DE893368C - Kleinselbstschalter in Schmalbauform - Google Patents

Kleinselbstschalter in Schmalbauform

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DE893368C
DE893368C DEA5312D DEA0005312D DE893368C DE 893368 C DE893368 C DE 893368C DE A5312 D DEA5312 D DE A5312D DE A0005312 D DEA0005312 D DE A0005312D DE 893368 C DE893368 C DE 893368C
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DE
Germany
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lever
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DEA5312D
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English (en)
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Friedrich Dipl-Ing Boesoldt
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AEG AG
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AEG AG
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H73/00Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism
    • H01H73/22Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having electrothermal release and no other automatic release
    • H01H73/26Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having electrothermal release and no other automatic release reset by tumbler

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  • Breakers (AREA)

Description

  • Kleinselbstschalter in Schmalbauform Überstromselbstschalter kleiner Bauabmessungen, deren Verwendung in Installationsanlagen, insbesondere an Stelle von Schmelzsicherungen, möglich ist, die aber auch: für besondere Einhauzwecke, beispielsweise in Geräte oder Maschinen, geeignet sind, sind in vielen Ausführungsformen bekannt und werden unter der Bezeichnung Kleinselbstschalter zusammengefaßt. Diese Kleinselbstschalter werden teils mit magnetischer, teils mit thermischer Auslösevorrichtung versehen. Im allgemeinen sind beide Auslösevorrichtungen zur Erreichung einer unverzögerten Kurzschlußabschaltung und einer verzögerten Überstromunterbrechung gleichzeitig vorhanden. Auch besitzein die Schalter im allgemeinen eine Freiauslösevorrichtung, die die selbständige Ausschaltung des Schalters auch dann sicherstellt, wenn das Betätigungsglied in der Einschaltstellung festgehalten. wird. Neben den Kleinselbstschaltern in, Stöpsielfor@m zum Einschrauben in vorhandene Sicherungselemente und den Selbstschaltern in Elementform, die an Stelle eines Sicherungseleimentes eingebaut werden können, sowie, den sogenannten Sockelselbstschaltern gibt es auch Kleinselbstschalter, die für Sondereinbauzwecke in schmaler Bauform ausgebildet sind, so daß trotz beschränkten Einbauraumes eine größere Anzahl beüspielsweis@e in Verteilungen nebeneinandergereiht werden kann.
  • Die bisher bekannten Ausführungen von Kle:inselbstschalterninSchmalbauform sind jedoch immer noch verhältnismäßig groß, bzw. genügen sie beii vorhandenen kleinen Abmessungen nicht den hohen Anforderungen, wie sie für Spezialverwendungszwecke vielfach gestellt werden müssen.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabei zugrunde, einen besonders schmalen, dabei aber auch in den übrigen Abmessungen kleinen Selbstschalter zu schaffen, der sowohl mit magnetischer wie auch thermischer Auslesevorrichtung versehen werden kann, eine Freiauslösung besitzt und im Bedarfsfall den zusätzlichen Einbau von Hilfskontakten für Mendestromkroise ermöglicht. Dabei soll er gleichzeitig der Bedingung einer hohen Erschütterungsempfindlichkeit genügen, wie eie beispielsweise gegenüber Schußerschütterungen und Schwingungen bim Einbau auf Fahrzeugen erforderlich isst, und so gebaut sein, daß er außer in Kleinspannungskreisen auch bei Spannungen von 22oi38o V zur Verwendung gelangen kann.
  • Es ist ohne weiteres klar, daß die gleichzeitige Erfüllung dieser Bedingungen große Schwierigkeiten mit sich bringt. Für die Erreichung der geringen Bauabmessungen ist die Ausgestaltung und die Unterbringung der verschiedenem Bauteile in dem vorhandenen Bauraum und insbesondere dabei wieder die: Ausgestaltung des Schaltmethanismus in gleicher Weise von Bedeutung wie für* die Erreichung der verlangten Erschütterungssicherheit.
