DE885779C - Einrichtung zur Festlegung des Ausschussmasses an Rachenlehren - Google Patents

Einrichtung zur Festlegung des Ausschussmasses an Rachenlehren

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DE885779C
DE885779C DEJ2547D DEJ0002547D DE885779C DE 885779 C DE885779 C DE 885779C DE J2547 D DEJ2547 D DE J2547D DE J0002547 D DEJ0002547 D DE J0002547D DE 885779 C DE885779 C DE 885779C
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DE
Germany
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roller
sleeve
measuring
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eccentric
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Expired
Application number
DEJ2547D
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English (en)
Inventor
Hellmut Gaudich
Heinz Thiele
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Airbus Defence and Space GmbH
Original Assignee
Messerschmitt Bolkow Blohm AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/38Gauges with an open yoke and opposed faces, i.e. calipers, in which the internal distance between the faces is fixed, although it may be preadjustable

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Festlegung des Ausschußmaßes an Rachenlehren Die Erfindung betrifft eine Einrichtung an Rachenlehren zur Festlegung des Ausschußmaßes an den messenden Werkstücken.
  • Es sind bereits eine und zweiseitige Rachenlehren bekannt, an denen aus Gründen billiger und schneller Herstellung die beiden Mcßscheekel an den Innenseiten einfach plangeschliffen und mit einemtdas Sollmaß aufweisenden mittleren Blockmaß verschraubt werden. Um das Ausschußmaß zu erzielen, wird teilweise einer der beiden Meßschenkel an einer Seite etwas tiefer geschliffen, mit welcher Stelle dann das Sollmaß geprüft wird. Dies verursacht jedoch erhebliche Kosten und Zeitverluste wegen der in diesem Fall erforderlichen hohen Herstellungsgenauigkeit. Oder um das Au.sschußmaß im Bedarfsfalle ändern zu können, werden Meßpilze eingeschraubt, die jedoch nur eine Punktberührung ergeben und bei der praktischen Handhabung der Rachenlehre leicht ein Kanten zulassen und damit das Meßergebnis verfälschen.
  • Diesen Mängeln wird durch nachstehende Erfindung abgeholfen, die eine neuartige Einrichtung zur Festlegung des Ausschuß maßes an einem der beiden Meßschenkel von Rachenlehren zum Gegenstand hat, bestehend aus einer Walze, die auf einer Hülse angeordnet ist, welche von einem quer in dem Meßschenkel gelagerten Bolzen getragen wird, auf 1dem beide Bauteile festspannbar sind.
  • Mit dieser Erfindung wird erreicht, daß beim Messen des Ausschußmaßes stets volle Linienberührung zwischen Meßschenkel und Werkstück vorhanden ist, und daß das Ausschuß maß, wenn nötig, durch Verdrehen zweier Bauteile gegeneinander in kürzester Frist neu eingestellt werden kann, so daß sich in vielen Fällen die Anfertigung neuer, kostspieliger Rachenlehren erübrigt.
  • Ein Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Meßwalze konzentrisch und die Zwischenhülse exzentrisch gebohrt sind und daß das Festklemmen der Walze durch Anziehen des mit einem schwachen Kegel versehenen Tragbolzens in der Exzenterhülse erfolgt.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Meßwalze eine exzentrische und die Zwischenhülse eine konzentrische Bohrung besitzen und daß zum Festklemmen, der Walze auf der Exzenterhülse der Tragbolzen durch Einpressen einer Kugel od. dgl. in den mittleren kegeligen Teil einer in seiner Mittelachse verlaufenden Bohrung entsprechend gedehnt wird.
  • Eine Einzelheit der Erfindung besteht Idarin, daß die aden Tragbolzen aufnehmende Bohrung der Zwischenhülse zum Ausgleich von Ungenauigkeiten der den Tragbolzen aufnehmenden Löcher im Meßschenkel um einen geringen Betrag außermittig gehalten wird.
  • Ein anderes Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Zwischenhülse und der Tragbolzen an ihrem mittleren Teil zur Erzielung ausreichender Dehnung mit radialen Schlitzen versehen sind.
  • Ferner ist zur zweckmäßigen Durchführung g des Erfindungsgedankens vorgesehen, daß die Walze ebenso wie die Exzenterhülse mit Radialnuten oder Löchern versehen sind, um sie zu Einstellzwecken gegeneinander verdrehen zu können.
  • In den Zeichnungen sind zwei zweckmäßige Ausführungen einer derartigen einstellbaren Ausschußmeßwalze dargestellt.
