DE891373C - Vorrichtung zum spanlosen Formen plastischer, insbesondere thermoplastischer, vorzugsweise metallischer Werkstoffe - Google Patents

Vorrichtung zum spanlosen Formen plastischer, insbesondere thermoplastischer, vorzugsweise metallischer Werkstoffe

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DE891373C
DE891373C DEN2655D DEN0002655D DE891373C DE 891373 C DE891373 C DE 891373C DE N2655 D DEN2655 D DE N2655D DE N0002655 D DEN0002655 D DE N0002655D DE 891373 C DE891373 C DE 891373C
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DE
Germany
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workpiece
shaping
rollers
drive
drive housing
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DEN2655D
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Hans Lindig
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NABENFABRIK ALFING KESSLER KOM
Original Assignee
NABENFABRIK ALFING KESSLER KOM
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D22/00Shaping without cutting, by stamping, spinning, or deep-drawing
    • B21D22/14Spinning
    • B21D22/18Spinning using tools guided to produce the required profile
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C43/00Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum spaniosen Formen plastischer, insbesondere thermoplastischer, vorzugsweise metallischer Werkstoffe Thermoplastische, namentlich metallische Werkstoffe wurden bisher spanlos durch Schmieden, Pressen oder Walzen verformt. Dabei wurde dem Werkstück seine Endform in der Regel gleichzeitig über seine gesamte Oberfläohe oder über Teile von dieser, die eine erhebliche Ausdehnung aufwiesen, erteilt. Es sind auch Formgebungsverfahren bekannt, bei denen der Werkstoff unter der Einwirkung sich auf ihm abwälzender, um eine Achse des Werkstückes eine Umlaufbewegung ausführender Rollen oder Walzen verformt wird. Die bekannten spanlosen Formlgebungsverfahren weisen den Mangel auf, daß entweder die zu erzeugende Endform unter hohem Aufwand, beispielsweise durch ein Gesenk, vorgebildet werden muß oder daß die Form des Werkstückes mit Rücksicht auf den Bearbeitungsvorgang in besonderer Weise zu gestalten ist. Die Erfindung erstrebt eine Vereinfachung des Formgebungsvorganges und gleichzeitig eine so weitgehende Verfeinerung desselben, daß d unter Spanabhebung durchzuführen,deNacharbeit auf ein Mindestmaß zurückgeführt werden kann. Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht in der Vermeidung kostspieliger Zubehör- und Vorrichtungsteile, wie Gesenk oder Profilwalzen. Erfindungsgemäß werden die gestellten Aufgaben dadurch gelöst, daß mustergesteuerte, hilfskraftbetätigte Stempel, Hämmer, Rollen, Walzen od. Idgl. auf das diesen gegenüber zugleich mit dem Muster bewegte Werkstück einwirken.
  • Um die Bildsamkeit,des bearbeitetenWerkstoffes an den Bearbeitungsstellen trotz der unvermeidlichen Abkühlung des Werkstückes aufrechtzuerhalten, kann die Vorrichtung in Ider Weise ausgebildet werden, daß ein elektrischer Strom oder andere in Wärme umwandelbare Energie durch die Werkzeuge in das Werkstück zur Erwärmung des letzteren, insbesondere an der Berührungsstelle zwischen Werkzeug und Werkstück, eingeleitet wird.
  • Eine besonders einfache Bauweise ergibt sich für die Vorrichtung erfindungsgemäß dadurch, daß die Vorschubbewegung ,des Werkstückes gegenüber den Formgebungseiementen dadurch diese selbst bewirkt wird.
  • Die Vorrichtung kann zur Herstellung von Umdrehungskörpern und anderen sich vornehmlich in einer Achsrichtung erstreckenden Werkstücken mit angetriebenen Formgebungsrollen versehen werden, deren Achsen erfindungsgemäß mit der Umdrehungsachse des Werkstückes einen von o° und 900 verschiedenen Winkel einschließen. Auf diesem Wege gelingt es, in denkbar einfacher an sich bekannter Weise eine Vorschubbewegung des Werkstückes durchzuführen.
  • Namentl;ich in den Fällen, in denen das Werkstück in besonders starkem Maße von der Zylinderform abweicht, kann die dann gewünschte Änderung der Vorschubgeschwindigkeit dadurch erzielt wenden, daß die Formgebungsroilen unter einem veränderlichen Schränkungswinkel gegenüber der Werkstückachse eingestellt werden können.
