DE882602C - Atmungshaube zur regelbaren Zufuehrung von Sauerstoff fuer medizinische Behandlungen - Google Patents
Atmungshaube zur regelbaren Zufuehrung von Sauerstoff fuer medizinische BehandlungenInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
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Description
- Atmungshaube zur regelbaren Zuführung von Sauerstoff für medizinische Behandlungen Die Erfindung betrifft eine Atemhaube, welche insbesondere für medizinische Zwecke Verwendung finden soll.
- Es sind Atmungshauben bekannt, welche aus einem farbigen Kunststoff hergestellt sind. In eine solche Haube wird ein Sauerstoffstrom mittels eines Rohres eingeblasen, der sich über eine nach außen gewölbte Fläche der Haube abwälzt, so daß der eingeblasene Sauerstoff vor Mund und Nase des unter der Haube liegenden Patienten geführt wird.
- Die Haube ist an den Seiten und oben mit Löchern versehen, um durch Auftrieb und Kaminwirkung einen Luftwechsel mit dem Sauerstoff bzw. auch eine Vermischung herbeizuführen. Es hat sich jedoch herausgestellt, daß der Sauerstoff sich im homogenen Strahl nur schwer mit der Luft vermischt und innerhalb der Haube eine Art Strömungszone bildet. Messungen haben ergeben, daß z. B. in den Ecken nur noch zwei Drittel der Konzentration, wie vorn unter der Wölbung, vorhanden war. Ferner bildeten sich sogar Zonen, in denen eine stärkere Kohlensäureanreicherung stattfand. Die erforderliche Dosierung des Sauerstoffes ist daher praktisch nicht zu erreichen. Wenn beispielsweise der Kopf des Patienten sich nach der Seite bewegt, kommen schon wesentlich andere Werte in Betracht.
- Die Erfindung betrifft nun eine solche Atmungshaube zur Zuführung von Sauerstoff, welche diese Nachteile vermeidet und eine genau einstellbare Sauerstoffdosierung sowie Überwachung des Patienten ermöglicht.
- Zu diesem Zweck wird eine übliche kastenförmige Haube verwendet, deren vordere Seite in eine Wölbung nach außen bzw. eine kugelartige Form verläuft, welche sich jedoch nicht über die gesamte Vorderfläche erstreckt. Ein kleinerer Teil unterhalb dieser Wölbung ist vollkommen frei, ebenso wie in den gegenüberliegenden Ecken unten Ausnehmungen für den Luftdurchtritt vorgesehen sind.
- Die Haube wird vorzugsweise aus glasklarem Kunststoff gefertigt bzw. aus einem Stück gezogen, so daß der Arzt jederzeit in der Lage ist, eine Diagnose über das Aussehen und Verschwinden der Cyanose des Patienten zu stellen.
- In dieser Haube wird im oberen Teil von der Rückwand her mittels eines Injektors Sauerstoff eingeblasen, wobei gleichzeitig Luft angesaugt wird.
- Durch Verstellung des Injektors sowie auch Regelung des Sauerstoffstromes kann eine Einstellung der Menge sowie der Zusammenstellung des Luft-Sauerstoff-Gemisches erfolgen. Das Luft-Sauerstoff-Gemisch trifft ebenfalls auf eine gewölbte Fläche und breitet sich innerhalb der Haube aus. Da jedoch die Haube in ihrem oberen Teil keine Öffnungen aufweist, wird eine ständige gleichmäßige Durchflutung von oben durch die untere Öffnung erzielt, wobei sich ein gewisser kleiner Überdruck in der Haube einstellt. Die schwere Atmungskohlensäure wird infolge der vorderen unteren Öffnung sowie auch der hinteren Ecköffnungen aus der Haube herausgedrückt, so daß die Gleichmäßigkeit der Atmosphäre in der Haube ständig gewahrt bleibt.
- Der Patient erhält immer ein gleiches einstellbares Gemisch, ohne Rücksicht darauf, ob er Bewegungen ausführt oder nicht. Dies ist insbesondere ein wesentlicher Faktor bei Behandlungen von Kleinstkindern.
- Mittels des Injektors können noch zusätzlich stoßweise eine regelbare Menge Kohlensäure sowie auch ätherische Öle od. dgl. zur Anregung der Atmung angesaugt werden.
- An Hand der Zeichnung sollen der Gegenstand der Erfindung sowie noch weitere Einzelheiten näher erläutert werden.
- Fig. I zeigt einen senkrechten Schnitt durch die Haube entsprechend A-B der Fig. II, in welcher die Haube in Aufsicht, teilweise geschnitten, dargestellt ist.
- In den Figuren ist I die kastenförmige Haube aus durchsichtigem Kunststoff, deren vordere Wandung 21 nach außen gewölbt ausgebildet ist, während die Rückwand gerade verläuft. Unterhalb der Wölbung der Vorderwand 21 befindet sich ein freier Teil 23 als untere Durchtrittsöffnung. Ebenso sind an den Ecken Ausnehmungen 24 vorgesehen.
