auf der Strahlungsintensität aufgebaute Steuerung unsicher macht. Das von Zeit zu Zeit erfolgende Abtasten der strahlungsempfindlichen Zellen ermöglicht keine Überwachung der Betriebsbereitschaft der Steuereinrichtung in den Steuerpausen. Das betrifft vor allem die Auslösung der Übertreibsicheearung, die nur wenig betätigt wird, aber im Notfall immer beredt sein muß. Die Nachteile der bekannten Einrichtungen und Anordnungen werden bei der erfindungsgemäßen Sicherungsvorrichtung im wesentlichen dadurch vermieden, daß die Durchfahrgeschwindigkeitt des Förderkorbes durch eine von zwei mit Höhenabstand quer durch den Schacht gelegten Lichtschranken begrenzte Meßsürecke von einem durch die zuerst durchfahrene Lichtschranke gesteuertes Zeitrelais überwacht wird und daß die Endabschaltung durch Unterbrechung einer dicken quer durch den Schacht gelegten Lichtschranke bewirkt wird.
  • Im Bild i sind i und 3 Lichtquellen, die auf die Photozellen 2 und q. einwirken. Die Lichtschranken 1, 2 und 3, q., die quer durch den Schacht gelegt sind und vom Förderkorb passiert weiden müssen, überwachen in genügender Entfernung vor derEndabschaltung die Geschwindigkeit des Korbes auf folgende Weise: Solange die Photozellen vom Lichtstrahl ungehindert getroffen werden, werden die zugehörigen Relais 5 und 6 über Verstärker 13 und 1q. und damit auch der Sicherheitsstromkreis geschlossen gehalten. Sobald jedoch ein Korb 7 beispielsweise von unten nach oben die Lichtschranke 1, 2 durchfährt, wird infolge der Unterbrechung des Lichtstrahles das verzögert schließende Zeitrelais 5, das auf eine bestimme Zeit werden kann, stromlos und öffnet die Kontakte 5,1. D,i@e Sicherheitsbremge fällt jedoch noch nicht ein, da der Sicherheitsstiromkreis noch durch das unverzögert öffnende und schließende Relais: 6 mittels der Kontakte 6a geschlossen bleibt. Nachdem der Korb die Lichtschranke 1, 2 verlassen hat, schließt das Zeitrelais 5 erst nach der eingestellten Zeit tz, die gleich der kleinsten zugestandenen Fahrzeit tk des Korbes zwischen den beiden Lichtschranken sein muß, wieder seine Kontakte 5a und damit den Sicherheibssüromkneis an dieser Stelle. Ist die Korbgeschwindigkeit größer als der Laufzeit des Zeltrelais 5 entspricht, dann äfrnet das Relais 6, bevor das Zeitrelais 5 wieder selbsttätig geschlossen ,ist; damit ist dann, da beide Relais 5 und 6 geöffnet sind, der Sicherheitsstromkreis unterbrochen, und die Sicherheitsbremse fällt ein.
  • Auch die Endabschaltung läßü sich auf lichtelektrischern Wege bewirken (Bild 2). An Stelle, Beis Zugseiles wird ein Lichüs,tirahl 8, 9 quer durch den Schacht gelegt, der über Photozelle 9 und Verstärker 15 auf das Relais io einwirkt und beim Öffnen der Kontakte ioa den Sicherheitsstromkreis sofort unterbricht.
  • Um in bestimmten Fällen den Korb über die Lichtschranke 8, 9 der Endabschaltung hinausziehen zu können, kann der Fördermaschinist durch Überbrückung der Kontakte ioa mittels ei.neis zweckmäßig handbetätigten. Schalters i i die Endabschaltung unwirksam machen. Wird diese Überbrückung von Hand aus nicht wiedler aufgehoben, dann erfolgt sie zwangsläufig; wenn der Korb abwärts geht und durch Unterbrechung des Lichtstrahles 1, 2 über das abfallende Relais 5 mittels seines Kontaktpaares 5b den Haltestromkreis des Überbrückungsschalters i i öffnet. Auch dann, wenn während des Treibens durch zufälliges Betätigen des Überbrückungsschalbers ii die Relaiskontakte ioa überbrückt werden, bleibt die Endabschaltung wirksam, da der aufwärts gehende Korb beim Passieren der Lichtschranke i, 2 diese Überbrückung wieder aufhebt.
  • Um diel Lichtquellen und die Photozellen vor Verstaubung zu schützen, können Tuben 12 aufgesetzt werden, in die etwas Preßluft geleitet wird.
  • Ein Versagen der Lichtquelle 8 des Endabschalters hat ein sofortiges Einfallen der Sicherheitsbremse zur Folge; ein Versagen der Lichtquellen i oder 3 dagegen erst bei der Unterbrechung der noch intakten Lichtschranke 3, 4 oder i, 2 für die Geschwindiglzeitsüberwachung durch den Korb. Die ausgefallene Lichtquelle kann auf an sich bekannte Weise angezeigt werden.
