DE880954C - Einrichtung zur UEberwachung des Druckes in Fluessigkeiten oder Gasen - Google Patents

Einrichtung zur UEberwachung des Druckes in Fluessigkeiten oder Gasen

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DE880954C
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DE
Germany
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pressure
piston
monitoring
liquids
gases
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Expired
Application number
DES4836D
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English (en)
Inventor
Alfred Kluepfel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L19/00Details of, or accessories for, apparatus for measuring steady or quasi-steady pressure of a fluent medium insofar as such details or accessories are not special to particular types of pressure gauges
    • G01L19/0007Fluidic connecting means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)

Description

  • Beim Anlaufen elektrischer Maschinen wird bekanntlich eine Druckölentlastung für die Lager verwendet, wobei 01 unter Druck im unteren Teii der unteren Lagerschale zwischen diese und die Welle gepumpt wird, um bereits vor dem oder beim Anfahren den notwendigen Ölfilm zwischen Lagerschale und Welle sicherzustellen. Eine derartige Einrichtung ist in Fig. I schematisch dargestellt.
  • Vor der Inbetriebsetzung der Maschine wird der Pumpenmotor 1 eingeschaltet, so daß durch die Pumpe 2 über die Leitung 3 01 zwischen die untere Lagerschale 4 und die Welle 5 der elektrischen Maschine gepumpt wird. Der Öldruck wird rnit Hilfe des an der Leitung 3 liegenden Manometers 6 überwacht. Die Höhe des Ölspiegels im Lagergehäuse 7 ist durch die gestrichelte Linie 8 angedeutet. Ist ein bestimmter Öldruck, z. B. 20 Atmosphären, erreicht,. so wird über das Manometer die elektrische Maschine eingeschaltet. Da der Öldruck sehr hoch, z. B. auf 300 Atmosphären ansteigt, so muß das Manometer für einenverhältnismäßiig großen Meßbereich geeicht sein. Es besteht dabei die Gefahr, daß das bei verhältnismäßig,niedrigem Druck,-z. B. 20 Atmosphären, vom Manometer auszulösende Einschalten der elektrischen Maschine nicht zum richtigen Zeitpunkt erfolgt. Wegen der durch den großen Meßbereich bedingten geringen Empfindlichkeit des Manometers kann es weiterhin vorkommen, daß das Manometer nach dem Abschalten des Pumpenmotors bzw. der elektrischen Maschine nicht in die Ausgangsstellung zurückgeht. Es kann demnach geschehen, daß bei einem neuerlichen Anfahren die elektrische Maschine zu einem falschen Zeitpunkt eingeschaltet wird. Es kommt jedoch einerseits darauf an, daß dieser Einschaltvorgang nicht zu früh ausgelöst wird, damit eine Beschädigung des Lagers vermieden wird. Andererseits soll die durch das Manometer veranlaßte Einschaltung auch nicht zu spät erfolgen, damit das Anlaufen der elektrischen Maschine nicht verzögert wird.
  • Diese Schwierigkeiten werden gemäß der Erfindung dadurch überwunden, daß unter Verwendung einer Überwachungseinrichtung mit einem unter Federdruck stehenden Kolben die Feder derart bemessen und eine solche Wegbegrenzung des Kolbens vorgesehen wird, daß bei niedrigen Drücken eine diesen entsprechende Bewegung des Kolbens erfolgt, während bei Überschreiten eines Grenzdruckes der Kolben unbeweglich bleibt. Damit wird erreicht, daß der Kolben bereits bei verhältnismäßig geringen Druckänderungen einen großen Weg zurücklegt, so daß der Zeitpunkt eines Schaltvorganges sehr genau eingehalten werden kann.
  • In Fig. 2 der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. In die Überwachungseinrichtung 8 tritt im vorliegenden Fall das aus der Pumpe 2 kommende tEl unmittelbar ein, da jene Einrichtung auf die Pumpe aufgesetzt ist.
  • Das t)l gelangt zunächst in den Kanal 9 und dann über ein Kugelventil IO wieder in die Ölleitung 3, von der hier nur der Anfang dargestellt ist. Das durch die Uberwachungseinrichtung fließende 01 wirkt gleichzeitig über den Kanal II auf den Kolben I2, der unter der Wirkung der Druckfeder 13 steht. Diese Feder ist gemäß der Erfindung derart bemessen, daß bei niedrigen Drücken eine diesen entsprechende Bewegung des Kolbens erfolgt, während bei Überschreiten des Grenzdruckes, z. B.
  • 20 Atmosphären, die Federwindungen zum Aneinanderliegen kommen, so daß keine weitere Bewegung des Kolbens I2 nach links mehr stattfinden kann.
  • Der Kolben besitzt einen in der Federachse liegenden Kontaktfortsatz I4, der bei Erreichen des Grenzdruckes den Kontakt zwischen den Kontaktteilen 15 und I6 herstellt und damit einen Stromkreis schließt, der eine Einschaltung der elektrischen Maschine zur Folge hat. Die Wegbegrenzung kann auch dadurch erfolgen, daß der Kolben nach Überschreiten des Grenzdruckes gegen einen festen Anschlag stößt.
  • Das erfindungsgemäße Überwachungsgerät ist besonders für selbsttätigen Betrieb geeignet. Es beschränkt sich jedoch nicht auf die Überwachung des Oldrucltes bei der Druckölentlastung von Lagern elektrischer Maschinen. Die Erfindung kann vielmehr überall dort Verwendung finden, wo es auf die genaue Uberwachung des Druckes in Flüssigkeiten oder Gasen ankommt.
  • PATENTANSPROCHE: I. Einrichtung zur Uberwachung des Druckes in Flüssigkeiten oder Gasen mit einem unter Federdruck stehenden Kolben, insbesondere für die Druckölentlastung von Lagern elektrischer Maschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder derart bemessen und eine solche Wegbegrenzung des Kolbens vorgesehen ist, daß bei niedrigen Drücken eine diesen entsprechende Bewegung des Kolbens erfolgt, während bei Uberschreiten eines Grenzdruckes der Kolben unbeweglich bleibt.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch eine durch Aneinanderliegen der Federwindungen gebildete Wegbegrenzung.
    3. Einrichtung nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben einen in der Federachse liegenden Kontaktfortsatz besitzt.
DES4836D 1944-06-15 1944-06-15 Einrichtung zur UEberwachung des Druckes in Fluessigkeiten oder Gasen Expired DE880954C (de)

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