DE8809766U1 - Staubsauger mit Motorgebläse und elektrischen Bauelementen - Google Patents
Staubsauger mit Motorgebläse und elektrischen BauelementenInfo
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L5/00—Structural features of suction cleaners
- A47L5/12—Structural features of suction cleaners with power-driven air-pumps or air-compressors, e.g. driven by motor vehicle engine vacuum
- A47L5/22—Structural features of suction cleaners with power-driven air-pumps or air-compressors, e.g. driven by motor vehicle engine vacuum with rotary fans
- A47L5/24—Hand-supported suction cleaners
-
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Description
EBHZ-88/69
28.07.88
Bt/pi
Licentia
Die Erfindung betrifft einen Staubsauger gemäß dem Oberbegriff des
ersten Anspruchs.
eines Gerätegehäuses ein Gebläseraum für ein Motorgebläse ausgebildet,
wobei der Gebläseraum von einer zweiteiligen Abdeckhaube überdeckt ist, die elektrische Bauelemente wie Schalter und Steuerelemente aufnimmt und
Tasten zur Betätigung solcher Bauelemente trägt. Das Motorgebläse liegt dabei mit paralle* zum Boden der Unterschate verlaufender Drehachse im
Gebläseraum, während die Tasten an der Oberseite der Abdeckhaube gehalten sind.
&Pgr; Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Staubsauger gemäß
dem Oberbegriff des ersten Anspruchs Maßnahmen zu treffen, durch welche eine günstige Raumausnutzung im Bereich des Gebläseraumes und der
Abdeckkappe bei einfachem, montagegerechtem Aufbau erreicht wird.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß der Erfindung durch die kennzeichnenden Merkmale des ersten Anspruchs.
Bei einem Aufbau eines Staubsaugers gemäß der Erfindung ergibt sich
durch die Anordnung der freien Stirnfläche des Motorgebläsegehäuses parallel zum Boden der unteren Gehäuseschale eine optimale Ausnutzung
der Bodenfläche, während der gegenüber dem Gebläsegehäuse im Durchmesser wesentlich kleinere Motor die Möglichkeit schafft, innerhalb der
Umfangslinie des Gebläsegehäuses eine den Motor übergreifende
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Abdeckhaube sowie zumindest teilweise elektrische Bauelemente unterzubringen. Auch für die Anordnung des für Handstaubsauger
erforderlichen Handgriffs läßt sich dieser Umrißbereich ausnutzen, so
daß sich der Handgriff ergonomisch dort anbringen läßt, wo der
i| Geräteschwerpunkt in der Betriebslage des Staubsaugers liegt, also im
■i übergangsbercich vom MotorgebLäse zum vorgeordneten StaubbeuteLraum.
:■ Dabei wird die SchaLLdämmkappe nur lose über den Motor gestülpt, jedoch
&Aacgr; über Stützen axial an das Motorgebläse angedrückt, das dadurch
,; seinerseits in dichter AnLage mit einer seiner freien Stirnfläche
';■ zugeordneten Ringdichtung gehalten wird. Die Stützen befinden sich dabei
als radiale Anformungen an der die Schalldämmkappe übergreifenden
Abdeckhaube, die an der Unterschale festgesetzt wird. Vorzugsweise ist die Abdeckkappe zweiteilig ausgebildet, wobei der untere Haubenteil zum
oberen Haubenteil offen ist und der obere Haubenteil die
Bedienungstasten trägt. Im unteren Haubenteil sind dagegen neben den Stützen auch die elektrischen Bauelemente gehalten. Durch Abnehmen des
oberen Haubenteils werden dann die elektrischen Bauelemente, insbesondere eine Kabeleinführung zugänglich, während die mechanische
Halterung des Motorgebläses und einer die elektrischen Bauelement;'
tragenden Schaltungsplatte unbeeinflußt bleiben.
,&eegr; Ansprüchen angegeben. Die Erfindung wird nachfolgend anhano eines
' ^ Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Es zeigt:
Figur 1 einen Längsschnitt durch e~l/ten im Bereich eines
Motorgebläseraumes dargestellten Handstaubsauger und
oberen Haubenteil einer Abdeckhaube.