  • Diesel Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in einem Gehäuses reit im weisentlichen rechteckiger Grundfläche die eine Breitseite zur Unterbringung einer flach ausgebildeten Schalthebelanordnung ausgenutzt und der verbleibende Bauraum parallel zu den Schmalseiten derart aufgeteilt ist, daß in einem mittleren Teil die Magnetuni Blasspule liegt, während zwischen Magnetspule und der einen Schmalseitenwand' die Sehaltkontaktanordnung und zwischen Magnetspule und der anderen Schmalseitenwand die Lagerung des Schaltmechanismus untergebracht ist. Unterhalb der Magnetspule können ein thermisches Ausnöseglied, insbesondere in Form eines Bimetallstreifens, angeordnet sein, unterhalb der Schalthebelanordnung Hilfskontakte, die von einem der Schalthebel betätigt werden. Die auf der Gehäusebrenitseite befindliche flach ausgebildete Schalthebelanordnung besteht vorteilhafterweise aus einem zweiarmigen Kontakthebel, einem Schwenkheibel und einem Klinkenhebel, wobei der Kontakthebel in an sich bekannter Weise über einen Ansatz eines als Wippe oder Kipphebel ausgebildeten Betätvgungsgliiedes eingeschaltet wird und an seinem Ende eine bewegliche Kontaktbrücke trägt, mit der er in den neben der Magnetspule liegenden Schaltkontaktraum hineingreift. Er ist mit seinem anderen Ende drehbar und in einem Schlitz verschiebbar mit dem von den selbsttätigen Auslesegliedern beeinflußten Klinkenhebel verbunden und ungefähr in seineir Mitte in dem Schwenkhebel gelagert, der den Kontakthebel unter Federwirkung ;gegen den.Ansatz des Betätigungsgliedeis anpreßt, wobei die Lagerung des Klinkenhebels und des Schwenkhebels sowie die. Unterbringung der Schwenkhebelfeder in dem dem Kontaktraum entsprechenden zweiten Raum neben der Magnetspule erfolgt. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der Ansatz der Betätigungswippe kurvenförmig ausgebildet, und der Kontakthebel besitzt eine rastartiges Erhöhung, gegen die, sich das Kurvenstück in der Ausschaltstellung anlegt, während ;beii ider Einschaltbewegung der Kontakthebel von dem Kurveinstück in die Einschaltstellung gedrückt wird, wobei das Ende des Kurvenstückes über die Rast hinweggleitet und sich dahinter festsetzt, so daß d.ie Bestätigungswippe in der Einschaltstellung festgehalten wird.
  • Zur Herbeiführung der Kontaktunterbrechung wird vorteilhafterweise eines am freien Ende des die Kontaktbrücke tragenden Kontakthebedarmeis angreifende Ausschaltfeder angebracht, die beim Einschalten unter Spannung gesetzt wird und nach Lösung der Schaltverklinkung den Kontakthebel um den Berührungspunkt zwischen Betätigungsansatz und Kontakthebel nach obern kippt, so daß die Abschaltung erfolgt, auch wenn das Betätigungsorgan in der Einschaltstellung festgehalten wird. Weiter empfiehlt es, sich, die Rückführung des Betätigungsgliedes aus der mit dem Kontakthebel verrasteten Einschaltstellung in die Ausschalt-,stellung nicht !durch eine am Betätibgungsglied angreifende Rückholfeder durchzuführen, sondern die Anordnung so zu treffen, daß durch die beim Ausschaltvo,rgang unter Wirkung der Au@s@schalt@eder erfolgte Schrägstellung des Kontakthebels die Verrastung mit dem Betätigungsglied aufgehoben wird, worauf der Schwenkhebel unter dem Einfluß der Schwenkhebelfeder um eine die Bewegung des freien Kontaktliebelendes nach oben begrenzende Anschlagstelle als Kippunkt den Kontakthebel in die Ausgangsstellung zurückführt, wobei gleichzeitig der Kontakthebel auch .das Betätigungsglied in die Ausschaltstellung . zurückdrückt und dein Klinkenhebel wieder in die die Verklinkung ermöglichende Stellung bringt.
  • Die mit dem Bimetallstreifen verbundene Sperrfeder für den Klinkenhebel wird zweckmäßig so ausgebildet, daß sie sich mindestens bis zur Hälfte ihrer Gesamtlänge auf denn Bimetallstreifen abstützt, >so daß ihr freistehender Teil nicht derart in. Erschütterungsschwingungen geraten kann, daß diese zur Auslösung der Verklinkung führen.
