DE890838C - Mechanisch regelbare Drehfeldmaschine - Google Patents

Mechanisch regelbare Drehfeldmaschine

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DE890838C
DE890838C DE1948P0002335 DEP0002335D DE890838C DE 890838 C DE890838 C DE 890838C DE 1948P0002335 DE1948P0002335 DE 1948P0002335 DE P0002335 D DEP0002335 D DE P0002335D DE 890838 C DE890838 C DE 890838C
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poles
pole
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partial
windings
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DE1948P0002335
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English (en)
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Friedrich Dipl-Ing Bauer
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Siemens Corp
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Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/30Structural association of asynchronous induction motors with auxiliary electric devices influencing the characteristics of the motor or controlling the motor, e.g. with impedances or switches

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Permanent Magnet Type Synchronous Machine (AREA)

Description

  • Mechanisch regelbare Drehfeldmaschine Die Drehstromasynchronmotören haben eine mehr oder weniger starr durch die Frequenz, die Polzahl und den Schlupf festgelegte Drehzahl. Durch die bekannte Polumschaltung sind sie nur in groben Stufen regelbar. Die Drehzahlregelung durch Frequenzänderung ist meist zu umständlich, da beispielsweise beim Anschluß an ein Netz immer nur eine starre Frequenz zur Verfügung steht und zur Erzeugung einer veränderlichen Frequenz ein besonderer Frequenzwandler erforderlich wäre. Für die stetige oder feinstufige Regelung bleibt also praktisch nur die Änderung des Schlupfes, beispielsweise durch Regelung des Läuferwiderstandes. Man braucht aber dann einen Schleifringläufer. Bei größerem Schlupf ergeben sich außerdem verhältnismäßig große Verluste, so daß ein Dauerbetrieb mit großem Schlupf sehr unwirtschaftlich ist. Vor vielen Jahren wurde einmal vorgeschlagen, einen Drehstromasynchronmotor mechanisch durch Änderung der Polabstände zu regeln. Dabei wurden längs einer größeren massiven Scheibe drei an verschiedene Phasen angeschlossene Solenoide mit kurzen Eisenkernen tangential durch Schraubengetriebe gegen den Scheibenumfang verstellt. Durch eine solche Anordnung kann man wohl eine Drehung der Scheibe herbeiführen, aber durchaus nicht in dem Sinne, daß die Drehzahl mit zunehmendem Polabstand wächst, sondern es stellt sich bei einem bestimmten Polabstand ein Maximum des Drehmomentes ein und deshalb bei gegebener Belastung eine maximale Drehzahl. Bei Verkleinerung oder Vergrößerung der Polabstände nimmt die Drehzahl wieder ab. Mit solchen Anordnungen kann man auch keine nennenswerten mechanischen Leistungen aufbringen, weil der Motor einen sehr schlechten Wirkungsgrad hat, und deshalb haben solche Motoren auch keine praktische Bedeutung erlangt.
  • Auch die Erfindung macht von einer mechanischen Regelung durch Polabstandsänderung Gebrauch, geht aber auf einen Motor mit wirtschaftlichem Wirkungsgrad aus. .Insbesondere soll der Wirkungsgrad bei Zwischendrehzahlen besser sein als bei den üblichen Motoren, bei denen diese Drehzahlen nur durch wesentliche Erhöhung des Schlupfes zustande kommen.
  • Erfindungsgemäß hat der Motor eine Vielzahl von .Ständerpolen mit konzentrierten Wicklungen, und die Flüsse der Pole haben, von den notwendigen Luftspalten abgesehen, vollkommenen Eisenrückschluß. So kann man z. B. bei zylindrischem oder scheibenförmigem Läufer den Ständer aus hufeisenförmigen, bewickelten Magneten zusammensetzen, so daß sich die Flüsse durch diese Magnete und den Läufer schließen. Wesentlich ist dabei, daß der Läufer eine Käfigwicklung hat, vorzugsweise mit so geringem Widerstand, daß die höheren Harmonischen, die sich besonders bei zu großen Polabständen ergeben, genügend stark gedämpft werden.
