DE893286C - Bandrollen-Ausgleichsantrieb - Google Patents

Bandrollen-Ausgleichsantrieb

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DE893286C
DE893286C DEG6646A DEG0006646A DE893286C DE 893286 C DE893286 C DE 893286C DE G6646 A DEG6646 A DE G6646A DE G0006646 A DEG0006646 A DE G0006646A DE 893286 C DE893286 C DE 893286C
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DE
Germany
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runs
horizontal
friction disc
tape
shaft
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Expired
Application number
DEG6646A
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English (en)
Inventor
Kurt Dietrich
Bruno Dr Goller
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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    • G—PHYSICS
    • G09—EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09F—DISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F11/00—Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position
    • G09F11/24—Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position the advertising or display material forming part of a moving band, e.g. in the form of perforations, prints, or transparencies
    • G09F11/29—Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position the advertising or display material forming part of a moving band, e.g. in the form of perforations, prints, or transparencies of a band other than endless
    • G09F11/295—Electric control therefor

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Controlling Rewinding, Feeding, Winding, Or Abnormalities Of Webs (AREA)

Description

  • Bandrollen-Ausgleichsantrieb Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zurr Antrieb von auf Bandrollen sich auf- und abspulenden Bändern, die in gleichbleibender Geschwindigkeit ablaufen, und soll in der Hauptsache Verwendung finden in elektromechanischen Anzeigetafeln mit beweglichen, beschrifteten Filmbändern, .die zum Zwecke der Orientierung in größeren Städten aufgestellt werden.
  • Vorrichtungen zum Antrieb von Bandrollen, die zueinander in wechselnden Geschwindigkeiten laufen, sind bekannt. Der Geschwindigkeitsausgleich bei dem Bekannten wurde durch Abbremsen der jeweils sch'nel'ler laufenden Bandrolle auf Kosten des Reibungsverlustes erzielt. Für diesen Zweck fanden beispiels.weise Hanfseile, Gummiriemen, Stahlspiralen, Reibungskupplungen, Sperrklinken und- Bremsen Verwendung. Bekannt sind auch Vorrichtungen, bei denen der Antrieb des Bandes durch zwei senkrecht zueinander laufende, durch Federkraft gespannte Friktionswalzen bewirkt wird.
  • Alle idiese Lösungen haben den Nachteil"d'aß die Beanspruchung des Materials sehr groß ist und einen starken Verschleiß bewirkt. Ferner erfolgte der Durchlauf des ;Bandes mit ungleichmäßiger GeschwIndigkeit, auch war eine stetige,- sanfte Bandbewegung nicht gewährleistet. Eine gleichbleibende Geschwindigkeit konnte wohl durch Umlenkung des Bandes auf gezahnte Antriebsscheiben erzielt werden, jedoch bedingte dies, daß -las Band perforiert sein mußte, was nicht nur umständlich ist, sondern vor allem auch :die Reißgefahr erhöht.
