DE8809324U1 - Haushalts-Entsafter - Google Patents
Haushalts-EntsafterInfo
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J19/00—Household machines for straining foodstuffs; Household implements for mashing or straining foodstuffs
- A47J19/02—Citrus fruit squeezers; Other fruit juice extracting devices
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Description
Haushalts-Entsafter
Die Erfindung betrifft einen Haushalts-Entsafter der im Oberbegriff des Anspruchs
1 definierten Gattung.
Bei bekannten Entsaftern dieser Art wird der beim Entsaften gewonnene 5aft
über den Durchbruch in den Saftbehälter geleitet. Der verbleibende Rückstand, üblicherweise als Trester bezeichnet, wird dagegen aufgrund der Rotation des
Siebkorbs über dessen oberen Rand hinweg in einen Sammelraum ausgeworfen, der in einem oberhalb des Saftbehälters angeordneten Teil des Siebkorbgehäuses
angeordnet ist. Wegen der erwünschten Kompaktheit derartiger Haushaltsgeräte steht daher für den Trester nur ein vergleichsweise kleiner Sammelraum
zur Verfügung. Das hat zur Folge, daß bei Verarbeitung großer Mengen an zu entsaftenden Materialien, in der Regel Nahrungsmitteln, der Deckel mehrfach
geöffnet, das Siebkorbgehäuse vom Motorgehäuse abgenommen, der Trester aus dem Siebkorbgehäuse entfernt, das Siebkorbgehäuse wieder auf das Motorgehäuse
aufgesetzt und schließlich der Deckel wieder verschlossen werden muß. Eine derartige Handhabung ist aufwendig und aus hygienischer Sicht nicht
immer erwünscht.
Bei ähnlichen Entsaftern wird der Trester in einem auf einer Stellfläche abstellbaren
Behälter gesammelt, während der Saft über einen besonderen Ablaufstutzen nach außen geleitet wird. Daher muß einerseits unter dem Ablaufstutzen
ein nicht zum Entsafter gehörendes Auffanggefäß abgestellt werden, was unpraktisch ist, und andererseits bei der Reinigung des Entsafters besonderes Augenmerk auf die Reinigung des Ablaufstutzens gelegt werden, was
insbesondere dann Schwierigkeiten bereitet, wenn dieser verhältnismäßig lang ist oder Krümmungen aufweist.
Schließlich sind Entsafter bekannt (DE-AS 1 099 HO), die gar keinen in das
Gerät integrierten Behälter aufweisen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den eingangs bezeichneten Entsafter
so zu gestalten, daß er eine regelmäßige Beseitigung des Tresters ermöglicht,
ohne dad die oben erwähnten Arbeitsschritte, insbesondere das öffnen bzw.
erneute Verschließen des Deckels, erforderlich sind, und dennoch alle zum Entsaften
benötigten Bauteile in das Gerät integriert sind.
Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1,
Die Erfindung bringt den Vorteil mit sich, daß der Entsafter zwei Behälter aufweist,
die jeweils auf seitlich an das Motorgehäuse angesetzten Stellflächen abgestellt werden, wobei der eine dieser Behälter zur Aufnahme dts gewonnenen
Saftes und der andere Behälter zur Aufnahme des Tresters dient. Dadurch wird die Handhabung des Entsafters wesentlich vereinfacht, da auch der Trestersammelbehälter,
sobald er gefüllt ist, nur seitlich aus dem Gerät herausgenommen, entleert und wieder in das Gerät eingesetzt werden braucht. Eine
Öffung des Deckel^ ist nur noch dann erforderlich, wenn der Entsafter nach
Abschluß einer Entsaftungsphase gereinigt werden soll.