  • Abb. I zeigt die Anordnung in einer einseitigen Rachenlehre, Abb. 2 einen Längsschnitt durch eine exentrisch gebohrte Walze mit geschlitzter Zwischenhülse, geschlitztem Tragbolzen und Anzug durch Kugel und Madenschraube, Abb. 3 einen Querschnitt durch die Bauteile gemäß Abb. 2 auf der LinieIII-III, Abb. 4 einen Längsschnitt durch eine zentrisch gebohrte Walze mit exzentrisch gebohrter Zwischenhülse und Anzug durch einen kegeligen Spannbolzen, Abb. 5 einen Schnitt durch die Bauelemente gemäß Abb. 4 auf der Linie V-V.
  • Die Walze 1, welche in dem Schenkel 2 einer einseitigen dreiteiligen Rachenlehre so angeordnet ist, daß ein Teil ihres Mantels um den Grenzbetrag durch den Durchbruch 3 in dem Schenkel hervorragt, weist in diesem Ausffihrungsbeispiel eine exzentrische Bohrung auf. Der Schenkel 2 ist hier mit U-förmigem Querschnitt gezeigt. Er weist eine Querbohrung auf, welche den Tragbolzen 4 der Walze aufnimmt. Dieser Bolzen besitzt eine Längsbohrung 5, die bei 6 erweitert und mit Gewinde versehen ist, in das eine Madenschraube 7 eingeschraubt wird, welche auf die Kugel 8 drückt, die sich gegen den kegeligen Übergang 9 von 6 auf 5 legt. Der Bolzen 4 ist außerdem in seinem mittleren Teil mit radial verlaufenden Längsschlitzen Io versehen, so daß er beim Anziehen der Schraube 7 hzw. Einpressen der Kugel 8 in den Kegel 9 eine Dehnung erfährt, welche s-ich auf die zentrisch gebohrte Hülse überträgt, auf der die Walze 1 angeordnet ist, so daß diese festgezogen wird. Die Hülse II besitzt ebenfalls in ihrem mittleren Teil Radialschlitze I2, so daß sie im gegebenen Fall der Dehnung des Bolzens 4 folgen kann Xund sich in der Bohrung der Walze I festzieht. Da die Mittelachse der Aufnahmelöcher für den Tragbolzen 4 im Meßschenkel infolge der Bearbeitung sehr oft geringe Abweichungen von der theoretisch richtigen Lage aufweist, wird die Bohrung der Zwischenhülse 11 zweckmäßig um einen geringen Betrag, beispielsweise o° 30', außermittig gehalten, so daß auf diese Weise jederzeit eine parallele Einstellung der Meßwalze zur Meßfläche des Gegenschenkels vorgenommen werden kann. Zweckmäßig weist die Hülse in bei I3 einen Ansatz auf, gegen den sich die Walze 1 legen kann, so daß ihre Lage innerhalb der Rachenlehre gesichert ist.
  • Dieser Ansatz ist, um die Hülse auf dem Bolzen 4 bzw. gegenüber der Walze I verdrehen zu können, mit Löchern oder Nuten 14 versehen, während die Walze I auf der freien Seite ebensolche Löcher oder Nuten 15 aufweist, so daß mit Hilfe von zwei Hakenschlüsseln diese beiden Teile gegeneinander verdreht, d. h. eingestellt werden können.
  • Diese Einrichtung besitzt den außerordentlichen Vorteil, daß es bei der Herstellung oder Bearbeitung der Einzelteile, bis auf Idie Bearbeitung der exzentrischen Walze, auf besondere Genauigkeit nicht ankommt, obwohl die einstellbare Walze das Ausschußmaß ganz genau kontrollieren können muß. Wenn z. B. die Bohrung für den Tragbolzen 4 in dem Schenkel der Rachenlehre nicht ganz genau rechtwinklig zur Meßfläche liegt oder wenn außerdem die Bohrung der Hülse 4 nicht genau mittig zum Außenmantel ausfällt, was, wie oben erwähnt, teilweise sogar erwünscht ist, so ergibt sich bei einer Drehung dieser Hülse und des Tragbolzens 4 stets eine Stelle, wo eine Linienberührung der Walze I mit dem zu messenden Werkstück stattfindet. Diese Stelle wird durch Versuch, eventuell mit optischen Hilfsmitteln, ermittelt, in die Meßebene gebracht und angezeichnet. Sodann wird durch Verdrehen der Walze I auf der Hülse II, die in ihrer Stellung festgehalten wird, der gewünschte Abstand der Walze I gegenüber dem zweiten Meßschenkel I6 mit Hilfe von Endmaßen od. dgl. festgelegt, d. h. das Ausschußmaß eingestellt, worauf die Schraube 7 angezogen wird. Erfährt Idas Ausschußmaß eine Änderung bei gleichbleibendem Gutmaß, loann dieselbe Rachenlehre weiter benutzt werden. Es braucht nur die Schraube 7 gelöst, die Walze I entsprechend gedreht und Schraube 7 wieder angezogen zu werden, worauf die Rachenlehre erneut arbeitsbereit ist. Die Meßwalze ist sowohl für einseitige als auch für Doppelrachenlehren verwendbar.
