DE891032C - Zentriertes umdrehungssymmetrisches optisches System - Google Patents

Zentriertes umdrehungssymmetrisches optisches System

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DE891032C
DE891032C DEN2221D DEN0002221D DE891032C DE 891032 C DE891032 C DE 891032C DE N2221 D DEN2221 D DE N2221D DE N0002221 D DEN0002221 D DE N0002221D DE 891032 C DE891032 C DE 891032C
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DE
Germany
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thickness
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correction element
axis
optical system
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Expired
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DEN2221D
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English (en)
Inventor
Herre Rinia
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Koninklijke Philips NV
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Philips Gloeilampenfabrieken NV
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B17/00Systems with reflecting surfaces, with or without refracting elements
    • G02B17/08Catadioptric systems
    • G02B17/0884Catadioptric systems having a pupil corrector
    • G02B17/0888Catadioptric systems having a pupil corrector the corrector having at least one aspheric surface, e.g. Schmidt plates
    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B17/00Systems with reflecting surfaces, with or without refracting elements
    • G02B17/08Catadioptric systems

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Lenses (AREA)

Description

  • Zentriertes umdrehungssymmetrisches optisches System Es sind zentrierte umdrehungssymmetrische optische Systeme bekannt, in denen zur Aufhebung der sphärischen Aberration dieses Systems, die ungeraden Potenzen des Öffnungswinkels proportional ist, ein Korrektionselement angewendet wird, z. B. eine Schmidtkamera (Zentralzeitung für Optik und Mechanik, 1931, S. 25). Außer etwaigen anderen Fehlern kann in derartigen Systemen schiefe sphärische Aberration auftreten; dieser Fehler kann eine erhebliche Größe erhalten, da er der dritten Potenz des Öffnungswinkels und dem Quadrat des Bildwinkels proportional ist.
  • Die Erfindung hat den Zweck, die schiefe sphärische Aberration von Systemen der obenerwähnten Art aufzuheben. Das zentrierte und umdrehungssymmetrische optische System gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufhebung der schiefen sphärischen Aberration dieses Systems auf die Dicke des ursprünglichen Korrektionselementes, das zur Aufhebung der sphärischen Aberration dieses Systems erforderlich ist, eine Dicke superponiert ist, die an einer beliebigen Stelle dieses Elementes- geraden Potenzen höher als 2, des Abstandes dieser Stelle von der Achse proportional ist und daß auf beiden Seiten des Korrektionselementes weitere Elemente angeordnet sind, deren Verlauf der Dicke in radialer Richtung dem Verlauf der superponierten Dicke des Korrektionselementes in radialer Richtung proportional ist und bei mindestens einem der Elemente das entgegengesetzte Vorzeichen dieses Verlaufs hat, während die gesamte Wirkung der drei Elemente für parallel zur Achse einfallendes Licht der Wirkung des ursprünglichen Korrektionselementes für parallel zur Achse einfallendes Licht annähernd gleich ist.
  • Wenn gemäß dieser Ausführung eines der Elemente an irgendeiner Stelle eine negative Dicke erhalten würde, kann selbstverständlich auf das betreffende Element eine solche, als Funktion des Abstandes von der Achse gleichbleibende Dicke superponiert werden, so daß an dieser Stelle eine positive Dicke entsteht.
  • Die Forderung betreffs der gesamten Wirkung der drei- Elemente für parallel zur Achse einfallendes Licht hat den Zweck, dafür Sorge zu tragen, daß, trotz der Einführung der beiden Elemente das System annähernd frei von sphärischer Aberration bleibt. Infolge des gegenseitigen Abstandes der Elemente kann noch eine geringe sphärische Aberration auftreten, die durch eine praktisch vernachlässigbare Änderung des Verlaufes der Dicke des Korrektionselementes beseitigt werden kann.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform des zentrierten umdrehungssymmetrischen Systems -nach der Erfindung steht in jedem Abstand von der Achse das Verhältnis zwischen den Dicken der beiden Elemente in umgekehrtem Verhältnis zu dem Quadrat des Verhältnisses zwischen den Abständen der Elemente vom Korrektionselement, während für beide Elemente der Dickenverlauf in radialer Richtung das entgegengesetzte Vorzeichen wie der Verlauf der superponierten Dicke des Korrektionselementes in radialer Richtung hat.