In einer unteren Gehäuseschale 1 eines Handstaubsaugers ist in Längsrichtung des Gerätegehäuses nach einem StaubbeuteIraum 2 ein
3 ausgebildet, in de« ein ftetcrgebläse T
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mit einem Gebläseraum 4 und einem elektrischen Motor 5 angeordnet ist.
Das Motorgebläse 4,5 steht mit seiner bei 6 angedeuteten Drehachse etwa senkrecht zum Boden 8 der unteren Gehäuseschale 1 bzw. zur parallel dazu
verlaufenden öffnungsebene des Gebläseraumes 3 und sitzt mit dem Rand
seiner freien Stirnseite 7 auf einer parallel zum Boden 8 der unteren Gehäuseschale liegenden Ringdichtung 9 auf. In der Stirnseite 7 befindet
sich eine nicht dargestellte Ansaugöffnung, die über einen zwischen dem
Boden 8 und der Stirnseite 7 ausgebildeten Saugkanal 10 und einen
vorgeschalteten Scheibenfilter 11 mit dem Staubbeutelraum 2
lufttechnisch verbunden ist. Die vom Gebläse 4 geförderte Luft wird
durch den Motor 5 zu dessen Kühlung hindurchgeführt und strömt von dort
in eine den Motor 5 überdeckende Schalldämmkappe 12 ein. Diese Schalldämmkappe 12 weist lediglich an ihrim dem Gebläsegehäuse 4
zugewandten offenen Ende radiale Ausblasschlitze 13 auf, während der übrige Randbereich auf dem Gebläsegehäuse 4 aufsitzt. Das hotorgebläse
4,5 und die SchalIdämmkappe 12 werden von einer Abdeckhaube übergriffen,
die aus einem unteren Haubenteil 14 und einem darauf aufgesetzten oberen Haubenteil 15 gebildet ist. Die untere Gehäuseschale 14 greift mit ihrem
unteren Rand kontureneng dicht an die inneren Randzonen des Motorgebläseraumes 3 heran und ist im Bereich der Rückwand 16 der
unteren Gehäuseschale 1 über einen Rasthaken 17 in einer angepaßten Rastöffnung 18 einer so gebildeten Schnappverbindung gehalten. Im
Bereich der gegenüberliegenden, dem StaubbeuteIraum 2 benachbarten
Seitenkante 19 ist der untere Haubenteil 14 über nicht dargestellte
Schrauben mit der unteren Gehäuseschale 1 verschraubt. Im unteren Haubenteil 14 sind außerdem an einer der Rückwand 16 benachbarten
Seitenwand neben der Schalldämmkappe 12 elektrische Bauelemente auf
einer Schaltungsplatine 20 gehalten, die der Steuerung insbesondere des Motorgebläses dienen. Dabei ist ein Netzschalter 21 vorgesehen, dem
Steuerschalter 22 oder ein Schiebepotentiometer 23 benachbart sind. Von diesen manuell betätigbaren Bauteilen 21-23 führen Kuppelglieder 24 zu
Bedienungstasten 25, die an der Oberseite 26 des oberen Haubenteils 15
verschwenkbar, verschiebbar oder drehbar gelagert sind. Der untere Haubenteil 14 ist dabei an seiner vom oberen Haubenteil überdeckten
Ebene offen, wobei bis in den oberer. Haubsntsil 15 das geschlossene Ende
der Schalldämmkappe 12 ragt. Am unteren wie am oberen Haubenteil 14,15
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ist außerdem jeweils eine Halbschale eines Handgriffs 27 angeformt,
dessen Trennfuge eine Fortsetzung der zwischen den beiden Haubenteilen 14,15 gebildeten Trennfuge ist. Der Handgriff 27 umschließt dabei eine
Grifföffnung 29. Im eigentlichen Handgriff 27, der parallel zur Oberseite 26 des oberen Haubenteils 15 verläuft und vor dem Motorgebläse
4,5 an der dem Staubbeutelraum 2 zugewandten Seite angeordnet ist, befinden sich Schnappverbinder aus einem Schnapphaken 30 an einer Hälfte
des Handgriffs 27, die in entsprechend angeoaßte Schnappöffnungen 31 in