  • In seiner Gesamtheit ist der Kleinselbstsehalter erfindungsgemäß dabei so durchgebildet, daß die Schalthebelanordnung, das Magnetsystem, die thermische Auislösevorrichtung und die Hilfskontaktanordnung unabhängig voneinander in sich geschlossene Baugruppen, darstellen, die vor dem Einsetzen in das Gehäuse zusammengefügt werden, so daß sich der Schalter baukastenartig je nach dem Verwendungszweck des Schalters mit nur thermischer oder nur magnetischer oder thermischer und magnetischer Auslösung mit oder ohne Hilfskontalite zusammensetzen läß#.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus ier Beschreibung des Ausführungsbeeispiele@s und den Zeichnungen hervor. Mit der erfindungsgemäßen Ausführung ist ein Kleinseilbstschalter geschaffen, der infolge seiner besonders günstigen Aufteilung ides Gehä!usebauraurne!s zur Unterbringung der -Sedbstscb!alterteile mit sehr kleinen Abmessungen, inisibesonid#re sehr schmal hergestellt wenden kann. Dia bei dieser Bauraumeinteilung uhid der Anwendung eines den Spulenraum auf beiden Schmtalseiben umgreilfendien Schaltermechanismus und dem Aufbau der Schalthebelanordnung aus nur wenigen zusammenwirkenden Hebeln in flacher Bauform neben einer geschlossenen Schaltkammer auch noch ein sehr großer Spulenraum verbleibt., ist der Einbau einer entsprechend wirksamen Magnet- und Blasspule möglich, und es, wird damit eine im Verhältnis zu der kleinen Bauart des Schalters hohe Schaltlesstung erreicht. Die kleine Bauweise des Schalters wirkt an sich schon günstig hinsichtlich der gleichzeitig zu gewährleistenden Erschütterungssicherheit, da die Mechanismusglieder nur geringe! Mässe aufweisen. D!arwber hinaus ist diie besonidens hohe Erschütterungsfestigkeit, wie sie beispielsweise gegenüber Schußerschütte!rungen gewährleistet werden muß, bei der erfindungsgemäßen Ausführung einmal durch die dornartige Verrastung des Ansatzes des Betätigungsgliedeis mit dem Kontakthebel in Verbindung m;it der Vermeidung einer am Betätigungsglied direkt angreifenden Rückführfeder und der bereits beschriebenen besonderen Klinkenfede rausbildung bei großem Klinkenüberdeckungsweg erreicht. Die gewählte Schalterausbildung ermöglicht weiterhin infolge der Einfachheit der Teile und des Gehäuses eine einfache und zuverlässige Herstellung und bietet insbesondere auch im Zusammenbau infolge der Aufteilung in einzelne selbständige Baugruppen und infolge der Möglichkeit, zusätzliche Vorrichtungen je nach Bedarf einzubauen oder wegzulassen, ganz besondere Vorteile. Der Metallaufwand für die Herstellung des Schaltermechanismus ist äußerst gering. Die kleinen Abmessungen eirmöglichen es in verschie-.denen Fällen" diesen Schalter unmittelbar an Stelle bisher verwendeter Schmelzsicherungen mit Sockeln gleicher Grundflächenabmessungen zu verwenden, so daß in diesen Fällen an Stelle der bisherigen Abschmelzsicherung nunmehr eine gleichzeitig als Handschalter zu betütigendeSicherungsvorrichtung, die im Bedarfsfall noch zusätzlich mit einer Meleekontaktanordnung ausgestattete ist, zur Verwendung gelangen kann.
  • In der Zeichnung ist in den Feig. i bis 8 ein Beisspiel der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i zeigt einen Kleinselbstschalter nach der Erfindung mit einem als Wippe ausgebildeten Betätigungsglied in einer Breitseibenansichti; der Sockel isst z. B. aufgeschnitten, so daß die Bimetall- und Klinkenfe.deranordnung erkenntlich ist; der Schalter befindet sieh in der Ausgchal!tstellung ; Fig. 2 zeigt den gleichen Schalter von oben gesehen; Fig. 3 zeigt den Schalter nach F.ig. i von der anderen Breitseite; die den Schalter abschließende Gehäusewand ist zum Teil aufgeschnitten, so daß das Magnetsystem und die Schaltkammeir zu sehen sind; Fig. q. zeigt einen Schnitt durch den Schalter nach der Linie 4-4 der Fig. 3; Fig. 5 zeigt eine Ansicht des Schalters nach Fig. 3 von unten mit Darstellung der Bimetallanordnung; F ig. 6 zeigt den Schalter in der gleichen Breitseitenansicht wie Fig. i, jedoch in der Einschaltstellung; der Sockel ist nicht aufgeschnitten; unter dem Schaltwerk isst eine Hilfskontaktvorrichtung zu erkennen; Fig. 7 und 8 zeigen die Anordnung des Schaltwerkes der Kontakte und der Verkli:nkung in schematischer Darstellung, und zwar Fig.7 in Ausschaltstellung, Fig. 8 in Einschaltstellung.
