DE890565C - Brillenfutteral - Google Patents

Brillenfutteral

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Publication number
DE890565C
DE890565C DEO1870A DEO0001870A DE890565C DE 890565 C DE890565 C DE 890565C DE O1870 A DEO1870 A DE O1870A DE O0001870 A DEO0001870 A DE O0001870A DE 890565 C DE890565 C DE 890565C
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DE
Germany
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glasses
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edge
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Expired
Application number
DEO1870A
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Optal Werk Franz Kleine K G
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Optal Werk Franz Kleine K G
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Application granted granted Critical
Publication of DE890565C publication Critical patent/DE890565C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C11/00Receptacles for purposes not provided for in groups A45C1/00-A45C9/00
    • A45C11/04Spectacle cases; Pince-nez cases

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

  • Brillenfutteral Es sind Brillenfutterale aus biegsamen Werkstoffen, wie Leder, Kunstleder und anderen Kunststoffen, bekannt, bei denen das Einstecken der Brille in der Längsrichtung erfolgt. Das mit der Brille gefüllte Futteral nimmt hierbei einen beträchtlichen Raum ein, und die Brille ist darin nicht gegen ein Zerbrechen der Gläser oder ein Zerdrücken des Gestells geschützt. Aus Bequemliehkeitsgründen haben viele männliche Personen die Angewohnheit, die Brille auch ohne Futteral in die äußere Brusttasche des Rockes oder der Jacke zu stecken. Die Gefahr, daß ,die Brille dabei beschädigt wird, isst naturgemäß groß.: Das Ziel der Erfindung ist, ein Brillenfutteral zu schaffen, welches auch in gefülltem Zustande einen geringen Raum einnimmt, so daß es sich leicht auch in der äußeren Brusttasche des Rockes oder der Jacke unterbringen läßt, und welches ferner die Gläser und das Gestell .der Brille mit Sicherheit gegen Zerbrechen und Zerdrücken schützt. Dieses Ziel wird erreicht durch ein Futteral, welches zum Einstecken der Brille in der Längsrichtung geeignet ist und aus einer formsteifen Seitenwand mit seitlich und hinten aufgewölbtem, ebenfalls formsteifem Rand besteht, wobei gegenüber der formsteifen Wand eine nachgiebige Haltevorrichtung für die Brille angeordnet isst. Als Werkstoff für ,die formsteife Seitenwand kommt in erster Linie Blech in Frage, z. B. Eisenblech oder Aluminiumblech; dabei bestehen .die ,Seitenwand und der aufgebogene Rand vorzugsweise aus einem einzigen Blechstück, welches entsprechend gebogen ist. Dieses Blech hat die Form einer länglichen Schale, welche nur an einer Schmalseite offen isst, von der aus die Brille eingesteckt wird.
  • Die nachgiebige Haltevorrichtung kann in verschiedener Weise ausgebildet sein: Sie kann beispielsweise aus einem elastischen Band bestehen, welches quer zur Brille .verläuft und die aufgewölbten Seitenränder verbindet. Das elastische Band kann ein Gummiband sein; auch kann es eine aus spiralig aufgewickeltem Drahtbestehende Zugfeder sein. Das elastische Band kann mit einer Stoffumwicklung versehen sein, die einerseits zum Schutze des Bandes, andererseits zur Aufrechterhaltung einer gewissen Reibung zwischen dem Band und der anliegenden Brille dient.
  • Die Reibung zwischen Brille und Futteral kann dadurch erhöht werden, daß die Innenseite der formsteifen Seitenwand mit einem Überzug versehen ist, der das Rutschen der Brille erschwert: In gleicher ,Weise kann auch die Außenseite des Futterals aufgerauht oder mit einem muhen, eine gewisse Reibung erzeugenden Stoff bespannt sein. Auf -diese Weise wird sichergestellt, daß die Brille nicht aus dem Futteral herausfällt und das Futteral nicht aus einer Außentasche, auch 'wenn sich der Träger vorn überneigt.
  • Als Haltevorrichtung kann weiterhin eine flach gewölbte Feder dienen, die die Brille fest gegen die formsteife,Seitenwand drückt.