  • Die Erfindung ist besonders vorteilhaft, wenn sie an einer Kamera angewendet wird, die als Objektiv einen sphärischen Spiegel aufweist und bei der das ursprüngliche Korrektionselement ' im Krümmungsmittelpunkt dieses Spiegels angeordnet ist. Bei einer derartigen Kamera, die frei von Koma und Astigmatismus der dritten Ordnung ist, ist nämlich bei großer Öffnung und mäßigem Bildfeld die schiefe sphärische Aberration der wichtigste auftretende Fehler.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt einen Querschnitt nach der optischen Achse 0 eines bekannten optischen Systems; Fig. 2 stellt einen Querschnitt nach der optischen Achse 0 einer Ausführungsform des optischen Systems gemäß der Erfindung dar; Fig. 3 veranschaulicht die Beziehung zwischen dem Keilwinkel eines Korrektionselementes und der Brechung; Fig. q.a und q.b zeigen die Verhältnisse, wenn ein Strahlenbündel das Element unter einem Winkel U trifft; Fig. 5 a und 5 b zeigen drei Korrektionselemente, welche von einem Strahlenbündel unter einem Winkel U getroffen werden; Fig. 6 veranschaulicht den Verlauf der Dicke als Funktion des Abstandes der in den Fig. 1 und 2 vorkommenden Elemente von der Achse.
  • Das optische System nach Fig.1 besteht aus einem sphärischen konkaven Spiegel S und einem Element A zur Korrektion der sphärischen Aberration für achsenparalleles Licht, das im Krümmungsmittelpunkt M dieses Spiegels angeordnet ist. Fig. 6 zeigt bei A doppelschraffiert den Verlauf der Dicke dieses Elementes in der Richtung der optischen Achse 0 als Funktion des Abstandes H von der Achse. Die Dicke eines solchen bekannten Elementes beträgt z. B. an jeder Stelle d = do - 0,13 H2 -y- o,6o H4 + o;7o H6 -E- 3,77 H8, in welcher Folge H den Abstand der Stelle zur Achse darstellt, wobei ferner der Krümmungsradius des sphärischen Spiegels gleich 1 ist: das Korrektionselement besteht aus einer Substanz mit ia = 1,532" Der Brennpunktabstand'dieses Systems beträgt 0'525.
  • Wird ein solches drehsymmetrisches Element als aus prismatischen Zonen zusammengebaut angenommen, so kann die Strahlenbrechung durch dieses Element aus der Proportionalität des Brechungswinkels a mit dem Produkt aus dem sogenannten Keilwinkel co in der Höhe dieser Zonen und dem um 1 verminderten Brechungsindex berechnet werden (s. Fig. 3), wobei a gleich dem Differentialquotienten von Dicke und Höhe gesetzt werden kann.
  • Wird die Dicke des Korrektionselementes an jeder Stelle als d = AH' + BH47,+ CH6.. . angenommen, wobei H den Radius der Zone bezeichnet, so wird die Brechung also proportional mit sein. Wenn ein Bündel das Element unter einem Winkel U mit der Symmetrieachse (Drehachse) des Elementes trifft (s. Fig. 4a), so wird die Strahlenbrechung in diese Achse enthaltenden Ebenen (Meridionalebenen) und in zu diesen Ebenen senkrechtenEbenen (Sagittalebenen)-verschieden sein. In einer Sagittalebene erfolgt diese Strahlenbrechung überall durch eine größere, wirksame Glasdicke, und zwar größer um einen Summanden, der proportional ist zu während in der Meridionalebene die Strahlen das Korrektionselement außerdem noch in einem Punkt schneiden, der weiter von der Achse x-x liegt, und zwar im Abstand H'= H + AH.
  • Die Zunahme der wirksamen Stärke als Funktion der Zonenhöhe wird also, wenn angenommen wird, daß ist, sagittal A d",9 = 1/2 U2 (AH2 + BI-I4 -@- . . .) , (1) meridional infolge beider Ursachen A dmer = dsag -i-- @A (H -I- A H)2 -I-- B (H + A H)4 J- ...@ -@AH2 -f- BH4 + ...
