DE8809850U1 - Zahntechnischer Artikulator - Google Patents
Zahntechnischer ArtikulatorInfo
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C11/00—Dental articulators, i.e. for simulating movement of the temporo-mandibular joints; Articulation forms or mouldings
- A61C11/001—Dental articulators, i.e. for simulating movement of the temporo-mandibular joints; Articulation forms or mouldings non-pivoting
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Description
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- 3 -ZAHNTECHNISCHER ARTIKULATOR
Die Erfindung betrifft einen zahntechnischen Artikulator mit zwei Artikulator-Armen, an denen Primärsockel zur
Montage von Modellen befestigt sind und von denen eine Befestigungsschraube sowie Justierstifte ausgehen, die
in entsprechende Bohrungen der Primärsockel eintreten.
Derartige Artikulatoren sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. Sie dienen zur Nachahmung der relativen
Schwenkbewegung zwischen Unterkiefer und Oberkiefer bei der Herstellung und Erprobung von zahntechnischen Modellen.
Während die Modelle zunächst fest mit den beiden Artikulator-Armen vergipst wurden, ist aus der DE-OS
24 30 703 die sogenannte Trennsockel-Methode bekannt. An den Artikulator-Armen wird jeweils ein sogenannter
Primärsockel befestigt, beispielsweise festgeschraubt, mit dem ein Sekundärsockel in genau festgelegter Position
lösbar, beispielsweise mit Hilfe von Magneten, verbunden werden kann. Auf dem Sekundärsockel werden die Modelle
von Oberkiefer und Unterkiefer aufgebaut. Die Trennbarkeit von Primärsockel und Sekundärsockel (Trennsockel-Methode)
bietet die Möglichkeit, die zahntechnischen Modelle aus dem Artikulator zu Zwecken der Kontrolle
oder der Bearbeitung herauszunehmen und exakt in der selben Position wieder einzusetzen.
Schwierigkeiten entstehen jedoch, wenn zur weiteren Bearbeitung eines Modells ein anderer Artikulator eingesetzt
werden soll, weil beispielsweise der zuvor eingesetzte Artikulator für andere Zwecke benötigt wird. Selbst baugleiche
Modelle der selben Hersteller sind in ihren Abmessungen und in bezug auf die Schwenkbewegung der Artikulator-Anne
nicht vollständig identisch. Bei der Bearbeitung in einem &zgr;ahntechnisehen Labor muß daher abgewartet werden,
bis der benötigte Artikulator frei ist, so daß sich erhebliche Verzögerungen ergeben können.
V^ «*■ VV VH V' ^W
TER MEER - MÜLLER - STEI^M^IS^E/*; 4 p^RJ^^R. ]··' Buhle
Aus diesem Grunde wird in der DE-PS 35 11 928 ein Primärsockel beschrieben, der aus zwei getrennten Sockelplatten besteht, deren eine schalenförmig ausgebildet ist
und die andere mit Spiel aufnimmt. In einem zahntechnisehen
Labor wird zunächst in einem ersten Artikulator ein Justiersockel hergestellt, der aus zwei Sekundärsockeln
besteht, die durch einen Strang aus Gips oder dergleichen unmittelbar verbunden werden. Mit Hilfe dieses
Justiersockels werden sodann die übrigen Artikulatoren des Labors auf den ersten Artikulator ausgerichtet. Zu
diesem Zweck wird zwischen die erste und die zweite Sockelplatte ein erhärtender Kunststoff eingefüllt, und
sodann wird der Justiersockel zwischen die Primärsockel, genauer gesagt, die zweiten Sockelplatten gesetzt, bis
der Kunststoff erhärtet ist. Die Orientierung und der Abstand der beiden Primärsockel entsprechen damit exakt
denjenigen des ersten Artikulators.
Diese Lösung führt zwar zum gewünschten Erfolg, ist jedoch verhältnismäßig aufwendig. Die Unterteilung des
Primäsockels iri zwei getrennte Sockelplatten führt dazu,
daß zwei gesonderte Präzisionsteile hergestellt werden müssen. Da die zweite Sockelplatte schalenförmig ausgehöhlt
ist, steht nur begrenzter Raum für die Aufnahme des Haftmagneten zur Verfügung. Im übrigen wird der aus
den beiden Sockelplatten bestehende Primärsockel nur durch eine Schraube am zugehörigen Ärtikuiator-Arm gehalten.
Wird der Primärsockel, ggf. versehentlich, gelöst, so besteht keine Gewähr, daß die ursprüngliche Position
beim Anziehen der Schraube wieder erreicht werden kann.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Artikulator der eingangs genannten Art zu schaffen, dessen
Primärsockel in einfacher Weise auf die Abmessungen eines anderen Artikulators ausgerichtet werden kann und
diese Position zuverlässig beibehält.
TER MEER - MÖLLER - STBINMEISTEfK &Lgr; PARTNER .·*. Buhle
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß des· Durchmesser der Bohrungen gegenüber dem Außendurchmesser
der Befestigungsschraube bzw. der Justierstifte erweitert ist, und daß in die Bohrungen ein erhärtender
Kunststoff eingefüllt ist, der den Primärsockel fest mit dem zugehörigen Artikulator-Arm verbindet.