  • Demgegenüber ermöglicht es die nachstehend beschriebene und durch Zei@chnung ersichtliche erfindungisgemäße Einrichtung, daß bei Übertragung der Antriebskraft, für -die ein ,Elektromotor vorgesehen ist, die Baudrol.len so reguliert -,werden, daß kein Schlupf zwieahen der auf- und ab5pulen- ,den Bandrolle entsteht und das (Band mit stets gleichbleibender -Geschwindigkeit und unter stän-,diger leichter Spannung sanft durchläuft, so daß ein Flattern oder Abreißen .des Bandes nicht .möglich is:t. Es wird hierbei erfindungsgemäß eine Welle in Bewegung gesetzt, auf welcher eine untere waagerechte Reibungsscheibe festsitzend und eine obere waagerechte Reibungsscheibe gleitend angebracht ist, wobei die iGeschwindigkeit -durch eine Abtastrolle gesteuert wird. Die Blewegung der waagerechten Scheiben wird zweckmäavg auf eine obere senkrechte Reibungsscheibe und reine untere senkrechte Reibungsscheibe übertragen, welche durch eine endlose, Kette die Bandrollen in Drehrichtung versetzen. Der Ausgleich wird vorzugsweise durch eine .Abtastrolle bewirkt, welche auf der unteren, sich :auf- oder abspulenden Bandrolle aufsitzt und bei Aufspnlung .des Bandes gehoben wird bizw. bei Abspulung des Bandes nach unten fällt. Um die (Gefahr einer Verzögerung dieses Vorganges auszuschalten, kann durch eine Druck-oder Zugfeder die Testrolle mit der Welle straffer auf die untere Bandrolle gedrückt oder gezogen werden. Auf der Abtastrolle sitzt die Welle mit .den beiden waagerechten Reibungsscheiben, die in ihrem Abstand zueinander so gehalten sind" daß bei Aufspulung der Hälfte des Blondes die Hälfte der senkrechten Reibungsscheibe unten und die Hälfte der senkrechten Reihungsscheihe oben als Angriffsfläche für die waagerechten Reibungsscheiben dienen. In diesem Augenblick sind die Umlaufgeschwindigkeiten der unteren und oberen Bandrolle zueinander sowie die Umlaufgeschwindigkeiten.der unteren senkrechten Reibungsscheibe und der oberen senkrechten Rei;bungsschenbe zueinander gleich. Bei Aufspulung beispielsweise der unteren Bandrolle wird,die Trostrolle und -somit die Welle mit ihren beiden waagerechten Reibungsscheiben nach oben gefahren. Dies bewirkt, daß die untere senkrechte Reibungsscheibe und somit die untere, aufspulende Bandrolle langsamer laufen. Die obere senkrechte Reibungsscheibe mit der von ihr mitgenommenen oberen, abspulenden Bandrolle laufen entsprechend langsamer.
  • Die Wirkungsweise ist im einzelnen wie folgt: Durch einen Ke'gelradantrieb i, welcher mit einer Keilnut auf der Welle 2 gleitend gelagert ist, wird ,die Welle 2 mit ihren beiden, waagerechten Reibungsscheiben 3 und 3" in axialer Drehrichtung bewegt. Die Reibungsscheibe 3 ist gleitend auf der Welle 2 gelagert und nach oben und unten :durch Stellringe q. begrenzt, während die Reibungsscheibe 3a fe$ts:itzt. Mitgenommen werden die senkrechten Reibungsecheiiben 5, welche radial gelagert und durch eine Kette oder Riemen 6 mit den Bian :drollen 7 verbundken sind, so (daßdiese in drehende Bewegung versetzt werden. Die Abtastrolle 8 läuft auf :der auf- )bzw. abspulenden unteren Bandrolle 7, wird hoch- bzw. niedergedrückt und reguliert dadurch die Umlaufgeschwindigkeiten der Bandrollen 7, und zwar in der Weise, @daß die obiere Bandrolle 7 langsamer bzw. schneller Läuft. Beim Ablauf der .unteren Bandrolle 7 wird @d'ie Abtas:trolle 8 durch ihr Eigengewicht, erhöht durch das Gewicht der Welle 2, mit den Reibungsscheiben 3 und 3a nach unten :gedrückt und bewirkt den obengenannten Vorgang in umgekehrter Richtung. Brei größeren Umlaufgeschwindigkeiten des Bandes ist :die Anbringung einer weiteren (zweiten) Testrolle an .der unteren Fläche der oberen Bandrolle vorgesehen. Um eine Spannung zwischen den beiden Bandrollen 7 zu erzielen, wird bei. der Justierung die untere waagerechte Reibungsscheibe 3" auf ihrer Längsachse,2 ;nach unten