Weitere vorteilhafte Merkmale ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird nachfolgend in Verbindung mit der beiliegenden Zeichnung
an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 und 2 je eine Vorderansicht und eine teilweise geschnittene Seitenansicht
eines erfindungsgemäßen Haushaltsentsafters;
Fig. 3 eine teilweise geschnittene Hinteransicht des Entsafters nach Fig. 1;
Fig. &PSgr; und 5 je eine Unteransicht bzw. Draufsicht auf ein Siebkorbgehäuse des
Entsafters nach Fig. 1 bis 3; und
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Der Entsafter enthält nach Fig. 1 bis 3 ein geschlossenes Motorgehäuse 1, in
dem eine Halterung 2 montiert ist, die einen vorzugsweise in Flachbauweise
ausgebildeten Elektromotor 3 trägt. Dieser treibt direkt eine im Zentrum des Entsafters und vertikal angeordnete Antriebswelle &PSgr; an, auf der ein Lüfterrad
5 befestigt ist und die das obere Ende des Motorgehäuses 1 durchragt. An derr
aus dem Motorgehäuse 1 herausragenden Ende der Antriebswelle * ist ein Antriebsrad
6, z.B. ein Zahnrad oder ein mit Schlitzen 7 od. dgl. versehenes Rad
befestigt. An der Vorderseite des Motorgehäuses 1 ist ein parallel zur Antriebswelle
beweglicher Schieber 8 verschiebbar gelagert, der zum Ein- und Ausschalten des Entsafters dient.
An das Motorgehäuse 1 sind seitlich und an diametral gegenüberliegenden
Stellen eine erste und eine zweite Stellfläche 9 bzw. 10 angesetzt, auf denen jeweils ein zum Entsafter gehörender und entsprechend an die Form der Stell-"lächen
angepaßter, oben offener Behälter 11 bzw. 12 abgestellt wird, wobei
der Behälter 11 zur Aufnahme des Saftes, der Behälter 12 dagegen zur Aufnahme
des Tresters dient.
Auf die obere, horizontale Abschiußwand des Motorgehäuses 1 ist ein Siebkorbgehäuse
I it aufgesetzt, das einen äußeren Gehäuseabschnitt mit flachovalem
Querschnitt aufweist, der in ein Mittelteil 15 und zwei seitlich daran anschließende,
diametral gegenüberliegende, halbringförmige und vorzugsweise identische Seitenteile 16a und 16b unterteilt ist, deren Unterkanten 17a und 17b im
montierten Zustand unmittelbar an die entsprechend ausgebildeten oberen Abschlußkanten
der Behälter 11 und 12 anschließen und diese abdichten. Das Mit
teilteil 15 trägt eine schalenförmige Aufnahme 19, die mittels Haltestegen 20 am äußeren Gehäuseabschnitt befestigt ist und in ihrem Boden eine Aussparung
21 aufweist. Außerdem sind am Boden der Aufnahme 19 nach unten abstehende Ansätze 22 angebracht, die beim Aufsetzen des Mittelteils 15 auf das Motorgehäuse
1 in an diesem vorgesehene Ausnehmungen eintreten und das Siebkorbgehäuse lit dadurch auf dem Motorgehäuse 1 positionieren.
Auf das Siebkorbgehäuse 14 ist flüssigkeitsdicht ein abnehmbarer Deckel 23
aufgesetzt. Zu dessen Verriegelung dienen zwei Bügel 24, die entsprechend
Fig. 2 mittels Schwenkzapfen 25 schwenkbar am Motorgehäuse 1 befestigt sind, ab(>r äiuch schwenkbar arn Deckel 23 angebracht sein könnten. An ihren
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freien Enden sind die Bügel 24 mit Rastzungen 26 versehen, die in entsprechende
Rastaufnahmen 27 des Deckels einrasten. Zu diesem Zweck sind entweder die Bügel 24 insgesamt oder wenigstens die Rastzungen 26 elastisch ausgebildet.
Der Deckel 23 ist von einem Einfülltrichter 29 durchragt, in den ein Stopfer
30 eingeführt werden kann. Der Einfülltrichter 29 ist dabei vorzugsweise nicht im Deckelmittelpunkt, d.h. in der Verlängerung der Achse der Antriebswelle 4
angeordnet, sondern dieser gegenüber exzentrisch etwas nach außen versetzt.
Die Aufnahme 19 dient zur Aufnahme eines Siebkorbs 31 (Fig. 3) üblicher
Bauweise, der im wesentlichen aus einem kreisrunden Bodenteil 32 und einem zu diesem koaxialen, im Querschnitt etwas größeren und vom Bodenteil 32
beabstandeten Ringabschnitt 33 besteht, zwischen denen eine konisch verlaufende Siebwand 34 angeordnet ist. Diese ist so feinmaschig ausgebildet, daß
sie nur den Saft des in den Siebkorb 31 gegebenen Bearbeitungsgutes durchläßt.