  • Zur Überwachung ,des von ,den Formgebungsrollen aufgenommenen Drehmoments erfolgt der Antrieb der Formgebungsrollen von einem gegenüber dem Maschinengestell beweglichen Gehäuse.
  • Um die Vorschubgeschwindigkeit den Schwankungen der Werkstückkontur und tden dadurch bedingten Schwankungen des Antriebsdrehmoments der Formgebungsrollen anzupassen, kann ,die unter der Wirkung von Veränderungen des Antriebsdreghmoments schwankende Einstellung- des Antriebsgehäuses zur Beeinflussung ender Vorschubgeschwindigkeit des Werkstückes benutzt werden.
  • Hierbei kann die gewünschte Änderung der Vorschubgeschwindigkeit in besonders einfacher Weise durch verwirklicht werden, daß durch die Verstellung des Antriebsgehäuses der Schränkungswinkel der nahe der Antriebsstelle gelenkig gelagerten un.d über Drebgelenke angetriebenenFormgebungswalzen gegenüber der Werkstückachse verändert wird.
  • Um die mustergemäße Verformung ,des Werk stückes namentlich auch <dann sicherzustellen, wenn die Vorschubgeschwindigkeit Schwankungen unterworfen list, kann in an sich bekannter Weise Idie Vorrichtung in der Weise ausgebildet werden, daß das Muster, die Lehre, Schablone oder Zeichnung oder deren Träger mit dem Werkstück derart in Verbindung steht, daß es an seiner Bewegung teilnimmt.
  • Die Bildung von Zunderschicht auf dem Werkstück oder ähnliche Korros ionserscheinungen können durch eine die gesamte Vorrichtung oder Teile von ihr umschließende Einkapselung verringert oder verhindert wenden.
  • Die Formgebung mit Hilfe angetriebener Rollen wird unter günstigen Beanspruchungen un,d in baulich einfacher Weise dadurch ermöglicht, daß zwei um 90° versetzt zueinander angeordnete Paare einander gegenüberliegender Formgebungsrollen vorgesehen werden.
  • Zur. Erzeugung rotationssymmetrischer Werkstücke bedient man sich je einer auf jedes Formgebungsrollenpaar einwirkenden Nachformsteuervorrichtung.
  • Das Nachformen des Werkstückes läßt sich mit weitgehender Nachbildung von Feinheiten der Musterform erfindungsgemäß durch hydraulische Nachformsteuervorrichtungen mit je einem dem Profil der von liihr gesteuerten Formgebungsrollen entsprechend konstruierten Tasterfinger ermoglichen.
  • Der bauliche Aufwand, der für die Herstellung der Vorrichtung erforderlich ist, läßt sich dadurch verringern, daß je ein auf jedes Formgebungsrollenpaar einwirkender Druckzylinder verwendet wind, in dem zwei je mit einer Formgebungsrolle in Verbindung stehende Kolben geführt sind.
  • Um rotationssymmetrische Werkstücke zu erzeugen, wird zwischen den beiden in jedem Druckzylinder geführten Kolben eine kinematische Verb-indung-hergestellt, so daß die Kolben sich stets symmetrisch zueinander bewegen.
  • Beide Kolben werden hierzu je mit einer Zahnstange verbunden, die parallel zueinander angeordnet und durch ein in beide eingreifendes Ritzel verbunden sind.
  • Das mustergemäße Bewegen der Formgebungsrollen erfolgt so, daß die Formgebungsrollen in Hebeln gelagert sind, die einerseits schwenkbar im Maschinengestell gelagert, andererseits mit dem zugehörigen Stellkolben verbunden sind.
  • Um die Rückstellung der den Nachformgang auslösenden Steuervorrichtung zu ermöglichen, greifen die Rückstellmittel für die Steuervorrichtung an den die Formgebungsrollen tragenden Stelihebeln jenseits der Soh,wenklager dieser Hebel in solcher Entfernung von ihnen an, daß der Abstand wider Formgebungsrolle von ihrem Antriebswellengelenk zu dem Abstand des Angriffpunktes des Stellhebels an wider Formgebungsrollenschwenkwelle-sich so verhält wie der Abstand des Angriffpunktes des Rückstellmittels an dem Schwenkhebel von dem Drehpunkt des letzteren zu dem Abstand des Drehpunktes von der Formgebungsrollenachse.
  • Der Antrieb der Formgehungsrolle erfolgt über Drehgelenkkupplungen und Stirnräder von einer gemeinsamen, zentralen Antriebswelle, die ihrerseits von einem mit dem trommeiartfg ausgehildeten, im Maschinengestell drehbar gelagerten Antriebsgehäuse verbundenen Elektromotor aus angetrieben wird.
