DE893743C - Mechanische Vorrichtung zum Anzeigen und Begrenzen der Dreh-momente in Getrieben von Maschinen, insbesondere Werkzeugmaschinen - Google Patents

Mechanische Vorrichtung zum Anzeigen und Begrenzen der Dreh-momente in Getrieben von Maschinen, insbesondere Werkzeugmaschinen

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DE893743C
DE893743C DEC1568D DEC0001568D DE893743C DE 893743 C DE893743 C DE 893743C DE C1568 D DEC1568 D DE C1568D DE C0001568 D DEC0001568 D DE C0001568D DE 893743 C DE893743 C DE 893743C
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DE
Germany
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torque
gears
gear
shaft
pointer
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Expired
Application number
DEC1568D
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English (en)
Inventor
Oskar Nothnagel
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Collet & Engelhard Maschinenfa
Original Assignee
Collet & Engelhard Maschinenfa
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q17/00Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools
    • B23Q17/09Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools for indicating or measuring cutting pressure or for determining cutting-tool condition, e.g. cutting ability, load on tool

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description

  • Mechanische Vorrichtung zum Anzeigen und Begrenzen der Drehmomente in Getrieben vonMasehinen, insbesondereW'erkzeugmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherheitsvorrichtung gegen Überschreiten,der Drehmomente in Getrieben von Maschinen, insbesondere Werkzeugmaschinen, die von dem in einer umlaufenden Welle auftretenden Drehmoment betätigt wird.
  • Bei vielen Maschinen, insbesondere Werkzeugmaschinen, steht der Forderung nach wirtschaftlicher Ausnutzung die Forderung nach unbedingter Vermeidung einer Getriebeüberlastung gegenüber. Um letztere zu erfüllen, wird üblicherweise zwischen Antriebsmotor und Getriebe eine qogenannte Überlast- oder Sicherheitskupplung vorgeseh1,n, die bei Überschreitung eines bestimmten Drehmomentes rutscht, unter Federdruck stehende Kugeln oder Bolzen entkuppelt, oder auf andere Weise die Verbindung zwischen Motor und Getriebe löst und so Motor und Getriebe vor überlastung schützen soll. Der Motor ist oft außerdem durch Motorschutzschalter elektrisch gegen Überlastung gesichert.
  • Bei Maschinen mit großem Drehzahlbereich, z. B. bei Waagerecht-Bohr- und -Fräswerken, vielen Drehbänken, Bohrmaschinen usw., ist nun im allgemeinen das Drehmoment, das der Antriebsmotor bei den niedrigen Drehzahlen der Antriebsspindel über das letzte Glied des Getriebes, z. B. den Za'hnkranz .der Planscheibe, oder das auf der Arbeitsspindel sitzendeAntriebsrad abzugeben in der Lage ist, infolge der Übersetzungen weit größer, als es die Festigkeit der Getriebeteile mit Rücksicht auf wirtschaftlich tragbare Abmessungen derselben zuläßt. Eine Sicherung gegen Getriebebruch ist also bei den niedrigen Arbeitsdrehzahlen nicht gegeben trotz der obenerwähnten Sicherheitskupplung zwischen Motor und Getriebe, die ja, wenn die Motorleistung ausgenutzt werden soll, auch etwa das gleiche Moment wie der Motor übertragen muß. Die Sicherheitskupplung schützt vielmehr nur den Motor, falls dieser bei den hohen Drehzahlen der Arbeitsspindel mit zu großem Drehmoment belastet wird. Soll bei allen Drehzahlen volle Sicherheit nicht nur für den Motor, sondern auch für das Getriebe gewährleistet sein, so müßte auch !eine Sicherheitskupplung an der gefährdetsten Stelle des Getriebes, d. h. dort eingebaut sein, wo die kleinsten Drehzahlen bzw. die größten Drehmomente auftreten. ,Dies ist die Arbeitsspindel selbst oder ,das ihr zunächst liegende Vorgelege. Die Festigkeit des schwächsten Konstruktionsteiles dieser Getriebegruppe bestimmt das maximal zulässige Drehmoment, bei dem die Sicherheitskupplung ansprechen müßte. Da sich bei dieser Anordnung und den bisher bekannten Bauarten von lösbaren Kupplungen sehr große Abmessungen der Kupplung ergeben, wird sie im allgemeinen nicht ausgeführt.