Ai: der Unterseite des Bodenteils 32 ist ein zylindrischer Ansatz 35 vorgesehen,
der mit einer Innenverzahnung, schräg verlaufenden Stegen od. dgl. versehen ist und dazu dient, das Antriebsrad 6 aufzunehmen und den Siebkorb 31 gleichzeitig
drehfest mit diesem zu koppeln, wenn der Siebkorb 31 in die Aufnahme 19 eingesetzt ist. Ein Abheben des Siebkorbs 31 vom Antriebsrad 6 bei laufendem
Betrieb wird dabei dadurch vermieden, daß der Einfülltrichter 29 von der Unterseite des Deckels 23 bis dicht an das Bodenteil 32 des Siebkorbs
heranreicht,, der im übrigen auf seiner Oberfläche in üblicher Weise als Reibfläche
od. dgl. ausgebildet sein kann.
Die Aufnahme 19 des Siebkorbgehäuses 14 dient gleichzeitig dazu, den beim
Entsaften gewonnenen Saft in den Behälter 11, den verbleibenden Trester
dagegen in den Behälter 12 zu leiten. Sie weist zu diesem Zweck an ihrem unteren Ende einen Boden 36 auf, der die Aussparung 21 ringförmig umgibt.
Von dem Innenrand dieses Bodens 36 ragt eine zylindrische Innenwand 37 auf, die bei montiertem Siebkorb 31 bis dicht an dessen Bodenteil 32 heranreicht
und von diesem flanschartig überdeckt wird. Zweckmäßig ist am Rand des Bodenteils
32 noch eine nach unten ragende, das obere Ende der Innenwand 37 umgreifende Dichtungslippe 38 angeformt. Vom Außenrand des Bodens 36 ragt
9.
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außerdem eine zylindrische Außenwand 39 auf, die den gesamten Siebkorb 31
und insbesondere dessen Siebwand 34 umgibt, bei montiertem Siebkorb 31 bis
dicht an den Ringabschnitt 33 heranreicht und von diesem flanschartig überdeckt wird. Zweckmäßig ist auch der Randabschnitt 33 mit einer nach unten
ragenden, das obere Ende der Außenwand 39 umgreifenden Dichtungslippe 40 versehen. Dadurch bilden der Boden 36, die Innenwand 37, die Außenwand 39
und die Siebwand 34 einen Saftsammeiraum, der durch die Dichtlippen 38 und
40 im wesentlichen flüssigkeitsdicht abgeschlossen ist und in den der Saft beim Entsaftungsvorgang infolge der mit hoher Drehzahl erfolgenden Rotation des
Siebkorbs 31 durch die Siebwand hindurch eintritt.
Um den Saft aus dem Saftsämmelraum in den Behälter Ii zu leiten, ist im
Boden 36 ein Durchbruch 41 ausgebildet, der über der Stellfläche 9 angeordnet ist und daher bei montiertem Behälter 11 unmittelbar in diesen mündet. Der
Durchbruch 41 kann entsprechend Fig. 3 an der Unterseite des Bodens 36 von einem stutzenartigen Ansatz 42 umgeben sein, der bis in den Behälter 11
hineinragt und dadurch sicherstellt, daß der Saft auch bei den auftretenden Luftwirbeln nicht durch den Spalt zwischen den sich gegenüberstehenden Rändern
des Behälters 11 und des Siebkorbgehäuses 14 entweichen kann. An der
Oberseite des Bodens 36 ist zweckmäßig eine Stauwand 43 (Fig. 5) ausgebildet,
% die in Umlauf richtung des Siebkorbs 31 unmittelbar hinter dem Durchbruch 41
if angeordnet ist und sicherstellt, daß der Saft auch bei den hohen Turbulenzen,
i> die beim Drehen des Siebkorbs 31 entstehen, durch den Durchbruch 41 abfließt
und nicht lediglich im Saftsämmelraum umläuft.
