DE885384C - Schaelende Gewinnungsmaschine fuer Kohle und aehnliche Mineralien - Google Patents
Schaelende Gewinnungsmaschine fuer Kohle und aehnliche MineralienInfo
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- DE885384C DE885384C DEB12325A DEB0012325A DE885384C DE 885384 C DE885384 C DE 885384C DE B12325 A DEB12325 A DE B12325A DE B0012325 A DEB0012325 A DE B0012325A DE 885384 C DE885384 C DE 885384C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C27/00—Machines which completely free the mineral from the seam
- E21C27/20—Mineral freed by means not involving slitting
- E21C27/46—Mineral freed by means not involving slitting by percussed planing means
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Description
- Schälende Gewinnungsmaschine für Kohle und ähnliche Mineralien Die: Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Abbau von Kohle und anderen Mineralien. Diese Maschinen können längs einer Flözfläche vorgetrieben werden und haben mindestens ein Hobelmesser, das in diese Fläche einschneildet und einen dicken Streifen von der Flözfläche abschält, wenn die Maschine längs des Stoßes bewegt wird.
- Es sind bereits Maschinen bekannt geworden, in die ein Vilbrator eingebaut ist, mittels @dessen die als Meißel ausgebildeten Werkzeuge in ider Vorschubrichtung in Schwingung versetzt werden.
- Gemäß,der Erfindung ist demgegenüber die Einrichtung so getroffen, idaß der Schwingungserzeuger quer zur Vorschubrichtung der Maschine und parallel zur Schälebene arbeitet. Da die quer zur Vorsch@ubrichtu.ng durch den Schwingungserzeuger hin und her bewegte Maschine eine sägende Hinundherbewegung erzeugt, so werden bei gleichzeitigem Andruck der Maschine an den Kohlenstoß eine erhebliche Verbesserung der Schälleistung sowie eine Verringerung der erforderlichen Zugkraft erzielt.
- In den Zeichnungen sind mehrere AusEührungsformen -der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar ist Fig. t eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, nach, der Linie 1-I der Fig. 2 und veranschaulicht einen Vibrator, der erfindungsgemäß im Innern eines Keilkopfes einer Kohlegewinnungsmaschine angebracht ist; Fig. 21 ist ein Querschnitt nach der Linie II-II ,der Fig. r ; Fig.3 ist eine im verkleinerten Maßstab gezeichnete Draufsicht und veranschaulicht eine Kohlegewinnungsmaschine gemäß (der Erfindung in der am Kohlenflöz befindlichen Schälstellung; Fig.4 ist eine Seitenansicht der in Fig. 3 darge stellten Maschine; Fig.5 und 6 sind Einzelansichten und veranschaulichen zwei verschiedene, Mittel für die Verbindung eines Keilkopfes an einer Kohlegewinnungsmaschine.
- Ein mit Schlaggliedern 2, 3 verseherner Vibrator i (Fi:g. i und 2) ist auf er Innenseite des. Keilkopfes 4 eines Hobels.anrgeordnet. Dieser Keilkopf 4 ist mit einem Messer 5 versehen, Idas eine Schneidkante 5a hat und aus kurzen Stücken gefertigt wird, von (denen jedes an @dein Kopf 4 durch Schrauben f festgeschraubt ist. Die Schlagglieder 2, 3 können unter (dem Einfluß einer unter Druck stehenden hydraulischen Flüssigkeit, die (dem Vilbrator mittels Einlaßrohre 1i und, 12 zugeleitet wird, eine schnelle sägende Hinündherbewegung ausführen, die durch die (Pfeile 7, 8, 9 und ito,,angedeutet ist, so daß der Vibr,ator auf Rippen 13, 14 aufschlägt, die mit Gummi- oder federelastischen Überzügen 13a und 14a @bekleidet sind und aus einem Stück mit :dem Kopf 4 bestehen. Auf diese Weise verursachen die übertragenen Kraftimpulse eine schnelle sägende Hinundherbewegung des ganzen Keilkopfes 4 parallel zur Messerschneide 5, wie idties (durch die Pfeile 15 und: 161 in Fig. i angedeutet ist. Die hydraulische Flüssigkeit, die ihre Arbeit ausgeführt hat, wird vorn Odem Vibratox mittels Auslaß.rohre17, i8 abgeführt. Der Keilkopf 4 ist mixt einem abnehmbaren aufrechten Leitblech 1.9 z(Fig. 2) versehen, das die gelöste Kohle der üblichen Fördereinrichtung 20a (Fig. 3) zuführt. _ Der Keilkopf 4 ist mit -idem rückwärtigen Maschinenteil 2o (Fig. q.) durch Blattfedern 21 (Fig. 1, 2 und 5) verbunden, die mit ihren vor-,deren Enden an (der Rückenplatte 4a des Keilkopfes@4 mittels Lagerböcken 2121 und Schrauben 23 festgelegt sind. Die hinteren-Enden. (der Federn, 2.1 sind in ähnlicher Weise ,.mittels Lagerböcken.24 (Fig. 5) an dem Maschinenteil 2o: befestigt. Die beachriebene-Verbindung ermöglicht eineÜbertragung der Vorschubkraft,. diein Richtung ,dies Pfeiles 25 in den Fig. 3 bis, 6 angedeutet ist, und gleichzeitig eine Vibration tdes Keilkopfes 4 in einer Ebene quer zu dieser Richtung und parallel zur Schälebene. Die Vibrationsrichtung (der Messerkante ist beim ,dargestellten Ausführungsbeispiel in Fig. i durch die Pfeile- 26 und, 27 und in Aden Fig. 5 und 6 durch die gestrichelten Linien 28 und 2i9, angedeutet.