  • Damit sich beim tangentialen Auseinanderziehen der Pole nicht ungünstig große Polabstände ergeben, empfiehlt es sich, für jede Phase des Ständers den Pol in zwei oder mehrere Teilpole .mit konzentrierten Wicklungen zu zerlegen und diese Teilpole bei der Vergrößerung des Polabstandes entsprechend auseinanderzuziehen. Man erhält dadurch bei Polabstandsvergrößerung gleichzeitig eine Verbreiterung der Pole der einzelnen Phasen und kann dadurch das Auftreten höherer Harmonischer weitgehend unterdrücken oder die Ordnungszahl der Harmonischen gegenüber einteiligen Polen in einem für die Drehmomentsbildung günstigeren Sinne ändern.
  • Störende Harmonischen können auch dadurch verringert werden, daß man Polanordnungen verwendet, die ein Drehfeld ähnlich der sonst üblichen verteilten Wicklung hervorrufen. Zu diesem Zweck werden die Teilpole der einzelnen Phasen entsprechend durchmischt, oder sie erhalten je zwei konzentrierte, an verschiedene Phasen angeschlossene Wicklungen, bei solcher Schaltung, daß sich für jede Phase im ganzen die Spannungen der Teilspulen geometrisch zur Phasenspannung zusammensetzen können.
  • Um den Regelbereich für die Drehzahl zu vergrößern, können die Pole oder Teilpole polumschaltbar sein. Durch die Polumschaltung erhält man eine grobstufige Drehzahlregelung, durch die Polabstandsänderung eine Feinregelung innerhalb -der Grobstufen. Man kann also auf diese Weise große Drehzahlbereiche feinstufig durchregeln.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert.
  • Fig. z zeigt einen Motor mit einem aus zwei Scheiben 1,:2 bestehenden Läufer und dazwischen angeordneten, auf Eisenkernen 3 sitzenden Solenoiden 4 mit konzentrierten Wicklungen. Die Scheiben r, 2 haben Käfigwicklungen und sitzen auf einer gemeinsamen Welle 5. In Fig.2 ist der Motor in der Abwicklung dargestellt. ,Er hat zwölf !Solenoide, die .der Reihe nach paarweise an die Phasen -f- R, -T, -i- S, -R, -I- T, -S angeschlossen sind. Der Fluß der Solenoide schließt sich durch den Eisenkern 3 über den einen Läuferluftspalt durch die Scheibe r, den Eisenkern eines weiteren Solenoids, den anderen Luftspalt, die Scheibe 2 und kehrt durch den letztgenannten Luftspalt zu dem zuerst genannten Eisenkern zurück. Jeder Pol einer Phase besteht hier also aus zwei Teilpolen mit konzentrierten Wicklungen. Bei der Fig. 2 sind die Teilpole sämtlich eng aneinandergerückt. Es ergibt sich hier die kleinste Wandergeschwindigkeit des Drehfeldes, und der Läuferumfang ist nur zu einem Teil beaufschlagt. Soll die Drehzahl erhöht werden, dann werden, wie die ' Fig. 3 zeigt, die Pole und Teilpole auseinandergerückt. Dadurch wird die Wandergeschwindigkeit des Drehfeldes und damit die Läuferdrehzahl erhöht. Bei zu starker Abstandsvergrößerung der Pole besteht die Gefahr, daß sich höhere Harmonischen ausbilden, die durch die Käfigwicklung des Läufers nicht mehr genügend unterdrückt werden und infolgedessen das Drehmoment und der Wirkungsgrad des Motors stark zurückgehen. Dies kann aber, wenn es die Betriebsverhältnisse zulassen, in Kauf genommen werden. Diese Gefahr ist aber um so kleiner, je feiner die Pole in Teilpole unterteilt werden, weil dann bei der Polabstandsvergrößerung auch die Pole der einzelnen Phasen entsprechend vergrößert werden, die Bildung großer Pollücken also vermieden wird.
