DE894884C - Anker- und Staenderpruefgeraet, bestehend aus einem Erregermagnet mit vorgeschaltetem Unterbrecher, dazu parallel liegendem Kondensator und einem Suchmagnet mit angeschlossenem Kopfhoerer - Google Patents

Anker- und Staenderpruefgeraet, bestehend aus einem Erregermagnet mit vorgeschaltetem Unterbrecher, dazu parallel liegendem Kondensator und einem Suchmagnet mit angeschlossenem Kopfhoerer

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DE894884C
DE894884C DEP11242A DEP0011242A DE894884C DE 894884 C DE894884 C DE 894884C DE P11242 A DEP11242 A DE P11242A DE P0011242 A DEP0011242 A DE P0011242A DE 894884 C DE894884 C DE 894884C
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Germany
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magnet
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armature
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Expired
Application number
DEP11242A
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English (en)
Inventor
Kurt Dutschke
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Individual
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Individual
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/34Testing dynamo-electric machines
    • G01R31/346Testing of armature or field windings

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of The Respiration, Hearing Ability, Form, And Blood Characteristics Of Living Organisms (AREA)

Description

  • Anker- und Ständerprüfgerät, bestehend aus einem Erregermagnet mit vorgeschaltetem Unterbrecher, dazu parallel liegendem Kondensator und einem Suchmagnet mit angeschlossenem Kopfhörer Die Erfindung betrifft ein Anker- und Ständerprüfgerät, also ein Gerät zum Prüfen und Feststellen der Fehlerstellen von Ankern und Ständern.
  • Bekannte derartige Geräte bestehen aus einem Erregermagnet, welchem ein Unterbrecher mit paralle liegendem Kondensator vorgeschlatet ist, und aus einem Suchmagnet, an welchem ein Kopfhörer angeschossen ist. der Strom des Erregermagnets veranlaßt in der kurzgeschlossenen Spule einen Stromfuß, durch welchen im Suchmagnet ein Induktionstrom erzeugt wird, der im Kopfhörer hörbar ist.
  • Bei diesen Geräten darf der Suchmagnet nicht in das magnetische Streufeld des Erregermagnets geraten. Daher kann der Suchmagnet nur am anderen Spulenschenkel des zu prüfenden Ankers angelegt werden. Nur bei langen Ankern ist die Prüfung am gleichen Spulenschenkel möglich. Es ermöglichen diese Geräte infolgedessen nicht, kleinere Anker am gleichen Spulenschenkel zu prüfen. Bei kleninen Ständern scheidet dies schon aus Raumgründen aus. Bei Ständern, deren Prüfung von innen her durchgeführt werden muß ist dies wegen der Abmessungen des Prüfgerätes nur bis zu einer beistimmten Ständergröße möglich.
  • Die bekannten Geräte bestehen außerdem aus zwei Teilen. Der Prüfende braucht infolgendessen während des Prüfvorgangs dauernd beide Hände.
  • Wenn während des Prüfens irgendwelche andere Handhabungen notwendig werden, so muß in jedem Fall ein Helfer zugezogen wer, den. Dadurch wird diese Arbeit erschwert, und verzögert.
  • Zweck der Erfindung ist, hter Abhilfe zu schaffen.
  • Sie erreicht dies dadurch, daß der Suchmagnet an den Erregermagnet angebau und genen dessen magnetisches Streufeld durch einen ihn umgebenden Mantel, vorzugsweise Stahlmantel, abgeschirmt islt.
