DE894231C - Vorrichtung zum Verlegen von Strebfoerdermitteln im Grubenbetrieb - Google Patents

Vorrichtung zum Verlegen von Strebfoerdermitteln im Grubenbetrieb

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DE894231C
DE894231C DEW3037D DEW0003037D DE894231C DE 894231 C DE894231 C DE 894231C DE W3037 D DEW3037 D DE W3037D DE W0003037 D DEW0003037 D DE W0003037D DE 894231 C DE894231 C DE 894231C
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DE
Germany
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cylinder
mining operations
conveyor
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DEW3037D
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KARL IDEL
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KARL IDEL
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F13/00Transport specially adapted to underground conditions
    • E21F13/08Shifting conveyors or other transport devices from one location at the working face to another
    • E21F13/086Armoured conveyors shifting devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Reciprocating Conveyors (AREA)

Description

  • Das Patent 8-48-48i2 betrifft ein Verfahren ued eine Vorrichtung zum Verlegen von Strebfördermitteln im Grubenbetrieb unter Anwendung von auf die Länge des Förderers . verteilt zwischen diesem und Widerlagern angeordneten Druckmittelzylindern und kennzeichnet sich dadurch, daß nach Beendigung jedes Arbeitshu ges des mit dem Förderer verbundenen Zylinders durch Umkehrung der Beau fschlagunig von dem zuvor nach rückwärts abgestützten Teil (Zylinder bzw. Kolbenstange) das diesem zugeordnete, die Abstützung auf das Widerlager zu bewirkende Bauteil um eine Hniblänge nachgeholt wird. Der Leitgedanke des Hauptpatents besteht därin,durch (das Zusammenspiel der doppelt wirkenden Vorschubzylirnder mit entsprechenden Widerlagern nach dem das Verschieben :des Förderers bewirkenden Arbeitshub der Vorschubvorridhtungen durch deren Rückhub ihr selbsttätiges Verholen und Festlegen gegenüber den Widerlagern :herbeizuführen. Nach einer besonderen Aueführunigsform (des Patents 848 482 soll dem nach rückwärts abgestützten Teil des. Druckmittelzylinders ein in seiner Länge! :dem zwei- oder mehrfachen Hub entsprechendes Tragglied zugeordnet sein, welches mit Anschlägen versehen ist, die in der Hublänge des Zylinders entsprechenden Abständen angebracht sind. Diese Ausführungsform kann in. der' Weise ausgebildet sein, daß eine Sperrklinke in einem feststehenden Gehäuse verlagert ist; welches gleichzeitig die Führung für den schlittenartig ausgebildeten Verlängerungsansatz der Kolbenstange b@zw. des Zylinders bildet.
  • Bei dem Patent 848 4i82 ist das Tragglied so angeordnet, d:aß es in der Ausgangsstellung mit seinem dem Abbaustoß zugekehrten Ende etwa stumpf gegen den Zylinder stößt. Die zulässige Länge des Traggliedes und damit die Zahl der jeweils möglichen selbsttätigen Vorschübe richtet sich hierbei nach dem Abstand des Zylinders vom Versatzstoß. Urn nun entweder bei gleicher Anzahl der selbsttätigen Vorschübe den Versatzstoß näher an den Abbaustoß heranrücken zu können oder um die Zahl oder Vorschübe zu vergrößern, wird- erfindungsgemäß vorgeschlagen, d.aß das Tragglied für die Rasten, Zähne, Bolzen od.dgl. in der Ausgangsstellung den Zylinder ganz oder teilweise untergreift. Dabei ist es. in manchen Fällen sogar denkbar, das Tragglied auch noch unter dem Förderer, durchzuführen.
