DE8809997U1 - Vorrichtung zum wenigstens teilweisen Führen eines Luftstroms - Google Patents

Vorrichtung zum wenigstens teilweisen Führen eines Luftstroms

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F13/00Details common to, or for air-conditioning, air-humidification, ventilation or use of air currents for screening
    • F24F13/02Ducting arrangements
    • F24F13/0209Ducting arrangements characterised by their connecting means, e.g. flanges
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F17/00Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage
    • E04F17/04Air-ducts or air channels
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L5/00Devices for use where pipes, cables or protective tubing pass through walls or partitions

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  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description

17 478 B/sta
Gretsch-Unitas GmbH Baubeschläge
Johann-Maus-Str. 3 D-7257 Ditzingen
Vorrichtung zum wenigstens teilweisen Führen eines Luftstroms
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum wenigstens teilweisen Führen eines Luftstroms durch einen Wanddurchbruch, insbesondere für einen Lüfter od. dgl. Insbesondere in Verbindung mit schalldämmenden Fenstern ist die Verwendung separater Lüfter zweckmäßig, wenn nicht gar notwendig. Diese Lüfter befinden sich
an der Innenseite der Außenwand, welche mit einem entsprechenden Wanddurchbruch versehen ist, über welchen der Luftaustausch vorgenommen wird. Die Vorrichtung zur Luftführung sollte die Luft zumindest an dem einem Lüfter bzw. einer Lüftungsvorrichtung zugeordneten inneren Ende des Wanddurchbruchs führen, um dort eine strömungsmäßig einwandfreie Verbindung mit dem Lüfter od. dgl. zu ermöglichen und auch für eine gute Strömungsverbindung an dieser Stelle zu sorgen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht infolgedessen darin, eine Vorrichtung zum wenigstens teilweisen Führen eines Luftstroms durch einen Wanddurchbruch, insbesondere für einen Lüfter od. dgl. zu schaffen, der einfach aufgebaut, leicht zu montieren und innerhalb eines vorgegebenen Bereichs an unterschiedlich lange Wanddurchbrüche anpaßbar ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entsprechend dem kennzeichnenden Teil dieses Anspruchs ausgebildet ist. Durch die Aufteilung in zwei separate Rohrstutzen mit je einem äußeren Abstützflansch oder dementsprechenden radial nach außen vorstehenden Abstützelementen und der Verbindung dieser beiden Vorrichtungsteile über ein Federelement lassen sich, zumindest im Rahmen des möglichen /ederwegs, die Dickenunterschiede von Wänden bzw. Längenunterschiede von Wanddurchbrüchen leicht ausgleichen. Der in Gebrauchslage innere Abstützflansch schafft einen einwand-
freien Übergang zum anzusetzenden Lüfter od. dgl./ während der äußere Flansch für einen optisch sauberen Abschluß der äußeren Durchbruchsmündung sorgt. Außerdem schützt er im Falle eines Außenputzes diesen im Bereich der Außenmündung. Die Vorrichtung ist vergleichsweise einfach aufgebaut, insbesondere, wenn man den Rohrstutzen und seinen Abstützflansch od. dgl. einstückig herstellt, beispielsweise aus Kunststoff fertigt. Die Montage ist ebenfalls problemlos durchzuführen. Den im Gebrauch äußeren Rohrstutzen steckt man von außen her und den inneren von innen her auf die jeweilige Durchbruchsmündung. Es bedarf dann lediglich noch einer Verbindung der beiden Vorrichtungsteile bzw. Rohrstutzen über das Federelement. Letzteres kann zumindest an einem der Rohrstutzen fest angebracht sein, so daß lediglich noch eine einzige Verbindung vorzunehmen ist. Dadurch ist eine Montage dieser Vorrichtung selbst in höheren Stockwerken ohne Gerüst, Leiter od. dgl. möglich. Dies gilt allerdings nur dann, wenn die äußere Durchbruchsmündung von der Fensteröffnung aus erreichbar ist. Die Länge der Stutzen kann man so wählen, daß sie den ganzen Wanddurchbruch überbrücken, so daß die Luft ausschließlich im Innern dieser Vorrichtung geführt wird. Dies ist vor allen Dingen auch im Hinblick auf eine Schalldämmung in diesem Bereich von Vorteil. Im übrigen kann man der Schalldämmung durch entsprechende Materialwahl und Oberflächengestaltung im Innern der Rohrstutzen in schalltechnisch bekannter Weise Rechnung tragen.
Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die beiden Rohrstutzen steckbar miteinander verbunden sind. Je weiter sich die
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teleskopartig zusammengesteckten Rohrenden überlappen, umso größer ist der Bereich, in welchem die Wanddicke schwanken kann, ohne auf eine vollständige Luftführung bei ausreichender Anpressung der Flanschen verzichten zu müssen. Hierbei ist jeweils vorausgesetzt, daß der Pederweg eine vollständige Ausnutzung des Teleskopwegs zuläßt. Im übrigen erreicht man durch die teleskopartige Überlappung auch eine gewisse Versteifung der Vorrichtung, insbesondere in ihrem mittleren Bereich. In bevorzugter Weise ist daran gedacht, das von außen her einschiebbare Vorrichtungsteil in das innere einzustecken. Dies bedeutet, daß das innere, zumindest an seinem f;;«ien Rohrende, aufgeweitet sein oder einen größeren Durchmesser aufweisen muß als der Rohrstutzen des äußeren Vorrichtungsteils. Selbstverständlich ist auch die umgekehrte Anordnung möglich.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß das Federelement aus einer Schraubenzugfeder mit insbesondere unmitv telbar aneinander anliegenden oder einen allenfalls geringen Abstand aufweisenden Windungen besteht. Das Federelement ist besonders preiswert herzu~._cllen und einfach zu montieren. Es nimmt verhältnismäßig wenig Platz in Anspruch. Zum Anpressen der beiden Flansche ist keine besonders hohe Federkraft erforderlich.
Eine weitere Variante der Erfindung kennzeichnet sich d daß zumindest das eine Ende des Federelements, insbesondere mittels eines Hakens oder hakenartigen Endes, lösbar mit dem zugeordneten Rohrstutzen oder seinem Äbstützflansch verbindbar Ist.