  • Um die Wirkung einer verteilten Wicklung hinsichtlich Drehfeldbildung zu erzielen, kann man jedem Teilpol oder einigen der Teilpole zwei konzentrierte Wicklungen q.z, q.2 (Fig. 2) geben, die etwa gemäß Fig. q. geschaltet sind. Die Gruppe I ist hier beispielsweise im Sinne -I- R, -S, die Gruppe II im Sinne -I- R, die Gruppe III -I- R, - T, die Gruppe IV im Sinne - T, die Gruppe V im Sinne -I- S, - T, die Gruppe VI im Sinne - S usw. geschaltet. Es entsteht hier ein zwölfachsiges, also ziemlich gleichförmiges Drehfeld. Sämtliche an der Phase R liegenden Wicklungen und Teilwicklungen der Gruppen I bis III sind beispielsweise in Reihe geschaltet. Die Spannungen der R-Wicklungen in Gruppe I und III addieren sich zu einer resultierenden Spannung in Richtung der Phasenspannung. Mit solchen und ähnlichen Mitteln erhält man schon ein sehr gleichförmiges Drehfeld, das einen guten Wirkungsgrad geben muß. Beim Auseinanderziehen der einzelnen Teilpole und Pole können sich keine ungünstigeren Verhältnisse ergeben als beim Motor mit verteilter Wicklung, denn die auseinandergezogenen Teilpole entsprechen mehr oder weniger den Ständerzähnen bei in Nuten verteilter Wicklung. Selbst beim weiteren Auseinanderziehen können sich keine ungünstigeren Verhältnisse ergeben als bei einem üblichen Drehstrommotor, bei dem die Lücken zwischen den Zähnen übernormal groß sind.
  • Statt den einzelnen Teilpolen mehrere Teilwicklungen zu geben, kann man eine ähnliche Wirkung auch dadurch erzielen, daß man Teilpole verschiedener Phasen entsprechend durchmischt, also z. B. in Gruppe I (Fig. q.) dem ersten Teilpol eine Wicklung im Sinne -I- R, dem zweiten eine solche im Sinne-S, der Gruppe II eine Wicklung im Sinne -f- R, dem ersten Teilpol der Gruppe III eine Wicklung im Sinne - T, dem zweiten Teilpol eine Wicklung im Sinne -f- R gibt usw. Da bei dieser Anordnung die Flüsse der einzelnen Teilpole genügend ineinanderstreuen, lassen sich störende höhere Harmonischen in erträglichen Grenzen halten.
  • Zur Änderung der Pol- und Teilpolabstände können irgendwelche Kurbel-, Kulissen-, Hebel-oder Schraubengetriebe, z. B. Hebelgetriebe entsprechend der sogenannten Nürnberger Schere verwendet werden. Dabei ist nach Möglichkeit das Spiel zwischen den einzelnen Getriebeteilen mit den üblichen Mitteln auszugleichen, um in allen Stellungen einen sicheren Sitz der Pole zu gewährleisten und ein Brummen zu verhüten.
  • In den Fig. 5 bis 12 sind schematisch für einen polumschaltbaren Motor mit Scheibenläufer für die verschiedenen Polstellungen und -schaltungen die Feldverteilungen dargestellt.
  • In Fig. 5 und 7 sind die Teilpole im Sinne -I- R, -T, +S, -R usw. geschaltet. Sind diese wie in Fig. 5 eng aneinandergerückt, dann ergibt sich ein Feldverlauf gemäß Fig. 6, beim Auseinanderrücken (Fig. 7) ein Feldverlauf gemäß Fig. B. ;Sind die Teilpole im Sinne -f- R, -f- R, -T, -T, -I- S, -I- S usw., wie bei Fig. 9 und i i geschaltet, dann ergibt sich bei aneinandergerückten Polen (Fig.9) eine Feldverteilung gemäß Fig.1o, bei auseinandergerückten Polen (Fig. ii) eine Feldverteilung gemäß Fig. 12. Den Feldverteilungen nach den geradzahligen Figuren entsprechen Leerlaufdrehzahlen von 750, 1500, 1500, 3ooo. Durch die Polumschaltung ergibt sich somit eine Grobregelung in zwei Stufen. Alle dazwischenliegenden Drehzahlen lassen sichdurch Polabstandsänderung einstellen. Man kann auf diese Weise also den Drehzahlbereich 75o bis 3000 stetig durchsteuern.
  • Wie die Fig. 13 und 1¢ zeigen, können die Teilpole auch in zwei diametral angeordneten Gruppen zusammengefaßt werden. Diametral gegenüberliegende Teilpole können gemeinsam bewegt, also starr miteinander verbunden werden. Dadurch heben sich die radialen magnetischen Kräfte bei zylindrischem Rotor (vgl. Fig.2i) auf. Fig. 13 zeigt die aneinandergerückten Pole, Fig. 14 die auseinandergezogenen.
