DE891894C - Verfahren zur Untersuchung von Aerosolen, wie Rauchen, insbesondere Metalloxydrauchen, Stauben u. dgl., in Elektronenmikroskopen, ins-besondere UEbermikroskopen - Google Patents
Verfahren zur Untersuchung von Aerosolen, wie Rauchen, insbesondere Metalloxydrauchen, Stauben u. dgl., in Elektronenmikroskopen, ins-besondere UEbermikroskopenInfo
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Description
-
- Eines der Gebiete, weiches erst durch das Übermikroskop einer eingehenden Untersuchung zugänglich geworden ist, ist das Gebiet der Aerosole.
- Die Stoffe, zu denen beispielsweise Metalloxydrauche, Staub, zerstäubte Flüssigkeiten, Knebel u. dgl. gehören, sind sowohl vom physikalischen Standpunkt als auch für die Hygiene von großem Interesse. Beispielsweise bilden Metalloxydrauche, wie sie gegebenenfalls beim Lichtbogenschweißen entstehen, infolge ihrer feinen Zerteilung eine Gefahrenquelle für die menschlichen Atmungs-Organe. Diese Aernsole sind infolge der Größe der Teilchen meistens zur Untersuchung mit Hilfe des Lichtmikroskops nicht mehr zugänglich, so daß auf diesem Wege keine exakte Bestimmung der Teilchenform möglich ist. Die Bestimmung der Teilchengröße kann zwar auf indirektem Wege erfolgen, jedoch liefern in den meisten Fällen erst die Teilchenformen die wesentlichen Anhaltspunkte, welche beispielsweise zun Klärung der Gefährlichkeit von Metalloxydrauchen erforderlich sind.
- Bisher erfolgte die Untersuchung von Aerosolen, wie insbesondere von Magnesiumoxydrauch, in der Weise, daß der zu bedeckende Objektträger in eine Aerosclatmosphäre gebracht wurde, aus der sich das Aerosol ungestört aus dem Luftraum absetzen konnte. Es zeigte sich nun, daß bei der Herstellung von elektronenmikroskopiischen, insbesondere iibermikroskopischen Aufnahmen der artiger Objekte leicht gewisse Unschärfen entstehen, die darauf beruhen, daß unter der Wirkung der Aufladung durch den abbildenden Elektronenstrahl frei schwebende Bezirke zu schwingen anfangen.
- Dieser Nachteil läßt sich überraschenderweise bei der Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Untlersuchen von Aerosolen in Elektronenmikroskopen, insbesondere Übermikroskopen vermeiden. Efflndungsgemäß erfolgt das Niederschlagen des Aerosols auf den Objektträger in einem elektrischen Feld.
- Das Verfahren nach der Erfindung ist im folgenden an Hand der Abbildungen näher erläutert.
- Das Aufbringen des Aerosols erfolgt beispielsweise so, daß die Aerosolquelle, welche beispielsweise durch eine Magnesiumflamme I gebildet wird, gemäß Fig. I über einer Wasseruberfiäche 3, die sich an einem Behälter 2 befindet, angeordnet wird. Auf dieser Wasseroberfläche schwimmt die Objektträgerfo,lie 4. Das Magnesium I befindet sich gegen Wasser auf Hochspannung. Diese aus führungsart des erfindungsgemäßen Verfahrens hat den Vorteil, daß sehr ausgedehnte Objektträgerfolien mit einem Überzug versehen werden, so daß man bei Aufteilung der Objektträgerfolie auf verschiedene Objektträgerplättchen eine Reihe von Aufnahmen des gleichen Objektes im Übermikroskop herstellen kann.
- Gegebenenfalls kann: man bei derlierstellung der Objekte auch in der Weise vorgehen, daß man das Aerosol längere Zeit in einem Glaszylinder 5, wie er in der Fig. 2 angedeutet ist, sich selbst überläßt. Der in dem Glaszylinder erzeugte bzw. in den Glaszylinder hineingeleintete Metalloxydrauch, welclr beispielsweise das Aerosol bildet, setzt sich außerordentlich langsam ab, so daß während längerer Zeiten, beispiels!w,eise 2 bis 4 Stunden, in dem mit einem Deckel 8 verschlossenen Glaszylinder noch ein Aerosol vorhanden ist. Nachdem das Aerosol 6 längere Zeit, beispielsweise 10 bis 60 Minuten, im Glaszylinder 5 gestanden hat, wird der Objektträger 7 eingeführt und auf Hochspannung gebracht. Die zu Ketten vereinigten Rauchpartikelchen werden dann von dem Objektträger angezogen. Die Hochspannung beträgt zweckmäßig beispielsweise 50 bis 100 kV, und zwar nicht nur bei den zuletzt genannten, sondern auch bei dem vorher beschriebenen Verfahren.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zum Untersuchen von Aero solen, wie Raucheln, insbesondere Metalloxydrauchen, Stauben u. dgl., in Elektronenmikroskopen, insbesondere Übermikroskopen, dadurch gekennzeichnet, daß das Niederschlagen des Aerosols auf den Objektträger bzw. auf die Objektträgerfolie in einem elektrischen Feld erfolgt.
- 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das erzeugte Aerosol zunächst einige Zeit, beispielsweise 10 bis 60 Minuten, in einem Gefäß sich selbst überlassen und daß dann der Objektträger eingeführt und auf Hochspannung gebracht wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Aerosol iiber einer Flüssigkeitsoberfläche, beispielsweise Wasser, erzeugt wird, auf der die Objektträgerfolie schwimmt, und daß die Aerosolquelle gegen die Flüssigkeit auf Hochspannung gebracht wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEA9413D DE891894C (de) | 1942-03-27 | 1942-03-27 | Verfahren zur Untersuchung von Aerosolen, wie Rauchen, insbesondere Metalloxydrauchen, Stauben u. dgl., in Elektronenmikroskopen, ins-besondere UEbermikroskopen |
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Publications (1)
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| DE891894C true DE891894C (de) | 1953-10-01 |
Family
ID=6921765
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE891894C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1225317B (de) * | 1959-12-04 | 1966-09-22 | Dr Fritz Grasenick | Verfahren zum Aufbringen einer Schicht auf einen Traeger fuer die elektronenmikroskopische Untersuchung |
| EP0590447A3 (de) * | 1992-09-29 | 1994-08-31 | Hoffmann La Roche |
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1942
- 1942-03-27 DE DEA9413D patent/DE891894C/de not_active Expired
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|---|---|---|---|---|
| DE1225317B (de) * | 1959-12-04 | 1966-09-22 | Dr Fritz Grasenick | Verfahren zum Aufbringen einer Schicht auf einen Traeger fuer die elektronenmikroskopische Untersuchung |
| EP0590447A3 (de) * | 1992-09-29 | 1994-08-31 | Hoffmann La Roche |
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