  • Das allgemein bekannte, an sich anwendbare Prinzip der Abscherkupplung besitzt den großen Nachteil, daß nach dem Ansprechen der Kupplung .die Maschine stillgesetzt und der Abscherstift durch einen neuen ersetzt werden muß. Ist der mit der Maschine gelieferte Abscherstift einmal ausgewechselt worden, so besteht große Unsicherheit in der Bemessung es maximal übertragbaren Drehmomentes, da die Werkstoffeigenschaften des Stiftes dieses maßgeblich beeinflussen, sieh jedoch einer wirksamen Kontrolle entziehen. Ferner kommt die Forderung nach unbedingt guter Zugänglichkeit erschwerend hinzu, so daß im allgemeinen die Abscherkupplung in Hauptantrieben vermieden wird.
  • Es sind auch Einrichtungen bekannt, die .z. B. hydraulisch, mechanisch oder elektrisch gestatten, den auf eine Arbeitsspindel wirkenden Axialdruck zu messen und anzuzeigen, z. B. die Bohrdruckmesser an einfachen Bohrmaschinen. Einen Schluß auf die jeweils im Getriebe wirksamen Drehmomente und damit auf die Belastbarkeit der Getriebeteile lassen diese jedoch nicht zu.
  • Man #cennt auch bereits Sicherheitsvorrichtungen gegen Überlastung von Antriebs- und Vorschubteilen an Werkzeugmaschinen, bei welchen ein Antriebsteil der zu schützenden Vorrichtung zweiteilig ausgebildet ist und zwischen diesen Teilen eine der Kraftübertragung -dienende Flüssigkeitsmeßdose angeordnet ist, deren Druckschwankungen beim Überschreiten einer eingestellten Höchstlast auf elektrischem Wege den Antrieb der Maschine abschalten. Die mit der Welle umlaufenden Meßdosen dienen lediglich zu einer Kontaktbetätigung. In einem Sonderfall hat man die Meßdose ortsfest am Maschinengestell angeordnet, die von einem sich nicht drehenden Bohrwerkzeug unter der Wirkur ; -des Spandruckes beaufschlagt wird, und sie mit einem Druckanzeiger verbunden, der einen erhöhten Widerstand durch Stumpfwerden der Stahlschneide sofort anzeigt und auch bei Erreichen des Höchstdruckes .den Vorschub- oder Antriebsmotor stillsetzt. Bei umlaufenden Wellen ist eine stetige Anzeige des jeweils zu übertragenden Drehmomentes bisher nicht möglich gewesen. Eine unvollkommene bzw. gar keine Sicherung hat jedoch neben der Gefahr des Getriebebruchs den weiteren großen Nachteil, daß der Bedienungsmann aus übertriebener Vorsicht die Maschine längst nicht bis an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit ausnutzt.
  • Diese Nachteile vermeidet die Erfindung, indem sie gestattet, das beim'Arbeiten auftretende Drehmoment laufend zu überwachen und bei Erreichen eines Höchstwertes zu begrenzen. Dies geschieht nach der Erfindung dadurch, daß die in einer umlaufenden Welle des Getriebes an einem elastischen Teil durch das jeweils übertragene Drehmoment auftretende Verdrehung auf eine am Maschinengestell befestigte ablesbare Anzeigevorrichtung übertragen wird. Nach der Erfindung dient als Anzeigevorrichtung ein mit einem Zeigerwerk versehenes Umlaufrädergetriebe, auf das die Drehbewegung der das Drehmoment übertragenden Welle und die durch das Drehmoment verursachte zusätzliche Verdrehungsbewegung übertragen werden, wodurch der Zeigerausschlag entsprechend der bei der Verdrehung einsetzenden Zusatzbewegung bewirkt und für die Dauer der Verdrehung aufrechterhalten wird. Der Bedienungsmann erkennt an der Stellung eines Zeigers zu einer roten Begrenzungsmarke ständig, wie weit er das von der Maschine abgenommene Drehmoment steigern kann, ohne das Getriebe zu ge'fä'hrden, und ist hierdurch in die Lage versetzt, die Maschine wirtschaftlich auszunutzen, da die erfindungsgemäße Vorrichtung das jeweils übertragene Drehmoment anzeigt.
