DE8809951U1 - Rohrschaltervorrichtung für eine Rohrpostanlage - Google Patents

Rohrschaltervorrichtung für eine Rohrpostanlage

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G51/00Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
    • B65G51/04Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
    • B65G51/36Other devices for indicating or controlling movements of carriers, e.g. for supervising individual tube sections, for counting carriers, for reporting jams or other operating difficulties
    • B65G51/38Contact devices on interior of tubes for detecting passage of carriers

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description

Rohr scha It er adug für eine Rohrpostanlage Die Neuerung betrifft eine Roh r se ha I te r an ng für eine Rohrpostanlage/ bestehend aus einem im Bereich einer öffnung der F ahrroh rwendung am Fahrrohr ange brachten Aufnahmeteil und aus einem lösbar mit diesem Aufnahmeteil verbindbaren, den Schaltsensor tragenden Einsatzteil.
Um bei Rohrpostan I agen das Vorbeifahren einer Rohrpostbüchse feststellen zu können, werden am Fahrrohr mechanische oder optoelektronische Rohrschalterner angebracht. Bisher wurden Rohrsi: halter verwendet, die über ein Gewinde in den an der Fahrrohrwandung angebrachten Aufnahmeteil einschraubbar waren. Die bekannten Rohrschalter ließen sich somit bereits zum Reinigen oder zum Austauschen vom Fahrrohr abnehmen. Nachteilig dabei ist es allerdings, daß es durch die Einschraubbzw. Ausschraubbewegung zu einer Verdrillung der am F ahrrohrscha 11er angeschlossenen Kabel kommt, nies ist auch häufig dann der Fall, wenn Miniaturstecker vorgesehen sind, um die Kabel vom Fahrrohrschalter zu trennen, weil diese Hiniaturstecker bei den oft engen P I at&zgr; verhä11&eegr;issen bei montierten Fahrrohrschaltern nur schwer abziehbar sind. Ein weiterer Nachteil der mit Gewinden ausgestatteten Fahrrohrschalter besteht darin, daß die sich zum Schluß einstellende Drehlage des F ahrroh rscha 11ers in bezug auf das Fahrrohr nicht genau festgelegt ist. Dies kann vor a'.lern bei richtungsabhängigen Fahrrohrschaltern zu Feh I-f unk t i onen führen.
Aufgabe der Neuerung ist es, eine Rohrschalteranordnung der eingangs genannten Gattung zu schaffen, bei der der Aufnahmeteil rasch und ohne Verdrillung der angeschlossenen Kabel luftdicht mit dem am Fahrrohr angebrachten Aufnahmeteil verbindbar bzw, von diesem abnehmbar ist. Weiters soll die Lage des in den Aufnahmeteil eingesetzten Einsatzteiles relativ zum
Fahrrohr genau festgelegt sein.
Neuerungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß zur lösbaren Verbindung des Einsat&zgr;tei I es mit dem Aufnahmeteil eine luftdichte Bajonettverbindung vorgesehen ist. Eine Bajonettverbindung weist als typisches Merkmal auf, daß der Einsatzteil zunächst axial in den Aufnahmeteil einführbar und durch eine geringfügige Verdrehung gegen axiale Bewegungen sicherbar ist. Um eine gute Führung des Einsat&zgr;teiles gegenüber dem Auf rahmeteiI zu gewährleisten, kann vorgesehen sein, daß der Aufnahmeteil eine senkrecht zum Fahrrohr verlaufende zylindrische Bohrung aufweist, in die ein im wesentlichen zylindrisch ausbildeter Aufnahmeteil axial einsetzbar und verdrehbar ist, und daß der Einsatzteil, einen Flansch aufweist, der bei eingesetztem Einsatzteil bündig im Aufnahmeteil anliegt und über den die Bajonettverbindung erfolgt.
Die Bajonettverbindung läßt sich dann einfach dadurch realisieren, daß der Flansch zumindest einen von einer Ausnehmung ausgehenden, in Umfangsrichtung verlaufenden Schlitz aufweist und daß der Aufnahmeteil mindestens ein vorstehendes Verbindungselement mit einem am Ende eines Schaftes angeordneten Kopf aufweist, der beim axialen Einführen des Einsat&zgr;tei I es in den Aufnahmeteil durch die Aussparung des Flansches paßt und nach einer Verdrehung des Einsat&zgr;tei I es satt außen am Flansch anliegt, wobei der Schaft durch den Schlitz verläuft. Günstigerweise verwendet man als Verbindungselemente Schrauben, weil diese einfach justierbar sind.