  • Vorzugsweise ist die Ausbildung, derart getroffen, -daß der Suchmagnet dem Erregermagnet in Achs richtung des länglichen Gerätegehäuses vorgebaut ist. Der Kopfhöreranschluß erfolgt zweckvoll an dem dem Suchmagnet gegenüberligenden Gehäuseende. Das ganze Gerät besitzt ungefähr die Form eines Stabes.
  • Ein solches Prüfgerät macht, auch die obenerwähnten, bisher nicht durchführbaren Prüfungen möglich. Außerdem ist es mit einer Hand zu betätigeri, so daß die zweite Hand des Prüfenden für andere Zwecke frei ist. Das Gerät stellt ein einteiliges Bauganzes dar, das sich auch durch seine stabförmige Gestalt auszeichnet, die es namentlich für Innenprüfungen an Ständern sehr geeignet macht und durch die Prüfungen ankleinen Ständern überhaupt ers-t möglich sind. Auch in fertigungs-und montagetechnischer Hinsicht sowie in bezug auf die Handlichkeit des Gerätes wirkt sich die Stabform des Gehäuses vorteilhaft aus.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausfürungsbeispiel der Erfindung. Es zeigt Fig. I einen Längsschnitt durch ein Prüfgerät, Fig. 2 eine Draufsicht dazu..
  • Das Prüfgerät besteht aus dem Erregermagnet a, dessen nicht näher bezeichneter Eisenkern zweckmäßigerweise offen ist, sowie aus den Condensatoren b und dem Unterbrecher c. Die beiden letzteren sind in einem rohrfömigen Gehäuse d untergebracht. Mittels eines bei e eingeführten Kabels und eines Steckers erfolgt der Anschluß an das Netz, beispielsweise das Lichtnetz.
  • Die ebenfalls am hinteren Ende des Gehäuses d angebrachten Buchsen f sind für den Anschluß des Kopfhörers bestimmt, der an den Suchmagnet g angeschlossen ist. Dieser ist dem Erregermagnet a vor, gebaut und gegen dessen Streufeld durch einen Stahlmantel h abgeschirmt. Der Mantel h bildet mit dem Boden i und der Deckscheibe k ein im einzelnen nicht näher bezeichnetes Gehäuse, in welchem der Suchmagnet g nachgiebig gelagert ist. Zu diesem Zweck ist der Bolzen I,'der von der Feder in umgeben ist, in der Bohrung n des Bodens i axial verschiebbar. Die Feder m ist bestrebt, den Magnet in der gezeichneten Stellung zu halten.
  • Wie die Zeichnung erkennen läßt, sind das Gehäuse d, der Erregermagnet a und der Suchmagnet g derart in Richtung der Gehäuseachse aneinander angebaut, daß das Gerät ein stabförmiges einteiliges Bauganzes bildet. die dem Lichtnetz entnommene Gleich- oder Wechselspannung wird durch den Unterbrecher c zerhackt. Unter der Wirkung der dazu parallel geschalteten Kondensatoren b entstehen dabei hohe Stro, m, s. pitzen. Der der Spule des Erreger, magnets a zugeführte Strom induziert beim Abtasten des Ankers bzw. Ständers in jeder Spule eine kräftige EMK. Besitzt die schadhafte Spule eine Kurzschlußstelle, so fließt in ihr ein Strom, der seinerseits im Suchmagnet einen Induktionsstrom erzeugt-. Dieser ist1 im Kopfhörer hörbar. Auf diese Weise kann jeder Fehler in Ankern und Ständern von Gleich-, Wechsel- und Drehstrommotoren einwandfrei festgestellt werden.
  • Die Prüfung erstreckt sich im allgemeinen auf Windungsschluß, ist aber nicht darauf beschränkt.
  • Be'i Drehstromständern oder -läufern sind lediglich die Dreichkverbindungen zu entfernen. Nur beim Prüfen auf Schleifringschluß sind keine Verbindungen zu lösen. Beim Prüfen von Gleichtromankern sind mehrer Fehlermöglichkeit vorhanden; für die Prüfung dieser Anker gilt: Windungsschluß innerhalb einer Spule tritt durch ein lautes Brummgeräusch dort in Erscheinung, wo die betreffenden Spulenseiten liegen.