  • Aus den Fig. i bis 6 geht zunächst die räumliche Unterbringung der Aufbauteile des Schalters, in dem Gehäuse 15 hervor. Die aus dem zweiarmigen Kontakthebel 2, dem Schwenkhebel g und dem Klinkenhebel ? bestehende!, flach ausgebilde!tc Schalthebelanordnung nimmt, wie insbesondere aus Fig. i und 6 ersichtlich, die eitle Breitseii.tie des Schaltergehäuses- ein. Die Lagerste!lle:25 des Schaltmechanismus im Gehäuse ist dabei von dem die bewegliche federnde Kontaktbrücke z tragenden Ende des Kontakbheibelarmes, 2 um den vollen ausnutzbaren Abstand der Breitseitenlange entfernt, so daß sich schon hierdurch ein sehr großer wirksamer Hebelarm und ein großer KontaktÖffnungsweg ergibt.
  • Wie sich aus Fig. q. ergibt, greift die, oben beschriebene Schalthebelanordnung mit de!r Kontaktbrücke i und der Lagerung 2-5 um die Magnet- und Blasspule 23 herum. Es ist auch ersichtlich, daß der auf diese Weises für die Blasspule.1 23 zur Verfügung,stehende Raum im Verhältnis zu dem für die Unterbringung der übrigen Konstruktionsteile benötigten Raum recht groß ist, so daß eine, sehr wirksame Blasspule untergebracht- werden kann. Die Kontaktkammer ist geschlossen ausgebildet und von der Spule durch eine Isolierwand getrennt. Gegenüber der Mechanismuslagerung 2-5, die auf der anderen Schmalseite neben der Blasspule liegt, ist eine solche besondere Kammerabtrennung entbehrlich.
  • Aus Fig. i und 5 ist weiterhin ersichtlich, daß unterhalb der Magnetspule im Gehäusieboden ein B metallstreifen 5 eingebaut ist, der sich eibenfalls über die ganze zur Verfügung stehende Baubreite erstreckt. Er ist mit einer Sperrfeder 6 verbunden, die mit dem Klinkenhebel 7 zusammenwirkt.
  • Die Fig. 6 zeigt schließlich die räumliche Unterbringung einer Hilfskontaktvorrichtung 2o unterhalb der Schalthebelanordnung. Der Kontakthebel 2 besitzt einen Ansatz ig, der über ein Druckstück 18 im Einschaltzustand das Schalters die Unterbrechung des Hilfskontaktes 2o herbeiführt. An dem Ansatz ig ist gleichzeitig die Ausschaltfeider 3 befestigt.
  • Der übrige konstruktive Aufbau des Schalters ergibt sich im einzelnen aus den Zeichnungen wie folgt: An dein freien Ende deis Kontakthebels 2 ist die abgefeaderte Kontaktbrücke r drehbar auf einer Achse 26 befestigt. Im eingeschalteten Zustand verbindet sie die ortsfesten Kontakte 4 miteinander. Die Bewegung des Kontakthebels 2 nach oben ist durch den Gehäuseanschlag 27 begrenzt. Der zweiarmige Kontakthebel ist. ungefähr in seiner Mitte durch die Achsre B mit dem Schwenkhebel 9 beweglich verbunden. Der Schwenkhebel 9 lest ein Winkelhebel, dessen Arme ungefähr einen rechten Winkel miteinander einschließen. Der Kontakthebel ist an seinem mit dem Klinkenhebel verbundenen Ende ebenfalls rechtwinklig angebogen und mit einem Achsbolzen io rin einen Längsschlitz des Klinkenhebels 7 beweglich geführt. Die beiden Arme leas auf der Drehachse 25 gelagerten Klinkenhebels schließen einen stumpfen Winkel miteinander ein. Der nach unten stehende freie Klinkenhebelarm endet in einer Kleinkenschneeiidc 28, die in einten. Schlitz 16 der mit dem Bimetall 5 verbundenen Sperrfeder 6 eingreift. In verklinktem Zustand zeigt der mit der Schneide 28 versehene Klinkenhebelarm senkrecht nach unten. Auf der Achsei 25 ist die Schwenkhebelfeeder 14 gelagert, die sich gegen einen festen Anschlag am Gehäusen mit ihrem einen Knie abstützt, während die mit dem anderen Knien am Schwenkhebel angreift und diesem nach oben zu drücken bestrebt ist.
