DE882004C - Verfahren zum Herstellen von Augenhaftglaesern aus durchsichtigem organischem Kunststoff - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von Augenhaftglaesern aus durchsichtigem organischem KunststoffInfo
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Description
- Verfahren zum Herstellen von Augenhaftgläsern aus durchsichtigem organischem Kunststoff Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von aus Estern der Akrylsäure od. dgl. bestehenden Augenhaftgläsern, deren Corneateil mit gegen tYberstrahlungen der Netzhaut wirkenden Einlagerungen versehen. ist.
- Es ist bekannt, Angenhaftgläser einstückig aus Werkstoff herzustellen, der mit Farbstoffteilehen durchsetzt ist. Das Einlileben von Irisnachbildungen in Hohlräume von IÇunstaugen ist ebenfalls bekannt. Es liegen Vorschläge vor mit dem Ziel, Farbstoffe auf das fertige Augenglas aufzutragen.
- Ferner ist ein Verfahren bekannt, bef dem eine der Form nach dem fertigen Augenhaftglas entsprechende, aus Sklerateil und Corneateil bestehende Schale als Träger der Irisnachbildung und einer Deckscbale hzw. einer Deckschicht dient, die miteinander verspannt und. in einem Polymerisationsprozeß miteinander vereinigt werden.
- Diesen Verfahren gegenüber wird nach der Erfindung beim Herstellen des Augenhaftglases zunächst der Sklerateil in an sich bekannter Weise im Blas-, Preß- oder Spritzverfahren mit oder ohne Cornealinse hergestellt, dann eine die Einlagerungen aufweisende, gegebenenfalls gelochte Tablette bzw. eine Schicht von die Einlagerungen aufweisenden Körnern aus mit dem Werkstoff des Sklerateils vereinigbarem Werkstoff auf den Sklerateil am Ort der Cornealinse aufgebracht und diese Teile dann unter Stempeldruck und unter der Einwirkung von Wärme zum Corneateil und damit zum Augenhaftglas vereinigt. Es sei danach möglich, einerseits Augenhaftgläser fugenlos aus unterschiedlich gefärbten Werkstoffen herzustellen und andererseits zu vermeiden, daß der Sklerateil verdickt wird.
- Ferner ist Gewähr dafür gegeben, daß der Corneateil durch Verwenden des Stempels beim Vereinigen der Teile optisch einwandfreie Werte erhält und daß die Farbstoffschicht nicht abwaschbar ist.
- Zwischen die zu vereinigenden Körper kann eine Irisnachbildung in Form einer gegebenenfalls schon in der Ausgangsform schalenförmigen Scheibe, einer Haut od. dgl. mit oder ohne Mättelloch eingefügt werden, wobei zweckmäßigerweise eine Scheibe Verwendung findet, die aus dem Werkstoff des Sklera- bzw. Corneateils entsprechendem Werkstoff hergestellt wir,d und in die bzw. auf dessen Oberfläche die der Irisfärbffng eines Auges nachgebildeten Farbstoffe ein- bzw. aufgelagert sind.
- Es ist also daran gedacht, Werkstoffe für die Irisnachbildung zu verwenden, die dem Werkstoff des Sklera- bzw. Corneateils entsprechen. Ferner wird vorgeschlagen, die Vorrichtung, in der das Augenglas geformt wird, unterschiedlich zu beheizen, z. B. so, Idaß ,der Sklerateil bzw. die Cornealinse bei der Druckeinwirkung weicher ist als der die Farbstoffe enthaltende Zusatzwerkstoff.
- In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele dargestellt, bei denen das Verfahren angewendet wird.
- Es zeigt Abb. I eine Form, die erfindungsgemäß aus einem dem Corneateil und einem indem Sklerateil die Form gebenden, gegebenenfalls verstellbare Anschläge aufweisenden, ineinander konzentrisch geführten und in axialer Richtung bewegbaren Stempel besteht, im Querschnitt, Abb. 2 einen Querschnitt durch eine Tablette und die Abb. 3 bis 7 Querschnitte durch fertige Augenhaftgläser unterschiedlichen Aufbaues.