  • Zur Überwindung vorübergehender größerer Bearbeitungswiderstände kann mit der gemeinsamen Antriehswelle der Formgebungsrolle eine Schwungscheibe verbunden werden.
  • Das Einstellen des Antriebsgehäuses entsprechend dem an der Formgebungsrolle abgegebenen Drehmoment kann dadurch ermöglicht werden, daß das Antriebsgehäuse mit einem Ansatz versehen ist, mit dem es sich gegen einen ortsfest im Maschinengestell gelagerten federnden Anschlag legt.
  • Zur Anzeige des an die Formgebungsrolle abgegebenen Drehmoments wird der federnde Anschlag mit einer Druckmeßeinrichtung in Verbindung gebracht.
  • Das Anpassen der Vorschubgeschwindigkeit des Werkstückes an den jeweil,igen Verlauf der durch die Formgebungselemente zu gestaltenden Kontur erfolgt selbsttätig, so daß der Ansatz des Antriebsgehäuses an einen Anschlag stößt, der von einem hydraulischen Kolben derart unter der Wirkung der Steuervorrichtung steht, daß er bei einem Übersteuern der letzteren, z. B. infolge Anlaufens eines Tasters gegen eine steile Musterkontur, eine solche Verdrehung des Arbeitsgehäuses bewirkt, daß die Werkstückvorschubgeschwindigkeit verringert wird.
  • Um die Wärmestrahlung des Werkstückes vor dem Eindringen in die Vorrichtung und Zunderbildung oder andere Korrosionserscheinungen auszuschalten, kann die Vorrichtung mit einem Ofen versehen werden, ,dessen Austrittsöffnung Ider Einlaufstellung des Werkstückes in die Formgebungselemente unmittelbar gegenüberliegt.
  • Eine Zunderbildung oder andere Korrosionserscheinungen während des Bearbeitungsvorganges -läßt sich in der Vorrichtung dadurch ausschalten, daß die gesamte Vorrichtung mit einem unter schwachen Überdruck stehenden, neutralen Schutzgas angefüllt wird oder mit einer reduzierenden Flamme geheizt wird.
  • Damit die Formgebungsrollen sowohl starke Verformungs- und Vorschubkräfte auf das Werkstück ausüben als auch eine genaue Nachbildung der Werkstückkonturen erzeugen, werden sie in einem kegeligen oder kurvenförmig gestalteten Profil von allmählich zunehmendem Durchmesser und mit planflächigen Stirnseiten versehen. Dlie Aufteilung des FormWasebungsvorganges läßt sich zweckmäßigerweise so durchführen, daß das zuerst von dem Werkstück durchlaufene Rollenpaar dem eintretenden Werkstück die Seite mit ,den kleineren Durchmessern zukehrt, während das zweite Rollen paar zu dem ersten spiegelbildlich angeordnet ist.
  • Die Verbindung zwischen dem umlaufenden Werkstück und zudem Musterschlitten erfolgt so, daß das vordere Werkstückende von einem glockenartigen. drehbar an einem mit dem Musterschlitten verbundenen Arm gelagerten Halter aufgenommen wird.
  • Die Führung des Musterschlittens einerseits an den Stütz- und Führungswänden für die Rollenschwenkhebel, andererseits an dem das Antriebsgehäuse aufnehmenden Gestellteil gibt gute Raumausnutzung.
  • Die Zeichnung veranschauticht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit für die Bearbeitung eines rotationssymmetrischen Werkstückes geeigneten Formgebungsrollen.
  • Abb. I zeigt einen Seitenriß, teilweise im Schnitt, Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie H-D in Abb. I, Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie E-F in Abb. I, Abb. 4 die Werkstückunterstützung aus der Vorrichtung genommen, Abb. 5 einen Schnitt nach der Linie G-H in Abb. 2.
  • Das Gruntdgestell ist seitlich mit einem gehäuseartigen Ständer 2 versehen, oder in einem zylindrischen Lager 3, 4 das trommelartige Antriebsgehäuse 5 aufnimmt. Dieses wird durch einen Deckel 6 geschlossen, der ,den angeflanschten, elektrischen Antriebsmotor 7 trägt.