  • Der Eisenrückschluß läßt sich auf verschiedene Weise durchführen. Es können z. B. wie in Fig. 15 hufeisenförmige Polmagnete 6 verwendet werden, die einen Scheibenanker 7 umgreifen. Die konzentrierten Wicklungen lassen sich in verschiedener Weise, z. B. wie bei 8 auf dem Joch oder wie bei 9 auf den Schenkeln oder wie bei io in der Nähe der Pole, anordnen. In Fig. 16 sind zu beiden Seiten eines Scheibenläufers i i mit zwei radial übereinander angeordneten Käfigwicklungen U-förmige Magnete 12 angeordnet. Bei Anordnung nach Fig. 16 entsteht kein axialer Zug auf dem Scheibenläufer. Die Magnete 12 können entsprechend den Fig. 17 bis 2o ausgeführt sein. Die Magnetwicklungen 13 sitzen hier sämtlich auf den Schenkeln. In Fig. 17 und 18 sind die Magnete in der Stirnansicht rechteckig, in Fig. i9 und 2o sektorförmig. Die Sektorform wird durch Neigung der Lamellen oder Lamellenpakete erzielt. Zu diesem Zweck sind zwischen den einzelnen Lamellenpaketen Distanzstücke 14 auf der radial außenliegenden Seite eingeschoben.
  • Fig. 21 zeigt einen zylindrischen Läufer 15 mit axial nebeneinander angeordneten Käfigwicklungen und U-förmigen Magnet 16, die beispielsweise gemäß Fig. 22, also mit gekreuzten Lamellenebenen und konzentrierten Wicklungen auf den Schenkeln ausgeführt werden können. Durch die Kreuzung der Lamellenebenen läßt sich der Polschuh 17 (Fig. 22) bis zur Wicklungsbreite B verbreitern, so daß sich also die Teilpole eng aneinanderrücken lassen. Damit die Wicklungen das Aneinanderrücken der Pole nicht erschweren, können die U-förmigen Magnete auch gemäß Fig.23 und 2.4 ausgeführt werden. Längs des Läuferumfangs folgen abwechselnd Magnete nach den beiden Figuren aufeinander. Dadurch sind die Wicklungen axial gegeneinander versetzt und sind sich deshalb beim Aneinanderrücken der Magnete nicht im Wege. Ähnliche Mittel, die das enge Aneinanderrücken der Magnete gestatten, können auch bei Motoren mit Scheibenläufer angewendet werden. Fig. 25 zeigt schematisch ein Getriebe entsprechend der Nürnberger "Schere für die Polabstandsänderung, das etwa gemäß Fig. 26 angeordnet werden kann, also so, daß die Gelenkstäbe in den Seiten eines Prismas liegen. Die Pole müssen außerdem noch durch Schlitze, Rollen, konzentrisch zur Achse gelagerte Kurbeln od. dgl. geführt sein.
  • Um bei Motoren mit Scheibenläufer größerer Leistung nicht so große Durchmesser zu erhalten, können, wie beispielsweise die Fig.27 und 28 zeigen, mehrere Scheiben und Polgruppen in axialen Fluchten hintereinander angeordnet werden.
  • Die Erfindung gestattet, bei Anwendung mechanischer Mittel für die Drehzahlregelung von Drehfeldmaschinen durch Polabstandsänderung Motoren mit gutem Wirkungsgrad zu bauen, die den gewöhnlichen Drehstromasynchronmotoren od. dgl. durchaus ebenbürtig und sogar überlegen sind, wenn die betreffende Drehzahl bei dem gewöhnlichen Motor nur durch starke Schlupfvergrößerung oder durch Frequenzänderung mit Hilfe besonderer Aggregate herbeigeführt werden kann. Ferner lassen sich beim Erfindungsgegenstand für die einzelnen Drehzahlen die durch Belastungsänderungen hervorgerufenen Drehzahlschwankungen wesentlich kleiner halten als bei den gewöhnlichen Motoren mit Drehzahlregelung durch Schlupfänderung, denn beim Erfindungsgegenstand sind den verschiedenen Polstellungen stets bestimmte Leerlaufdrehzahlen zugeordnet, während bei Drehzahländerung der üblichen Motoren durch Schlupfregelung die Leerlaufdrehzahl immer gleichbleibt. Solche Motoren werden sich also überall dort anwenden lassen, wo es besonders auf Drehzahlregelung ankommt, also z. B. bei Papier-. Textil-, Hebezeug-, Bahnbetrieben usw. Selbstverständlich läßt sich die Maschine gemäß der Erfi@idung statt als Motor auch als Generator verwenden, falls ein entsprechender Taktgeber zur Verfügung steht.