  • Indem die aus Blech bestehende, flache Schale geringfügig verbreitert wird, läßt sich mit dem Brillenfutteral ein Behältnis vereinigen, das zur Aufnahme eines Füllhalters, Füll- oder sonstigen Bleistiftes oder eines ähnlichen,Gegenstandes dient, der ebenso wie die Brille in der Längsrichtung des Futterals eingesteckt wird. Für diesen Gegenstand ergeben sich dieselben Vorteile, daß er nämlich bruchsicher untergebracht und jederzeit griffbereit ist.
  • In der Zeichnung ist ein B.rillenfütteral gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Draufsicht; Abb. 2 ist ein Schnitt entsprechend der Linie II-II in Abb. i ; Abb. 3 ist eine Seitenansicht eines Futterals mit einer anderen Haltevorrichtung.
  • Ein Blechstück, welches die formsteife Seitenwand i des Futterals bildet, ist zu den beiden seitlichen Rändern 2 und .dem hinteren Rande 3 aufgewölbt. Sowohl :die Innenseite als die Aüßenseite des Bleches sind mit -Stoff beklebt. Die beiden Seitenränder 2. sind verbunden durch ein Gummiband q.,. welches ebenfalls, und zwar locker, mit Stoff bespannt ist. Der Rann 9 an der Öffnung des Futterals kann etwas nach außen gewölbt sein, um Glas Einstecken der Brille zu erleichtern. Mit 6 sind die Fassungen der Brillengläser, mit 7 der ,Steg und mit 8 die zusammengelegten Bügel der Brille bezeichnet. Wie. ebenfalls Abb. 2 zeigt, hat die Brille gegen einen Druck, .der von der Seite oder von vorn ausgeübt wird, . einen vollkommenen Schutz, wenn das Futteral beispielsweise in eine Außentasche :des Rockes eingesteckt und dabei die offene Seite dem Körper zugekehrt ist.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb 3 dient als Haltevorrichtung eine am hinteren Rande 3 befestigte, schwach gewölbte Feder 5, die sich auf die Brille legt und diese fest andrückt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Brillenfutteral zum Einstecken der Brille in der Längsrichtung, gekennzeichnet durch eine formsteife Seitenwand mit seitlich und hinten aufgewölbtem, ebenfalls formsteifem Rand' und einer nachgiebigen Haltevorrichtung für die Brille gegenüber der formsteifen Wand. .
  2. 2.. Brillenfutteral nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Seitenwand und Rand aus einem einzigen, entsprechend gebogenen Blech bestehen.
  3. 3. Brillenfutteral nach Anspruch u und 2, dadurch gekennzeichnet; daß .die Außenseite des Futterals aufgerauht " bzw. mit einem rauhen Überzug versehen ist. q..
  4. Brillenfutteral nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß es auf der Innenseite aufgerauht bzw. mit einem rauhen Überzug versehen ist.
  5. 5. Brillenfutteral nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung aus einem quer verlaufenden, die Seitenränder verbindenden elastischen Band besteht.
  6. 6. Brillenfutteral nach Anspruch i bis q., gekennzeichnet durch eine am hinteren Rande angebrachte gewölbte Feder als Haltevorrichtung.
  7. 7. Brillenfutteral nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Behälfnis zur Aufnahme eines Füllhalters, Bleistiftes oder ähnlichen Gegenstandes daran angebracht ist.
DEO1870A 1951-10-14 1951-10-14 Brillenfutteral Expired DE890565C (de)

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DEO1870A DE890565C (de) 1951-10-14 1951-10-14 Brillenfutteral

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DEO1870A DE890565C (de) 1951-10-14 1951-10-14 Brillenfutteral

Publications (1)

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DE890565C true DE890565C (de) 1953-09-21

Family

ID=7349731

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DEO1870A Expired DE890565C (de) 1951-10-14 1951-10-14 Brillenfutteral

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DE (1) DE890565C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19720364A1 (de) * 1997-05-15 1998-11-19 Fischer Artur Werke Gmbh In ein Fahrzeug einbaubarer Behälter zur Brillenablage

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19720364A1 (de) * 1997-05-15 1998-11-19 Fischer Artur Werke Gmbh In ein Fahrzeug einbaubarer Behälter zur Brillenablage

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