  • Durch eine Öffnung 8 des Deckels 6 treibt ,die Ankerwelle 9 des Motors 7 mit dem auf ihr befestigten Ritzel 10 das Stirnrad II an. Dieses ist in Verbindung mit einer Schwungscheibe 12 auf Ider -zentralen Antriebswelle I3 befestigt. Die Trommel 5 ist annähernd in der Mitte mit einer Zwischenwand I4 versehen, welche die Lager I5, I6 für die Wellen 17, I8 der Formgebungsrollen aufnimmt. In der Mitte trägt die Zwischenwand I4 das Lager 21 für die Welle 13, die über ein Stirnrad22 lin Verbindung milden Stirnrädern 23 und 24 steht. Die Wellenstümpfe I7, I8 stehen über den Gelenkkupplungen 25-27 mit den Antriebswellen 19. 20, 28 in Verbindung, so daß Idas Antriebsgehäuse 5 sich um kleine Winketbeträge drehen kann. Hierdurch wird eine Schwenkung der Formgebungsrollen2g-32 ermöglicht, die unter Zwischenschaltung ballig ausgebildeter Lager 33,34 und Sohwenkarme 35, 36 getragen werden. Durch das Verdrehen des Antriebsgehä-uses 5 kann infolgedessen ein unterschiedlicher Schränkungswinkel zwischen den Formgebungsrollen 29-32 und dem Werkstück 37 herbeigeführt werden.
  • Die Vorschubgeschwindigkeit Ides Werkstückes 37 läßt sich auf (diesem Wege festlegen. Sie ist o, wenn die Achsen der Formgebungsrollen 29-32 parallel zur Achse des Werkstückes 37 verlaufen.
  • Das Werkstück führt bei Idieser Stellung der Formgebungsrollen lediglich eine umlaufende Bewegung aus. Je größer der Winkel ,der Achse der Formgebungsrolle und der Werkstückachse ist, um so größer ist die auf die axiale Vorschubbewegung entfallende Komponente der Antriebsbewegung.
  • Die Kontur der Formgebungsrollen 29 und 30 ist kegelig ausgebildet, so daß das Werkstück ähnlich wie bei dem Schrägwalzverfahren von den Formgebungsrollen erfaßt und in axialer Richtung vorwärts bewegt wird. Das Werkstück gelangt darauf in den Bereich der zu den Formgebungsrollen 29, 30 um go0 versetzt angeordneten Formgebungsrollen 31, 32. Diese sind ebenfalls kegelig ausgebildet, wobei die Kegelflächen der beiden Formgebungs rollenpaare spiegelbildlich symmetrisch zueinander angeordnet s;ind.
  • Zur Erzeugung einer Werkstückform, deren Kontur beispielsweise Wider Lehre 38 nachgebildet ist, wird die Lehre, die an einem Schlitten 39 befestigt ist, mit Hilfe des Armes 40 und des an diesem drehbar um den Zapfen 41 gelagerten glockenförmigen Teils 42 bei der Bewegung des Werkstückes 37 von diesem entlang einer Führung 43 verschoben, die sich einerseits mit dem Fuß 44 an Iden Ständer2,des Maschinengestells I, mit ihrem vorderen Ende 45 dagegen an Eden Querwänden 46, 47, 48 absetzt.
  • Die Querwände 46-48, die beispielsweise aus Blechplatten entsprechender Stärke bestehen, sind unter Zwischenschaltung von Abstandsstücken mit Hilfe von in der Zeichnung nicht Idargestellten Verschraubungen mit dem Maschinengestell 1 fest verbunden. Sie bilden eine seitliche Führung für die Formgebungsrollen 29-32 tragenden Schwenkhebel 35, 36, 49, 50. Die plattenartig ausgebildeten Hebel 35, 36 sind um die in den Querwänden 46-48 befestigten Zapfen 5I, 52 schwenkbar, die Hebel 49, 50 sind um die Zapfen 5I, 53 schwenkbar.
  • Die Bewegung,der Schwenkhebel 49, 50 erfolgt von zwei hy,draulisch betriebenen Kolben 54, 55 aus, die in einem gemeinsamen Zylinder 56 geführt sind. Das Druckmittel wird dem Zylinder 56 zwischen den beiden Kolben 54 und 55 zugeführt, so daß durch die Kolbenstangen 57, 58 die an diesen befestigten, mit je einer Zange 59, 60 versehenen Köpfe 6I, 62 in waagerechter Richtung hin und her bewegt werden. Die zur Aufnahme der kugelförmigen Enden 63, 64 Ider Hebel 49, 50 in den Pfannen 59, 60 dienenden Köpie 6I, 62 sind mit Zahnsteinen 65, 66 verbunden, die einander gegenüberliegend angeordnet sind und über ein zwischen ihnen liegendes Ritzel 67 miteinander im Eingriff stehen, so daß .die Kolben 54, 55 zueinander gleiche Bewegungen ausführen.