- Mit Bezug auf Abb. I ist eine aus Sklerateil 1a und aus Cornealinse Ib b,estehgende Schale in die Matrize 2 eingelegt. In Iden Hohlraum der Cornealinse sind Körner 3 aus einem Farbstoffe enthaltenden Ester der Akrylsäure eingefüllt. In dem Formdeckel 4 sind Stempel 5 und 6 geführt, mit denen die Formfüllung (Schale und Körner) unter Druck gesetzt werden. Die Anschläge 5a und 6a begrenzen die Wege der Stempel. Der Stempel 6 kann auch mit dem Formdeckel 4 verbunden sein.
- Wfrkungsweise: Nach dem Füllen der Form wird diese erwärmt. Unter der Einwsirkung der Kraft verbindet sich dann die weich gewordene Formfüllung zu einem einstückigen Körper, wobei etwa zuviel vorhandener Werkstoff in radialer Richtung weggedrängt wird. An Stelle der Körner 3 kann auch eine Tablette 7 gemäß Abb. 2 verwendet werden.
- In der Abb. 3 fehlt die Cornealinse. Die verformte Tablette bildet als Einsatz den ganzen Corneateil des Augenhaftglases.
- Bei Ider Abb. 4 ist zwischen die Corneahnse und den aus der Tablette entstandenen Aufsatz 8 eine ringförmige, die Iris nachbildende Scheibe g eingeformt Bei der Abb. 5 überwölbt der Aufsatz 8 die Cornealinse Ib.
- Bei der Abb. 6 ist Ider Aufsatz bzw. die Tablette ringförmig. Der Werkstof der Gornealinse ist in das Loch der Tablette eingedrungen.
- Bei. der Abb. 7 bildet der Aufsatz 8 den Scheitel des Corneateils des Augenhaftglases.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Herstellen von aus Estern der Akrylsäure od. dgl. bestehenden Augenhaftgläsern, deren Corneateil mit gegen Uberstrahlungen der Netzhaut wirkenden Einlagerungen versehen ist, bei zudem der Sklerateil im Blas-, Preß- oder Spritzverfahren mit oder ohne Cornealinse hergestellt ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Einlagerungen aufweisende, gegebenenfalls gelochte Tablette (7) bzw. eine Schicht von die Einlagerungen aufweisenden Körnern (3) aus mit dem Werkstoff des Sklerateils vereinigbarem Werkstoff auf die Cornealinse bzw. auf den Sklerateil am Ort des Corneateils aufgebracht und diese Teile dann unter Stempeldruck und unter der Einwirkung von Wärme zum Corneateil vereinigt werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die zu vereinigenden Körper (3) eine Irisnachbildung in Form einer gegebenenfalls schon in der Ausgangsform schalenförmigen Scheibe (9) mit oder ohne Mittelloch eingefügt wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 2, Idadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (g) aus dem WerkstoS,des Sklera- bzw. Corneateils entsprechendem Werkstoff hergestellt wird, in die bzw. auf dessen Oberfläche die der Irisfärbung eines Auges nachgebildeten Farbstoffe ein- bzw. aufgelagert sind.
- 4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus gegebenenfalls verstellbare Anschläge (5a, 6a) aufweisenden, zur Matrize konzentrisch geführten und in axialer Richtung bewegbaren Stempeln (5, 6) besteht, die dem Sklerateil (Ia) und dem Corneateil (Ib) die Form geben.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM9955A DE882004C (de) | 1951-06-21 | 1951-06-21 | Verfahren zum Herstellen von Augenhaftglaesern aus durchsichtigem organischem Kunststoff |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEM9955A DE882004C (de) | 1951-06-21 | 1951-06-21 | Verfahren zum Herstellen von Augenhaftglaesern aus durchsichtigem organischem Kunststoff |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE882004C true DE882004C (de) | 1953-07-06 |
Family
ID=7294935
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM9955A Expired DE882004C (de) | 1951-06-21 | 1951-06-21 | Verfahren zum Herstellen von Augenhaftglaesern aus durchsichtigem organischem Kunststoff |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE882004C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4652099A (en) * | 1984-05-30 | 1987-03-24 | Lichtman William M | Scleral ring |
| US4873029A (en) * | 1987-10-30 | 1989-10-10 | Blum Ronald D | Method for manufacturing lenses |
-
1951
- 1951-06-21 DE DEM9955A patent/DE882004C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4652099A (en) * | 1984-05-30 | 1987-03-24 | Lichtman William M | Scleral ring |
| US4873029A (en) * | 1987-10-30 | 1989-10-10 | Blum Ronald D | Method for manufacturing lenses |
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