  • Eine zweckmäßige Ausführungsform besteht darin, daß auf der das Drehmoment übertragenden Welle eine elastische Kupplung, deren einer Kupplungsteil angetrieben wird, mit an beiden Kupplungsteilen befindlichen Zahnrädern angeordnet ist und diese in Zahnräder des Umlaufrädergetrill bei eingreifen. Es.@ist auch möglich, anstatt der elastischen Kupplung Torsionsstäbe zu verwenden.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung gibt auch die Möglichkeit, die Anzeigevorrichtung mit elektrischen Kontakten zu versehen und die Zeigerbewegung zum Schließen und Öffnen elektrischer Kontakte und damit zur Betätigung von Endschaltern, Alarmanlagen oder ähnlichem, zu benutzen, die dann betätigt werden, wenn das für das Getriebe höchstzulässige Drehmoment überschritten wird.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar in Anwendung auf den Antrieb eines Waagerecht-Bohr-und -Fräswerkes, und zwar zeigt Abb. i eine Gesamtdarstellung der Vorrichtung mit einer elastischen Kupplung und einem mit dieser gekuppelten Umlaufrädergetriebe, Abb.2 eine Seitenansicht des Räderwerkes des Umlaufgetriebes, Abb. 3 eine Aufsicht auf das Zeigerwerk, Abb. 4 eine andere Ausführungsform des Umlaufrädergetriebes im Schnitt, Abb. 5 eine Seitenansicht zu Abb. 4.
  • Nach Abb. i wird die Arbeitsspindel i über die Verzahnungen 5 und 6 und die Planscheibe :2 über die Verzahnungen, 3 und 4 durch die Vorgelegewelle 7 angetrieben. Diese ihrerseits erhält ihren Antrieb über Stufenrädergetriebe und die Verzahnungen 13 oder 14 des Kupplungsteiles 12, welches lose auf dem Wellenteil 15 sitzt und durch elastische Zwischenelemente i i mit dem auf dem Vielkeilansatz 8 der Welle 7 ,sitzenden Kupplungsteil. 9 verbunden. ist. Das Kupplungsteil 9 steht über die Verzahnung io mit der Verzahnung,i,6 des Planetenträgers i7 :dauernd im@Eingriff, und das Kupplungsteil 12 steht über die Verzahnung )i3 mit der Verzahnung 18 des Rades i9 ebenfalls dauernd im Eingriff. Der Planetenträger 17 trägt auf dem Balzen 2o drehbar das Planetenrad 21, welches sowohl mit der Innenverzahnung 22 des Rades i9 als auch mit .dzm Sonnenrad 23 im Eingriff steht. Der Planetenträger 17 und das Rad 19 sind gleichachsig im Gehäuse 24 gelagert; das Sonnenrad 23 ist mit seiner Welle 25 konzentrisch zu dem Planetenträger 17 und dem Rad i9 frei beweglich .gelagert. Die Welle 25 trägt an ihrem .Ende das Kegelradsegment 26, welches mit dem auf der Zeigerachse 27 sitzenden Kegelrad 28 im Eingriff steht. Die Zeigerachse 27 trägt außerldem den Zeiger 29, der sich vor einer im Gehäuse:24 fest sitzenden Skalascheibe 30' mit einer Nullmarke und den zwei Begrenzungsmarken 31 (Abb. 3) bewegt.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Wenn an der Arbeitsspindel i oder an :der Planscheibe 2 z. B. infolge der Schnittkräfte ein Drehmoment wirkt, so wird je nach der eingeschalteten C),ersetrung der Verzahnungen 3 und 4 oder 5 und 6 an, der Vorgelegewelle 7 ebenfalls ein, entsprechendes Drehmoment entstehen, welches über das durch,den Vielkeilansatz 8 mit der Welle 7 starr verbundene Kupplungsteil 9 mit der Verzahnung io über ein oder mehrere elastische Zwischenelem-ente i i auf das Kupplungsteil 12 mit den. Verzahnungen 13 und 14 und von hier auf weitere Vorgelegeräder übertragen wird. Das Kupplungsteil 12 sitzt drehbar auf dem @glatte@n Wellenansatz 15 der Welle 7 und wird. sidh unter .der Einwirkung eines Drehmomentes je .nach der Größe desselben bei gleichzeitiger elastischer Durchbiegun.g .der Zwischenelemente i i um einen bestimmten Betrag gegenüber dem Kupplungsteil 