  • In entsprechender Weise werden die Hebel 35, 30 mittels der an ihren abgerundeten Enden 68, 69 angreifenden, mit Zahnstangen 70, 7I verbunldenen Köpfe in Verbindung gebracht, daß bei einer Beaufschlagung der im Zylinder 74 geführten Doppelkolben über die Kollbenstangen 75,76 eine Bewegung der Köpfe 72, 73 und damit ein Schwenken der Stelihebel 35, 36 in entgegengesetzter Richtung um gleiche Beträge stattfindet. Der Stellhebel 36 ist zweiarmig ausgebildet und überträgt mit seinem freien Ende 77 sowie einem an diesem angelenkten Stab 78 seine Bewegungen auf ,das Gehäuse 79 der Steuervorrichtung. Diese wird entsprechend um die von dem Hebel 36 zurückgelegten Beträge zurückgestellt, so daß die beim Vorbeigang der Taster 80, 8I wander Musterschablone 38 bewirkten axialen Verschiebungen,des mit dem Taster 8o verbundenen Steuerschiebers in bekannter Weise wieder rückgängig gemacht werden. In ähnlicher Weise werden auch die Bewegungen eines der Stellhebel 49 oder 50 auf die zugehörige Steuervorrichtung 82 übertragen.
  • Der Vorschub des Werkstückes 37 erfolgt erfindungsgemäß durch die Formgebungselemente selbst. Zu diesem Zweck werden die Formgebungswalzen 29-32 gegenüber dem Werkstück geschränkt, d. h. die Achsen der Formgebungswalzen werden unter einem unterschiedlichen Winkel zu der Werkstückachse eingestellt. Das Einstellen des Schränkungswinkels zwischen den angetriebenen Formgebungswalzen 29-32 und der Werkstückachse kann selbsttätig durch Schwenkbewegungen des trommelartigen Antriebsgehäuses 5 bewirkt werden. Dieses ist deshalb mit einem Ansatz 83 (Abb. 5) versehen, der sich in der Umfangsrichtung gegen einen im Gehäuse gelagerten Anschlag 84 legt, der durch eine Feder 85 abgestützt wird. Der Ansatz 83 der Trommel 5 kann daher bei zunehmendem Drehmoment eine Verstellbewegung ausführen, die infolge der Mitnahme der Antriebswellen 19, 20, 28, 26 eine Schränkung der Formgebungswalzen 29-32 zur Folge hat. Die Einrichtung kann so ausgebildet werden, daß das von dem Antrieb an die Walzen abgegebene Drehmoment sich auf einer vorher eingestellten Höhe hält, wobei ,die Vorschubgeschwindigkeit sich ,den durch die unterschiedliche Gestalt der Kontur bedingten Änderungen des von den Formgebungswalzen auszuübenden Drehmoments anpaßt.
  • Das von der Antriebsvorrichtung abgegebene Drehmoment wird durch einen Druckmesser 86 angezeigt, der aus einer ringförmigen Kammer 87 besteht. Die Kammer 87 ist mit einem Druckmittel gefüllt und steht unter der Wirkung der von dem Ansatz 83 über den Druckbolzen 84 und die Feder 85 durch die Druckstange 88 auf sie ausgeübten Kraft. Die Feder 85 kann durch eine mittels des Handgriffes 89 einstellbare Verschraubung vorgespannt werden, so daß Drehmomentschwankungen möglich sind, bevor eine Änderung des Schränkungswinkels der Formgebungswalzen erfolgt.
  • Außerdem begrenzt eine Handverstellvorrichtung go den von dem Ans.atz 83 nach links möglichen Weg. Mit Hilfe dieser Stelleinrichtung kann man die jeweils höchste, durch die Antriebsvorrichtung einzustellende Vorschubgeschwindigkeit indes Werkstückes 37 begrenzen. Unter der Wirkung der Feder 85 und des Stößels 84 wird der Ansatz 83 gegen den mit Hilfe des Handrades 90 einstellbaren Anschlag bewegt und hierbei die Ausgangs- oder Grtindvorschubgeschwindigkeit für die Bearbeitung des Werkstückes festgelegt. Erst bei einem Ansteigen des Drehmoments findet ein Zurückweichen des Gehäuses durch Zusammendrücken der Feder 85 statt, wobei die Meßuhr 86 die Größe des Drehmoments angibt. Sinkt das Drehmoment wieder auf seine normale Größe, so wird unter ,der Wirkung der Feder 85 der Ansatz 83 gegen den mittels des Handrades go eingestellten Anschlag bewegt und auf diese Weise die größte Vorschubgeschwindigkeit eingestellt.
