DE890885C - Mechanisches Relais - Google Patents

Mechanisches Relais

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Publication number
DE890885C
DE890885C DEST3690A DEST003690A DE890885C DE 890885 C DE890885 C DE 890885C DE ST3690 A DEST3690 A DE ST3690A DE ST003690 A DEST003690 A DE ST003690A DE 890885 C DE890885 C DE 890885C
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DE
Germany
Prior art keywords
control
friction
mechanical relay
friction wheels
rotary movement
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Expired
Application number
DEST3690A
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English (en)
Inventor
Heinrich Gruenbaum
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STAHLKONTOR WESER GmbH
Original Assignee
STAHLKONTOR WESER GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G17/00Mechanical devices for moving a member after being released; Trip or release mechanisms characterised thereby

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)

Description

  • Mechanisches Relais Bei der Steuerung von Arbeitsmaschinen aller Art und Teilen davon wird :häufig die bekanateAufgabe gestellt, mit kleinen Steuerkräften eine relativ große Verstellwirkung zu erzielen. Zur Lösung dieser Aufgabe wurden bisher im allgemeinen Relais verwendet, die elektromotorisch, hydraulisch oder auch mit Preßluftarbeiten. Alle diese Rebgis haben den Nachteil, daß sie recht kompliziert und somit auch teuer und störanfällig sind. Mit (dem erfindungsgemäßen Relais wurde nun. ein einfaches mechanisches Relais. geschafften, das die genannten Nachteile vermeidet.
  • Bei der Entwicklung des Relais wurde von der Tatsache ausgegangen, daß zur Steuerung von Maschinenteilen im Drehbewegungen benutzt werden, die direkt oder nach Umwandlung in geradlinige Bewegung, z. B. durch Gewindespindel, wirken. Die Erfindung besteht nun darin, daß eine oder mehrere Steuerscheiben durch mindestens ein Reibrad gedreht wenden, wenn letzteres unter dem Einfluß des Steuerimpulses an,die Steuerscheiben gedrückt wird. Die Steuerscheiben verstellen dann das betreffende Maschinenelement, bis der Impuls aufhört und,die Reibräder dien Kontakt verlieren. Die Energie für die Drehung der Reibräder wird einer fremden Energiequelle entnommen und ist unabhängig von dem Steuerimpuls.
  • Die Zeichnungen zeigen einige Beispiele vonAusführungsformen .der Erfindung. Dne Anwendung :des Relais ist für alle Zwecke :der Technik gegeben.
  • Fi.g. I zeigt die grundsätzliche Anordnung des Relais. In einem Lager z ist .die Steuerscheibe a drehbar gelagert. Auf einem Schlitten .3befinden sich die beiden Reibräder 4 und 5, die durch geeignete, imBiil,d-nicht ,dargestellteMittel inDrehung versetzt werden, z. B. durch Elektromotoren, Riementriebe usw. Der Steuerimpuls verstellt nun, den Ieücht beweglichen, Schlitten 3 in beiden Richtungen; wodurch dile Reibräder beliebig ün Kontakt gebracht werden. Man kann nun idie verschiedensten Varianten durch konstruktive Maßnahmen erzielen. Die Drehzahlen bzw. die Umfangsgeschwindigkeiten der Reibscheiben können voneinander abweichen, ihre Drehrichtungen gleich oder entgegengesetzt sein. Es kann auch ein. einziges Reibrad verwendet werden, wenn z. B. die Steuerscheibe nur in einer Drehrichtung bewegt werden soll. Die Reibräder können auch. jedes für sich mit verschiedenen Geschwindigkeiten angetrieben werden, z. B, durch polumschaltbare Motoren, Schaltgetriebe, stufenlos veränderliche Getriebe usw. Sie brauchen nicht nur schlupffrei zu würken, sondern können auch mit beliebigem Schlupf arbeiten.
  • Fig. 2, .gibt eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Relais wieder. Die Rei@bräider 7 und 8 sind in einer Schwinge q@ gelagert, die um eine Achse rol geschwenikt wird. Zum Gewichtsausgleüch bei senkrechter Lagerung ider Schwinge dient die Feder i i oder ähnliche Mitteil, wie z. B. ein. Gegengewicht. Durch den Steuerimpuls wird nun die Schwinge io .bewegt, so @daß je nach Wunsch eines eler Rei.brärder 7 oder 8 in Kontakt mit der Steuerscheibe 12 .gebracht wird, wobei auch hier wieder alle zuvor geschilderten Varianten in bezug auf Durchrnlesser, Drehzahlen usw. möglich siind. Selbstverständlich kann die Schwinge unter anderem auch waagerecht liegen oder es kann in kinematischler Umkehrung ein Reibrad zwischen zwei Steuerscheiben bewegt werden. Ebenso kann auch der Öffnungswinkel a der Schwinge , verstellbar eingerichtet sein.