  • Der Bimet'allstreifen 5 ist mit leer Sperrfeder 6 an der Einspannstellee 29 gleichzeitig befestigt. Die Sperrfeder verläuft dann bis über die Hälfte der Bimetallstreifenl.änge unmittelbar auf ed@emBeimietallstreifen und hebt sich erst im letzten Stück, das mit lern Rastschlitz für die Klinkenschneides 28 versehen eist, von dem Bimetallstreifen ab. Sie umgreift den B,imetallstneifen nach unten. Durch die! Einstellschraube so kann die Klinkenüberdeckung verstellt und idamit die. Auslösezeit verschieden leingestellt werden. Bei Erschütterungen des Schalters kann das kurzes, vom Bimetall abstehende Stück der Sperrfeder mit seiner geringen Mgsise keime -solchen Schwingungen ausführen, daß dadurch die Verklinkung gelöst würde.
  • Auf den vom Bim-tallstreifen abstehenden Tesil der Klinkenfeder wirkt auch, wie aus Fig. 3 ersichtlich und in den Fig. 7 und 8 schematisch durch dein Pfeil m :angedeutet, von obrem; her die M iagnetauslösungein. WiridderMaagnetanker24beei ausreichender Erregung deir Magnetspule 23 angezogen, so bewegt sich der kürzere Hebelarm des als doppelarmiger Hebel nussgebildeten Ankers mach unten und löst dabei durch Druck auf die Sperrfeder die Schaltveirklinkung aus.
  • Die Betätigung des Schalters. erfolgt durch die Betätigungswippe 12. Sie ist im Gehäuse auf der Achse 31 gelagert. Auf ihrer Unterseite trägt sie einen Betätigungsansatz 13, der im Ausschaltzustand mit einem kurvenförmigen Teil gegen eine rastartige Erhöhung 2i des Kontakthebels, die an einem Verrastungsbügel22 angebracht ist, anliegt. Im Einschaltzustand verrastet sich das dornartiige Ende alles kurvenförmigen Teileis, wie aus eden-, Fig. 6 und 8 ersichtlich, !hinter idieser rasetartgen Erhöhung 2i, und zwar wind es so weit geschwenkt, .daß der Druck ides Konteakthebels 2- gegen den dorn-°artigen Ansatz c13 ein Drehmoment erzeugt, das die Betätigungswippe völlig sicher in leer Einschaltstellung hält.
  • Der Wippendrehpunkt 31 und der Drehpunkt 8 zwischen 2 und Schwenkhebel liegen sowohl im Ein@schalt- wie im Ausschultzustand annähernd senkrecht übereinander. Der Betätigungsansatz 13 mit seinem Kurventeil und dein dornartigen Ende ist als Stanzstück hergeistellt und in die Betätigungswippe eingepreßt, und zwar einseitig, so daß der Betätigungsansatz auf die, auf der Breitseite des Gehäuses untergebrachte Schalthebelanordnung einwirken kann, die Schaltwippee selbst aber trotzdem in der Mitte des Schaltgehäuses verbleibt.