  • Die Vorrichtung ist so ausgebildet, Idaß auch bei steilen Konturen die axiale Vorschubgeschwindigkeit dem Verlauf des Formgebungsvorganges in radialer Richtung angepaßt wird. Es kann z. B. notwendig sein, den axialen Vorschub vollständig zu unterbrechen, wenn die Kontur des Werkstückes eine besonders tiefe Abweichung von der Ausgangs- kontur aufweist. Mit Hilfe der Vorrichtung läßt sich der Formgebungsvorgang selbsttätig erfindungsgemäß so steuern, daß der radiale Tiefenvorschub und der axiale Längsvorschub des Werkstückes in dem richtigen ,durch die Musterkontur geforderten Zusammenhang stehen. Dies wiridsdadurch erreicht, daß das Antriebsgehäuse 5 über den Ansatz 83 einen Stößel 91 bewegt, der mit einem Kolben 92 verbunden ist. Dieser ist im Zylinder 93 geführt, der mit der Steuervorrichtung in der Weise in Verbindung steht, daß bei einem Anstoßen der Taster80, 8I gegen eine steil verlaufende Musterkontur dadurch übersteuern einer zu diesem Zweck in der Steuervorrichtung angebrachten Steuerkante eine Beaufschlagung indes Kolbens 92 erfolgt, so daß über dem Stößel.gI der Ansatz 83 entgegen der Wirkung der Feder 85 bewegt wird.
  • Das Abtasten der steilen Musterkontur hat also die gleiche Wirkung wie eine Vergrößerung des von der Antriebsvorrichtung 5 abgegebenen Drehmoments; die Vorschubgeschwindigkeit wird vermindert. Die Formgebung kann an <den steilen Stellen bei entsprechender Verringerung der axialen Vorschubgeschwindigkeit des Werkstückes stattfinden. Die Vorrichtung ist daher auch in der Lage, Werkstücke zu erzeugen, bei denen im rechten Winkel zur Werkstückachse verlaufende Bunde, Planflächen oder andere in radialer Richtung verlaufende Einschnitte vorhanden sind.
  • Die Erwärmung des Werkstückes erfolgt zweckmäßig in unmittelbarer Nähe der Formgebungsmaschine, z. B. durch den Ofens, aus dem die Werkstücke über die Stützvorrichtung 96, 97, 98, 99 den Formgebungswalzen zugeführt werden. Zur Vermeidung von Abkühlung und Verzunderung der Werkstücke kann die Maschine vollständfg verschalt und mit einem inerten Gas gefüllt wer;den.
  • Auch eine Beheizung des Werkstückes während der Bearbeitung Idurch Induktions-, Brenner- oder Widerstandserwärmung ist möglich.
  • Die Erfindung beschränkt sich nicht auf das vorstehend erläuterte Beispiel, bei dem {die Formgebung rotationssymmetrischer Werkstücke mit Hilfe .angetriebener Walzen bewirkt wird. Die Formgebung des Werkstückes kann auch durch Einwirkung von Preßstempeln oder Hämmern erfolgen, deren Schlagtiefe durch hydraulische Nachformsteuervorrichtungen festgelegt werden.

Claims (36)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Vorrichtung zum spanlosen Formen plastischer, insbesondere thermoplastischer, vorzugsweise metallischer Werkstoffe, dadurch gekennzeichnet, daß mustergesteuerte, hilfskraftbetätigte Stempel, Hämmer, Rollen, Walzen (29-32) od. dgl. auf das Diesen gegenüber zugleich mit dem Muster bewegte Werkstück (37) einwirken.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, Idadurch gekennzeichnet, daß ein elektrischer Strom oder andere in Wärme umwandelbare Energie durch die Werkzeuge (29-30) in das Werkstück (37) zur Erwärmung des letzteren, insbesondere an der Berührungsstelle zwischen Werkzeug und Werkstück, eingeleitet wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubbewegung des Werkstückes (37) den Formgebunlgselementen (29-32) gegenüber durch diese selbst bewirkt wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3 mit angetriebenen Formgebungsrollen, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der Formgebungsrollen (29-32) mit der Umdrehungsachse des Werkstückes (37) einen von o° und go0 verschiedenen Winkel einschließen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, <daß die Formgebungsrollen (29-32) unter einem veränderlichen Schränkungswinkel gegenüber der Werkstückachse eingestellt werden können.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Formgebungsrollen (29-32) von einem gegenüber tdem Maschinengestell (I, 2) beweglichen Gehäuse (5) aus erfolgt.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die unter der Wirkung von Veränderungen des Antriebsdrehmoments schwankende Einstellung des Antriebsgehäuses (5) zur Beeinflussung sder Vorschubgeschwindigkeit des Werkstückes (37) benutzt wird.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 7, Idadurch gekennzeichnet, daß durch die Verstellung tdes Antriebsgehäuses (5) der Schränkungswinkel der nahelder Arbeitsstelle gelenkig gelagerten und über Drehgelenke (24-27) angetriebenen Formgebungswalzen .(29-32) gegenüber der Werkstückachse verändert wird.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Muster, die Lehre (38), Schablone oder Zeichnung oder deren Träger mit dem Werkstück (37) derart in Verbindung steht, daß es an seiner Bewegung teilnimmt
  10. 10, Vorrichtung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch eine die ,gesamte Vorrichtung oder Teile von ihr umschließende, gegebenenfalls mit Türen, Fenstern oder Klappen versehene Einkapselung.