  • Bei den bisher beispielsweise geschilderten Ausführungsformen werden die Reibriäderdurch beliebige, Mittel lin Drehung versetzt. Einebesonders vorteilhafte Art des Antriebes der Reibrälder zeigt Fig. 3. In eliner Schwinge 14 -ist ein Reibrad 15 ,drehbar gelagert. Die Schwinge iq. schwenkt auf leicht gängigen Lagern um die Welle 16, die von außen her mit einer bestimmten Drehzahl angetrieben wird. Auf .der Welle 16 befindet sich, fest angebracht, - eine Riemenscheibei 17, die mit der Drehzahl der Welle 16 umläuft und über einen Riemen 18 eine fest mit dem Reibradi 15. verbundene Riemenscheibe. i9 antreibt. Hierdurch idireht.sich Idas Reibrand r5 und bewegt jeweils unter Einwirkung des Steuerimpulses eine der beiden Steuerscheiben 20 und 2i. Als Gewichtsausgleich ist -hier eii.nGegengewicht 22 angedeutet. Die üertragung kann auch durch Zahnräder, Ketten usw. stattfiüden. Diese Antriebsart ist dann besonders vorteilhaft, wenn die Drehzahl des Roibrades 15 in einem biesti.mmten Verhältnis zu ider Geschwinldigkeit einer Arbeitsmaschine stehen soll, eine Forderung, idie .häufig vorkommt. Bei langsamer Geschwindigkeit Ader Arbeütsmaschsne, z. B. einer Textilmaschine, erfolgt diel Mitnahme ider Steuerscheiben nur langsam, so daß die zu steuernde Bewegung sich ebenfalls nur langsam vollzieht (und umgekehrt) und sich somit automatisch der Geschwindigkeit ,der Arbeitsmaschine anpaßt. Der Riemen kann übnngens auch auf dem Außenumfang des Reibrades. laufen und dabei zur Kontaktgebung benutzt werden.
  • Es kann auch ein endloser Riemen 24 (.in Fig. 4 gestrichelt gezeichnet) zur Bewegung von zwei Reibrädern 25 und 26 verwendet werden. Der Riemen 24 wird idurch die Welle 2,7 und eine Riemenscheibe 28 in; Bewegung gesetzt und treibt im Berührungsfall die Steuerscheibe 29, an.
  • Der Anwendungsbereich des erfindungsgemäßen Relais ist sehr groß. Bei Verwendung als Drehmomentverstärker befindet sich (die jeweilige Steulerscheibe auf ider Antriebswelle eines Drehmomleintwandlers, z. B. eines Schneckengetriebes (oder st mit ihr kraftschlüssig verbunden) und wird, wie beschrieben, von Reibrädern jeweils in der gewünschten Drehrichtungangetrieben. Es genügt ein ganz geringer Steuerimpuls, um die ReibrIder in Kontakt zu bringen. Die Verstellenergne für :die Steuerscheibe wird, wie zuvor beschrieben, vorL !dem Antrieb der Reibräder geliefert, der ja unabhängig vom Steuerimpuls ist und mit hoher Drehzahl erfolgen kann. Diese Tatsache erlaubt große (Untersetzungen im Drehmomentwandler, ohne daßdeswegen aber -die von der Steuerscheibe ausgelöste Bewegung zu langsam erfolgt. Man. kann also mit Hilfe des erfindungsgemäßen Relais auch bei schwachen Steuerimpulsen ,große Drehmomente erzeugen und entsprechende Wirkungen ausüben.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. . Miechäni@sches Relais für die Erzeugung einer Drehbewegung unmindestens einer Steuerschenbe, dadurch gekennzeichnet, daß für die Erzeugung der Drehbewegung mindestens ein unabhängig vom Steuerimpuls angetriebenes Reibraid verwendet wird und :daß die Bleirührung zwischen, Reibraid und Steuerscheibe unter idem Einfluß des. Steuerimpulses. durch geeignete Mittel hergestellt oder unterbrochen wird.
  2. 2. Mechanisches Relais nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, @daß das Reib-rad edier die Reiibräder in einer Schwinge gelagert sind und ,die Berührung mit den zugehörigen Steuerscheiben durch eine Schwenkbewegung erfolgt.
  3. 3. Mechanisches Relais nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse der Schwinge gleichzeitig auch ,die Achse der die Drehbewegung .auf :das oder die Reibräder übertragenden Welle ist.
DEST3690A 1951-07-31 1951-07-31 Mechanisches Relais Expired DE890885C (de)

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DE890885C true DE890885C (de) 1953-09-24

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ID=7453290

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1047565B (de) * 1954-10-13 1958-12-24 Standard Elektrik Lorenz Ag Wendegetriebe fuer feinmechanische Zwecke
DE1077939B (de) * 1954-09-13 1960-03-17 Johannes Perthen Dr Ing Umschaltbares, feinmechanisches Stufengetriebe
DE1093158B (de) * 1958-01-22 1960-11-17 Thomson Houston Comp Francaise In zwei Stufen schaltbarer Riemenantrieb

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DE1047565B (de) * 1954-10-13 1958-12-24 Standard Elektrik Lorenz Ag Wendegetriebe fuer feinmechanische Zwecke
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