  • Die Schalterklemmen sind auf i&r Schmalseite des Gehäuses außerhalb desselben angebracht. Wie ,die Abbildungen zeigen, sind vier Anschlußklem.men vorhanden.. Zwei Anschlußklemmen 32, 33 dienen zum Anschluß. für den Hauptstromkreis, zwei Anschlußklemmen 34, 35 für den Anschluß d°is Meldestromkreises. Der Stromverlauf alles Hauptstromkrei.ses führt von der Anschlußklemme 32 zu dem einen festen Kontukt 4 über die Kontaktbrücke i im eingeschalteten Zustand zu idem zweiten festen Kontakt 4, von da zur Magnetspule 23 und dann zu der Heizwicklung ides Bimeitalls 29 und aus dieser heraus zur Ausgangsklemme 33. Ist, wie in (dien. schematischen FinG. 7 und 8 idargeistellt, nur ein Bimetallauslöser vorhanden, so führt der Stromverlauf von dem zweiten festen Kontakt .4 unmittelbar zum Bimetall 29 und von dort zur Ausgangsklemme 33. Die Klemmen des Hauptstromkreis,es 32, 33 und des, Meldestromkreises 34, 35 sind durch Isolierrippen 36 voneinander getrennt. Der Stromverlauf des. Meldestroimkreises geht unmittelbar von der Anschlußklemme 34 über den Hilfskontakt 2o und den Hilfskontaktfederarm 17 zu der Ausgangsklemme 3.5. Der Kleinselbstschalteir wird als Einzelschalter zu beidem Seiten mit einer Gehäusewand 37 abgeschlossen, wie sie beispielsweise aus Fig. 3 auf der Spulens@eite teilweise ersichtlich .eist. Bei. Aneinanderreihung eineu großem Zahl von Schaltern isst es, unter Umständen auch ausreichend, zwischen je zwei Schalteer eine Isolierwand zwischenzulegen, die eo groß -bemessen wird, daß sie zugleich. auch die Isolierung zwischen den Anschlußklemmen der benachbarten Schalter herbeiführt. Der Schalter kann auf eine Grundplatte aufschraubbar ausgebildet werden. Er kann aber auch von vorn durch Schrauben, die in Befestigungsgewindee 38 (Feg. 2) eingreifen, an einer Frontplatte befestigt wenden. Schließlich ist auch >eine Aüsbildung zur Aufreihung dies Schaltiers durch Aufschieben auf Tragschienen möglich. DieMagnetspule mit dem mit ihr verbundenen Auslöseanker wird von leer einen Breitseite her (Feg. 3) in das Schaltergehäuse eingesetzt, der gesamte Mechanismus reit Kontaktbrücke und Schalthebellagerung von der anderen Breitseite her (Feg. i und 6). Die Bimetallanordnung mit dar Sperrfeder läßt sich als einheitliches Teil von der Unterseihe her einsietzen (Fig. 5), die Hilfskontaktanordnung ebenfalls von der Breitseite (Fig. 6). Das Schaltergehäuse kann jedoch auch so ausgestaltet werden, daß -das Magnetsystem durch die für die Aufnahme der Betö.tngungswipp-e vorgesehene Öffnung von oben her oder durch eine Öffnung im Boden des Gehäuses von unten her eingesetzt wird. Bei entsprechender Führung im Gehäuseerübrigt sich dann ei-nie; besondere Befestigung.
  • Die Ein- und Ausschaltbewegung des Kleinselbstschalters geht wie folgt vonstatten: Der Schalter möge sich zunächst in ider Ausschaltstellung gemäß Fig. 7 befinden. Wird nun die Betätigungswippe an ihrem herausstehenden Ende nach unten gedrückt, so bewegt sich der Betätigungsansatz 13 nach links, drückt dabei den Kontakthebel einschließlich des Schwenkhebels nach unten und bringt dabei die Kontaktbrücke i mit den feisten Kontakten q. in Berührung, wobei gleichzeitig die Ausschaltfeder 3 und die Kontaktdruckfedeir unter Spannung gesetzt werden. Das dornartige Ende. des kurvenförmigen Betätigungsansatizeis 13 verrastet sich hinter der rastartigen Erhöhung 22. Der Schalter befindet sich nunmehr in der eingeschalteten Stellung gemäß Pik. B. Wird nun bei Handausschaltung durch entsprechend kräftigen Druck auf das nunmehr links obern stehende Ende der Betätigungswippe das dornartige Ende des Beitütigungsansatzes 13 über die rastartige Erhöhung 2 1 hinweggedrückt, so kann die Ausschaltifeder 3 und die Schwenkhebelfeder 14 den Mechanismus wieder in die Aussichaltstellung zurückführen.
