DE89480C - - Google Patents

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DE89480C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C11/00Devices for guiding, feeding, handling, or treating the threads in embroidering machines; Machine needles; Operating or control mechanisms therefor
    • D05C11/08Thread-tensioning arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. W
KLASSE 52: Nähmaschinen.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Fadenspannvorrichtung für Stickmaschinen , welche dadurch gekennzeichnet wird, dafs nach jedem Stich ein Sperrwerk selbstthätig eingerückt und durch Vermittelung desselben die Fadenführungswalze zwangläufig so gedreht wird, dafs jedesmal so viel Fadenmaterial abgezogen wird, als durch den vorangehenden Stich verbraucht worden ist, ohne ein Reifsen des Fadens befürchten zu müssen.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand zur Darstellung gebracht, und zwar durch:
Fig. ι in Vorder- und
Fig. 2 in Seitenansicht.
Auf der Achse u ist ein Sperrrad W aufgekeilt, welches mit einer Klinke f in Eingriff steht, die von dem Ansatz einer Kurbel m' getragen wird. Die letztere sitzt lose auf der Achse u und wird unter Vermittelung eines Bolzens o' von einer zweiten Kurbel n' aus bewegt, welche fest auf der Achse 5 sitzt. Auf dieser.Achse aufgekeilt sitzt aufserdem eine Kurbel a, welche eine Rolle v' trägt. Die letztere ruht gegen einen Anschlag t', der fest auf der Fadenspannwelle r sitzt.
Bewegt sich der Fadenspanner R auf der Welle r nach hinten, also in der Richtung des Pfeiles 1, so wird der Faden angezogen und infolge Wirkung der Feder r' gespannt. Der Haken e, über welchen der Faden läuft, wird dabei angehoben, demzufolge erfährt die Welle S eine Drehung und die Rolle v' steigt nach oben an, was deshalb möglich ist, weil in diesem Momente zwischen der Rolle und dem Anschlag. t' eine Berührung nicht stattfindet.
Durch die Drehung der Welle 5 werden die Kurbeln m' und n' verstellt, wodurch die Klinke f auf dem Rade W gleitet, also eine Drehung dieses Rades nicht verursacht.
Bewegt sich der Fadenspanner R nun wieder nach vorwärts, also entgegengesetzt zur Rieh' tung des Pfeiles 1, so drückt der Anschlag tauf die Rolle v' und veranlafst ein Senken derselben, wodurch der Welle S eine drehende Bewegung ertheilt wird und die letztere in ihre ursprüngliche Lage zurückgeht. Dabei nimmt sie auch die Kurbeln m' und n' mit und bringt diese ebenso wie die Klinke f wieder in die Anfangsstellung. Während die letztere in ihre ursprüngliche Lage zurückkehrt, nimmt sie das Rad W in der Richtung des Pfeiles 2 mit, und da dieses Rad fest auf der Welle u sitzt, so wird auch diese und mit ihr die Rolle 0, über welche der Faden läuft, mitgenommen. Die Rolle 0 giebt nun beim Drehen des Rades W jedesmal so viel Fadenmaterial ab, als durch einen Stich verbraucht wurde, denn die Drehung der Welle S und 'das Zurückziehen der Klinke f sind, wie aus der vorangegangenen Beschreibung hervorgeht, derjenigen Fadenlänge proportional, welche durch den vorangegangenen Stickstich verbraucht wurde, und da der Anschlag t' die Welle S und die Klinke /' stets in ihre Anfangsstellung zurückbringt, so ist, weil aufserdem die Lage des Zapfens 0' zwischen den beiden Kurbeln m' und n' geregelt werden kann, die Drehung des Sperrrades W und der Scheibe ο ebenfalls der Fadenabgabe proportional; die Scheibe o, von welcher eine gröfsere Anzahl auf der Welle u sitzen, zieht
also stets genau so viel Fadenmaterial wieder heran, als durch den Stich verbraucht wurde.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Nadelfaden-Spannvorrichtung für Stickmaschinen, bei welcher nach jedem Stich ein der jeweilig verbrauchten freien Fadenlänge entsprechend langes, neues Fadenstück dadurch von der Spule abgezogen wird, dafs bei der Freigabe des Fadens seitens des Fadengebers (R) ein Sperrwerk (Wf) selbstthä'tig eingerückt und durch Vermittelung desselben die Fadenabzugwalze (o) zu einer Theildrehung veranlafst wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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