der anderen Hälfte des Handgriffs 27 einzudrücken sind. An der davon entfernten Seitenkante ist der obere und der untere Haubenteil 14,15
über gemeinsame Schrauben 32 im Bereich der Rückwand 16 mit derselben verschraubt. Bei der Montage braucht somit nur der untere Haubenteil 14
mit den Bauelementen 20-23 über die Schalldämmkappe 12 gestülpt und die
Schnappverbindung 17,18 in Eingriff gebracht und die gegenüberliegende
Seitenkante 19 mit der Gehäuseunterschale verschraubt zu werden. Dabei ist der untere Haubenteil 14 mit radialen Stützen 33 versehen, welche
radial zum Motorgebläse 4,5 greifen und auf einem radialen Rand 34 der losen Schalldämmkappe 12 zur Auflage kommen. Mit dem Festsetzen des
unteren Haubenteils 14 wird somit über die Schalldämmkappe 12 auch das
Motorgebläse 4,5 in dichte Anlage mit der Ringdichtung 9 gedruckt und
ist damit geräuschgedämpft über die elastische Ringdichtung 9 und die elastischen Stützen 33 an der unteren Gehäuseschale 1 gehalten. Auch die
elektrischen Bauelemente 20-23 sind damit lagestabil festgesetzt. Dabei weist der untere Haubenteil 14 im Bereich der Rückwand 16 der unteren
Gehäuseschale 1 eine Kabeleinführung 35 auf, die in die Unterschale 1 eingesenkt ist und eine Einführöse 36 füt ?-'n elektrisches AnschluBkäbel
37 besitzt. Die Einführöse 36 liegt in einer Flucht mit einem entsprechend angepaßten Durchbruch in den Rückwand 16 und schließt mit
deren Ebene -bündig ab. Die Kabeleinführung 35 ist zudem mit Führungsstegen 38 versehen, die ein Labyrinth als Zugentlastung für das
geräteseitige Ende des Anschlußkabels 37 bilden. Das Labyrinth ist zum oberen Haubenteil 15 hin offen, der in diesem Bereich mit einem
Niederhalter 39 versehen ist, der von oben in das Labyrinth und damit auf das Kabel 37 greift und dasselbe in Eingriff mit den Stegen 38 hält.
Das Labyrinth wird dabei von einess H.aubenansatz an oberen Haisbenteil 15
überdeckt und ist so betriebsmäßig gegen Zugriff gesichert.
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Durch Abnehmen des oberen Haubenteils 15 ist dann auch das Labyrinth
freigegeben und es kann das Anschlußkabel 37 beispielsweise über Steckverbinder von der Schaltungsplatte 20 gelöst oder damit
verbunden werden, ohne diesselbe bewegen zu müssen. Der Handgriff 27
läuft im übrigen frei oberhalb der benachbarten Deckwand 42 einer GenäusescnaLe 43, welche die Abdeckhaube 14,15 in ihrem Randbereich
umschließt und als Deckel über den Staubbeutelraum 2 greift und mit dessen Öffnungsrand luftdicht abschließt.
Insgesamt ist somit eine Abdeckung der elektrischen Bauteile sowie ein
integrierter Handgriff bei einem Handstaubsauger realisiert, wobei durch eine seperate Abdeckung für den Austausch elektrischer Bauelemente,
insbesondere ein kundenfreundliches Wechseln der Zuleitung gegeben ist.
Dabei können die beiden Teile der Abdeckhaube 14,15 senkrecht zur Ebene des Bodens 8 der Unterschale montiert werden, wodurch sich eine Montage
in Automaten durchführen läßt. Ferner ist durch die Abdeckhaube 14,15 auch die Schalldämmkappe 12 und das Motorgebläse 4,5 arretiert. Die
Schnappverbindungen 17,18 bzw. 30,31 erleichtern die Montage, wobei die Schnappverbindung 17,18 für den unteren Haubenteil 14 dann wirksam ist,
wenn der obere Haubenteil 15 entfernt ist.