  11. 11, Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch zwei um go0 versetzt zueinander angeordnete Paare einander gegenüberliegender Formgebungsrollen (29-32).
  12. I2. Vorrichtung nach Anspruch II zur Erzeugung rotationssymmetrischer Werkstücke, gekennzeichnet durch je eine auf jedes Formgebungsrollenpaar (29, 30, 3I, 32) einwirkenWde Nachformsteuervorrichtung (79, 82).
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch I2, gekennzeichnet durch hydraulische Nachformsteuervorrichtungen (82, 79) an sich bekannter Bauart mit je einem dem Profil der von ihr gesteuerten Formgebungsrolle (II) entsprechend geformten Tasterfinger (80, 8I).
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch I2, gekennzeichnet durch je einen auf jedes Formgebungswalzenpaar (29, 30, 3I, 32) einwirkenden Druckmittelstellzylinder (74, 56), in dem zwei je mit einer Formgebungsrolle in Verbindung stehende Kolben (54, 55) geführt sind.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch I4, gekennzeichnet durch eine kinematische Verbindung zwischen den beiden in jedem Druckmittelstellzylinder (74, 56) geführten Kolben (54, 55), derart, daß diese sich stets symmetrisch zueinander bewegen.
  16. I6. Vorrichtung nach Anspruch I5, gekennzeichnet durch Verbindung beider Kolben (54, 55) mit je einer Dahnstange (66, 65), die parallel zueinander-- angeordnet und durch ein in beide eingreifendes Ritzel (67) verbunden sind.
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch II oder I4, dadurch gekennzeichnet, daß adie Formgebungswalzen (29-32) in Hebeln (35, 36, 49, 50) gelagert sind, die einerseits schwenkbar im Maschinengestell (i) gelagert, andererseits mit dem zugehörigen Stellkolben: (54,55) verbunden sind.
  18. I8. Vorrichtung nach Anspruch II, I4, 17, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stellzylinder (56, 74) um 90.0 zueinander versetzt, vorzugsweise der- eine in waagerechter, der andere in lotrechter Richtung im Maschinengestell (i) angebracht sind.
  19. 19. Vorrichtung nach Anspruch II, I3 oder I7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellmittel (78) für die Steuervorrichtung (79) an den die Formgebungswalzen (29-32) tragenden Stellhebeln (35,36,49, 5o) jenseits der Schwenklager (52) dieser Hebel in solcher Entfernung von ihnen angreifen, daß der Abstand der Formgebungsrolle (z. B. 29) von ihrem Antriebswellengelenk (z. B. 25) zu dem Abstand des Angriffpunktes des Stellhebels an der Formgebungsrollenschwenkwelle sich so verhält wie der Abstand des AngrifEpunktes des Rückstellmittels an dem Schwenkhebel von dem Drehpunkt des letzteren zu zudem Abstand dieses Drehpunktes von der Formgebungswalzenachse.
  20. 20. Vorrichtung nach Anspruch I, 6, 7, 8 und II, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Formgebungswalzen (29-32) über Drehgelenkkupplungen (25-27) und Stirnräder-(23, 24) von einer gemeinsamen, zentralen Antriebswelle (I3) aus erfolgt, die ihrerseits von einem mit zudem trommelartig ausgebildeten, im Maschinengestell (I) drehbar gelagerten Antriebsgehäuse (5) verbundenen Elektromotor (7) aus angetrieben wird.