Zur Überführung des Tresters in den Behälter 12 ist der obere Rand des Sieb-
l· korbs 31, insbesondere dessen Ringabschnitt 33, von einer vorzugsweise zylin-
£ drischen Trennwand 44 umgeben, die beispielsweise von außen an die Außen-
;■ wand 39 angesetzt und mit dieser koaxial ist. Diese Trennwand 44 reicht bei
aufgesetztem Deckel 23 bis an dessen Unterseite und bildet dadurch einen Trestersammelraum,
in den der entstehende Trester über den oberen Rand des Siebkorbs 31 hinweg hineingeschieudert wird. Die Trennwand 44 weist entsprechend
Fig. 5 einen Ausschnitt 45 auf, der zum halbringförmigen Seitenteil
16b des Siebkorbgehäuses 14 hin geöffnet ist. Da sich dieses Seitenteil 16b unmittelbar über dem Behälter 12 befindet und einen dem Durchbruch 41 ana-
|j logen Durchbruch für den Tresterablauf begrenzt, kann der Trester durch den
: Ausschnitt 45 und das Seitenabteil 16b hindurch unmittelbar in den Behälter
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gelangen.
An die Unterseite des Deckels 23 ist vorzugsweise ein zylindrischer Wandabschnitt
46 angeformt, der einen etwas kleineren oder größeren Querschnitt als die Trennwand 44 besitzt und mit dieser beim Aufsetzen des Deckels im Sinne
einer teleskopartig ineinanderschiebbaren Zentrierung zusammenwirken kann. Dabei ist es auch möglich, daß die Trennwand 44 und der Wandabschnitt 46
gemeinsam den Trestersammelraum begrenzen und in diesem Fall beide einen dem Ausschnitt 45 entsprechenden Ausschnitt aufweisen. Außerdem können der
Ausschnitt 45 und ggf. auch der Ausschnitt des Wandabschnitts 46 an ihrem in Drehrichtung des Siebkorbs 31 hinteren Ende mit einer Leitfläche 47 (Fig. 5)
versehen sein, die den im Trestersammelraum umlaufenden Trester in das Seitenteil 16b umlenkt.
Das Siebkorbgehäuse 14 ist vorzugsweise bis auf den Ausschnitt 45 symmetrisch
und so ausgebildet, daß es einerseits in der aus Fig. 3 ersichtlichen Position, andererseits aber auch in einer um 180 um die Achse der Antriebswelle 4 gedrehten
Position auf das Motorgehäuse 1 aufgesetzt werden kann, in welchem Fall der Saft in den jetzt zweckmäßig auf der Stellfläche 10 abgestellten Behälter
11 und der Trester in den jetzt auf der Stellfläche 9 abgestellten Behälter 12 fließen würde und der Einfülltrichter 29 auf der diametral gegenüberliegenden
Seite im Vergleich zu Fig. 3 angeordnet wäre. Dies ermöglicht auf einfache Weise eine identische Handhabung des Entsafters für Rechts- und
Linkshänder. Um für diesen Fall zu vermeiden, daß der Deckel 23 irrtümlich in einer ungünstigen Position auf das Siebkorbgehäuse 14 aufgesetzt wird, weist
dieser an seiner Unterseite zweckmäßig einen bis in den Ausschnitt ^ 5 ragenden
Steg od. dgl. auf, so daß er nur in einer der beiden möglichen Stellungen aufgesetzt und dann verriegelt werden kann und der Einfülltrichter 29
immer auf der richtigen Seite der Antriebswellenachse angeordnet ist, die sich aus der Drehriditung des Siebkorbs 31 ergibt.
Damit sich die Behälter 11 und 12 leicht auf die Stellflächen 9 und 10 aufschieben
lassen, sind die Unterkanten 17a und 17b des Siebkorbgehäuses 14
nach Fig. 1 und 3 vom Mittelabschnitt 15 her leicht nach oben und außen abgeschrägt, während die Oberkanten der Behälter 11 und 12 entsprechend
ausgebildet sind.. Dadurch ist es auch möglich, den Ansatz 42 so auszubilden, daß er das Einschieben des Behälters 11 nicht behindert und dennoch nach dem
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Einschieben des Behälters 11 ausreichend weit in diesen hineinragt. Zur sicheren Führung der Behälter 11 und 12 bei deren Einschub in den Entsafter
weisen die Oberseiten der Stellflächen 9 und 10 vorzugsweise Führungsstege k7
und die Unterseiten der Behälter 11,12 entsprechende Führungsnuten ki auf,
wie in Fig. 2 und 3 angedeutet ist.