Um die Verbindung luftdicht zu machen, kann in der zylindrischen Bohrung am fahrrohrseitigen Ende ein ringförmiger Anschlag vorgesehen sein, der einen O-Ring als Dichtmittel trägt. Selbstverständlich könnte ein derartiges Dichtmittel auch am Flansch oder an der gegenüberliegenden Fläche des Aufnahmeteiles ausge-
bildetsein.
Mit der neuerungsgemäßen Bajonettverbindung Läßt sich der Rohrschalter ohne Verdrillung von Ansch IuOkabe I &eegr; bequem vom Fahrrohr lösen bzw. an dieses luftdicht anschließen. Ein allenfalls vorgesehener Miniaturstecker kann bei abgenommenem F ahrrohrscha 11er bequem angesteckt bzw. abgezogen werden. Außerdem ist die Endlage des Fahrrohrschalters gegenüber dem Fahrrohr präzise festgelegt, was bei bestimmten Sc ha 11sensortypen von Vorteil sein kann.
Die Neuerung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels durch die Figuren näher erläutert.
Es zeigen:
Die Fig. 1 eine schematische Seitenansicht auf einen noch nicht in den Aufnahmeteil eingesetzten, den Schaltsensor tragenden Einsatzteil, die Fig. 2 den Einsatzteil im eingesetzten Zustand und die Fig. 3 eine Draufsicht auf den eingesetzen Einsatzteil.
An dem in Fig. 1 nur teilweise dargestellten Fahrrohr ist im Bereich der Bohrung 1a ein mit der Bezugsziffer bezeichneter Aufnahmeteil fix angeklebt. Der Aufnahmeteil weist eine zylindrische Bohrung ?a auf, die am fahrrohrseiten Ende einen ringförmigen Anschlag 2b hat, an dem ein als O-Ring 3 ausgebildetes Dichtmittel angeordnet ist. Als Verbindungselemente mit dem im folgenden noch beschriebenen Einsatzteil 5 weist der Aufnahmeteil 2 in einem bestimmten Ausmaß eingeschraubte Sch rauben 4 auf.
Der die optischen Schaltsensoren 6 tragende Aufnahmeteil 5 aus Kunststoff weist einen zylindrischen Rundkörper 5a auf, an dem ein ringförmiger Flansch 5b absteht. Dieser einstückig mit dem Grundkörper ausgebildete Flansch 5b
weist zwei Ausnehmungen 5c auf, von deneü eine in Fig. sichtbar ist. An dem vom Fahrrohr entfernten En'Js weist der Einsatzteil 5 einen elektronischen StellteU 7 und einen Aufnahmeteil 8 für einen Mi &eegr;iaturstecker (nicht dargestellt) auf, von dem die Kabel zur Fahrrohrzentrale führen.
Zur luftdichten Verbindung des Eins at &zgr;tei I es 5 mit dem Aufnahmeteil 2 wird der Einsat»teil einfach axial in die zylindrische Bohrung 2a des Auf nähme teiI es eingeführt und dann um einen geringen, in Fig. 3 dargestellten Winkel oC verdreht. Beim axialen Einführen des Einsatzteiles 5 treten die Köpfe Aa der Schrauben A zunächst durch die Ausnehmungen 5c des Flansches hindurch. Nach der geringfügigen Verdrehung liegen die Schraubenköpfe Aa fast an der Außenfläche des Flansches an, wobei das fnhrrohrseitige Ende des Einsatzteiles dicht am O-Ring 3 anliegt. Der Schaft Ab der Schrauben A verläuft in der in Fig. 2 und 3 dargestellten Verbindungsstellung durch einen Schlitz, der von der Ausnehmung 5c des Flansches 5b in Umfangsrichtung des Flansches 5b verläuft. Dieser Schlitz liegt in Fig. 3 unter dem Schraubenkopf Aa und ist daher nicht sichtbar.
Der Einsatzteil 5 läßt sich bequem und rasch luftdicht mit dem Aufnahmeteil 2 verbinden bzw. zur Reinigung von diesem abrc^men. Aufgrund der geringen nötigen Drehbewegung kommt es zu keiner verdrillung der angeschlossenen Kabel . Der in den Teil 8 eingesteckte Miniaturstecker kann bequem nach Abnahme des Einsatzteiles 5 vom Aufnahmeteil 2 abgezogen werden. Die Endlage des Einsatzteiles 5 in Relation zum Aufnahmeteilt bzw. zum Fahrrohr 1 ist durch Anliegen des Sch^:* ; der Schrauben 4 am Ende des in Flansch 5b vorgesehenen Schlitzes exakt festgelegt.
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Die Neuerung ist selbstverständlich nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt, die neuerungsgemäße Bajonettverbindung kann vielmehr auf verschiedene konstruktive Weisen realisiert werden.

