DE88152C - - Google Patents

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DE88152C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K3/00Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
    • F16K3/02Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Der den Gegenstand der Erfindung bildende federnde Dichtungsring ist auf der Zeichnung in seiner Anwendung bei einer Rotationsmaschine in Fig. ι und 2, bei einem Absperrschieber in Fig. 3 und 4 dargestellt.
In einem aus zwei Hälften A und B zusammengesetzten Kreisrohr kreist ein Kolben 1. Derselbe ist mit seinem Schaft in die Kolbenscheibe 2 eingelassen, diese dagegen ist auf die Achse 3 festgekeilt. Die Achse 3 ist centrisch zum Kreisrohr in zwei Lagern 4 und 5 gelagert, und zwar so, dafs sich die Kolbenscheibe 2 zwischen den beiden Kreisrohrhälften, welche an dieser Stelle Platz für die Kolbenscheibe 2 lassen, bewegen kann (Fig. 1 und 2). Das Kreisrohr hat oben, den Lauf desselben unterbrechend, einen Verschlufsschieber 6 erhalten ; rechts und links vom Schieber münden Kanäle in das Kreisrohr, welche für den Dampfeintritt bezw. den Dampfaustritt dienen (Fig. 1). Ein Mechanismus, bestehend aus einer auf Achse 3 festgekeilten Curvenscheibe 7, Hebel 8, Lenkstange 9, zieht zur Zeit des Passirens des Kolbens 1 den Verschlufsschieber 6 aus dem Kreisrohr; den notwendigen Dampfzuflufs regulirt ein Regulator 10, welcher auf Hebel 11 wirkt, der wieder ein durch Federdruck schliefsendes Ventil öffnet. Die Maschine arbeitet in der Weise, dafs der Dampf durch die entsprechende Oeffnung in das Kreisrohr tritt und auf den Kolben 1 wirkt, welcher nun in dem Kreisrohr kreist. Diese Bewegung überträgt der Kolben auf die Achse 3. Ist der Kolben 1 auf seinem Wege im Kreisrohr an dem Schieber wieder angelangt, so tritt der Schieber infolge des Einflusses des Steuerungsmechanismus aus dem Kreisrohr zurück und läfst den Kolben passiren, um sich sofort wieder zu schliefsen. Der verbrauchte Dampf entweicht aus dem zweiten stets offenen Kanal ins Freie. Der Dampf tritt nach dem Verschliefsen des Schiebers durch den anderen Kanal wieder ein und das Spiel beginnt von neuem.
Die Erfindung bezweckt nun, den Schieber 6 sowohl als auch die Kolbenscheibe 2 vollständig zu dichten, dabei aber den Bewegungen des Oeffhens und Schliefsens des Schiebers, wie auch der Drehbewegung der Kolbenscheibe möglichst wenig Widerstand entgegen zu setzen. Um dies zu erreichen, sind im Verschlufsschieber 6 sowohl als im Kreisrohr offene federnde Dichtungsringe, deren äufsere Flächen eine Kugelcalotte bildet, angebracht. In Fig. 1 und 2 der Zeichnung sind die Dichtungsringe des Verschlufsschiebers mit 12 und 13, diejenigen der Kolbenscheibe mit 14 und 15 bezeichnet. Im Verschlufsschieber sowohl als in den Kreisrohrhälften sind. entsprechende Lager zur Aufnahme der Dichtungsringe vorgesehen; in diese Lager passen die Dichtungsringe ganz genau, sind darin dicht eingeschliffen und können sich drehen und verschieben wie im Kugellager; sie legen sich federnd gegen die Dichtflächen c und bieten dem Dampfdruck eine nur geringe Druckfläche dar. Erschütterungen, welche die Dichtigkeit der beweglichen Verschlüsse in Frage stellen, können hier nicht schädlich wirken, weil die Lagerung und federnde Wirkung der Dichtungsringe gestattet, dafs sich dieselben jeder Verschiebung der Dichtflächen anschmiegen. Bei der Arbeit ver-
ändert sich die Lage der Achse 3 und mit ihr auch die Lage der .Kolbenscheibe 2. Die Dichtungsringe machen nun vermöge ihrer Lagerung diese Bewegung mit, ohne die Dichtheit zu beeinträchtigen. In Fig. 2 ist der Vorgang durch punktirte Linien dargestellt.
Vorbeschriebene Ringe eignen sich auch zur Dichtung an Pumpen und Compressoren mit kreisendem Kolben, sowie an Absperrschiebern; von letzteren sind Schnitte in Fig. 3 und 4 dargestellt. Der Dichtungsring ist mit 16 bezeichnet. Die Wirkungsweise ist der oben beschriebenen gleich.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Federnder geschlitzter Dichtungsring für lärigsverschiebliche oder sich drehende Platten, dadurch gekennzeichnet, dafs er, in eine Keilnuth eingelegt, an zwei Seiten derselben sich anpafst.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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