Damit der Entsafter nur bei verriegeltem Deckel 23 in Betrieb genommen
werden kann, ist gemäß Fig. f> vorgesehen, wenigstens einen der beiden Bügel
24 in einem unteren Bereich mit einer nach innen weisenden Kurvenscheibe zu versehen, der ein Schlitz in der Wandung des Motorgehäuses 1 zugeordnet
ist, so daß sie beim Anordnen des Bügels 24 in der Verriegelungsstellung durch diesen Schlitz hindurch in das Motorgehäuse I ragt und sich dort gegen einen
Ansatz 50 legt. Wie Fig. 6 weiter zeigt, ist der in Richtung des Pfeils v_ und
unter dem Bügel 24 verschiebbar-gelagerte Schieber 8 auf seiner Innenseite
mit einem im Motorgehäuse 1 angeordneten Halter 51 starr verbunden, an dem ein in den Stromkreis des Elektromotors 3 gescheiteter Schalter 52 befestigt
ist. Dieser Schalter 52 weist auf seiner nach außen weisenden Seite einen federnd
gelagerten Schaltknopf 53 auf, der in seiner aus Fig. 6 ersichtlichen ausgerückten Ausschaltstellung die Stromzufuhr zum Elektromotor 3 unterbricht.
Wird der Schieber 8 aus der aus Fig. 6 ersichtlichen Ausschaltstellung nach oben (Pfeil &ngr;) in seine Einschaltstellung geschoben, dann wird dadurch auch der
Schalter 52 nach oben bewegt, wodurch sein Schaltknopf 52 auf eine Schrägflache 54 an der Kurvenscheibe 49 aufläuft und allmählich eingerückt wird, bis
er den Stromkreis des Elektromotors 3 schließt und dadurch den Entsafter in
Gang setzt.
Wie Fig. 6 erkennen läßt, kann der Schaltknopf 53 nur bei in Verriegelungsstellung
befindlichem Bügel 24 auf die Schrägfläche 54 auflaufen, da diese bereits nach geringem Verschwenken des Bügels 24 nach außen außerhalb der
durch den Schieber 8 vorgegebenen Bewegungsbahn des Schaltknopfs 53 liegt.
Am Halter 51 oder Schalter 52 greift vorzugsweise eine Feder 55, &zgr; ·&Bgr;. eine
Druckfeder, an, die beim Verschieben des Schiebers 8 in die Einschaltstellung z.B. durch den Ansatz 50 allmählich gespannt wird und dadurch den Schieber
in seine Ausschaltstellung nach Fig. 6 vorspannt. Dabei ist die Kurvenscheibe
51 gleichzeitig mit einer an die Schrägfläche 5k angrenzenden, hinterschnittenen Kante 56 versehen, hinter der der Schaltknopf 53 einrastet, wenn sich der
Schieber 8 in seiner Einschaltstellung befindet. Diese Kante 56 weist eine so
geringe Tiefe auf, daß der Stromkreis des Elektromotors 3 trotz des geringen Zurückfederns des Schaltknopfs 53 eingeschaltet bleibt. Daher kann einerseits
diJ Einschaltstellung des Schiebers 8 trotz des Vorhandenseins der Feder 55
durch Rastung auf Dauer eingestellt bleiben. Andererseits stelle die Feder sicher, daß der Schieber 8 beim Verschwenken des Bügels 2k stets in die Ausschaltstellung
zurückbewegt wird und der Schalter 52 nicht etwa bei abgenommenem Deckel oder Siebkorbgehäuse durch bloßes Zurückschwenken des
Bügels 2k eingeschaltet werden kann. Außerdem wird der Stromkreis des Elektromotors
3 auch dann sofort geöffnet, wenn der Bügel 2h bei in Einschaltstellung
befindlichem Schieber 8 geringfügig in Richtung der Entriegelungsstellung geschwenkt wird, weil in diesem Fall die Kante 56 unter dem Schaltknopf
53 weggezogen und der Schaltknopf 53 dadurch in seine Ausschaltstellung ausgerückt wird. Dabei kann auch die Kante 56 etwas abgeschrägt sein, damit
sich der Scnhieber 8 auch bei in Verriegelungssteilung befindlichem Bügel 2k
entgegen der Richtung des Pfeils _v in die Ausschaltstellung zurückschieben
läßt.
Die Halterung 2 für den Elektromotor 3 ist mittels Lagerzapfen 58 (Fig. 3) in
entsprechenden Ausnehmungen 59 des Motorgehäuses 1 gelagert, in die zusätzlich die Lagerzapfen umschließende Gummipuffer 60 od. dgl. eingesetzt
sind. Dadurch ergibt sich ein wackel- und versetzungsfreier Stand des Entsafters
auch bei den hohen auftretenden Drehzahlen.