  • = 1/2 U2 (3 AH2 -I- 5 BH4 -f- 7 CHs -f- ...), (2) denn Beim Gegeneinanderhalten der Gleichungen (i) und (2) ergibt sich also, daß die von H2, H4, H8 usw. abhängigen Glieder in Verhältnissen i : 3, 5, 7 usw. verschieden sind. A dmer = K.H"a - 1/2 Km (H + a U)- - % Km (H - a U)», oder auch Sagittal wird sich für eine auf der mittleren Platte einen Radius H aufweisende Zone gemäß Fig. 5 a Man findet hier also beim Gegeneinanderhalten der Gleichungen (3) und (4) ein Strahlenbrechungsverhältnis von meridional bis sagittal, das i: (m-i) beträgt und auch, daß das Vorzeichen der Gleichungen
    Ad "" = - 1I2 U2 . M . a2 . K",-H--2 und Ader =-'/2 U2 . M (M-,) . a2 , Km , H--2
    - 1/2 U2 . 4 . a2K, H2 - 1I2 U2 -3- 4 a2K4 H2
    - 1I2 U2 . 6 . a2K, H4 - 1I2 U2 . 5 . 6 a2K, H4
    -1/2 U2 . 8 . a2K" H6 -1/2 U2.7. 8 a2K, He
    - 1I2 U2 . 10 . a2K1oH8 - 1I2 U2 . g . i0 a2K"H8,
    welche Werte sich bei den Potenzen 2, 4, 6, 8 usw. von H verhalten wie i : -f - 3, -f- 5, -f- 7, -I- 9 usw., d. h. in denselben Verhältnissen stehen wie die Glieder der Gleichungen (i) und (2). Die Ablenkung der Strahlen durch die weiteren Korrektionselemente findet dabei entgegengesetzt statt wie im ursprünglichen, bekannten Element, so daß dessen Fehler behoben werden können.
  • Es ist also möglich, mittels einer Superposition der Form dB = d," + K4H4 + K6Hc + K@H8. . .
  • auf der ursprünglichen Linse 2 sowie durch Anordnung zweier weiteren Linsen 4, 4 mit der Querschnittsfunktion de = do' -1 / 2 KJ,4 -1/2 K6H6 -1/2 K8,-18 ... die Fehler zu beheben, die den Gliedern der Gleichungen (i) und (2) entsprechen.
  • Es werden dazu im Krümmungsmittelpunkt M des sphärischen konkaven Spiegels S aus Fig. 2 ein Korrektionselement B angeordnet, dessen Dickenverlauf in Fig. 6 dargestellt ist und im Abstand a, vor bzw. hinter demselben, zwei, im vorliegenden Falle untereinander gleiche Korrektionselemente C.
  • Die Dicke des Korrektionselementes B ist an jeder Stelle gleich der Summe von drei Beträgen, nämlich erstens der Dicke des bekannten Korrektionselemen-Werden nun z. B. drei Elemente C, B und C in einem gegenseitigen Abstand a angeordnet (s. Fig. 2 und 5) mit Stärken, welche dC = do' - 1/2 Km Hm und dB = do" + Km Hm betragen, so ist die Wirkung dieser Elemente für parallel zur Achse einfallendes Licht gleich Null.
  • Es ergibt sich nun für ein einen Winkel U mit der Achse einschließendes Bündel und 5b in den beiden anderen Platten eine Zunahme AH des Radius ergeben, die sich aus (H -I- AH) 2 = H2 -I- a2 U2, berechnet zu also (3) und (4) einerseits und der Gleichungen (i) und (2) andererseits entgegengesetzt ist.
  • Schreibt man A d für verschiedene Werte von m, nämlich 4, 6, 8, io, so ergibt sich aus tes A an derselben Stelle, zweitens eines Betrages, der gleich der Summe einer Folge von Gliedern, welche geraden Potenzen, höher als zwei des Abstandes dieser Stelle von der Achse proportional ist (dieser Betrag ist, um eine Konstante vergrößert, unterhalb des Elementes A einfach schraffiert dargestellt und ist negativ) und drittens, weil diese Superposition an einigen Stellen ein negatives Vorzeichen gäbe, auch noch einer konstanten Dicke d,'.