  • Ist der Schalter eingeschaltet und die Sperrfeder 6 wird entweder durch Abkrümmung des Bimetalls 5 oder Einwirkung des Magnetauslösers 2-q. nach unten bewegt, so wird die Klinkenschneide 2,8 des: Klinkenhebeils 7 freigegeben. Damit erhält auch der Kontakthebe12, der mit dem Klinkenhebel durch die Achse io verbunden ist, Bewegungsfreiheit, so daß die Ausschaltfeder 3 in der Lage .isst, den Kontakthebelarm mit der i nach oben zu ziehen, bis zum Anschlag 27. Hiermit ist der Schalter bereits ausgeschaltet, obwohl das Betätigungsglied noch in der Einschaltstellung steht, so daß also auch im Fall des Festhaltens des Betätigungsgliedes diel Ausschaltung nicht unterbunden werden kann. Gleichzeitig mit der Bewegung der Kontaktbrücke nach oben hat sich das. andere Ende des Kontakthebels nach unten bewegt. Durch diese Schrägstellung wird die Verrastung zwischen dem Betätigungsansatz 13 und der rastartigen Erhöhung =i auf den Kontakthebelarm gelöst, woraufhin der Schwenkhebel 9 unter dem Einfluß der Schwenkheibelfeder 14 den Kontakthebel 2 um den Anschlag 27 als Kippunkt wieder in die Ausgangsstellung zurückdrückt und gleichzeitig auch der Kontakthebel 2 durch Druck auf den Beitätigungsansatz 13 das Betätigungsglied 12 wieder in die Ausschaltstellung fährt und über Iden Bolzen io den Klnkenhebel wieder in die die Verklinkung ermöglichende Stellung bringt, so daß die Verklinkung wieder erfolgt, sobald das Bimetalls sich abgekühlt hat und die Sperrfeder 6 in die Verklinkungslage zurückgeführt ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kleinselbstschalter in Schmalbauform mit magnetischer oder thermischer bzw. magnetischer und thermischer Auslösung sowie, einer Freiauslösevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Gehäuse mit im wesentlichen rechteckiger Grundfläche die eine Breii@ts-eitei zur Unterbringung einer flach ausgebildeten Schalthebelanordnung ausgenutzt und der verbleibende Bauraum parallel zu den Schmalseiten derart aufgeteilt ist, daß in einem mittleren Teil die Magnet- und Blasspule liegt, während zwischen Magnetspule und der einen Schmalseitenwand die Schaltkontaktanordnung und zwischen Magnetspule und der anderen Schmalseiteinwand die Lagerung des Schaltmechanismus untergebracht ist.
  2. 2. Kleinselbstschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuseboden unterhalb der Magnetspule ein thermischeis Auslöseglied, insbesondere in Form eines Biimetallstrei.fens, angeordnet ist.
  3. 3. Kleinselbstschalter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Schalthebelanordnung Hilfskontakte für einen Meldestromkreis untergebracht sind, die, von einem der Schalthebel betätigt werden. q.. Kle@inselbstschalter nach Anspruch i bis' 3, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Gehäusebreitseite befindliche, flach ausgebildete Schalthebelanordnung aus einem zweiarmigen Kontakthebel (2), einem Schwenkhebeil (9) und einem Klinkenhebel (7) besteht und daß der Kontakthebel (2), dessen Einschaltung in an sich bekannter Weise über einen Ansatz (i3) eines als Wippe oder Kipphebel ausgebildeten Betätigungsgliedes (z2) bewirkt wird, an seinem Ende eine bewegliche Kontaktbrücke (i) trägt, mit der er in den neben der Magnetspule, (2,3) liegenden Schaltkontaktraum hineingreift, und mit seinem anderen Ende drehbar und sinn einem Schlitz verschiebbar mit dem von den selbsttätigen Auslösegliedern beeinflußten Klinkenhebel (7) verbunden und ungefähr in seiner Mitte in dem Schwenkhebel (9) gelagert ist, der den Kontakthebeil (Z) unter Federwirkung gegen den Ansatz (i3) des Betätigungsgliedes (i2) anpreßt, wobei die Lagerung des Klinkenhebels (7) und des Schwenkhebels (9) sowiei die Unterbringung der Schwenkhebelfeder (1d.) in dem dem Kontaktraum entsprechenden zweiten Raum neben der M.a@gnetspule ;(2'3) erfolgt. 