Das Motorgehäuse 1, das Siebkorbgehäuse 14, der Deckel 2 3 und der Stopfer
30 sowie die zugehörigen Teile sind vorzugsweise vollständig aus Kunststoff durch Spritzguß hergestellt.
Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene AusiüUrungsbeispiel beschränkt,
das sich au: vielfache Weise abwandeln läßt. Dies gilt insbesondere für die Form und Anordnung der beschriebenen Teile. Bemerkenswert ist jedoch, daß
bei Anwendung eines Elektromotors in Flachbauweise ein Entsafter konstruiert werden kann, der ein verhältnismäßig schlankes Motorgehäuse 1 besitzt und
daher trotz Anwendung von zwei an dessen Außenseiten angeordneten, vergleichsweise großen und entfernbaren Behältern innerhalb der für Haushalts-Entsafter noch zumutbaren Gesamtabmessungen gehalten werden kann.
Claims (16)
1) Haushalts-Entsafter mit einem geschlossenen Motorgehäuse (1), in dem ein
Elektromotor (3) zum Antrieb eines auf dem Motorgehäuse drehbar gelagerten, eine vert,.iale Achse aufweisenden Antriebsrades (6) angeordnet ist, mit einem
auf das Motorgehäuse abnehmbar aufgesetzten, im Bereich des Antriebsrades
eine Aussparung (21) aufweisenden und mit einem abnehmbaren Deckel (23)
ti
£ versehenen Siebkorbgehäuse (14), mit einem drehbar im Siebkorbgehäuse ange-
£ versehenen Siebkorbgehäuse (14), mit einem drehbar im Siebkorbgehäuse ange-
ordneten, durch die Aussparung mit dem Antriebsrad gekoppelten Siebkorb (31),
mit einem Saftsammeiraum, der zumindest aus einem die Aussparung ringförmig
;; umgebenden, einen Durchbruch (41) für den Saftabfluß enthaltenden und gegen-
: über dem Siebkorbboden (32) abgedichteten Boden (36) und einer vom Außenrand
des Bodenteils auftragenden, den Siebkorb umgebenden Außenwand (39) gebildet ist, und mit einer ersten, seitlich an das Motorgehäuse angesetzten,
'■ unter dem Durchbruch angeordneten Stellfläche (9), auf der ein erstet, oben
offener Behälter (11) für die Saftaufnahme abgestellt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß eine zweite Stellfläche (10) seitlich an das Motorgehäuse (1) angesetzt ist, auf der ein zweiter, oben offener Behälter (12) für die Tresteraufnähme
abgestellt ist, daß das Siebkorbgehäuse (14) einen zweiten, über der zweiten Stellfläche (10) angeordneten Durchbruch aufweist und daß das
obere Siebkorbende von einer bis zum Deckel (23) erstreckten Trennwand (44) umgeben ist, die auf der Seite des zweiten Durchbruchs einen Ausschnitt (45)
aufweist.
2) Haushalts-Entsafter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Motorgehäuse
(1) in einem Mittelteil angeordnet ist und die beiden Stellflächen (9,10) an diametral gegenüberliegenden Seiten vom Motorgehäuse (1) abstehen.
3) Haushalts-Entsafter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das Siebkorbgehause (1*) ein auf das Motorgehäuse aufsetzbares Mittelteil (15)
und zwei daran angrenzende, über den Stellflächen (9,10) angeordnete, halbringförmige Seitenteile (16a,b) aufweist, von denen das eine den zweiten
Durchbruch begrenzt.
4) Haushalts-Entsafter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,' daß die Unterkanten
(17a,b) der Seitenteile (16a,b) an die oberen Ränder der Behälter (11,12) angepaßt sind und bei Anordnung der Behälter (11,12) auf den Stellflächen
(9,10) dichtend an deren oberen Rändern anliegen.
5) Haushalts-Entsafter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Behälter (11,12) dieselbe Form und Größe aufweisen.
6) Haushalts-Entsafter nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Unterkanten (17a,b) der halbringförmigen Seitenteile (16a,b) vom Mittelteil (15) aus schräg nach oben und außen verlaufen und die obe-en
Ränder der Behälter (11,12) entsprechend abgeschrägt sind.