  • Kreuzungsschluß zwischen zwei Spulen hört man beim zweipoligen Anker fast am ganzen Um. fang, je nachdem, ob die fehlerhafte Kreuzung der Spulen näher oder weiter entfernt ist. Beim mehrpoligen Anker ertönt ; das Brummen je nach dem Wicklungsschritt an jeder dritten oder vierten Nut.
  • Kollektorschluß hört man beim zweipoligen Anker zweimal, beim vierpoligen Anker vier ; mal usw., und zwar dort, wo diejenigen Spulenseiten liegen, die mit den fehlerhaften Lamellen verbunden sind.
  • Schaltungsfehler äußern sich ähnlich dem Kollektorschluß.
  • Unterbrechung oder Drahtbruch, ferner schlechten Kontakt an der Lötstelle beim Kollektor stellt man dadurch fest, daß man beim Abhören die zur betreffenden Nut gehörenden Kollektorlamellen mit einer Reißnadel oder einem ähnlichen Werkzeug kurzschließt. Durch diesen künstlichen Kollektorschluß entsteht. in der dazu gehörigen Ankernut ein lauter Ton. Bleibt dieser aus, so besteht der Fehler in einem Drahtbruch oder in einem schlechten Kontakt an der Kollektorlamelle.
  • Große Maschinen, z. B. bei der Montage, können genau so untersucht werden, ohne daß der Anker ausgebaut wird. Lediglich die Bürsten müssen abgehoben werden.
  • Das neue Prüfgerät kann, wie bereits erwähnt, mit einer Hand betätigt werden. Mit der anderen Hand können daher Aufzeichnungen gemacht oder andere Handhabungen verrichtet werden. Infolge seiner schlanken Stabform ist es auch für Innenprüfungen selbst bei kleinen Ständerabmessungen geeignet. Infolge der Abschirmung des Suchmagnets ist dessen Beeinflussung durch das magne0 tische Streufeld des Erregermagnets ausgeschlossen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Anker- und Ständerprüfgerät, bestehend aus einem Erregermagnet mit vorgeschal-tetem Unter ; brecher, dazu parallel liegendem, Konden sator und einem .Suchmagnet mit angeschlossenem Kopf. hörer, dadurch gekennzeichnet, daß der Suchmagnet, an den Erregermagnet an- gebaut und gegen dessen magnetisches Streufeld durch einen ihn umgebenden Mantel, vorzugsweise Stahlmantel, abgeschirmt ist.
  2. 2. Prüfgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Suchmagnet dem Erregermagnet in Achsrichtung des länglichen Gerätegehäuses vorgebaut ist.
  3. 3. Prüfgerät nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Suchmagnet in seinem Abschirmmantel federnd angeordnet. ist.
  4. 4. Prüfgerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfhöreranschluß an dem dem Suchmagnet gegenüberliegenden Gehäussende vor, gesehen ist.
  5. 5. Prüfgerät nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Suchmagnet, der Erregermagnet und das die Kondensatoren und edlen Unterbrecher aufnehmende Gehäuse derart hintereinandergebaut sind, daß sie ein ungefähr stabförmiges Bauganzes bilden.
DEP11242A 1948-10-02 1948-10-02 Anker- und Staenderpruefgeraet, bestehend aus einem Erregermagnet mit vorgeschaltetem Unterbrecher, dazu parallel liegendem Kondensator und einem Suchmagnet mit angeschlossenem Kopfhoerer Expired DE894884C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE940725C (de) * 1953-09-29 1956-03-22 Kurt Dutschke Handgeraet zum Pruefen von Feld-, Anker- und Statorspulen elektrischer Maschinen mit zwei mit einem Eisenkern versehenen Elektromagneten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE940725C (de) * 1953-09-29 1956-03-22 Kurt Dutschke Handgeraet zum Pruefen von Feld-, Anker- und Statorspulen elektrischer Maschinen mit zwei mit einem Eisenkern versehenen Elektromagneten

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