Im Falle lediglich einer lösbaren Verbindung ist eine feste Verbindung mit dem anderen Rohrstutzen bzw. Vorrichtungteil vorgesehen.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß jedes Ende des Federelements mit einem Einhängehaken versehen ist, wobei jeder Haken einen Gewindeschaft aufweist, der in die Schraubentugfeder einschraubbar ist. Für dieses Federelement kann man Abschnitte von einem sehr langen Federelement verwenden. Außerdem läßt es sich an der Baustelle leicht kürzen. Auch im letzteren Falle kann der Einhängehaken problemlos montiert bzw. nach dem Kürzen wieder montiert werden.
Die einzelnen Federwindungen bilden hierbei ein Muttergewinde. '
-■&igr; Infolgedessen muß selbstverständlich das Gewinde am Gewindeschaft /i
auf die Steigung der Federwindungen abgestimmt sein, d. h. die- ;
sen möglichst entsprechen. Der Gewindeschaft greift dann zwischen ?J
die Federwindungen, und es entsteht auf diese Weise eine den auf- }
tretenden Zugkräften ohne weiteres widerstehende Formschlußver- ,
bindung. Im übrigen kann man durch mehr oder weniger starkes Ein-
drehen der Haken die wirksame Federapannung in gewissen Grenzen '] variieren.
Jeder Einhängehaken ist zweckmäßigerweise mit einem Steg od. dgl. Ansatz des zugeordneten Rohrstutzens oder dessen Abstützflansch verbindbar. Dort muß eich entweder eine Öse oder eine entsprechende Bohrung befinden. Erstere kann angeformt oder separat ge-
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- 8 -fertigt und in geeigneter Weise befestigt sein.
Zum Schutz aber auch aus optischen Gründen ist das Federelement von einem anliegenden Kunststoffschlauch umhüllt. Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß der der Außenmündung des Duxchbruchs zuordnenbare Rohrstutzen mit einem Wetterschutz, insbesondere mit Regenschutzlammellen, ausgestattet ist.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Hierbei stellen dar:
Fig. 1: eine in einen Wanddurchbruch eingesetzte Vorrichtung in der Seitenansicht, wobei die Wand in vertikaler Richtung geschnitten ist,
Fig. 2: eine Seitenansicht der Fig. 1.
Die Vorrichtung dient zum Einsetzen in einen Wanddurchbruch 1. Sofern ihre Gesamtlänge wenigstens der Länge des Wanddurchbruchs entspricht, kann in dieser Vorrichtung der Luftstrom vollständig geführt werden. Beim Ausführungsbeispiel ist die nutzbare Länge der Vorrichtung sogar gifößei als die Länge des Wanddurchbruehs,
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weil die beiden Rohstutzen 2 und 3 teleskopartig ineinandergeschoben sind. Der dem Rauminnern zugekehrte Rohrstutzen 2 ist mit einem Abstützflansch 4 und der andere Rohrstutzen 3 mit einem Abstützflansch 5 versehen. Der Abstützflansch 4 liegt an der Wandinnenfläche 6 an, während sich der Abstützflansch 5 an die Wandaußenfläche 7 abstützt. Sie werden daran leicht angepresst, weil die beiden. Rohrstutzen mit Hilfe eines Federelements 8 gegeneinandergezogen werden. Letzteres durchsetzt die Rohrstutzen vor-&Lgr; zugsweise zentrisch. Beim Ausführungsbeispiel handelt es sich um eine Schraubenzugfedet mit vorzugsweise unmittelbar aneinander anliegenden Windungen. Des weiteren sieht das Ausführungsbeispiel vor, daß si-.h an jedem Ende des Federelements bzw. der Schraubenzugfeder ein hakenartiges Element 9 bzw. 10 befindet. Jedes besitzt einen Gewindeschaft, wobei die Steigung des Gewindes etwa derjenigen der Federwindungen entspricht. Auf diese Weise kann man den Gewindeschaft jedes Einhängehakens in das zugeordnete Ende des Federelements 8 einschrauben und dadurch eine formschlüs- _ sige Verbindung herstellen. Jeder Einhängehaken wird in eine Bohrung, öse od. dgl. des zugeordneten Rohrstutzens eingehängt. Beim Ausführungsbeispiel handelt es sich um eine öse 11 des Rohrstutzens 2 bzw. 12 des Rohrstutzens 3, wobei sich diese öse durchaus im Bereich des Abstützflansches befinden und sie in diesem Fall an einem steg od. dgl. angeordnet sein kann. Beim Ausführungebeispiel ist ein solcher Steg 13 an beiden Enden der Vorrichtung vorgesehen, Er besteht beispielsweise aus einem Draht, der in der Mitte zu der erwähnten öse 11 bzw. 12 geformt wurde, wobei seine
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freien Enden in Nuten 14 und 15 an der Flanschaußenseite eingelassen sind.
Der Fig. 2 entnimmt man, daß beispielsweise der innere Abstützflansch 4 eine ringförmige Gestalt hat, während der äußere Abstützflansch 5 außen rechteckig bzw. quadratisch ist. Der Grund liegt darin, daß man am äußeren Abstützflansch 5 noch die Möglichkeit zur Anbringung eines vorzugsweise rechteckig/&Lgr; Wetterschutzes 16 schaffen möchte. Dieser kann aus mehreren schrägste-
henden, mittels eines Rahmens zusammengehaltenen LammelLan bestehen, die man dann in eine Aufnahme am Außenrand des außenliegenden Abstützflansches 5 einsetzen, insbesondere einsprengen kann. Die Innenfläche des innenllegenden Abstützflansches 4 bietet eine saubere, ebene Anlagefläche für ein nicht dargestelltes Gebläse oder eine andere Lüftungsvorrichtung, welche über die beschriebe-
ne Vorrichtung mit der Atmosphäre in Verbindung gebracht werden kann.
' ) Das Federelement &egr; ist mittels eines eng anliegenden Kunststofff, Schlauches 18 überzogen. Dadurch wird ein Aufspringen beim Abtrennen verhindert.
Zur Montage dieser Vorrichtung steckt man den äußeren Rohrstutzen 3 in die äußere Mündung des Wanddurchbruchs 1 ein, wobei zweckmäßigerweise das Federelement 8 bereite it. die öse 12 od. dgl. Aufnahme eingehängt ist. Anschließend steckt man dann von der Innenseite der Wand her den Rohrstutzen 2 in den Wanddurchbruch 1 ein, wobei im Falle von überlappenden oder teleskopartig kuppel-
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baren Rohrstutzen 2, 3 diese steckbar miteinander verbunden werden. Von deren Innenseite her ist dann das hakenartige Element 9 relativ leicht zugänglich, und es kann unter leichter Spannung des Federelements 8 in die öse 11 eingehängt werden, sofern die Länge des Federelements stimmt oder zumindest für diesen Anwendungsfall zuvor passend gemacht wurde. Hierbei ist unterstellt worden, daß von einem längeren Ausgangsmaterial die richtige Länge abgetrennt wurde.

