DE88349C - - Google Patents

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DE88349C
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Germany
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ring
spindle
rotation
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pin
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q27/00Geometrical mechanisms for the production of work of particular shapes, not fully provided for in another subclass
    • B23Q27/006Geometrical mechanisms for the production of work of particular shapes, not fully provided for in another subclass by rolling without slippage two bodies of particular shape relative to each other

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Geometry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Vorrichtung, · welche mit jeder Support- und Leitspindeldrehbank vereinigt werden kann, dient dazu, aufser Gegenständen von rundem Querschnitt auch solche von elliptischem, schleifenförmigem oder vieleckigem Querschnitt ohne Zuhülfenahme von Originalcurven herzustellen..
Eine seitlich dem Bette parallel laufende Welle w steht durch Wechselräder mit dem Arbeitsstück in einem bestimmten Uebersetzungsverhältnifs, z. B. beim elliptischen Profil einfache Uebersetzung, beim Profil Fig. 5 c ein und einhalbfache, Profil Fig. 5 e zweifache u. s. w. Allgemein ist das Uebersetzungsverhaltnifs
worin k die Zahl der Wellungen im Profil bezeichnet.
Die Welle w trägt einen. Ring R, welcher mit der halbrunden Scheibe H ein Ganzes bildet. Der Ring ist um den Zapfen V drehbar und kann in jeder beliebigen Neigung a zur Welle w eingestellt werden. Zu dem Zwecke ist die Scheibe H mit einer Scala versehen, auf welcher das gewünschte Verhältnifs abgelesen werden kann. Der Ring wird um den Zapfen V bis zur Marke m gedreht und in dieser Lage mittelst der Druckschraube s festgestellt. Die Neigung des Ringes läfst sich gewöhnlich aus dem Verhältnifs der kleinsten Halbachse b, zur gröfsten Halbachse α eines jeden Profiles bestimmen, denn es gilt die Beziehung
cos ei =
a
Am äufseren Umfange des Ringes R sitzen fest die metallenen Backen S, welche in einer entsprechenden Ringnuth des Ringes D einliegen. Die Backen S werden durch den concentrischen Ring d zum dichten Anliegen in der Nuth des Ringes D gebracht, während zum radialen Nachstellen der Backen die Schrauben S1 dienen.
, Der Ring D ist um die .Zapfen ρ ρ im Rahmen N drehbar gelagert. Letzterer kann um den Zapfen Z schwingen.
Zwischen dem aus der Platte A hervorragenden Rahmenstück und Zapfen Z ist die Spindel I zum Verschieben des unteren Supportschlittens B angeordnet. Auf dieser Spindel läuft die Mutter M. Letztere trägt auf einem ausgebildeten Zapfen das Gleitstück G, welches in der eingehobelten Nuth n.n des Schlittens B sich bewegt.
Die Mutter M wird auf der Spindel verschoben, indem bei K eine biegsame Transmission F mit der Spindel / verbunden ist.
Bei Drehung der Welle n> mit dem zur Achse geneigten Ringe' R, wird der Ring D mit ersterer in einer Ebene zu bleiben suchen, jedoch an der Drehung nicht theilnehmen, sondern einerseits um den Zapfen ρ ρ in vertical er Ebene,
andererseits mit dem Rahmen N um den Zapfen Z in horizontaler Ebene schwingen.
Diese Schwingung des Rahmens, sowie auch der Spindel I um den Zapfen Z in horizontaler Ebene wird durch das Gleitstück G und die Nuth η η des Schlittens B wiederum in zwei auf einander senkrechte geradlinige Schwingungsbewegungen zerlegt. Erstere ist die des Gleitstückes G in der Nuth η η, letztere die des Schlittens B mit dem darauf befestigten Werkzeuge quer zur Drehachse.
Alle die auf einer solchen Universal-Drehbank erhaltenen Profile haben die. allgemeine Polargleichung bezogen auf den Schwerpunkt des Profiles
? = r — a / ι —
Hierin bedeutet:
r = den maximalen Abstand der arbeitenden' Kante des Werkzeuges von der Drehachse der ■Spindel,
a = die Entfernung der Zapfenmitten Z vom Zapfen des Gleitstückes G,
k = Zahl der Wellungen, welche das Profil erhalten soll, '
a = Neigungswinkel des Ringes R, bestimmt aus dem Verhä'ltnifs der kleinsten und gröfsten Halbachse des zu drehenden Profiles nach Gleichung II,
w= den variablen Drehwinkel der Spindel, ρ = den abhängig variablen Abstand der Schneidkante des Werkzeuges von der Drehachse des Arbeitsstückes.
Man erhält aus der Gleichung III, wenn a = ο, also cos α = ι,
P = r, ' :
die Gleichung des Kreises.
Ebenso erhält man, wenn r = α und k = 2 gesetzt wird,
COS 2 ω +
sin2 ω
COS2«
die Gleichung der Ellipse.
Durch Durchdringung zweier Profile (z. B. d und h, Fig. 5) erhält man scharfkantige vieleckige Querschnitte mit concav-, gerade- oder convexgeformten Seitenflächen.
Die Verwendbarkeit der Bank ist für die Praxis eine sehr vielseitige, z. B. zur Herstellung von Stanzen, Flaschenformen, Flantschen, elliptischen Rädern, Pleuelstangen, hinterdrehten ■ Fräsern, Wellblechwalzen u. dergl. Die Bearbeitung kann auf der Planscheibe, wie auch zwischen den Spitzen vorgenommen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Universal-Drehbank, bei welcher in bekannter Weise das Werkzeug gegen das rotirende Arbeitsstück bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, dafs ein um seine Rotationsachse verstellbarer Ring (R) bei seiner Rotation eine Spindel in Schwingungen versetzt, welche einen Supportschlitten (B) zu geradliniger Querbewegung bringt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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