  21. 21. Vorrichtung nach Anspruch 20, gekennzeichnet durch eine mit der gemeinsamen Antriebswelle (I3) der Formgebungswalzen (29-32) verbundene Schwungscheibe (12).
  22. 22. Vorrichtung nach Anspruch 6, 7, 8, 20, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsgehäuse (5) mit einem Ansatz (83) versehen ist, mit dem es sich gegen einen im Mlaschinengestell (I) gelagerten federnden Anschlag (84) legt.
  23. 23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der federnde Anschlag (84) mit einer Druckmeßeinrichtung, vorzugsweise einerDruckmeßdose (87), zumAnzeigen des von den Formgebungswalzen (29-32) auf das Antriebsgehäuse (5) rückwirken.den Drehmoments in Verbindung steht.
  24. 24. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz (83) am Antriebsgehäuse (5) unter der Wirkung einer Handverstelleinrichtung (go) zum Verändern der Vorschubgeschwindigkeit steht.
  25. 25. Vorrichtung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch eine druckmittelbetätigte Stellvorrichtung (92, 93), die beim Anstoßen eines Tasters (80) gegen einen steilen Teil der Musterform (38) infolge des dadurch herbeigeführten Übersteuerns der Steuervorrichtung (&2) die Vorschubgeschwindigkeit durch Eingriff in die diese regelnden Organe vermindert.
  26. 26. Vorrichtung nach Anspruch 22 und 25, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz (83) an dem Antriebsgehäuse (5) argon einem Anschlag (9I) berührt wird, der vorzugsweise über einen druckmittelbeaufschlagten Kolben (92) derart unter der Wirkung der Steuervorrichtung steht, daß er bei einem Übersteuern wider letzteren, z. B. infolge Anlaufens eines Tasters gegen eine steile Musterkontur, eine solche Verdrehung des Antriebsgehäuses (5) bewirkt, daß die Werkstückvorschubgeschwindigkeit verringert wird.
  27. 27. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ihre Vereinigung mit einem an sich bekannten Ofen (95), dessen Werkstückaustrittsöffnung der Einlaufstelle des Werkstückes in die Formgebungselemente unmittelbar gegenüberliegt.
  28. 28. Vorrichtung nach Anspruch 27, gekennzeichnet durch gegebenenfalls verstellbare, zwischen dem Ofen (95) und den Formgebungselementen angebrachten Stützvorrichtungen (96, 97) zur Unterstützung des Werkstückes (37).
  29. 29. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß idie Einkapselung mit einem korrosionshindernden, unter schwachem Überdruck stehenden Schutzgas angefüllt wird.
  30. 30. Vorrichtung nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch in ihr angebrachte, das Werkstück beheizende, den Luftsauerstoff verzehrende Heizbrenner.
  31. 31. Vorrichtung nach Anspruch II, dadurch gekennzeichnet, daß die Formgebungsrollen ein kegeliges oder kurvenförmig gestaltetes Profil von allmählich zunehmendem Durchmesser und plane Stirnseiten aufweisen.
  32. 32. Vorrichtung nach Anspruch 3I, dadurch gekennzeichnet, daß das zuerst von dem Werkstück (37) durchlaufene Rollenpaar (29, 30) dem eintretenden Werkstück die Seite mit den kleineren Durchmessern zukehrt, während das zweite Rollenpaar (31,32) zu zudem ersten spiegelbildlich angeordnet ist.
  33. 33. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere Werkstückende von einem glockenartigen, drehbar an einem mit dem Musterschlitten verbundenen Halter (42) aufgenommen wind.
  34. 34. Vorrichtung nach Anspruch I oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung für den Musterschlitten einerseits an den Stütz- und Führungswänden (46-48) für die Rollenschwenkhebel, andererseits an dem Gestellteil (2) abgestützt ist.
  35. 35. Vorrichtung nach Anspruch I, I3, 3I oder 32, dadurch gekennzeichnet, daß der eine (80) der beiden Taster derart schwenkbar in ,dem Kopf (ion) des zugehörigen Steuerschiebers gelagert ist, daß bei einem Anstoß des Tasters an einen steiler verlaufenden Teil Ider Musteroberfläche durch das Schwenken des Tasters ein zusätzlicher Ausschlag der Steuervorrichtung ausgelöst wird.
  36. 36. Vorrichtung nach Anspruch I oder 35, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Übersteuerung des Steuerschiebers durch das Schwenken des Tasters (80) eine Beaufschlagung des Kolbens (92) stattfindet, damit eine Schwenkung des Antriebsgehäuses erfolgt.
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