DE894864C - Kabel mit einer Isolierung aus breiten Filmbahnen und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Kabel mit einer Isolierung aus breiten Filmbahnen und Verfahren zu seiner Herstellung

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Publication number
DE894864C
DE894864C DEA6342D DEA0006342D DE894864C DE 894864 C DE894864 C DE 894864C DE A6342 D DEA6342 D DE A6342D DE A0006342 D DEA0006342 D DE A0006342D DE 894864 C DE894864 C DE 894864C
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DE
Germany
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insulation
films
cable
conductor
film
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Expired
Application number
DEA6342D
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English (en)
Inventor
Ernst Dr-Ing Kirch
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B7/00Insulated conductors or cables characterised by their form
    • H01B7/02Disposition of insulation
    • H01B7/0241Disposition of insulation comprising one or more helical wrapped layers of insulation
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B7/00Insulated conductors or cables characterised by their form
    • H01B7/02Disposition of insulation

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  • Insulating Bodies (AREA)

Description

  • Kabel mit einer Isolierung aus breiten Filmbahnen und Verfahren zu seiner Herstellung In der Kabeltechnik ist es üblich, die Isolierung von Leitermoder die Bedeckung von: Kabeln durch Aufwickeln; relativ schmaler Papierbänder herzustellen. Die schmalen Bänder- werden entweder mit geringem WindungswIderstand (etwa Stoß an Stoß) wendelförmig aufgewickelt oder aber mit einer geringen ÜÜberlappung derart, daß die nachfolgende Windung die Bandkante der vorhergehenden um einige Millimeter überdeckt. Im allgemeinen haben die Papierbänder eine Breite, die etwa zwischen. 7 und 25 mm liegt. Wenn eine Überlappung angewendet wird, so hält sich diese meist in sehr engen Grenzen.. Durchweg werden. 2o % der Bandbreite nicht überschritten; nur selten wird eine Überlappu.ng von 3oo/a angewendet. Um mit Papieren. eine Überlappung von. 30% anzuwenden, muß das Papier bereits sehr dünn und schmiegsam sein:, weil sonst die Isolierung, als Ganzes betrachtet, zu lose wird.
  • Es ist nun vorgeschlagen worden., an Stelle von Papieren, Werkstoffe, beispielsweise Filme aus Cellulose-Triacetat, anzuwenden.
  • Filme dieser Art werden entweder in ähnlicher Breite aufgewickelt wie früher die Papierstreifen oder aber einem neueren Vorschlag gemäß längs um die Leiter oder um das Kabel herumgelegt. Bei dem letztgenannten Verfahren wird bekanntlich der Nachteil vermieden, der bei wendelförmigem Aufwickeln schmaler Bänder vorliegt und in. einer großen Anzahl von Lücken besteht, die sowohl bei dem Fahren ohne Überlappung als auch bei dem Fahren mit Überlappung eine radiale Höhe von angenähert einer Bandstärke aufweisen. Um gleichzeitig die Vorteile beider Verfahren zu erreichen und ihre Nachteile zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, bei Anwendung von Filmmaterialien großer Nachgiebigkeit (Bruchdehnung mehrfach größer als bei Papier) in Abweichung von dem Üblichen. nicht schmale Bänder vorn etwa 7 bis 23 mm, sondern breite Bänder von beispielsweise etwa 6o bis 3,00 mm (Breite gemessen in Achsrichtung des Kabels) derart auf die Leiter, wenn es sich um eine Isolierung, auf die Kabel, wenn es sich um eine Bedeckung handelt, aufzuwickeln, daß aufeinanderfolgende Bandwin, dingen sich um einen hohen Prozentsatz der Bandbreite, und zwar von mindestens 50.0/0., überdecken. Wählt man beispielsweise eine Überdeckung von etwa 8o %, so bedeutet dies, daß der Wickelschritt (Vorschub) etwa 2o0/0 der Papierbreite beträgt .oder, anders ausgedrückt, daß von einem einzigen Spinner eine Isolierung vom 5fachen der Filmstärke aufgelegt wird.
  • Dieses Verfahren bietet in mehrfacher Hinsicht große Vorteile, insbesondere den bereits .genannten, daß man mit einem, einzigen Spinner eine Schichtstärke vom Vielfachen der Folienstärke auflegen kann. Dies ist technisch von., großer Bedeutung, weil man andernfalls bei Anwendung großer Isolationsstärken Maschinen mit extrem vielen S.pin@ nern, also einer sehr großen Baulänge, benötigen würde. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die breiten Bahnen .auch bei Anwendung grober Spinner und grober Maschinen nicht oder nur selten reißen, während dies bei dem kleinen Querschnitt, den schmale Bänder bei der nur sehr geringen Filmstärke aufweisen,, häufiger geschieht.
  • Bei diesem Vorgehen kann man sowohl lufthaltige, faltige Isolierungen erzielen als auch glatte feste Isolierungen.
  • In manchen Fällen, insbesondere bei Hochspannungskabeln, ist es erwünscht, daß die Isolierschichten möglichst fest und saugend aufeinanderliegen. Um dies zu erreichen, können verschieden, artige Mittel angewendet werden.
  • Es sei in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, daß bei dem Vorgehen gemäß der Erfindung - die Windungen der. Isolierschicht bzw. Schichten nicht in einer Zylinderebene liegen, sondern angenähert Teile eines Kegelmantels darstellen. Hat beispielsweise der Leiter oder das Kabel einen Durchmesser von io mm und werden Filmfolien von. etwa o,o2 mm Stärke (2o, ,u) bei einer Bandbreite von ioomm mit- einem Vorschub von2,o,mm.,verwendet, so liegt.diecineBandkante auf einem Durchmesser von etwa 1o -I- 2 - (5 - 0,02), d. h. also io,2 mm; die andere Bandkante auf dem Leitungsdurchmesser von ro mm auf. Damit nun die Bandwindungen fest aufeinanderliegen, muß also das Band auf der einen Kante um etwa 2 Oh, verlängert werden. Dies kann auf verschiedene Weise erreicht werden, beispielsweise so, daß ein Material gewählt wird, das unter der Spin.nerspannung eine Dehnung vom angegebenen Betrag erfährt. Die erforderliche Längung auf der höherliegenden Seite des Bandes kann auch durch mechanische Mittel bewirkt werden. So kann man beispielsweise die Vorratsrollen, die nach ihrem Aufwickeln, eine zylindrische Form haben, durch Eintreiben konischer Dorne in gewünschter Weise in die Kegelform überführen. Man kann hierbei ;gleichzeitig Wärme anwenden, um den Auf-.treibvorgan:g zu erleichtern. Um zu verhindern, daß .die Filme beim Auftreiben der Rollen einreißen, kann man die Filme an .der auf zuweitenden .Kante vor dem Aufwickeln auf. die Vorratsrollen umfalten.