- Eine abgeänderte Einrichtung der biegsamen Verbindung des Keilkopfes 4 an dem Maschinenteil 20 ist in Fig.6angegeben. Diese Verbindung weist Laschen 30, 31 auf, die an (dem Keilkopf 4 mittels Bolzen 32(, 33 und .an dem Maschinenteil 2o mittels Bolzen 34, 35 gelenkig befestigt sind.
- Der Kohlenhobel (Fig. 3 und 4) kann einen einfachen oder :doppelten Kopf haben; in letzterem Fall werden die Köpfe entsprechend der Bewegungsrichtung der Maschine abwechselnd benutzt. Auf der Innenseite der Maschine 2o Ist ein Elektromotor oder ein Motor 36 für komprimierte Luft eingebaut, welcher mittels (einer Kupplung 37 eine hydraulische Pumpe 38 antreibt, die in einen Ölbehälter 40 eintaucht. Von (der Pumpe 38 wird Öl unter Druck 1i (durch das biegsame Rohr 12 :und das Rohr i i dem Vibrator i zugeleitet, von wo aus das Öl durch das Röhr 17 und den Auslaßschlauch i8 hindurch in den Behälter 40' zurückfließt.
- Beim dargestellten Awsführungs':beispiel erhält der Kohlenhobel seinen Vortrieb, durch ein Zugseil 41, das nur uni eine Scheibe 42 herumgeführt ist, ,die an einem hervorragenden Lagerarm 43 der Maschine mittels eines Zapfens 44 angebracht ist. Das schräg ansteigende Räumblech q:6( nimmt die, gelöste Kohle auf und leitet sie über die Kante 47 in einen Strebförderer. Ein vorderes Räumblech 49 nimmt die lose Kohle hinter tder Seilscheibe 42 auf.
- Es hat sich in ,der Praxis herausgestellt, daß es ,durch die beschriebene Ertelu.Üg von Vibrationen auf den Keilkopf möglich ist, die Vorschübkraft beträchtlich zu verringern, .s0 daß die Gesamtleistung :der Maschine wesentlich erhöht wixd.
- Wenn auch beim Ausführungsbeispiel eine schälende Gewinnungsmaschine für Kohle beschrieben wurde, ist zu erkennen, daß die Erfindung gleichfalls auch für Maschinen zum Gewinnen eines sich ähnlich verhaltenden Minerals anwendbar ist. Auch ist die Erfindung nicht auf die Benutzung hydraulischer Vibratoren beschränkt, und es kann irgendeine Wandere Form eines Vi(brators verwendet werden, um die erforderliche Wirkung auf Iden Keilkopf herbeizuführen.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schälende Gewinnungsmaschine für Kohle und ähnliche Mineralien mit einem 'in @die Maschine eingebauten Vibrator zur schnellen Hinundherbewegung des Keilkopfes, gekennzeichnet,durch einen quer zur Vorschubr ichtung der Maschine und parallel zur Sch@äieibene arbeitenden Schwingungserzeuger.
- 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb (des Vibrators eine hydraulische Pumpe und ein Motor in die Maschine eingebaut sind.
- 3. Maschinenach den Ansprüchen .i und 2"dadurchgekennzeichnet, -daß .der Keilkopf oder jeder Keilkopf mit dem Maschinenhauptteil mittels Blattfedern (21), Laschen (30) od. dgl. verbunden ist.
- 4. Maschine nach Iden Ansprüchen i biss 3, da--durch gekennzeichnet, daß jeder Viibrator (i) mit einer Anzahl Schlag- oder Stoßglieder (2, 3) versehen ist, die zwischen in einem gewissen Albstand voneinander liegenden parallelenLagerarmen hin und .her gehen, welche an dem zugehörigen Keilkopf in Ebenen im wesentlichen senkrecht zur Messerkante befestigt sind.
- 5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, @daß die Lagerarme mit Gummi-oder federelastischen Überziigen oder Kissen versehen sind. Angezogene Druckschriften Französische Patentschrift Nr. 896 299; USA.-Patentschrift Nr. 2 424 18o.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB885384X | 1950-07-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE885384C true DE885384C (de) | 1953-08-03 |
Family
ID=10649396
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB12325A Expired DE885384C (de) | 1950-07-07 | 1950-11-03 | Schaelende Gewinnungsmaschine fuer Kohle und aehnliche Mineralien |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE885384C (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR896299A (fr) * | 1942-09-19 | 1945-02-16 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Procédé et dispositif pour actionner un outil agissant par poussée, en particulier pour l'abatage et le chargement de charbon ou d'autres minéraux |
| US2424180A (en) * | 1944-07-11 | 1947-07-15 | George A Merchant | Apparatus for mining coal or similar mineral |
-
1950
- 1950-11-03 DE DEB12325A patent/DE885384C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR896299A (fr) * | 1942-09-19 | 1945-02-16 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Procédé et dispositif pour actionner un outil agissant par poussée, en particulier pour l'abatage et le chargement de charbon ou d'autres minéraux |
| US2424180A (en) * | 1944-07-11 | 1947-07-15 | George A Merchant | Apparatus for mining coal or similar mineral |
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