  • Wie bereits gesagt, beträgt die Dicke des bekannten Elementes d = d, -f- AH2 + BI-I4 + CHs + DHB, worin also z. B. A = o,13, B = + 6o, C = o,7o und D = -I- 3,77 sind.
  • Wird z. B. für den Abstand des Elementes B zu den Elementen C gewählt a = 1/4 Längeneinheit, so ergibt sich K4 = 16 . 1/4 . A = - 0a54, K, = 16 . las . B = .+ i,6o, K8 = 16. 1/8 ' C = + 1,40, Klo = 16-1/1o'D=+6,o8. Demzufolge wird die Dicke des mittleren Elementes B dB - da + AH2 -(- ($ -f- Kg) H4 -I- (C +K6) H6 -I- (p -f- K,) H8 -I- . . .
  • - da - 0,13 H2 + (o,6o - 0,54) H4 .+ (o 7o -f- 16) H6 + (3,77 -I-1,4) Es + (,o8 1110 - da - o,13 H2 + o,o6 H4 + 2,3H6 + 517 H8 + 6o8 Hlo (da ist jetzt natürlich nicht identisch mit dem da desbekannten Elementes).
  • Es wird die Dicke der beiden Elemente C dC - da' -1/2 K4H4-1/2 K6Hs - 1l2 KsHa. . .
  • = da' + o,27H4 - o,8 H6 - o,7 Hs - 3,04 H'o . Die hier auf der konstanten Dicke da' überlagerte Dicke beträgt die Hälfte und hat das entgegengesetzte Vorzeichen wie die auf dem bekannten Element überlagerte variable Dicke, die durch die punktierte Linie über dem schraffierten Element C noch einmal dargestellt ist.
  • Es hat keinen .Zweck, die Glieder mit höheren Potenzen als 8 bzw. 1o auszurechnen, weil der Wert H kleiner ist als der als Längeneinheit angenommene Radius des sphärischen Spiegels und die höheren Potenzen demzufolge vernachlässigbar sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Zentriertes umdrehungssymmetrisches optisches System, in dem zur Aufhebung der sphärischen Aberration dieses Systems ein Korrektionselement angewendet wird, dadurch gekennzeichnet, da.ß zur Aufhebung der schiefen sphärischen Aberration dieses Systems auf die Dicke des ursprünglichen Korrektionselementes, das zur Aufhebung der sphärischen Aberration dieses Systems erforderlich ist, eine Dicke superponiert ist, die an einer beliebigen Stelle dieses Elementes geraden Potenzen, höher als 2, des Abstandes dieser Stelle von der Achse proportional ist, und daß auf beiden Seiten des Korrektionselementes weitere Elemente angeordnet sind, deren Dickenverlauf in radialer Richtung dem Verlauf der superponierten Dicke des Korrektionselementes in radialer Richtung proportional ist und bei mindestens einem der Elemente das entgegengesetzte Vorzeichen wie dieser Verlauf hat, während die gesamte Wirkung der drei Elemente für parallel zur Achse einfallendes Licht der Wirkung des ursprünglichen Korrektionselementes für parallel zur Achse einfallendes Licht annähernd gleich ist.
  2. 2. Zentriertes umdrehungssymmetrisches optisches System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Abstand von der Achse das Verhältnis zwischen den Dicken der beiden Elemente in umgekehrtem Verhältnis zu dem Quadrat des Verhältnisses zwischen den Abständen der Elemente vom Korrektionselement steht und daß für beide Elemente der Dickenverlauf in radialer Richtung das entgegengesetzte Vorzeichen des Verlaufes der superponierten Dicke desKorrektionselementes in radialer Richtung hat.
  3. 3. Kamera mit einem zentrierten umdrehungssymmetrischen optischen System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der ein Objektiv angewendet wird, das einen sphärischen Spiegel aufweist, in dessen Krümmungsmittelpunkt das ursprüngliche Korrektionselement angeordnet ist.
DEN2221D 1942-11-11 1943-11-09 Zentriertes umdrehungssymmetrisches optisches System Expired DE891032C (de)

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