  • Der Erfindungsgegenstand bietet alle die bekannten Vorteile von Motoren mit konzentrierten Wicklungen und ausgeprägten Polen, also z. B. einfache, maschinelle Herstellung der Wicklungen und leichte Montage, hervorragende Isolation, namentlich auch für Motoren höherer Spannungen; Anwendbarkeit auch bei Motoren kleinster Leistung; Fortfall komplizierter Stanzschnitte, gute Blechausnutzung, leicht ausführbare Reparatur bei Wicklungsschäden durch Spulenaustausch, keine hohen Anforderungen an die elektrische und mechanische Festigkeit der Wickeldrahtisolation selbst usw.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE-. i. Mechanisch regelbare Drehfeldmaschine mit ausgeprägten, tangential verstellbaren Polen und konzentrierten Wicklungen, dadurch gekennzeichnet, @daß der Fluß :der Pole, von den notwendigen Luftspalten abgesehen, vollen Eisenrückschluß hat und der Läufer mit einer Käfigwicklung versehen ist, vorzugsweise mit so geringem Widerstand, daß die bei Polabstandsänderungen auftretenden höheren Harmonischen unterdrückt werden.-2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Pole der einzelnen Phasen oder Hilfsphasen in zwei oder mehrere Teilpole mit konzentrierten Wicklungen unterteilt sind und daß Mittel vorgesehen sind, die bei der Polabstandsänderung die Abstände der Teilpole untereinander entsprechend ändern. 3. Maschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilpole der einzelnen Phasen derart durchmischt sind, daß sich ein annähernd einer verheilten Wicklung entsprechendes Drehfeld ergibt. q.. Maschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilpole wenigstens teilweise derart an verschiedene Phasen angeschlossene konzentrierte Teilwicklungen haben, daß sich ein einer verteilten Wicklung entsprechendes Drehfeld ergibt. 5. Maschine nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Pole oder Teilpole zwecks . Regelung der Drehzahl in größeren Stufen polumschaltbar sind. 6. Maschine nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Erzielung eines Eisenrückschlusses hufeisen- oder U-förmige Polmagnete (6, Fig. 15; 12, Fig.-i6; 16, Fig.2i) verwendet sind. 7. Maschine nach Anspruch i bis 6 mit Scheibenläufer, dadurch gekennzeichnet, daß der hufeisenförmige Polmagnet (6, Fig. 15) den Scheibenläufer (7) umgreift. B. Maschine nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Scheibenläufer (ii, Fig. i6) mit zwei radial übereinander angeordneten Käfigwicklungen U-förmige Polmagnete (i2) auf einer oder beiden Seiten des Ankers angeordnet sind. g. Maschine nach Anspruch i bis 6 mit zylindrischem Läufer und zwei axial nebeneinander angeordneten Käfigwicklungen, dadurch gekennzeichnet, daß U-förmige Polmagnete (i6, Fig. 2i) mit in der .Achsrichtung verlaufenden Jochen längs des zylindrischen Umfangs verteilt sind. ia. Maschine nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Scheibenläufer und Polmagnetgruppen in axialen Fluchten hintereinander angeordnet sind (Fig. 27, 28). i i. Maschine nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Pole oder Teilpole in zwei oder mehrere einander gegenüberliegende Gruppen unterteilt (Fig. 13) und gegenüberliegende Pole fest miteinander verbunden sind. 12. Maschine nach Anspruch i bis ii, dadurch gekennzeichnet, daß die konzentrierten Wicklungen aufeinanderfolgender Pol- oder Teilpolmagnete gegeneinander versetzt sind (Fig. 23, 2q.). 13. Maschine nach Anspruch i bis 12, gekennzeichnet durch ein Kurbel-, Kulissen-, Schrauben-, Hebel- od. dgl. Betriebe, z. B. Nürnberger Schere (Fig.25, 26), für die Polabstandsänderung.
DE1948P0002335 1948-12-02 1948-12-02 Mechanisch regelbare Drehfeldmaschine Expired DE890838C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1193587B (de) * 1960-03-10 1965-05-26 Electronique & Automatisme Sa Elektrische Axialluftspaltmaschine
DE2854394A1 (de) * 1978-03-01 1979-09-20 Rostovskij Na Donu Inst Insche Linearer asynchronmotor

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1193587B (de) * 1960-03-10 1965-05-26 Electronique & Automatisme Sa Elektrische Axialluftspaltmaschine
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