- Beim Aufsetzen der Haube über den Kopf eines Patienten setzt dieselbe sich mit dem unteren Teil fest auf die Auflage auf, wobei bei 23 und 24 die entsprechenden Öffnungen frei liegen.
- An der Rückwand 22 ist ein Stutzen 4 angebracht, in dessen Öffnung eine Injektorhülse 3 mittels einer Halteschraube 8 angeordnet ist. Vorn auf der Injektorhülse 3 sitzt ein Mundstück 2 mit einer kegelförmigen Strahlöffnung. In dem Düsenrohr 3 ist verschiebbar der Injektorkörper 5 angeordnet, wobei zu seiner Befestigung eine Halteschraube 10 vorgesehen ist. Die Blasdüse 5 ist ein runder, dem Durchmesser des Düsenrohres 3 angepaßter Körper, welcher an beiden Seiten abgeflacht ist. Die Abflachung bilden die Durchtrittskanäle 11 für den Durchtritt der Luft, während der Sauerstoff durch den Kanal 6 eingeblasen wird. Ein weiterer Kanal 9 dient für eine zusätzliche Beigabe von Kohlensäure.
- Die Blasdüse 5 kann zur Einstellung des Mischungsverhältnisses in dem Rohr 3 verschoben werden, wobei zweckmäßig eine Skala zur Festlegung einer Einstellung vorgesehen ist. Weiterhin trägt die Blasdüse 5 noch einen Ansatz 7, der ein vollständiges Hineinschieben verhindert, so daß niemals der Zutritt der Luft abgesperrt werden kann bzw. verhindert ist, daß nur reiner Sauerstoff zugeführt wird.
- Bei einer gegebenen Einstellung der Literzahl des Sauerstoffzuflusses kann durch entsprechende Verschiebung der Blasdüse eine Sauerstoffatmosphäre mit höherem und geringerem Gehalt an Sauerstoff hergestellt werden, während durch Änderung der Sauerstoffmenge bei einer gegebenen Einstellung der Blasdüse sich eine kleinere oder größere Durchflutung mit einem Sauerstoff-Luft-Gemisch von im wesentlichen gleicher Zusammensetzung ergibt.
- Auf diese Weise wird auch ein zu hoher Feuchtigkeitsgehalt in der Haube und ein Niederschlag an den Wänden vermieden.
- Durch die seitlichen Luftkanäle neben der Blasdüse kann man auch noch ätherische Öle, welche die Atmung anregen, einströmen lassen, indem man z. B. ein kleines PflöckchenWatte, das mit einem ätherischen Öl benetzt ist, in einen der Seitenkanäle einbringt. Die durchströmende Luft wird feinste Teile des Äthers mitreißen und längere Zeit die Atmosphäre in der Haube hiermit versetzen. In gleicher Weise ist es natürlich möglich, den Luftzutritt über ein Filter gehen zu lassen, um eine Reinigung des Atmungsgemisches in der Haube zu erreichen. Zu diesem Zweck kann gegebenenfalls ein besonderer Ansaugbehälter, welcher die Luftöffnungen umschließt, vorgesehen sein.
- PATENTANSPBCHE: 1. Atmungshaube zur regelbaren Zuführung von Sauerstoff für medizinische Behandlungen, dadurch gekennzeichnet, daß in eine in ihrem Oberteil geschlossene Haube aus durchsichtigem Kunststoff mit einem Austrittsspalt an der unteren Seite der Vorderwand und gegebenenfalls Austrittsöffnungen an den Ecken der Hinterwand ein Injektor zum Einblasen von Sauerstoff und zum Ansaugen von Luft angeordnet ist.
Claims (1)
- 2. Haube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Injektor aus einer Injektor hülse mit kegelförmiger Ausblasmündung und einer in diesem Rohr verschiebbaren Blasdüse mit einem Durchtrittskanal für den Sauerstoff und seitlichen Kanälen für den Zutritt der Luft besteht.3. Haube nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Blasdüse (5) mit einem Anschlag (7) zur Begrenzung der Verschiebbarkeit in Richtung der Absperrung des Luftzutritts versehen ist.4. Haube nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Blasdüse einen zusätzlichen Kanal für die Zuführung von Kohlensäure aufweist.5. Haube nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, das die Blasdüse mit einer Skala versehen ist.6. Haube nach Anspruch I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an den Eintrittsöffnungen der angesaugten Luft Filter, gegebenenfalls Imprägnierfilter, angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM11671A DE882602C (de) | 1951-11-13 | 1951-11-13 | Atmungshaube zur regelbaren Zufuehrung von Sauerstoff fuer medizinische Behandlungen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE882602C true DE882602C (de) | 1953-07-09 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEM11671A Expired DE882602C (de) | 1951-11-13 | 1951-11-13 | Atmungshaube zur regelbaren Zufuehrung von Sauerstoff fuer medizinische Behandlungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE882602C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4825860A (en) * | 1985-07-01 | 1989-05-02 | Draegerwerk, Ag | Device for supplying anesthetic dispensing systems |
-
1951
- 1951-11-13 DE DEM11671A patent/DE882602C/de not_active Expired
Cited By (1)
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