Claims (8)

17 478 B/sta Ansprüche
1. Vorrichtung zum wenigstens teilweisen Führen eines Luftstroms durch einen Wanddurchbruch (1), insbesondere für einen Lüfter od. dgl., gekennzeichnet durch zwei Rohrstutzen (2, 3) mit je einem äußeren Abstützflansch (4, 5) od, dgl., die mittels eines sie verbindenden Federelements (8) an die jeweils zuordnenbare Durchbruchsmündung (6, 7) anpaßbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Rohrstutzen (2, 3) steckbar miteinander verbunden sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement (8) aus einer Schraubenzugfeder mit insbesondere unmittelbar aneinander anliegenden oder einen allenfalls geringen Abstand aufweisenden Windungen besteht.
4. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest das eine Ende des Federelements (8), insbesondere mittels eines Hakens oder hakenarti-
gen Endes (9, 10), lösbar mit dem zugeordneten Rohrstutzen (2, 3) oder seinem Abstützflansch (4, 5) verbindbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Ende des Federelements (8) mit einem Einhängehaken (9, 10) versehen ist, wobei jeder Haken einen Gewindeschaft aufweist, der in die Schraubenzugfeder (J) einschraubbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Einhängehaken (9, 10) mit einem Steg (13) od. dgl. Ansatz des zugeordneten Rohrstutzens (2, 3) oder dessen Abstützflansch (4, 5) verbindbar ist.
7. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement von einem anliegenden
Kunststoffschlauch (18) umhüllt ist.
8. Vorrichtung nach wenigstens eineu der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der der Außenmündung des Durchbruchs (1) zugeordnete Rohrstutzen (3) mit einem Wetterschutz (16), insbesondere Regenechutzlammellen, ausgestattet ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19525560C2 (de) * 1994-07-22 2002-03-21 Lapinleimu Oy Toijala Aufnahmerahmen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE19525560C2 (de) * 1994-07-22 2002-03-21 Lapinleimu Oy Toijala Aufnahmerahmen

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