  • Abb. 4 und 5 zeigen eine andere Ausführung der Bauteile, insbesondere der Zwischenhülse und des Tragbolzens, deren Anordnung zusammen mit der Meßwalze in der Rachenlehre im übrigen aber so bleibt, wie in Abb. I dargestellt.
  • I bedeutet wieder die Meßwalze, welche im vorliegenden Beispiel jedoch eine zentrische Bohrung besitzt, und 2 den Schenkel der Rachenlehre, in dem sie angeordnet ist. Die Zwischenhülse ist exzentrisch ausgeführt cund hier mit 20 bezeichnet.
  • Sie weist lediglich eine leicht kegelige Bohrung 21 auf, mit der sie auf dem Tragbolzen 22 sitzt, der von zwei entsprechenden Bohrungen des U-förmig ausgebildeten Meßschenl<els der Rachenlehre aufgenommen wird.
  • Der mittlere Teil 23 des Bolzens ist schwach kegelig ausgeführt. Bei 24 ist er mit einem Gewinde versehen, durch welches er vermittels der Mutter 25 in den entsprechenden Kegel der Exzenterhülse 20 gezogen werden kann und diese dabei dehnt, wodurch die mit genauem Paßmaß auf der Hülse sitzende Walze I in ihrer jeweiligen Lage festgeklemmt wird. Die zweite Mutter 26 dient zur Sicherung. Der Schlitz 27 ist vorgesehen. um den Tragbolzen 22 mit der Exzenterhülse 20 drehen zu können. Beide Teile sind zu diesem Zweck durch den Stift 28 miteinander verbunden.
  • Die Bohrung in der Exzenterhülse 20 ist als Schlitz 29'ausgebildet, damit sich diese und der Tragbolzen relativ gegeneinander verschieben können.
  • Um den Stift bei der Montage hinein-und wieder herausschlagen zu können, ist auch die Walze 1 mit einer Bohrung 30, 31 versehen, Das Einstellen der Walze auf das gewünschte Ausschußmaß erfolgt in gleicher Weise, wie vordem für die Ausführung nach Abb. 2 und 3 beschrieben, wobei zum Festhalten der Walze ein Dorn oder Stift in eines der Löcher 30 oder 3I gesteckt wird. Es besteht nur der Unterschied, daß nach Feststellung der Linienberührung die Walze I festgehalten und das Ausschußmaß durch Drehen der Exzenterhülse 20 eingestellt wird.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Einrichtung zur Festlegung des Ausschußmaßes an einem der beiden Meßschenkel von Rachenlehren, gekennzeichnet durch eine Walze, die auf einer Hülse angeordnet ist, welche von einem quer in dem Meßschenkel gelagerten Bolzen getragen wird, auf dem beide Bauteile festspannbar sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßwalze konzentrisch und die Zwischenhülse exzentrisch gebohrt sind und daß das Festklemmen der Walze durch Anziehen des mit einem schwachen Kegel versehenen Tragbolzens in der Exzenterhülse erfolgt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßwalze eine exzentrische und die Zwischenhülse eine konzentrische Bohrung besitzen und daß zum Festklemmen der Walze auf der Exzenterhülse der Tragbolzen durch Einpressen einer Kugel od. dgl. in den mittleren kegeligen Teil einer in seiner Mittelachse verlaufenden Bohrung entsprechend gedehnt wird.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch I oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den Tragbolzen aufnehmende Bohrung der Zwischenhülse zum Ausgleich von Ungenauigkeiten der den Tragbolzen aufnehmenden Löcher im Meßschenkel um einen geringen Betrag außermittig gehalten wird.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch I oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenhülse und der Tragbolzen an ihrem mittleren Teil zur Erzielung ausreichender Dehnung mit radialen Schlitzen versehen sind.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch I oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze ebenso wie die Exzenterhülse mit Radialnuten oder Löchern versehen sind, um sie zu Einstellzwecken gegeneinander verdrehen zu können.
DEJ2547D 1944-03-01 1944-03-01 Einrichtung zur Festlegung des Ausschussmasses an Rachenlehren Expired DE885779C (de)

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