  • Ebenso wie beim Patent 848 482-, kann der Arbeitshub entweder durch :den Zylinder oder den Kalben bzw. die Kolbenstange ausgeführt werden, und es kann. die Sperrklinke in dem feststehenden Teil des Gesperres an dem Tragglied oder an dem Zylinder bzw. der Kolbenstange angebracht sein.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Fig. i zeugt die Gesamtanordnung im Grundriß; Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach Linie II-II der Fig. i ; Fig. 3 zeigt - einen der -Fig. 2 entsprechenden Schnitt, der. aber :die Endstellung der Verschiebevorrichtung zeigt; Fig. 4 bis 6. zeigen die @Terschiebevo.rrichtung in größerem Maßistab in verschiedenen Stellungen.
  • Es bedeutet in den Zeichnungen i das beispielsweise hobelartig ausgebildete Abbaugerät, 2 die zugehörigen Zugseile, 4 Iden aus einzelnen Schüssen bestehenden Förderer,(z. B. Kratzerförderer), 5 die Vorschubzylinder, die an nicht gezeichnete Druckluftleitürng:en angeschlossen sind. Der Zylinder besitzt an dem -dem Förderer 4 zugekehrten Ende einen zapfenartigen Ansatz 7, der in eine entsprechende Hülse 8 des Förderers eingreift und 'durch einen Stift g. in seiner Lage gesichert wird.
  • Fig. 2 bis 4. zeigen die Vorrichtung bei Beginn des Arbeitshubes. .Hierbei befindet sich der Kolben io in seiner vorderen Endstellung. Die Kolbenstange i i trägt -eine drehbare Sperrklinke fiSa, :die mit Anschlägen 17a zuisammenarbeitet, :die an einem Tragglied r3" angebracht -sind. Das Tragglied kann auf einer Grunldplatte 14" zwischen den seitlichen Führungsansätzen 14b des Zylinders verschoben werden: und stützt sich rückwärts gegen dien Bügel igä ab, welcher durch Ausbauteile festgelegt ist.
  • Die Anschläge 17a sind -in der- Hublänge des Zylinders etwa entsprechenden Abständen, z. $. 30 cm, angeordnet, ein Maß, :das auch dem Hub des Kolbens entspricht. -Wie Fig. 4 zeigt, untergreift das Tragglied z& in der Ausgangsstellung den Zylinder 5, der ebenfalls auf der Grunidplatte 14a befestigt ist. Wenn- das Tragglied auch den Förderer untergreifen soll, so muß dieser um ein entsprechendes Maß höher verlegt werden.
  • Die Arbeitsweisse isst grundsätzlich'die gleiche wie beim Patent 848 482. Soll der Förderer in Richtung auf den Abbaustoß zu verschoben wenden, so wird bei der Stellung der Teile gemäß Fig.4 Druckluft auf die linke Seite des Kolibens ro geführt, wodurch der Zylinder 5 nach links bewegt wird und den Förderer,in,die Stellung nach Fig. 5 verschiebt. Dabei stützt sich idie Vorrichtung' rückseitig mit der Sperrklinke i$" gegen den betreffenden Anschlag 17a ab. - Durch Umschaltung der Druckluft auf die-rechte Kolbenseite wirddann der Kolben in die Stellung -nach Fig. 6 nachgezogen. Dieses Spiel kann je nach Zahl und Anordnung der Rasten mehrfach wiederholt werden.
  • Wie 'beim Patent 848 482 ist der Erfindungsgedanke naturgemäß auch bei solchen Förderern anwendbar, .bei denen keine Gewinnungsmaschine vorgeschaltet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Verlegen von Strebfördermitteln im Grubenbetrieb nach Patent 848 482, dadurch gekennzeichnet, daß das Tmgg.lied (13a) für die Rasten, Zähne, Bolzen od. d@gl. in der Ausgangsstellung Aden Zylinder (5) ganz oder teilweise untergreift.
DEW3037D 1943-06-10 1943-06-10 Vorrichtung zum Verlegen von Strebfoerdermitteln im Grubenbetrieb Expired DE894231C (de)

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DE894231C true DE894231C (de) 1953-10-22

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