7) Haushalts-Entsafter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der erste
Durchbruch (41) auf seiner Unterseite von einem stutzenartigen Ansatz (42) umgeben
ist, der bei Anordnung des Behälters (11) auf der zugehörigen Stellfläche
(9) zumindest teilweise in diesen hineinragt.
8) Haushalts-Entsafter nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß am Boden (36) des Saftsamm.'.iraums und unmittelbar hinter dem
ersten Durchbruch (41) eine Stauwand (43) angeordnet ist.
9) Haushalts-Entsafter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das Mittelteil (15) zur Bildung des Saftsammeiraums eine Aufnahme (19) für den Siebkorb (31) trägt, die den die Aussparung (2J) :imgebenden,
ringförmigen, den Durchbruch (41) aufweisenden Boden (36), eine vom
Innenrand des Bodens (36) aufragende, zylindrische Innenwand (37) und eine
vom Außerirand des Bodens (36) aufragende, zylindrische Außenwand (39) aufweist, und daß die unteren und oberen Enden des Siebkorbs die oberen Enden
der Innen- bzw. Außenwand flanschartig überdecken.
10) Haushalts-Entsafter nach ^inem der Ansprüche I bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Trennwand (44) die Außenwand (39) umschließt und flüssigkeitsdicht mit dieser verbunden ist.
11) Haushalts-Entsafter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß an der
Unterseite des Deckels (23) ein in den Ausschnitt (45) ragender Steg vorgesehen ist.
12) Haushalts-Entsafter nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß der Deckel (23) mit einem exzentrisch zur Antriebswellenachse angeordneten Einfülltrichter (29) versehen ist.
13) Haushalts-Entsafter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das
Siebkorbgehäuse (14) symmetrisch ausgebildet und in zwei um 180 um die Antriebswellenachse verdrehten Stellungen auf das Motorgehäuse (I) aufsetzbar
ist.
14) Haushalts-Entsafter nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß am Motorgehäuse (1) und/oder am Deckel (23) wenigstens ein zur Verriegelung des Deckels (23) bestimmter Bügel (24) schwenkbar befestigt ist.
15) Haushalts-Entsafter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der
Bügel (2&Oacgr; eine Kurvenscheibe (49) aufweist, die in seiner Verriegelungsstellung
durch einen Schütz in der Motorgehäusewandung ragt, in der Motorgehäusewandung
ein Schieber (8) verschiebbar gelagert ist, im Motorbehäuse (1) ein mit dem Schieber (8) starr verbundener Schalter (52) angeordnet ist, der einen
federnd gelagerten Schaltknopf (53) aufweist, der Schieber (8) und/oder der Schalter (52) unter dem Einfluß einer im Motorgehäuse (1) abgestützten Feder
(55) stehen, die den Schieber (8) in die Ausschaltstellung vorspannt, und die
Kurvenscheibe (49) so ausgebildet ist, daß der Schaltknopf (53) in einer Einschaltstellung des Schiebers (8) und bei gleichzeitig in Verriegelungsstellung
befindlichem Bügel (24) im eingerückten Zustand an der Kurvenscheibe
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anliegt, in einer Ausschaltstellung des Schiebers (89) und/oder bei in Entriegelungsstellung befindlichem Bügel (24) dagegen in einer ausgerückten Stellung
angeordnet ist.
16) Haushalts-Entsafter nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kurvenscheibe (49) mit einer hinterschnittenen Kante (54) versehen ist, hinter welcher der Schaltknopf (53) in der Einschaltstellung des Schiebers (8) und bei
gleichzeitig in Verriegelungsstellung befindlichem Bügel (24) einrastet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8809324U DE8809324U1 (de) | 1988-07-21 | 1988-07-21 | Haushalts-Entsafter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8809324U DE8809324U1 (de) | 1988-07-21 | 1988-07-21 | Haushalts-Entsafter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8809324U1 true DE8809324U1 (de) | 1988-12-08 |
Family
ID=6826170
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8809324U Expired DE8809324U1 (de) | 1988-07-21 | 1988-07-21 | Haushalts-Entsafter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8809324U1 (de) |
-
1988
- 1988-07-21 DE DE8809324U patent/DE8809324U1/de not_active Expired
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