Claims (1)

  1. Schutzansprüche
    1. Rohrschalteranordnung für eine Rohrpostanlage, bestehend aus einem im Bereich einer öffnung der Fahrrohrwandung am Fahrrohr angebrachten AufnahmeteiI und aus einem lösbar mit diesem Aufnahmeteil verbindbaren, den Schaltsensor tragenden Einsatzteil, dadurch gekennzeichnet, daß zur lösbaren Verbindung des Einsatzteiles (5) mit dem Aufnahmeteil (2) eine luftdichte Bajonettverbindung vorgesehen ist.
    2. Rohrschalter-g nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmeteil (2) eine· senkrecht zum Fahrrohr (1) verlaufende zylindrische Bohrung (2a) aufweist, in die ein imwesent I ichen zylindrisch ausgebildeter Aufnahmeteil (5) axial einsetzbar und verdrehbor ist, und daß der Einsatzteil (5) einen Flansch (5b) aufweist, der bei eingesetztem Einsatzteil (5) bündig am Aufnahmeteil (2) anliegt und über f den die Bajonettverbindung erfolgt.
    :'. 3. Rohrschalterar nach Anspruch 2, dadurch gekenn-
    j zeichnet, daß der Flansch (5b) zumindest einen von
    einer Ausnehmung (5c) ausgehenden, in Umfangsrichtung
    if verlaufenden Schlitz aufweist und daß der Aufnahme-
    teil (2) mindestens ein vorstehendes Verbindungs-
    element (4) mit einem am Ende eines Schaftes (Ab) angeordneten Kopf (4a) aufweist, der beim axialen Einführen des Einsatzteiles (5) in den Aufnahmeteil (2) durch die Aussparung (5c) des Flansches (5b) paßt und nach einer Verdrehung des Einsat&zgr;tei les (5) satt außen am Flansch (5b) anliegt, wobei der Schaft (4b) durch den Schlitz verläuft.
    4. Rohrschalter-rd nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das bzw. die Verbindungse lement (e) eine
    Schraube ist bzw- Schrauben (4) sind.
    S. Rohrschalteraoj) nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Bohrung (2a) am fahrrohrseitigen Ende einen in die Bohrung weisenden, vorzugsweise ringförmigen Anschlag (2b) aufwei st.
    6. Rohrschalteraug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Anschlag (2b) ein Dichtmitte'.., vorzugsweise ein O-Ping (3), angeordnet ist.
    7. Rohrschaltera nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmeteil (2) und der Einsatzteil (5) aus Kunststoff bestehen, wobei die vorzugsweise elektronischen Schaltsensoren (6) zumindest teilweise in den Einsatzteil eingegossen sind.
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