9 verdrehen. Solange das zu übertragende Drehmoment und damit die Verdrehbewegung tgleich Null Ost, wird der Planetenträger 17 mit der Verzahnung 16 laufend durch das Kupplungsteil 9 mit der Verzahnung io angetrieben, während gleichzeitig das. Rad. i9. über seine Verzahnung 18 durch das Kupplungsteil 12 mittels der Verzahnung 13 im gleichen Drehsinn angetrieben wird. Durch die Drehung des Planetenträgers versucht sich das auf dem Bolzen 2o. drehbar gelagerte; Planetenrad zi in der Innenverzahnung 22 des Rades i9 abzuwälzen und so das Sonnenrad 23 in dergleichen Richtung wie den Planetenträger 17 zu drehen. Das Rad, i9 versucht jedoch gleichzeitig, mit seiner Innenverzahnung 22 das Planetenrad 2 i und damit das Sonnenrad 23 in entgegengesetzter Richtung zu treiben. Die Übersetzungsverhältnisse sind ,so gewählt, ,daß -sich beide Bewegungen gegenseitig aufheben und -das Sonnenrad 23 stillsteht. Demzufolge ist also auch keine Bewegung des Kegelra-dsegments 26 und der Zeigerwelle 27 mit dem Kegelrad 28 vorhanden, .d. h. der Zeiger 29 steht still in der Nullstellung. Wird das durch .die Welle 7 zu übertragende Drehmoment und in bestimmten Verhältnissen hierzu die Drehbewengung zwischen den Kupplungsteilen 9 und i2 größer als Null, so wird dies stets ein Voreilen des Rades i9 gegenüber dem Planetenträger 17 ergeben. Diese Zusatzbewegung wird über .das Planetenrad 2i eine Drehbewegung ,des Sonnenrades 23'und damit über das Kel.gelradgetriebe 26, 28 einen Ausschlag des Zeigers 29 bewirken. Durch rote Marken 31 wird .der Zeigerausschlag entsprechend: dem maximal zulässlgen Drehmoment begrenzt. Bei Änderung des Drehmomentes ändert sich auch der Zeigerausschlag. Der Zeiger geht wieder in seine Nullstellung, sobald auch das zu übertragende Drehmoment gleich Null geworden ist.
  • In den Abb. 4 und 5 ist eine andere Ausführungsform eines Umlaufrädergetriebes dargestellt, das als an sich bekanntes Kegelradumlaüfgetriebe ausgebildet ist. Die Verzahnung io des Kupplungsteiles 9 steht mit der Verzahnung 32 des Zahnrades 33 dauernd im Eingriff, das mit einem Kegelrad 34 verbunden ist. Ebenso,steht ,die Verzahnung 13 des Kupplungsteiles 12 über ein Zwischenrad 35 mit der Verzahnung 36 des Zahnrades 37 dauernd; im Eingriff, das mit einem zweiten Kegelrad 38 in Verbindung steht. Beide- Kegelräder 34 und 38 sind mit ihren dazugehörigen Zahnrädern33und:37 auf einer Welle 39 gelagert, die auch die Brücke 4o der beiden Umlaufkegelräder 41 und' 42 trägt. Die Umlaufkegelräder 41 und -42 stehen mit den Kegelrädern 34 und 38 im Eingriff. An der Brücke 4o ist ein Zahnsegment 43 befestigt, .das mit seiner Nabe 44 .durch einen Stift 45 mit der Welle 39 fest verbunden ist. Das Kegelradsegment 43 steht mit dem Kegelrad 46 im Eingriff, das. auf der Zeibaerachse 47 befestigt ist, die den Zeiger 29 des Anzeigegerätes trägt.
  • Die Wirkungsweise dieses Kegelradumlaufgetriebes ist folgende: Solange beide Zahnräder 33und 37 mit gleicher Drehzahl, aber in entgegengesetzter Richtung angetrieben werden, wird die Brücke 40 mit den Umlaufrädern 41 und 42 so daß der Zeiger 29 seine Nullstellung einnimmt. Sobald infolge eines zu -übertragenden Drehmomentes das Kupplungsteil 12 gegenüber dem Kupplungsteil 9 voreilt und diese Zusatzbewegung auf d.as Kegelradumlaufagetriebe übertragen wird, werden -die Umillaufräder 41 :und, 42 eine Abwälzbewegung ausführen, so daß sich die Brücke 4o in einem entsprechenden Winkel einstellt, wodurch über -das Kegelradsegment 43 ein Zeigerausschlag entsprechend dem jeweiligen Drehmoment bewirkt wird.