5. Kleinselbstschalter nach Anspruch i bis d., dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel (9) und der Klinkenhebel (7) einen gemeinsamen Drehpunkt besitzen. ty. Kleinselbstschalter nach Anspruch i bis. 5, dadurch gekennzeichnet!, daß der Ansatz (i3) der Betätigungswippe (i2) einer Kurve aufweist, mit der er sich in der Ausschaltstellung gegen eine rastartige Erhöhung (22) des Kontakthebels (2) anlegt und bei der Einschaltbewegung den Kontakthebel (2) in die Einschaltstellung drückt, wobei das Ende des Kurvenstückes über die Rast hinweggleitet und sich dahinter festsetzt, so daß diel Betätigungswippe (i2) in der Einschaltstellung festgehalten wird. 7. Kleinselbstschalter nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der kurvenförmige Betätigungsansatz (i3) am Betätigungsglied (i2) :einseitig außerhalb der Bewegungsmiltteneibene des Betätigungsgliedes angebracht ist. B. Kleinselbstschalter nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß am freien Ende des die Kontaktbrücke tragenden Kontakthe#b,elarmes (2) eine Ausschaltfeder (3) angreift, die beim Einschalten unter Spannung gesetzt wird und die nach Lösung der Schalterverklinkung (i6, 28) den Kontakthebel (2) um den Berührungspunkt zwischen Betätigungsansatz (i3) und Kontakthebel (2) nach oben kippt, so daß die Abschaltung erfolgt, auch wenn das Betätigungsglied (i2) in der Einschaltsteillung festgehalten wird (Freiauslösung). g. Kleinselbgtschalter nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß durch die beim Ausschaltvorgang unter der Wirkung der AusschaItfeder (3) erfolgte Schrägstellung des Kontakthebels (2) die Verrastung mit dem Betätigungsglied (i2) aufgehoben wird, worauf der Schwenkhebel (9) unter dem Einfluß der Schwenkhebelfeder (1q.) den Kontakthebel (2) um eine die Bewegung des freien Kontakthebelendes nach oben begrenzende Anschlagstelle (27) als Kippunkt in die Ausgangsstellung zurückführt, wobei gleichzeilig der Kontakthebel (2) auch das Betätigungsglied (i2) in die Ausschaltsteillung zurückdrückt. und- den Klinkenhebel (7) wi@@der in die die Verklinkung ermöglichender Stellung bringt. io. Kleinselbstschalter nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Bimetallstreifen (5) in an sich bekannter Weise mit einer einsteillbaren Sperrfeder (6) für den Klinkenhebel (7) verbunden ist, die zwangsläufig die Bimetallbewegungen mitmacht, und daß diei an ihrem Ende zusammen mit dem Bimetallgtreifen (5) eingespannte Sperrfeder (6) so gestaltet .ist, daß siel sich mindestens bis zur Hälfte ihrer Gesamtlänge auf deim Bimetallstreifen abstützt, so daß ihr frei stehender Teil nicht derart in Erschütterungsschwingungen geraten kann, daß diese zur Auslösung der Verklinkung führen. i i. Kleinselbstschalter nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß der Verrastungsans,chlag (i6) für den Klinkenhebel (7) zur Veränderung dies Kontaikbd'ruckes der gefederten Kontaktbrücke (i) deis Schalters in der Bewegungsrichtung des Klinkenheibels, (7) verschiebbar angeordnet ist. 12. Kleinselbstschalter nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakthebel (2) an seinem die Kontaktbrücke (i) tragenden Hebelarm mitainem Ansatz (i9) versehen :ist, der über einen Betätigungsstößel (i8) die unterhalb der Schalthebelanordnung angebrachten Hilfskontakte: (2o) öffnet bzw. schließt. 13. Kleinselbsbschalter nach Anspruch i bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltergehäuse aus einem rahmenartigen IsolierS:tOfftell (i5) besteht, das an einer oder beeiden Seiten durch eine Isolü:erwand (37) abgeschlossen ist. 1q.. Kleinselbstschalter nach Anspruch i bis i3., dadurch gekennzeichnet, daß die Schalthebelanordnung und das Magnetsystem (Spule und Anker) von den Breitseiten her in das Gehäuse eingesetzt sind. 15. Kleinselbstschalter nach Anspruch i bis 13, dadurch gekennzeiichnet, daß das Magnetsystem durch -die für edle Aufnahme einer Betätigungswippe (i2) vorgesehene Öffnung hindurch in das Gehäuse eingesetzt und im Gehäuse geführt ist. 16. Kleinselbstschalter nach Anspruch i bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Magnetsystem durch eine Öffnung #im Boden des Gehäuses eingesetzt ist. 17. Kleinselbstschalter nach Anspruch i bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalthebelanordnung, das Magnetsystem, die thermische Auslösevorrichtung und die Hilfskontaktanordnung unabhängig voneinander in sieh geschlossene Baugruppen darstellen, die vor dem Einsetzen in das Gehäuse zusammengefügt werden, so daß sich der Schalter baukastenartig je nach dem Verwendungszweck des Schalters mit nur thermischer oder nur magnetischer oder thermischer und magnetischer Auslösung mit oder ohne Hilfskontakte zusammensetzen läßt.
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