  • Man -kann die erforderliche Reckung auch während des Ablaufens der Folie von der zylindrischen Rolle auf,das Kabel bewirken, wobei man ebenfalls gleichzeitig mechanische Mittel und Temperaturerhöhung zu Hilfe nehmen, kann.
  • Auch ist .es möglich, die erforderliche Reckung bzw. auf der anderen. Seite die erforderliche Schrumpfung durch Anwendung chemischer Mittel, d: h. von Lösungs- und Quelhungsmitteln, zu be- wirken bzw. zu erleichtern. Wenn man dies zwischen dem Ablaufen von der Rolle auf das Kabel vornimmt, so kann man hiermit gleichzeitig erreichen, daß die an (der Oberfläche angelösten oder angequollenen Filme beim Aufbringen auf das Kabel miteinander verkleben.
  • Eine so hergestellte Isolierung isst in Fig. i dargestellt. Es sind mit a der Leiter, mit b die Isolierung bezeichnet, c zeigt die Filmbandbreite, d die Wickelbreite an. Eine solche Isolierung hat mit einer nach -dem Lärngsbedeckungsverfahren umgelegten Isolierung die Vorteile gemeinsam., daß keine Hohlstellen von Filmstärke innerhalb der Isolierung vorliegen und daß der Weg zwischen Aderoberfläche und Leiter etwa gleich der Bandbreite ist. Die Bandbreite jedoch ist vergleichbar mit derjenigen eines Bandes, das nach dem Längsbedeckungsverfahren in 3- bi 5facher Umschlingung den. Leiter umschließt. Bei beiden Isolierungen vermag also die Feuchtigkeit ähnlich schwer von außen bis zum Leiter einzudringen und bewirkt eine ähnlich kleine Verringerung des Isolationswiderstandes, nachdem sie eingedrungen ist, da die kapillaren Hohlräume zwischen den Papierschichten ungleich kleiner sind als die vielen Hohlräume von Bandstärke innerhalb einer wendelförmig .aus schmalen Bändern aufgewickelten Isolierurvg.
  • Eine Isolierung gemäß der Erfindung hrät also bei solchen Kabeln besondere Bedeutung, bei denen auf den. Bleimantel verzichtet wird oder bei denen nicht absolut dichte Mäntel, z. B. Kunststoffmäntel, Anwendung finden. Selbstverständlich kommt die Isolierung aber auch für metallummantelte Kabel in Betracht. Auch ist sie wegen ihrer Freiheit von Hohlräumen größerer radialer Stärke für höhere Spannurigen geeignet. Hierbei müssen naturgemäß in Wiederholung des Verfahrens mehrere Bänder nacheinander .aufgewickelt werden. Die Ränder der Bänder werden zweckmäßig auf eine dem Wickelschritt (Vorschub) entsprechende Breite metallisiert, wie dies in Fng. 2-dargestellt ist. Die Metallisierung kann so vorgenommen werden., daß sie lediglich die Oberfläche der isoliertem Ader abschirmt, aber auch so, daß sie etwaige Hohlräume zwischen Leiter .und Isolierung feldfrei macht. In dem ersten Fall müßten,die Bänder in der Nähe des einen. Bandrandes auf eine dem Vorschub entsprechende Beeite metallisiert werden, im zweiten Falle in der Nähe der beiden Bandränder auf der Oberseite und der Unterseite. In. Fig.2 ist die obere Metall.isierung mit e, die untere mit f bezeichnet. Als Metallieierung wird zweckmäßig eine auf die Folien aufgedampfte Metallschicht gewählt. Werden bei Anwendung mehrerer Bänder in jedem. Fall Flächen in der Nähe des einen und anderen. Bandrandes metallisiert, so ergeben sich metallische Zwischenschichten, die den Vorzug haben,, d-aß die Lücken elektrisch überbrückt sind.
  • Man kann die Lücken zwischen zwei übereinanderl.iegenden, jeweils mit großer überlappung gewickelten Bändern natürlich auch dadurch unschädlich machen, daß man .Druckgas zwecks ErhÖhung der Glimmeinsatzspanmung in solchen Kabeln anwendet.
  • Wenn es bei einem !Kabel .auf geringe Kapazität und geringe dielektrische Verluste ankommt, wie das beispielsweise bei Fern@melde- oder Betätigungskabeln der Fall ist, so wird man an Stelle der glatten festen Isolierung eine lufthaltige und faltige Isolierung wählen. Man kann die Faltenbildung relativ regelmäßig gestalten durch, besondere Führungsglieder, die zwischen der Ablaufrolle und lern Kabel angebracht werden. Will man Kapazität und Verluste noch weiter herabsetzen, so kann, man die Hohlräume dadurch vergrößern, daß man die für die Herstellung von. Hohlraumadern üblichen Mittel .gleichzeitig benutzt, beispielsweise indem man vor dem Auflegen. der Isolierung auf den Leiter wendelförmiig eine Kordel aus gleichartigem oder andersartigem Material auflegt oder diese Kordel um die aufgelegte Isolierung windet. Ein solches Kabel isst in Fig. 3 beispielsweise dargestellt. Dabei sind mit a der Leiter, mit g die faltige Isolierung und mit h ,die Kordel bezeichnet. Man kann das angegebene Verfahren auch wiederholen, indem man abwechselnd Schnüre und Filme großer Breite wendelförmig aufwickelt. Durch die Anwendung der Kordel wird unter Umständen auch die Durchschlagfestigkeit heraufgesetzt, da diese in manchen Fällen ja bekanntlich sehr stark von dem Gradienten abhängig ist und dieser durch die Distanzierung erheblich vermindert wird.
  • Aber nicht nur für Isolierungen, sondern auch für Bedeckungen bietet das angegebene Verfahren erhebliche Vorteile insofern, als eine solche Bedeckung weit dichter ist, d. h. das Eindringen vom Feuchtigkeit aus der Umgebung weit stärker herabmindert als eine imprägnierte Papierumwicklung. Solche Bedeckungen können, deshalb insbesondere dann Verwendung finden, wenn der Bleimantel besonders stark korrosionsgefährdet ist oder dann, wenn es sich um Kabel handelt, bei denen die Erhaltung,des Bleimantels bzw. des Bleimantels und der Bandagierung von grundsätzlicher Bedeutung ist (Olkaibel und sonstige unter Innendruck stehende Kabel).

