DE892875C - Florquetsche - Google Patents
FlorquetscheInfo
- Publication number
- DE892875C DE892875C DEW8434A DEW0008434A DE892875C DE 892875 C DE892875 C DE 892875C DE W8434 A DEW8434 A DE W8434A DE W0008434 A DEW0008434 A DE W0008434A DE 892875 C DE892875 C DE 892875C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pile
- roller
- load
- fiber
- rollers
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
- D01G15/00—Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
- D01G15/94—Burr-crushing or removing arrangements
- D01G15/96—Burr-crushing rollers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Paper (AREA)
Description
- Bei den bisher gebauten Florquetschen ruht die Oberwalze mit ihrem Eigengewicht und den seitlich angebrachten, veränderlichen Zusatzlasten auf dem Flor. Die spezifische Flächenbelastung des Flors ergibt sich daher aus der Summe dieser Auflasten, dividiert durch die tragende Faserfläche, deren' Größe in Abhängigkeit steht von der Arbeitsbreite bzw. Walzenbreite und derEintauchbreitederWalze in den Flor. Bei einem Durchmesser der Florquetschenwalzen von 300 mm und einer Stärke der Einzelfaser von o,o7 mm ergibt sich z. B. bei einer Faserverformung von 0,07 auf o,o5 mm, daß die Walze auf einer Faserlänge von 15,3 mm getragen wird. Bei einer Arbeitsbreite von 1750 mm und der vorgenannten Eintauchbreite der Florquetschenwalzen von 15,3 mm ergibt sich somit eine tragende Fläche von 1750 X 15,3 mm = rund 26 500 Quadratmillimeter. Nimmt man das Eigengewicht der Oberwalze mit looo kg an und nimmt man zunächst einmal d'ie Zusatzgewichte mit je 5oo kg auf beiden Seiten zu insgesamt looo kg an, so ergibt sich eine spezifische Flächenbelastung des Flors von 2ooo:265oo = o,o76kg proQuadratmillimeter bzw. 76 g pro Quadratmillimeter. Erhöht man diese Zusatzdruckbelastung von je 5oo@kg auf je 2ooo kg, dann beträgt die spezifische Flächenbelastung der Faser 5oo0 : 26 5oo = o,188 kg pro Quadratmillimeter bzw. 188g pro Quadratmillimeter. Diese Darstellung entspricht zwar nicht ganz den tatsächlichen Verhältnissen, da eine geringere Auflast auch einer geringeren Eintauchtiefe der Quetschwalzen in die Faser entspricht und somit die tragende Fläche geringer wird. Aber für die nachfolgende Überlegung ist diese Tatsache von unerheblicher Bedeutung. Entscheidend ist vielmehr -die Erkenntnis, daß die auf die Oberwalze von unten her wirkende, gleichmäßig verteilte Last. von unterschiedlicher Größe ist und dementsprechend auch eine unterschiedliche Durchbiegung der Oberwalze bewirkt. Man hat daher -die Oberwalze bombiert, um so einen Ausgleich für die eintretendeDurchbiegung zu schaffen. Diese Bombage kann aber immer nur für eine bestimmte Größe der Zusatzlast hergestellt werden. Wird die Bombage für eine mittlere Zusatzlast ausgeführt, so besteht immer die Gefahr, daß bei Erteilung der gesamtenMollast eine Durchbiegung der Oberwalze in einem höheren Maße erfolgt, als .durch die Bombage der Oberwalze ausgeglichen werden kann. Somit treten dann Randschädigungen des Flors beim Betrieb dieser Florquetschen ein, da der Lichtspalt zwischen Ober- und Unterwalze nicht mehr genau parallel ist. Vorgezeichneten Übelstand beseitigt die nachstehend erläuterte Erfindung.
- In der Zeichnung ist eine Florquetsche nach der Erfindung dargestellt; und zwar bezeichnet a die Unterwalze, b -die bombierteOberwalze, c das Traglager der Oberwalze, d eine mit Feingewinde versehene Druckschraube und e eine mit dieser verbundene Noniuseinstellung. Mittels dieser Einstelleinrichtung besteht die Möglichkeit, durch Anheben des Oberwalzenlagers c eine genau feststellbare Lichtspalteinstellung zwischen Ober- und Unterwalze zu bewirken. Diese kann z. B. 0,07 fnm=Stärke der Faser oder o,o6 bzw. o,o5 mm = Stärke der in noch zulässigen Grenzen gedrückten Faser betragen. Diese.Einstellung zwischen Ober- und Unterwalze steht nunmehr nicht mehr in Abhängigkeit von einem höheren oder geringeren Maß der Zusätzdruckbelastung, so daß also eine Steigerung der Zusatzdruckbelastung von dieser Einstellvorrichtung aufgenommen wird und lediglich dann zurAuswirkung gelangt, wenn von dem Flor Fremdkörper herantransportiert werden, die erheblich stärker sind als der Lichtspalt. Auf diese Fremdkörper konzentriert sich nunmehr die aus Eigengewicht der Oberwalze und der aufs höchstegesteigertenZusatzdruckbelastung resultierende Auflast. Diese wird dann noch dadurch gesteigert, daß außer der statischen Wirkung der gesamten Auflasten nunmehr auch noch die dynamische Kraftwirkung eintritt. Das Fremdkörperchen müßte nicht nur die Oberwalze anheben, sondern muß auch die Trägheit der gesamten Massen überwinden. Somit ergibt die Einstellbarkeit der Florquetschwalzen durch diese neue Einstelleinrichtung 1. die Gewähr dafür, daß der Lichtspalt zwischen beiden Walzen, z. B. bei dünnem Flor, nicht unterschritten werden kann und somit Florschädigungen unmöglich gemacht werden, und 2. eine erheblich gesteigerte Kraftwirkung der im Ruhezustand befindlichen Auflasten, die, konzentriert in Anwendung gebracht, auf die zu zermalmenden Fremdkörper wirken.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Florquetscne, dadurch gekennzeichnet, daß unter der Lagerung der Oberwalze Druckschrauben mit Naniuseiustellung angeordhet sind, mittels deren (der Lichtspailt zwischen Ober- un(d Unterwalze einstellbar i,st.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW8434A DE892875C (de) | 1952-03-18 | 1952-03-18 | Florquetsche |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW8434A DE892875C (de) | 1952-03-18 | 1952-03-18 | Florquetsche |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE892875C true DE892875C (de) | 1953-10-12 |
Family
ID=7593848
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW8434A Expired DE892875C (de) | 1952-03-18 | 1952-03-18 | Florquetsche |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE892875C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1211658B (de) * | 1962-05-14 | 1966-03-03 | Publication Corp | Einrichtung an Rotations-Tiefdruckmaschinen zum Einstellen ihrer Zwischenwalze |
-
1952
- 1952-03-18 DE DEW8434A patent/DE892875C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1211658B (de) * | 1962-05-14 | 1966-03-03 | Publication Corp | Einrichtung an Rotations-Tiefdruckmaschinen zum Einstellen ihrer Zwischenwalze |
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