oder oben verschoben und somit der unteren Reibungs,scheibe 5 eine Voreilung gegeben. Diese Voreidung bezieht sich nur auf :eine Drehrichtung. Um auch in anderer Drehrichtung die Voreilung zu. erreichen, ruß die obere Reibungsscheibe 3 nach oben undunten gleitend geführt werden. Durch einen oberen und unteren iSrtellring q. kann: durch Verstellen, derselben nach oben, oder unten der oberen, senkrechten Reibungsscheibe 5 eine kleinere oder größere Voreilung gegeben werden. Bei einer Drehrichtung, welche die Welle 2 mit :den, Reibumgsacheiben 3 und 3a durch die Abtastrolle 8 bei, A ufspuliung des Bandes auf der unteren Bfandrolle 7 nach oben drückt, ist die obere 3 auf den unteren Stellring gedrückt. Die untere Reibungsscheibe 3" läuft schneller und !bewirkt die Voreilung.
  • Bei. umgekehrter Drehrichtung, wenn,die Welle 2 mit den Reibungsscheüben 3 und 3a vermittels ider Abtastrolle 8 nach unten läuft, wird die Reibungsscheibe 3 zu der Reibungsscheibe 3a je nach Einstellung des oberen (Sftellringes ¢ auf Distanz gebracht, bleibt aber in der Drehrichtung stabil, so daß die obere senkrechte Reibwngsscheibe 5 schneller läuft uw:d,damit die Voreilung bewirkt.
  • Eine weitere Möglichkeit zum (Spannen des Bandes liegt in der Trennung des Brandes von der Achse dergestalt, daß die (Brandrolle lose auf der i.A@ch!se Liegt und durch eine Zugfeder an einem Teller befestigt wird., der fest auf der Achse sitzt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einxichtung zum Ausgleichsantrieb von Bandrollen, mittels mechanisch bewegbarer Teile, :dadurch gekennzeichnet, daß eine drehbare Welle (2), mit welcher eine waagerechte Reibungsscheibe (3) in Längsrichtung,dier Welle (2) begrenzt gleitend, eine zweite waagerechte Reibungsscheibe (3a) fest mitläuft, durch. eine Abtastrolle (8) so' gesteuert wird, daß die Umlaufgeschwindigkeiten der Bandrollen (7) reguliert werden und #dias Band mit stets: gleichbleibender Geschwindigkeit und unter ständiger leichter Spannung durchläuft.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, :dadurch gekennzeichnet, daß die ,waagerechten Reibungsscheiben, (3 und 3a) in den inneren, d. h. einander zugekehrten Kreisabschnitten mit ihnen im Eingriff stehender senkrechter Reibungsscheiben (5) laufen und somit die Möglichkeit geben, durch Verstellen der waagerechten. Reibungsscheiben (3 und 3a) den senkrechten Reibungsscheiben (5) verschiedene Umlaufgeschwindigkeiten zu :geben, und zwar dergestalt, daß die eine senkrechte Reibuirngsscheibe (5) jeweils um genau soviel schneller bzw. langsamer läuft, wie die andere senkrechte Reibungsscheibe (5) langsamer bzw. schneller läuft.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, .daß die Abtasfirolle (8), welche auf einerBandrolle(7) läuft, den inifolge der Auf- und Abspulung wechselnden Blandsp len.durchmesser abtastet und den abgetasteten Wert in Änderungen der Geschwindigkeiten umsetzt.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch ;gekennzeichnet, daß die erste waagerechte Reibungsscheibe (3) auf der Welle (2) in Längsrichtung :gleitend verschiebbar gelagert ist, wobei der Verschiebeweg .durch zwei Stellringe (4) begrenzt wird.
  5. 5. Einrichtung nach .Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite waagerechte Reibungsscheibe (3 a) in Längsrichtung der Welle (2) nach unten und oben justierbar ist.
DEG6646A 1951-07-28 1951-07-28 Bandrollen-Ausgleichsantrieb Expired DE893286C (de)

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