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung einer aus dünnen Filmen bestehenden Isolierung oder Bedeckung für elektrische Leiter oder Kabel, dadurch gekennzeichnet, daß die Filme ini breitem Bahnen wendelförmig auf den Leiter oder die Kabelseele mit einer überlappung von mindestens 50% aufgewickelt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gel#"ennzeichnet, daß die Filme zum Zwecke einer möglichst dichten Bewicklunig vor dem Aufwickeln oder während des Aufwickelns an der einen Kante gedehnt werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch ;i, dadurch gekennzeichnet daß die Filme zur Erzielung einer Luftraumisolation locker aufgewickelt werden und daß zwischen Leiter und Filmschicht gegebenenfalls noch abstand haltende Kordeln angebracht werden. q..
  4. Hochspannungskabell, hergestellt nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, d@aß .die Isolierung mit einer Metallisierung versehen ist.
  5. 5. Hochspannungskabel mach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß diejenigen Teile der Filmstreifen, welche die äußere und/oder innere Begrenzungsschicht der Irsolierung bilden, mit dünnen Metallüberzügen versehen sind.
  6. 6. Hochspianmungskabel nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß im Innern der Isolierung metallisierte Zwischenschichten vorgesehen sind.
  7. 7. Hochspannungskabel nach Anspruch bis 6, dadurch gekennzeichnet, d@aß es zur Erhöhung der Glimmeinsatz-spann.ung mit Druckgas angefüllt ist.
DEA6342D 1940-12-06 1940-12-06 Kabel mit einer Isolierung aus breiten Filmbahnen und Verfahren zu seiner Herstellung Expired DE894864C (de)

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DE894864C true DE894864C (de) 1953-10-29

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1465600B1 (de) * 1963-04-23 1970-08-06 Gen Cable Corp Elektrisches Isolationsmaterial zum Umwickeln von Hochspannungskabeln

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1465600B1 (de) * 1963-04-23 1970-08-06 Gen Cable Corp Elektrisches Isolationsmaterial zum Umwickeln von Hochspannungskabeln

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