  • An Stelle der in Abb. i dargestellten elastischen Kupplung kann die Verdrehung auch unmittelbar zwischen zwei ...geeigneten Stellen der Welle bestimmt und dieses Verdrehungsmaß auf eine Anzeigevorrichtung übertragen werden. Man könnte auch die Verdrehung der Welle 7 selbst messen, gegebenenfalls unter Verwendung einer empfindlichen Meßuhr zum- Ablesen. Es können auch an Stelle der dargestellten elaatischen Kupplung- Torsionsstäbe verwendet werden, welche sich bei. auftretenden. Drehmomenten um entsprechende Beträge verdrehen. Schließlich kann auch das Umlaufgetriebe des Anzeigegerätes in seiner Konstruktion abgewandelt oder. durch eine hydrauli:sdhe oder elektrische Meßeinrfchtung ersetzt werden, ohne daß jedoch durch alle diese Variationen am Prinzip der Erfindung etwas geändert wird. Es ist auch ohne weiteres möglich, durch den Zeigerantrieb bei Erreichung der Endstellung, in. der .das höchstzulässige Drehmoment angezeigt wird, : einen oder mehrere elektrische Kontakte zu. schließen oder zu öffnen, der über Endschalter den Antrieb der 1VIaschine .stillsetzt oder eine Alarmanlage betätigt. j

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE:- i. Sicherheitsvorrichtung gegen Überschreiten ,der Drehmomente in Getrieben von Maschinen, .. . insbesondere. Werkzeugmaschinen, idie vorn dem @in einer umlaufenden Welle auftretenden Drehmoment betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die in einer umlaufenden Welle des Getriebes an einem elastischen Teil durch das jeweils übertragene Drehmoment auftretende Ver-,drehung auf eine. am Maschinengestell befestigte ablesbare Anzeigevorrichtung übertragen wird.
  2. 2. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch i, ,dadurch gekennzeichnet, d:aß als Anzeigevorrichtung ein mit einem Zeigerwerk versehenes Umlaufrädengetriebe dient, auf das die Drehbewegung .der das Drehmoment übertragenden Welle und die durch das Drehmoment verursachte zusätzliche Verdrehungsbewegung übertragen werden, wodurch der Zeigerausschlag entsprechend der bei der Verdrehung einsetzenden Zusatzbewegung bewirkt und für die Dauer der Verdrehung aufrechterhalten wird.
  3. 3. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß .auf der das Dre'hmo#ment übertragenden - Welle eine elastische Kupplung, ,deren einer Kupplungsteil (12) angetrieben wird, mit an beiden Kupplungsteilen (9, 12) befindlichen Zahnrädern (io, 13) angeordnet .ist und ,diese in Zahnräder (16, 18 bzw. 32, 36) des Umlaufrädergetriebes eingreifen.
  4. 4. Sicherheitsvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der elastischen Kupplung Torsionsstäbe verwendet werden.
  5. 5. Sicherheitsvorrichtung nach den Ansprüchen i bis. 4,. dadurch kennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtung mit elektrischen Kontakten versehen ist, und die Zeigerbewegung zum Schließen, und öffnen dieser Kontakte und damit zur Betätigung von Endschaltern, Alarmanlagen oder ähirlichem benutzt wird. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 65o 192.
DEC1568D 1944-03-21 1944-03-21 Mechanische Vorrichtung zum Anzeigen und Begrenzen der Dreh-momente in Getrieben von Maschinen, insbesondere Werkzeugmaschinen Expired DE893743C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE650192C (de) * 1932-08-27 1937-09-13 Schiess Defries Akt Ges Sicherheitsvorrichtung gegen UEberlastung von Antriebs- und Vorschubteilen an Werkzeugmaschinen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE650192C (de) * 1932-08-27 1937-09-13 Schiess Defries Akt Ges Sicherheitsvorrichtung gegen UEberlastung von Antriebs- und Vorschubteilen an Werkzeugmaschinen

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