Claims (7)
1. Staubsauger, insbesondere Handstaubsauger, mit einem MotorgebLäse,
das in einem Sebläseraum in einer Unterschale des Gerätegehäuses angeordnet und von einer elektrische Bauelemente, wie Schalter,
Steuerelemente und Tasten aufnehmenden Abdeckhaube überdeckt ist, die an
der Unterschale festgesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das
Motorgebläse (4,5) mit senkrecht zur Öffnungsebene des Gebläseraumes (3)
stehender Achse (6) angeordnet ist, daß der Motor (5) des Motorgebläses lose von einer Schalldämmkappe (12) übergriffen ist, die in die
Abdeckhaube (14,15) greift, daß das Gebläse (4,5) mit seiner stirnseitigen Saugöffnung auf einer parallel zum Boden (8) der
Unterschale (1) liegenden Ringdichtung (9) aufsitzt und daß an d^
Abdeckhaube (14,15) Stützen (33) angeformt sind, die radial zum Motorgebläse (4,5) greifen und dasselbe über einen Rand (34) der
Schalldämmhaube (12) in Anlage mit der Ringdichtung (9) halten.
2. Staubsauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckhaube (14,1b; mit einem Handgriff (27) aus zwei Teilen gebildet
ist, von welchen der untere Haubenteil (K) zum oberen Haubenteil (15) offen ist, daß im oberen Haubenteil (15) die Bedienungstasten (25)
gelagert sind und daß im unteren Haubenteil (14) einerseits die mit den
Bedienungstasten (25) zusammenwirkender. Schalter und/oder
Schaltungselemente (2Q-?3) gehalten und andererseits die St'stzer &Ogr;&Idigr;,
vorgesehen sind.
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3. Staubsauger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Haubenteile (14,15) am Handgriff (27) über Schnappverbinder (30,31)
miteinander und an der davon entfernten Seitenkante über gemeinsame
Schrauben (32) an der unteren Gehäuseschale (1) befestigt sind.
4. Staubsauger nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch
gekennzeichnet, daß der untere Haubenteil (14) im Bereich der Rückwand
(16) der unteren Gehäuseschale (1) eine Kabeleinführung (35) aufweist, die in die Unterschale (1) gezogen ist und eine mit einem Durchbruch in
der Rückwand (16) fluchtende Einführöse (36) besitzt, an die sich ein
zum oberen Haubenteil (15) hin offenes Zugentla&iungslabyrinth (38) für
ein Kabel (37) anschließt und daß am oberen Haubenteil (15) ein Niederhalter (39) vorgesehen ist, der in das Labyrinth von oben auf das
Kabel (37) greift.
5. Staubsauger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Eirrführöse (36) in den zugehörigen Durchbruch in der Rückwand (16)
bündig eingreift.
6. Staubsauger nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Haubenteil (14) an seiner dem Handgriff
(27) abgewandten Seitenkante über eine lösbare Schnappverbindung (17,18) an der unteren Gehäuseschale (1) festgelegt und an der dem Handgriff
(27) zugewandten und davon beabstandeten Seitenkante (19) mit der unteren Gehäuseschale (1) verschraubt ist.
7. Staubsauger nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrischen Bauelemente (20-23) seitlich neben
der SchalIdämmkappe (12) und oberhalb des radial überspringenden
Gebläsegehäuses (4) angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8809766U DE8809766U1 (de) | 1988-08-01 | 1988-08-01 | Staubsauger mit Motorgebläse und elektrischen Bauelementen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8809766U DE8809766U1 (de) | 1988-08-01 | 1988-08-01 | Staubsauger mit Motorgebläse und elektrischen Bauelementen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8809766U1 true DE8809766U1 (de) | 1989-12-07 |
Family
ID=6826500
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8809766U Expired - Lifetime DE8809766U1 (de) | 1988-08-01 | 1988-08-01 | Staubsauger mit Motorgebläse und elektrischen Bauelementen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8809766U1 (de) |
-
1988
- 1988-08-01 DE DE8809766U patent/DE8809766U1/de not_active Expired - Lifetime
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