Im folgenden wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert.
10
Fig. 1 ist eine perspektivische Darstellung
eines erfindungsgemäßen Primärsockels;
Fig. 2 ist ein Teilschnitt durch einen Artikulator-Arm
mit an diesem ange
brachtem Primärsockel.
Ein Primärsockel 10 gemäß Fig. 1 weist die Form einer kreisförmigen Scheibe mit einer Abflachung 12 in einem
Teilbereich des Randes auf. In der in Fig. 1 gezeigten oberen Seite des Primärsockels 10 befindet sich eine
Anzahl von Sackbohrungen, nämlich eine konzentrische Bohrung 14 und zwei beiderseits dieser Bohrung 14 auf der
Seite der Abflachung 12 einerseits und der gegenüberliegenden Seite liegende Bohrungen 16,18. Weiterhin sind
zwei Gewindebohrungen 20,22 vorgesehen, die im vorliegenden Zusammenhang nicht interessieren.
Die Bohrung 14 ist bei bekannten Sockelplatten der vorliegenden Art als Gewindebohrung zur Aufnahme einer Befestigungsschraube
24 ausgebildet, die gemäß Fig. 2 in einem Artikulator-Arm 26 drehbar gehalten ist. Die Bohrungen
16,18 dienen bei bekannten Primärsockeln der vorliegenden Art zur Aufnahme von Justierstiften 28,30 an
der Unterseite des Artikulator-Armes 26.
TER MEER * MÜLLER - STEII^MEJSTÖ=? fc.P&R.TtfER.'*. Buhle
Erf iiKiungsgc Mß weisen die Bohrungen 14,16,18 eini.il
größeren Durchmesser auf als die Schraube 24 bzw. die Justierstifte 28,30.
Die Verbindung des Primärsockels 10 mit dem Artikulator-Arm 26 erfolgt dadurch, daß in die Bohrungen 14,16,18
ein erhärtendes Kunstharz eingefüllt wird, das sich einer seits fest mit den Innenwänden der Bohrungen 14,16,18 und
fest. Fill L uei" 3ef eStiyÜMy säCiiräübe 24 bzw.
den Justierstiften 28,30 verbindst. Bevor das Kunstharz erstarrt, wird der Primärsockel 10 unter Ausnutzung des
zwischen den Bohrungen 14,16,18 einerseits und der Befestigungsschraube 24 bzw. den Justierstiften 28,30 andererseits
bestehenden Spiels in die durch den erwähnten &iacgr; 15 Justiersoekel vorgegebene Position geschoben.
Nach dem Erhärten des Kunstharzes ist der Primärsockel ;: 10 nicht mehr von dem Artikulator-Arm 26 lösbar. Die
Befestigungsschraube 24 ist in dem Kunstharz festgelegt.
Ein unbeabsichtigtes Lösen des Primärsockels ist daher nicht möglich.
Claims (1)
- TER MEER-MUIlLeK-STElKiMEISTeR & PARTNERPATENTANWÄLTE - EUROPEAN PATENT ATTORNEYSDr. Nicolaus ter Meer. DipL-Chem. Helmut Steinmeister, DipL-lng.FrithjofE.MOBer.Dipl.-lng. Manfred WiebuschMauerkircherstrasse 45 Artur-Ladebeck-Strasse 51D-8OOO MÜNCHEN 80 D-4800 BIELEFELD 1GERHARD BUHLE Hellerweg 71
4900 HerfordZAHNTECHNISCHER ARTIKULATORSCHUTZANCPRUCHZahntechnischer Artikulator mit zwei Artikulator-Armen, an denen Primärsockel zur Montage von Modellen befestigt sind und von denen eine Befestigungsschraube sowie Justierstifte ausgehen, die in entsprechende Bohrungen des PrimärseeksIs eintreten, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Bohrungen (14,16,18) gegenüber dem Außendurchmesser der Befestigungsschraube (24) bzw. der Justierstifte (28,30) erweitert ist, und daß in die Bohrungen (14,TER MEER - MÖLLER - STE^^EI^f^RJ * Jf=ARJJMeIR. .". Buhle16,18) ein erhärtender Kunststoff (32) eingefüllt ist, der den Primärsockel (10) fest mit dem zugehörigen Artikulator-Arm (26) verbindet.• ·• I
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8809850U DE8809850U1 (de) | 1988-08-02 | 1988-08-02 | Zahntechnischer Artikulator |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8809850U DE8809850U1 (de) | 1988-08-02 | 1988-08-02 | Zahntechnischer Artikulator |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8809850U1 true DE8809850U1 (de) | 1988-09-22 |
Family
ID=6826563
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8809850U Expired DE8809850U1 (de) | 1988-08-02 | 1988-08-02 | Zahntechnischer Artikulator |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8809850U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4104356A1 (de) * | 1990-02-14 | 1991-08-22 | Karsten U Baumann | Zentriersockel fuer zahntechnische artikulatoren |
-
1988
- 1988-08-02 DE DE8809850U patent/DE8809850U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4104356A1 (de) * | 1990-02-14 | 1991-08-22 | Karsten U Baumann | Zentriersockel fuer zahntechnische artikulatoren |
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