  • Damit durch das Ausfallen einer Glühbirne, keine Störung hervorgerufen wird und das Auswechseln einer defekten Glühbirne zu beliebiger Zeit erfolgen kann, hat es sich als zweckmäßig erwiesen, zwei Lichtquellen (16, 17) unter einem Winkel anzuordnen und die beiden Lichtstrahlen auf optischem Wege, beispielsweise mittels eines Prismas, zu einem einzigen Lichtstrahl 18 zu vereinigen (Bild 3). Hierbei ist es erforderlich, daß eine einzige Lichtquelle bereits zur Steuerung der Photozelle ausreicht.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Sicherung der Förderung in Grubenbetrieben durch Überwachung der Förderkorbgeschwindigkeit und Auslösung der Endabschaltung, dadurch gekennzeichnet, daß zur Überwachung der Förderkorbgeschwindigkeit die Durchfahrzeit (tk) des Förderkorbes (7) durch zwei in ausreichendem Höhenabstand voneinander quer durch den Schacht gelegte Lichtschranken (i, 2 und 3, 4) von einem durch den vom Förderkorb zuerst unterbrochenen Lichtstrahl (i, 2) über eine Photozelle (2) und gegebenenfalls einen Verstärker (13) gesteuerten Zeitrelais (5) in der Weise kontrolliert wird, daß beii einer gegenüber der eingestellten Laufzeit (t,) - des Zeitireilafs kürzeren Durchfahrzeit (tk) des Korbes durch die Unterbrechung des anderen zugeordneten Lichtstrahles (3, 4) über eine Photozelle (4), einen Verstärker (14) und ein Relais (6) der Sicherheitsstromkreis unterbrochen und dadurch das Einfallen der Sicherheitsbremse ausgelöst wird und daß beim Durchfahren der zulässigen größten Höhe die Unterbrechung einer an dieser Stelle quer durch den Schacht gelegten dritten Lichtschranke (8, 9) über eine Photozelle (9), einen Verstärker (15) und ein Relais (io) die Endabschaltung erfolgt und damit das sofortige Einfallen der Sicherheitsbremse, ausgelöst wird.
  2. 2. Vorrichtung zur lichtelektrischen Auslösung der Endabschaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein zurÜberbrückung der Relaiskontakte (ioa) des der drdtten Lichtschranke zugeordneten Relais (io) und damit zur Verhinderung der Endabschaltung dienender und willkürlich zu betätigender Schalter (ii) mit elektrischer Selbsthaltung von dem abwärts oder aufwärts fahrenden Förderkorb (7) beim Unterbrechen der ersten Lichtschranke (i, 2) von ihrem Relais, (5) durch Öffnen seines im Haltestromkreis des Schalters liegenden (5b) wieder abgeschaltet wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlungsquelle der Lichtschranke durch zwei getrennte Lichtquellen (16, 17) gebildet ist, deren Strahlenbündel optisch zu einem einzigen auf die Photozelle gerichteten Lichtstrahlenbündel (18) vereinigt werden.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquellen (i, 3, 8, 16, 17) und Photowillen (2, 4, 9) in von Druckluft durchspülten Tuben (12) angeordnet werden. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 492 778, 617 670, 618 754.
DEG3457A 1950-09-03 1950-09-03 Vorrichtung zur Sicherung der Foerderung in Grubenbetrieben Expired DE895053C (de)

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DE895053C true DE895053C (de) 1953-10-29

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE492778C (de) * 1929-02-08 1930-02-26 Siemens & Halske Akt Ges Einrichtung zur UEberwachung der Geschwindigkeit von Foerderkoerben
DE617670C (de) * 1935-08-23 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Einrichtung zum UEberwachen oder Regeln der Bewegung von Schachtfoerdermitteln unter Verwendung von strahlungsempfindlichen Zellen
DE618754C (de) * 1935-09-14 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Einrichtung zum UEberwachen oder Regeln der Bewegung von Schachtfoerdermitteln

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE617670C (de) * 1935-08-23 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Einrichtung zum UEberwachen oder Regeln der Bewegung von Schachtfoerdermitteln unter Verwendung von strahlungsempfindlichen Zellen
DE618754C (de) * 1935-09-14 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Einrichtung zum UEberwachen oder Regeln der Bewegung von Schachtfoerdermitteln
DE492778C (de) * 1929-02-08 1930-02-26 Siemens & Halske Akt Ges Einrichtung zur UEberwachung der Geschwindigkeit von Foerderkoerben

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