DE89100C - - Google Patents

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DE89100C
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drill
jaw
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/02Chucks
    • B23B31/10Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
    • B23B31/12Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable
    • B23B31/1207Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable moving obliquely to the axis of the chuck in a plane containing this axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. W
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein zum Festhalten eines Bohrers oder ähnlichen Werkzeuges mit cylindrischem oder konischem Schaft dienender Bohrkopf, dessen Klemmbacken sich selbstthätig dem Bohrerschaft anpassen.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt durch das Futter, theilweise in Ansicht mit abgebrochenen Theilen, um die innere Construction zu zeigen, Fig. 2 ein mittlerer senkrechter Schnitt,
Fig. 3 ein Querschnitt nach Linie χ ■ χ der Fig. i.
Fig. 4 zeigt die Theile der Klemmvorrichtung in Einzelansichten.
Der Mantel α des Bohrkopfes ist am unteren Theil i konisch gestaltet und umschliefst das durch einen oberen Abschlufsring d gehaltene und in i eingeschraubte Futter c. Dieses ist am unteren Ende b entsprechend konisch und am oberen Ende mit einer mittleren Höhlung e versehen, in welche das konische Ende der Bohrerspindel zum Zwecke des Festhaltens des Futters eingesetzt werden kann. Das Futter c kann auch verlängert und konisch geformt sein, um in eine in der Bohrerspindel vorgesehene Höhlung eingesetzt zu werden. In diesem Falle ist es nur nothwendig, das Futter mit geeigneten Mitteln zur Befestigung an der Spindel zu versehen.
In der gezeigten Ausführungsform ist das Futter c mit drei radialen Klemmnuthen^/ versehen, welche in gleichen Abständen von einander angeordnet sind.
In dem zwischen dem konischen Theil b und dem Ring d liegenden Raum ist auf den cylindrischen Theil des Futters ein Ring g aufgesetzt, welcher mittelst Aufsengewindes in das Innengewinde der den Mantel des Futters bildenden Schraubhülse h eingreift. Diese Hülse ist an beiden Enden abgesetzt, um zwischen dem Ring d und dem Ansatz des konischen Manteltheiles i gehalten zu werden. Die Hülse ist gegen Längsbewegung gesichert, kann aber gedreht werden, zu welchem Zwecke sie an ihrer äufseren Fläche gerauht oder geriffelt ist.
In jede Klemmnuth ist ein Klemmbacken k mit scharfer Angriffsfläche k1 lose gleitbar gelagert. Der Rücken des Klemmbackens ist der Form des Konus entsprechend abgeschrägt und ruht auf einem Lagerschuh /, welcher ungefähr in der Mitte mit einem runden Ansatz I1 versehen ist, der in eine Aussparung k3 des Klemmbackens eintritt, so dafs letzterer auf dem Ansatz des Schuhes I schwingen kann, der auf der inneren Fläche des konischen Mantels gleitet. Dadurch ist der Klemmbacken im Stande, auf dem Lagerschuh zu kippen und sich mit seiner Angriffsfläche k1 entweder parallel oder in einem Winkel zur Achse des Bohrkopfes einzustellen. Die Lage des Klemmbackens regelt sich nach der Form des zwischen die geöffneten Backen eingeführten Bohrerschaftes.
Jeder Backen ist mit dem Ringe g so verbunden, dafs freie Kippbewegungen des Backens möglich und dem Backen gestattet ist, sich in der Längsrichtung des Futters entsprechend der
Bewegung des Ringes zu verschieben, die durch Drehen der Hülse h hervorgerufen wird. Zur Verbindung dient in vorliegendem Falle ein Gelenk m. welches am Ring g bei η drehbar und am anderen Ende zu einem flachen, runden Kopf m1 ausgebildet ist, welcher in eine runde Aussparung k2 des Klemmbackens pafst.
Jede Nuth f im Konus g ist zweckmäfsig an der Konusfläche verbreitert, wodurch für den Lagerschuh, welcher breiter ist als der Klemmbacken, Führungsränder /2 gebildet sind.
Der Schuh / ist mit dem Backen k mittelst des runden Ansatzes Z1 verbunden, welcher in eine Aussparung k3 am Rücken des Klemmbackens lose eintritt, und hindert den Backen am Eintritt in die Höhlung des Bohrerfutters.
Das Futter c wird zweckmäfsig mittelst Linksgewindes an den Konus geschraubt, obgleich auch andere geeignete Mittel diesem Zwecke dienen können; ebenso wird der Abschlufsringd zweckmäfsig mittelst Linksgewindes am Futter c gehalten.
Nachdem der Bohrkopf an der Bohrspindel befestigt worden ist, wird der Ring g durch Drehung der Schraubhülse h zurückgebracht und die Backen k werden hierdurch nach innen gezogen, bis die Entfernung zwischen ihren Angriffsflächen für das Einsetzen des Bohrerschaftes genügt. Eine umgekehrte Drehung der Hülse /; bringt den Ring g auf dem Werkzeughalter wieder vor und stöfst die Klemmbacken nach aufsen, bis deren Angriffsflächen k1 den Bohrerschaft berühren und festhalten. Die lose Lagerung jedes Backens auf seinem Schuh, drehbare Verbindung des Backens
sowie die
mit dem Ring veranlassen den Backen, sich selbstthätig in die zum Festhalten des Bohrerschaftes geeignete Lage einzustellen, gleichgültig, ob letzterer cylindrisch oder konisch ist.
Die drehbare Verbindung zwischen Ring und Backen mit Hülfe des Gelenkes und die winklige Lage des letzteren mit Bezug auf die mittlere Achse des Backens giebt eine Hebelübersetzung, mittelst deren eine ä'ufserst festhaltende Wirkung der Backen erreicht wird.
Die besonderen Mittel, durch welche jeder Backen mit dem Lagerschuh kippbar verbunden wird, ebenso die Construction des Gelenkes und dessen Verbindung mit dem Backen und der Hülse können geändert werden, ohne von dem Hauptmerkmal der Erfindung abzuweichen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Ein Bohrkopf, bei welchem zwecks selbstthätigen Einstellens der Klemmbacken (k) auf die Form des Bohrerschaftes zwischen dem Rücken jedes Backens (k) und der konischen Innenfläche des unteren Manteltheiles (i) ein Kippschuh (I) eingesetzt ist, auf welchem der Backen kippen kann.
2. Ein Bohrkopf der unter i. gekennzeichneten Art, bei welchem die mit den Kippschuhen (I) verbundenen Klemmbacken (k) durch ein Gelenk (in) mit einem Gleitring (g) verbunden sind, welcher mit Hülfe einer Schraubhülse (h) auf- und abbewegt werden kann.
3. Ein Bohrkopf der unter 1. gekennzeichneten Art, bei welchem die Klemmbacken dadurch am Eintritt in die Bohrerhöhlung des Futters gehindert werden, dafs die Kippschuhe (I) breiter sind als die Backen (k) und in Führungsleisten (V2) der Gleitnuthen (f) für die Backen ruhen, mit welch letzteren sie durch runde, in entsprechend geformte Aussparungen (k%) der Backen passende Ansätze (V) verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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